DE341937C - Vorrichtung zum Schutze von Schwachstrominstrumenten gegen Blitz oder andere starke elektrische Potentiale - Google Patents
Vorrichtung zum Schutze von Schwachstrominstrumenten gegen Blitz oder andere starke elektrische PotentialeInfo
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- DE341937C DE341937C DE1920341937D DE341937DA DE341937C DE 341937 C DE341937 C DE 341937C DE 1920341937 D DE1920341937 D DE 1920341937D DE 341937D A DE341937D A DE 341937DA DE 341937 C DE341937 C DE 341937C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/20—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess voltage
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
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Description
DEUTSCHES REICH AUSGEGEBEN
AM 11. OKTOBER 1921
AM 11. OKTOBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 341937 KLASSE 21 c GRUPPE
Arthur Elliot Beattie in Manzanillo, Cuba.
Vorrichtung zum Schütze von Schwachstrominstrumenten gegen Blitz oder andere stärke
elektrische Potentiale.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in England vom 16. April 1920 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, durch welche die Leitung eines Telephon-,
Telegraphen- oder ähnlichen Schwachstrominstruments geerdet wird, falls ein Blitz oder
sonst ein starkes elektrisches Potential in die Leitung gelangt, und zwar auf solche, bei welchen
der Strom durch die Wicklung eines Elektromagneten geführt wird, der einen Anker
anzieht und dadurch die Leitung im Nebenschluß zum Instrument und zum Magneten mit Erde verbindet.
Da die Entladung einer Leitung, die durch
Blitz oder aridere atmosphärische Erscheit nungen ein höheres elektrisches Potential erhalten
hat, einen oszillatorischen Charakter besitzt, hemmt die Selbstinduktion der Elektromagnetwicklung
den Durchgang des Stromes, so daß der Magnet unter Umständen nicht genügend erregt wird, um den zur Erdung
der Leitung dienenden Anker anzuziehen.
ίο Nach der Erfindung wird die Selbstinduktion
der Elektromagnetwicklung vermindert und dadurch bewirkt, däß der Elektromagnet
mit Sicherheit genügend erregt wird, um den Anker anzuziehen, wenn er von einem starken
Wechselstrom durchströmt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß eine in sich geschlossene
Sekundärwicklung nahe der mit der Leitung verbundenen Primärwicklung angeordnet wird. Diese Sekundärwicklung verringert,
wie es von Transformatoren und Drosselspulen her bekannt ist, die Selbstinduktion
der Primärwicklung in starkem Maße.
Nach der Erfindung werden außerdem zusätzliche Erdkontakte vorgesehen, durch
welche die Leitung mittels des Ankers bei dessen Zurückschnellen vom Magneten ebenfalls
geerdet wird.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele schematisch dargeteilt.
Bei der Anordnung nach Abb. 1 ist die Telephonleitung α mit der einen Primärwicklung
b eines Hufeisenmagneten verbunden und von da zum Telephoninstrument c geführt.
Das andere Ende des Instrumentes c ist mit der zweiten Primärwicklung d des Magneten
verbunden, welche an den geerdeten Block e angeschlossen ist.
Der den Polen des Magneten gegenüberliegende Anker / ist mit der Leitung α durch
Draht g verbunden. Der Anker ist im allgemeinen bestrebt, die dargestellte Lage einzunehmen,
und trägt am Ende einen Block h, der, wenn der Anker/ vom Magneten angezogen
wird, mit dem geerdeten Block e Kontakt macht. Hierdurch wird die Leitung a
unmittelbar an Erde angeschlossen, im Nebenschluß zum Instrument c und zu den Magnetwi'cklungen
b und d.
Im Nebenschluß zum Instrument c ist ein Ohmscher Widerstand i geschaltet, der den
Durchfluß eines Wechselstroms gestattet, wel- ; eher die Wicklungen des Instrumentes c nicht
durchströmen konnte. Dadurch wird der ■ Stromkreis durch die Magnetwicklungen b, d
für ausreichende Zeitdauer aufrechterhalten, um die Anziehung des Ankers f und damit die
unmittelbare Erdung der Leitung zu bewirken. Der Ohmsche Widerstand i hat auch
noch die Wirkung, das Instrument c zu schützen, indem er dem Strom einen zweiten
W.eg gestattet.
Ein geerdeter Block / ist so gelegen, daß er mit dem Ankerblock h Kontakt macht, wenn
dieser vom Magneten zurückschnellt.
Um der hemmenden Wirkung der Selbstinduktion der Primärwicklungen b, d des
Magneten entgegenzuarbeiten, sind zwei kurzgeschlossene Sekundärwicklungen k, I rings
um jede Primärwicklung- b, d vorgesehen. Diese Sekundärwicklungen k, I bewirken in
an sich bekannter Weise, däß ein ausreichender Strom durch die Primärwicklungen fließt,
um ein magnetisches Feld genügender Intensität zu erzeugen.
Die in Abb. 2 dargestellte Anordnung unterscheidet sich von derjenigen nach Abt. 1
nur darin, daß beide Primärwicklungen b, d des Elektromagneten auf der Streckenseite
des Instrumentes angeordnet sind.
•Bei der Anordnung nach Abb. 3 ist nur eine einzelne Primärwicklung b mit zugehöriger
Sekundärwicklung k vorhanden, und zwar auf der Streckenseite des Instrumentes.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Schütze von Schwachstrominstrumenten, wie Telephon
und Telegraph, gegen Blitz oder andere starke elektrische Potentiale, mit
einem vom Streckenstrom durchflossenen Elektroimagneten, dessen Anker die Strekkenleitung
beim Durchfluß eines außergewöhnlich starken Stromes erdet, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder Primärwicklung
des Magneten eine kurzgeschlossene Sekundärwicklung hinzugefügt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker auch
beim Zurückschnellen vom Magneten mit Erde verbunden wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1066620A GB158804A (en) | 1920-04-16 | 1920-04-16 | Improvements in devices for protecting telephone, telegraph and the like instruments against lightning or excessive electric potentials |
| GB1943723A GB210024A (en) | 1920-04-16 | 1923-07-30 | Improvements in devices for protecting telephone, telegraph and the like instruments against lightning or excessive electric potentials |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE341937C true DE341937C (de) | 1921-10-11 |
Family
ID=26247679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920341937D Expired DE341937C (de) | 1920-04-16 | 1920-08-19 | Vorrichtung zum Schutze von Schwachstrominstrumenten gegen Blitz oder andere starke elektrische Potentiale |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE341937C (de) |
| FR (1) | FR522811A (de) |
| GB (2) | GB158804A (de) |
-
1920
- 1920-04-16 GB GB1066620A patent/GB158804A/en not_active Expired
- 1920-08-19 DE DE1920341937D patent/DE341937C/de not_active Expired
- 1920-08-24 FR FR522811D patent/FR522811A/fr not_active Expired
-
1923
- 1923-07-30 GB GB1943723A patent/GB210024A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR522811A (fr) | 1921-08-06 |
| GB210024A (en) | 1924-01-24 |
| GB158804A (en) | 1921-02-17 |
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