DE3413629C2 - Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von FaservliesenInfo
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Abstract
Von einem Materialeinlaß (1, 2) wird ein Vorvlies gezahnten Kardentrommeln (3, 4, 5, 6) zugeführt, die eine das Abfliegen der Fasern unter Fliehkraftwirkung ermöglichende Umfangsgeschwindigkeit aufweisen und die Fasern auf eine luftdurchlässige, besaugte und kontinuierlich bewegte Fangfläche (7) abschleudern. Um mit einfachen technischen Mitteln auch bei hohem Materialdurchsatz ein gleichmäßiges Vlies zu erhalten, folgen die Kardentrommeln (3, 4, 5, 6) in Durchlaufrichtung des Vorvlieses unmittelbar aufeinander, wobei die in Durchlaufrichtung des Vorvlieses jeweils nachgeordnete Kardentrommel (4, 5, 6) für die vorgelagerte Kardentrommel (3, 4, 5) eine Arbeiterwalze bildet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen, bestehend aus einem Materialeinlaß
für ein Vorvlies, aus gleichsinnig rotierenden, gezahnten Kardentrommeln, die eine das Abfliegen
der Fasern unter Fliehkraftwirkung ermöglichende Umfangsgeschwindigkeit aufweisen, und aus einer luftdurchlässigen,
besaugten und kontinuierlich bewegten Fangfläche, auf der die in je einem Teilstrom von den
Kardentrommeln abfliegenden Fasern des Vorvlieses zur Vliesbildung in Bewegungsrichtung der Fingfläche
hintereinander auftreffen.
Bei üblichen Vorrichtungen mit einer Kardentromrne!
sind mehrere ArbeitsrA-aizen vorgesehen, die das
von der Kardentrommel mitgeführte Fasermaterial zum Teil auskämmen, wobei die von den Arbeiterwalzen
mitgenommenen Fasern durch Wenderwalzen abgenommen und wieder der Kardentrommel zugeführt
werden. Trotz der durch die Arbeiterwalzen und die Wenderwalzen erzielten Auflösung konnte vor allem
bei erhöhtem Materialdurchsatz keine hohe Gleichmäßigkeit des sich auf der Fangfläche bildenden Vlieses
sichergestellt werden, weil die Neigung der Fasern, während des Fluges zur Fangfläche zusammenzuballen,
mit der Anzahl der Fasern je Raumeinheit steigt
Um diesen Nachteil zu vermeiden und ein gleichmäßiges Vlies herstellen zu können, ist es bereits bekannt
(AT-PS 3 25 996), oberhalb der Kardentrommel eine zweite Kardentrommel anzuordnen, die mit einem von
der ersten Kardentrommel über eine Arbeiterwalze und eine Wenderwalze abgenommenen Teil des Vorvlieses
beschickt wird, so daß die FaEern in~"vei Teilströmen in
Bewegungsrichtung der Fangfläche hintereinander auf dieser auftreffen. Damit wird die Faserdichte in jedem
Teilstrom verringert, was unmittelbar zu einer gleichmäßigeren Faserablage auf der Fangfläche führt. Außerdem
wird das Vlies in zwei Schichten aufgetragen, die auf Grund des Verdoppelungseffektes eine Vergleichmäßigung
selbst dann bewirken, wenn es in einem Teilstrom zu Ungleichmäßigkeiten kommt Diese Unregelmäßigkeiten
werden durch die zweite Schicht im sich bildenden Vlies zumindest teilweise wieder ausgeglichen.
Um einerseits einen höheren Materialdurchsatz und anderseits eine noch höhere Gleichmäßigkeit erreichen
zu können, wäre es wünschenswert, das Vorvlies in mehr als zwei Teilströme aufzuteilen, was allerdings mit
der bekannten Vorrichtung nicht möglich ist Außerdem ist die Übertragung eines Teiles des Fasermaterials von
einer auf eine andere Kardentrommel über ein Arbeiter- und Wenderwalzenpaar aufwendig und störanfällig.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so zu verbessern,
daß mit einem geringen Konstruktionsaufwand eine einfache Aufteilung des Vorvlieses in nacheinander
auf die Fangfläche auftreffende Teilströme sichergestellt wird.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Kardentrommeln in Durchlaufrichtung des Vorvlieses
unmittelbar aufeinanderfolgen und daß jeweils die in Durchlaufrichtung des Vorvlieses nachgeordnete Kar-
dentrommel für die vorgelagerte Kardentrommel eine Arbeiterwalze bildet
Da die Kardentrommeln ohne Zwischenschaltung von Arbeiter- oder Wenderwalzen unmittelbar aufeinanderfolgen,
kann die jeweils nachfolgende Kardentrommel das von der vorgelagerten Kardentrommel
herangebrachte Fasermaterial mit der Wirkung einer Arbeiterwalze auskämmen, wobei die von der vorgeordneten
Kardentrommel mitgenommenen Fasern unmittelbar nach dem Auskämmvorgang auf die Fangfläehe
abgeschleudert werden. Jede nachfolgende Kardentrommel ermöglicht einen zusätzlichen Auskämmvorgang,
so daß mit einfachen Mitteln eine hervorragende Auflösung des Vorvlieses in mehrere Teilströme erzielt
wird.
Zur Steuerung der von den einzelnen Kardentrommeln abgeschleuderten Faserströme kann der Auskämmvorgang
durch die jeweils nachfolgende Kardentrommei beeinflußt werden. Dies kann beispielsweise
dadurch erreicht werden, daß die Kardentrommeln unterschiedlich gezahnt sind. Eine andere Möglichkeit besteht
darin, die Kardentrommeln mit unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit anzutreiben, was gegenüber
einer unterschiedlichen Zahnung den Vorteil einer einfachen Anpassung an unterschiedliche Verhältnisse mit
sich bringt. Schließlich kann die Übertragung eines Teiles des Fasermaterials von einer Kardentrommel zur
nächsten auch noch durch den Abstand der Kardentrommeln voneinander eingestellt werden.
Damit die von den Kardentrommeln abgeschleuderten Fasern gleichmäßig auf die Fangfläche aufgebracht
werden können, darf der Faserflug zur Fangfläche nicht gestört werden. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, die
Kardentrommeln gegenüber der Fangfläche abzudekken und zwischen den Abdeckungen jeweils in den
Zwickelbereich zwischen den Kardentrommeln reichende Abwurfkanäie vorzusehen. Durch diese Abwurfkanäle
kann ein durch die Fangfläche absaugbarer Luftstrom geführt werden, mit dem die von den Kardentrommeln
abgeschleuderten Fasern zur Fangfläche gefördert werden.
Um Luftströmungen zu vermeiden, die die bereits aufgebrachte Faserschicht störend beeinflussen können,
kann der sich jeweils zwischen den Abwurfkanälen ergebende Raum oberhalb der Fangfläche durch auf der
gebildeten Vliesschicht abrollende Walzen gegenüber den Abwurfkanälen abgedichtet sein. Die auf der bereits
gebildeten Vliesschicht abrollenden Walzen gewährleisten dabei nicht nur eine ausreichende Abdichtung, ohne
die Förderung der aufgebrachten Vliesschicht zu behindern, sondern bewirken auch eine Verdichtung und
damit einen größeren Faserzusammenhalt, was den Widerstand gegenüber einer Verlagerung von Einzelfasern
erhöht.
Zur Vermeidung störender Strömungskomponenten parallel zur Fangfläche sollten in dem sich jeweils zwischen
den Abwurfkanälen ergebenden Raum oberhalb der Fangfläche möglichst alle Luftströmungen unterbunden
werden. Zu diesem Zweck können die Abdekkungen an den Walzen anliegende Dichtlippen tragen, eo
so daß die Räume zwischen den Abwurfkanälen, den Abdeckungen und der Fangfläche nach außen hin abgeschlossen
sind. Bleibt die Fangfläche im Bereich der gegenüber den Abwurfkanälen abgedichteten Räume unbesaugt,
so kann auch von der Saugseite her kein störender Einfluß auf die durch diese Räume geförderte
Vliesschicht genommen werden.
Eine erhöhte Neigung zur Klumpenbildung tritt stets dann auf, wenn die von den Kardentrommeln abgeschleuderten
Fasern auf ein Luftpolster auftreffen. Zur Vermeidung von Klumpenbildungen muß folglich in detr
Abwurfkanälen eine über die Fangfläche absaugbare Luftströmung vorhanden sein, deren Strömungsgeschwindigkeit
auf die Abwurfgeschwindigkeit der Fasern abgestimmt ist. Eine solche Luftströmung durch die
Fangfläche ist aber von der Bereitstellung einer ausreichenden Luftmenge abhängig. Sind auf der von der
Fangfläche abgekehrten Seite in den Zwickelbereich zwischen je zwei benachbarten Kardentrommeln gegen
den engsten Spalt zwischen den Kardentrommeln gerichtete Blasdüsen vorgesehen, so kann durch den engsten
Spalt zwischen den Kardentrommeln eine ausreichende Luftströmung sichergestellt werden, um die von
den Kardentrommeln abgeschleuderten Fasern zu erfassen und aus dem der Fangfläche zugekehrten Zwikkelbereich
zwischen den Kardentrommeln der Fangfläche mit einer an die Abwurfgeschwindigkeit abgestimmten
Fördergeschwindigkeit zuzuführen. Der durch den engsten Spalt zwischen der i'.ardenirommeln
geblasene Luftstrom unterstützt außerdeir das Abiösen
der Fasern von den Kardentrommeln.
Dieser Umstand kann für eine Steuerung der Faserteilströme ausgenützt werden, indem die Blasdüsen quer
zum eng.'ien Spalt zwischen den Kardentrommeln verstellbar gelagert werden. Durch das Verstellen der Blasdüsen
zu der einen oder anderen der beiden zusammenwirkenden Kardentrommeln wird der Luftangriff an
den Kardentrommeln verändert, was zu unterschiedlichen Ablösewirkungen führt
Weisen die Abwurfkanäie einen Strömungsquerschnitt auf, der bei dem Nennluftdurchsatz der Blasdüsen
eine an die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils in den Abwurfkanal drehenden Kardentrommel angepaßte
Mindestgeschwindigkeit der Luftströmung im jeweiligen Äbwurfkanal ergibt, so werden die abgeschleuderten
Fasern ohne störenden Staueffekt der Fangfläche in einem gleichmäßigen Strom zugeführt. LaDt maü die
Strömungswiderstände unberücksichtigt, so ergibt sich nämlich der für eine bestimmte, durchschnittliche Strömungsgeschwindigkeit
erforderliche Strömungsquerschnitt durch das Verhältnis der in der Zeiteinheit zugeförderten
Luftmenge zur geforderten Strömungsgeschwindigkeit. Durch die .Wahl einer bestimmten Größe
des Querschnittes des Abwurfkanales läßt sich somit bei dem vorgegebenen Nennluftdurchsatz der Blasdüsen
die gewünschte Strömungsgeschwindigkeit in den Abwurfkanälen einfach sicherstellen.
Verringert sich der Strömungsquerschnitt der Abwurfkanäie gegen dfe Fangfläche hin, so tritt eine Beschleunigung
der Luftströmung gegen die Fangfläche hin auf, was den gleichmäßigen Fasertransport zur
Farigfluche zusätzlich unterstützt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargesteilt, und zwar wird eine emndungsgemäße
Vorrichtung zum Herstellen eines Faservlieses in einem schematischen Vertikalschnitt gezeigt.
Die dargestellte Vorrichtung weist im wesentlichen einen aus einer Zuführwalze 1 und einem Muldentisch 2
bestehenden Materialeinlaß für ein Vorvlies, mehrere, unmittelbar aufeinanderfolgende, nebeneinanJergereihte,
gleichsinnig rotierende Kardentrommeln 3, 4, 5 ur.d 6 sowie eine sich mit Abstand unterhalb der Kardentrommeln
3, 4, 5 -ind 6 erstreckende Fangfläche 7 auf, die als umlaufendes Förderband ausgebildet ist.
Diese Fangfläche 7 ist luftdurchlässig und wird mit Hilfe eines Saugkastens 8 besaugt. Um die Ausbildung eines
entsprechenden Saugluftstromes zu unterstützen, weisen die Kardentrommeln 3,4,5,6 gegenüber der Fangfläche
7 Abdeckungen 9 auf, zwischen denen Abwurfkanäle 10 gebildet werden, die in den der Fangfläche 7
zugekehrten Zwickelbereich zwischen den Kardentrommeln 3, 4, 5 und 6 reichen. Die sich zwischen den
Abwurfkanälen 10 ergebenden Räume 11 sind gegenüber der Fangfläche 7 durch Walzen 12 abgedichtet, die
auf der bereits gebildeten Vliesschicht abrollen. An den Walzen 12 anliegende, von den Abdeckungen 9 getragene
Dichtlippen 13 vervollständigen die Abdichtung der Abwurfkanäle 10. Da außerdem der Bereich der Fangfläche
7 zwischen den Abwurfkanälen 10 durch Einsätze 14 des Saugkastens 8 unbesaugt bleibt, sind alle Voraussetzungen
geschaffen, um lediglich im Bereich der Abwurfkanäle 10, nicht aber zwischen den Abwurfkanälen
10 eine Luftströmung zu erhalten, mit der die von den Kardentrommeln abgeschleuderten Fasern gegen die
Fangfläche 7 gefördert werden.
Damit einerseits die Luftströmung in den Abwurfkanälen
10 hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit auf die Abwurfgeschwindigkeit der Fasern abgestimmt werden
kann und anderseits die Fasern während des Ablösens von den Kardentrommeln durch den Luftstrom erfaßt
werden, sind im Zwickelbereich zwischen je zwei Kardentrommeln auf der den Abwurfkanälen 10 bzw. der
Fangfiäche 7 gegenüberliegenden Seite Blasdüsen 15 vorgesehen, die durch eine äußere Abdeckung 16 der
Kardentrommeln geführt und gegen den engsten Spalt zwischen den Kardentrommeln gerichtet sind. Die Blasluft
dieser Blasdüsen 15 strömt daher durch den engsten Spalt zwischen den Kardentrommeln hindurch in die
Abwurfkanäle 10, so daß eine ausreichende Luftmenge zur Verfügung steht, um eine entsprechende Förderluftströmung
durch die Fangfiäche 7 sicherzustellen. Die Luftströmung durch den engsten Spalt zwischen den
Kardentrommeln unterstützt dabei vorteilhaft die Ablösung der Fasern von den Kardentrornrnein und übernimmt
die abgelösten Fasern störungsfrei. Die Wirkung der durch den engsten Spalt zwischen den Kardentrommein
geblasenen Luft auf die Ablösung der Fasern von den Kardentrommeln hängt von der Ausrichtung der
Blasdüsen gegenüber dem engsten Spalt zwischen den Kardentrommeln ab und kann folglich auch über die
Ausrichtung der Blasdüsen quer zum engsten Spalt gesteuert werden. Zu diesem Zweck sind die Blasdüsen 15
um parallel zum engsten Spalt bzw. zu den Trommelachsen gerichtete Schwenkachsen 17 begrenzt verstellbar
gelagert, so daß die Düsenmündung entweder in den engsten Spalt zwischen den Kardentrommeln oder gegen
die in den Zwickelbereich oder aus dem Zwickelbereich drehende Kardentrommel gerichtet werden kann.
An Stelle der gezeichneten Schwenkverstellung der Blasdüsen 15 könnten die Blasdüsen auch durch ein entsprechendes
Verschieben quer zu den Achsen der Kardentrommeln verstellt werden.
Damit die abgeschleuderten Fasern nicht auf ein eine
Klumpenbildung unterstützendes Luftpolster oder eine Luftströmung stoßen können, muß für eine an die Abfluggeschwindigkeit
der Fasern angepaßte Geschwindigkeit des Förderiuftstromes von den Kardentrommeln
3. 4. 5, 6 zur Fangfläche 7 gesorgt werden. Zu diesem Zweck sind die Strömungsquerschnitte der Abwurfkanäle
10 in ihrer Größe begrenzt, so daß auf Grund des beschränkten Strömungsquerschnittes die in
die Abwurfkanäle iö eingeblasene Luft, die über die
Fangfiäche 7 abgesaugt wird, mit einer durch den Strömungsquerschnitt bestimmten Geschwindigkeit den jeweiligen
Abwurfkanal 10 durchströmt. Wird der Strömungsquerschnitt der Abwurfkanäle 10 unter Berücksichtigung
des Nennluftdurchsatzes der Blasdüsen 15 so groß gewählt, daß die in den Abwurfkanälen auftretenden
Förderluftströmungen an die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils in den Abwurfkanal drehenden Kardentrommel
angepaßt ist, so werden die abgeschleuderten Fasern störungsfrei auf der Fangfläche 7 abgelagert.
Strömungsquerschnitte mit einer Kanalbreite von höchstens 50 mm werden in der Praxis den üblichen Anforderungen
gerecht. Besonders vorteilhafte Verhältnisse ergeben sich, wenn sich der Strömungsquerschnitt der Abwurfkanäle
10 gegen die Fangfläche 7 hin verringert, weil durch diese Maßnahme eine Beschleunigung der
Luftströmung gegen die Fangfläche 7 hin erreicht wird, was Staueffekte während der Faserzuführung und damit
Klumpenbildungen ausschließt.
Wegen der unmittelbaren Aufeinanderfolge der Kardentrommeln 3, 4, 5, 6 bildet die jeweils nachfolgende
Kardentrommel eine Arbeiterwalze für die vorgelagerte
Kardentrommel. Das über den Materialeinlaß zugeführte und von der Kardentrommel 3 erfaßte Vorvlies
gelangt mit der Kardentrommel 3 zur gleichsinnig rotierenden Kardentrommel 4, die einen Teil des Fasermaterials
auskämmt und ihn gegen die nachfolgende Kardentrommel 5 fördert. Das nicht von der Kardentrommel 4
erfaßte Fasermaterial wird in den Abwurfkanal 10 abgeschleudert und mit Hilfe des im Abwurfkanal herrschenden
Förderluftstromes auf die Fangfläche 7 aufgetragen.
Das über die Kardentrommel 4 weitergeförderte Fasermaterial wird im Bereich der Kardentrommel 5 wiederum
in einen abzuwerfenden Teilstrom und in einen weiterzufördernden Teilstrom geteilt, der im Bereich
der weiteren Kardentrommel 6 noch einmal durch einen Auskämmvorgang geteilt wird. Das Vorviies wird folglich
in mehreren Teilströmen hintereinander auf der Fangfiäche 7 gleichmäßig aufgebracht, wobei die Faserdichte der einzelnen Teilströme trotz eines vergleichsweise
hohen Materialdurchsatzes gering bleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung zum Herstellen von Faservliesen, bestehend aus einem Materialeinlaß für ein Vorvlies, aus gleichsinnig rotierenden, gezahnten Kardentrommeln, die eine das Abfliegen der Fasern unter Fliehkraftwirkung ermöglichende Umfangsgeschwindigkeit aufweisen, und aus einer luftdurchlässigen, besaugten und kontinuierlich bewegten Fangfläche, auf der die in je einem Teilstrom von den Kardentrommeln abfliegenden Fasern des Vorvlieses zur Vliesbildung in Bewegungsrichtung der Fangfläche hintereinander auftreffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kardentrommeln (3, 4,5,6) in Durchlauf richtung des Vorvlieses unmittelbar aufeinanderfolgen und daß jeweils die in Durchlaufrichtung des Vorvlieses nachgeordnete Kardentrommel (4, 5, 6) für die vorgelagerte Kardentrommel (3,4,5) eine Arbeiterwalze bildet.Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Karder.trcmrnelii (3,4,5,6) unterschiedlich gezahnt sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kardentrommeln (3,4,5,6) mit unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit antreibbar sind.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Kardentrommeln (3,4,5,6) voneinander einstellbar ist5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kardentrommeln (3, 4, 5, 6) gegenüber der Fangfläche (7) durch Abdeckungen (9) abgedeckt sincf, zwischen denen jeweils in den Zwickelbereich zwischen den Kardentrommeln (3, 4, 5, 6) reichende Abwurfkanäle (10) vorgesehen sind.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der sich jeweils zwischen den Abwurfkanälen (10) ergebende Raum (11) oberhalb der Fangfläche (7) durch auf der bereits gebildeten Vliesschicht abrollende Walzen (12) gegenüber den Abwurfkanälen (10) abgedichtet ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (9) an den Walzen (12) anliegende Dichtlippen (13) tragen.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangfläche (7) im Bereich der gegenüber den Abwurfkanälen (10) abgedichteten Räume (11) unbesaugt ist.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwickelbereich zwischen je zwei benachbarten Kardentrommeln (3, 4, 5, 6) auf der von der Fangfläche (7) abgekehrten Seite gegen den engsten Spalt zwischen den Kardentrommeln (3, 4, 5, 6) gerichtete Blasdüsen (15) vorgesehen sind.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüsen (15) quer zum engsten Spalt zwischen den Kardentrommeln (3,4,5,6) verstellbar gelagert sind.I1. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwurfkanäle (10) einen Strömungsquerschnitt aufweisen, der bei dem Nennluftdurchsatz der Blasdüsen (15) eine an die Umfangsgeschwindigkeit der jeweils in den Abwurfkanal (10) drehenden Kardentrommel (3,4, 5,6) angepaßte Mindestgeschwindigkeit der Luftströmung imjeweiligen Abwurfkanal (10) ergibt12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß sich der Strömungsquerschnitt der Abwurfkanäle (10) gegen die Fangfläche (7) hin verringert
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