DE3408481C2 - Automatische Vorlagenzuführeinrichtung - Google Patents

Automatische Vorlagenzuführeinrichtung

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Abstract

Eine automatische Vorlagenzuführeinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät weist eine Zuführauflage (2), eine Einrichtung (3), um von einem Stapel auf der Auflage übereinander angeordneter Vorlagenblätter ein Blatt nach dem anderen einer Belichtungsstation zuzuführen, wobei mit dem untersten Blatt des Blattstapels begonnen wird, und eine Vorrichtung (11) auf, um die Vorlagenblätter zu der Zuführauflage zurückzubringen und um sie auf dem obersten Blatt des Blattstapels anzuordnen, nachdem die Blätter belichtet worden sind. Die automatische Vorlagenzuführeinrichtung weist ferner einen Fühler (S1) auf, um zu fühlen, daß ein Arbeitsblatt unter dem untersten Vorlagenblatt des Blattstapels auf der Zuführauflage angeordnet ist. Das Arbeitsblatt liegt unter dem untersten Blatt eines Stapels aus einer Anzahl Vorlagenblätter, die übereinander geschichtet auf der Zuführauflage gestapelt sind, wobei das erste Vorlagenblatt der Anzahl Blätter das unterste Blatt des Stapels bildet, oder das Arbeitsblatt ist über dem obersten Vorlagenblatt des Stapels angeordnet, welches durch das letzte Vorlagenblatt der Anzahl Blätter gebildet ist. Ferner weist das Arbeitsblatt auf seiner Oberfläche eine Marke oder Markierung auf, um die automatische Zuführeinrichtung und einen Hauptteil des Kopiergeräts zu steuern.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine automatische Vorlagenzuführeinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Wenn ein Dokument, das aus einer Reihe von Vorlagenblättern mehrerer Seiten besteht, mit Hilfe eines elektrophotographischen Kopiergeräts kopiert wird, ist es lästig, daß wiederholt bestimmte Arbeitsgänge durchgeführt werden müssen, nämlich eine Kopiervorlage (Vorlagenblatt) auf eine Glasplatte legen, eine Andrückplatte darauf anordnen, die Kopiervorlage (Vorlagenblatt) wieder entfernen, nachdem sie belichtet worden ist, und die für eine Belichtung beleuchtete Kopiervorlage (Vorlagenblatt) durch ein anderes Vorlagenblatt der nächstfolgenden Seite ersetzen. Damit die Bedienungsperson diese lästigen Vorgänge nicht durchzuführen braucht, ist eine automatische Vorlagenzuführeinrichtung vorgeschlagen worden, welche automatisch ein Vorlagenblatt nach dem anderen von einem Stapel Vorlagenblätter aus zuführt, welche in einem Magazin angeordnet sind, und welches dann automatisch die Vorlagenblätter auswirft, wenn die Belichtung durchgeführt worden ist.
  • Wenn ein Dokument, welches aus einer Vielzahl Vorlagenblätter in Form mehrerer fortlaufender Seiten besteht, kopiert wird, um eine Anzahl Kopien des Dokumentes herzustellen, ist es in der Praxis üblich, ein Vorlagenblatt auf der Glasplatte anzuordnen und eine gewünschte Anzahl Kopien dieses Vorlagenblattes herzustellen und den gleichen Vorgang so oft zu wiederholen, bis alle Blätter des Dokumentes behandelt worden sind. Die Kopien der Blätter, welche durch den vorbeschriebenen Arbeitsvorgang erzeugt und aus dem Kopiergerät ausgeworfen worden sind, werden dann entweder von Hand oder mittels eines Sortierers sortiert, um dadurch eine gewünschte Anzahl Kopien des Dokumentes zu erzeugen, wobei jede Kopie aus Kopien der Blätter des Dokumentes besteht, die in der Reihenfolge der Seiten angeordnet sind.
  • In der vorstehend beschriebenen, automatischen Vorlagenzuführeinrichtung ist die Zeit, die erforderlich ist, um ein Vorlagenblatt an eine vorbestimmte Stelle in einer Belichtungsstation zuzuführen, kurz und im wesentlichen so lang wie die Zeit, die eine Abtaster benötigt, um wieder in seine Ausgangsstellung zurückzukehren. Wenn nur eine Kopie hergestellt wird, wobei jedesmal ein Vorlagenblatt der Belichtungsstation zugeführt und dies so oft wiederholt wird, bis jeweils eine Kopie von allen Vorlagenblättern hergestellt ist, dann ist es folglich möglich, eine geforderte Anzahl Kopien des Dokumentes herzustellen, wobei jede Kopie aus Kopieblättern der Vorlagenblätter besteht, die in der Reihenfolge der Seiten angeordnet sind, indem nur die vorbeschriebene Arbeitsweise so oft wiederholt wird, wie es der geforderten Anzahl der herzustellenden Kopien des Dokumentes entspricht, wobei dann allerdings die Notwendigkeit entfällt, die Kopien in der Reihenfolge der Seiten zu sortieren. Wenn diese Arbeitsweise durchgeführt wird, kann die geforderte Anzahl Kopien des Dokumentes erzeugt werden, indem die Vorlagenblätter wiederholt so oft zugeführt und zurückgebracht werden, wie es der geforderten Anzahl Kopien des Dokumentes entspricht, wenn hierbei ein Vorlagenblatt nach dem anderen von der Zuführauflage der Belichtungsstation zugeführt wird, wobei mit dem untersten Vorlagenblatt des Stapels begonnen wird, und wobei die Vorlagenblätter dann zu der Zuführauflage zurückgebracht und auf dem obersten Blatt des Stapels angeordnet werden, nachdem eine Belichtung beendet ist. Diese Ausführungsform einer automatischen Vorlagenzuführeinrichtung ist bekannt und beispielsweise in der US-PS 40 78 787 und in der US-PS 41 69 674 beschrieben.
  • Wenn eine Anzahl eines Dokuments, das aus einer Reihe von Vorlagenblättern aus fortlaufend durchnumerierten Seiten besteht, mit Hilfe dieser automatischen Vorlagenzuführeinrichtung erzeugt werden, muß das Zuführen der Vorlagenblätter zu der Belichtungsstation überwacht werden, um festzustellen, wie oft die Vorlagenblätter der Belichtungsstation zugeführt und von dieser aus wieder zurückgebracht worden sind. Hierzu ist die automatische Vorlagenzuführeinrichtung, die in den vorstehend angeführten Patentschriften beschrieben isst, mit einem Trennelement in Plattenform versehen, das in die Zuführauflage quer zu der rückwärtigen Wandung eingebracht ist. Eine Anzahl Vorlagenblätter, die in Form eines Stapels gestapelt sind, in welchem die erste Seite der Anzahl Blätter das unterste Vorlagenblatt bildet und die nächstfolgenden Seiten darüber ordentlich gestapelt angeordnet sind, werden zuerst auf der Zuführauflage in der Weise angeordnet, daß das Trennelement auf dem Vorlagenblatt oder auf der letzten Seite der Anzahl Vorlagenblätter angeordnet ist. Die Vorlagenblätter werden dann von der Zuführauflage aus nacheinander der Belichtungsstation zugeführt, wobei mit dem untersten Vorlagenblatt oder der ersten Seite der Anzahl Blätter begonnen wird, und sie werden dann zu der Zuführauflage zurückgebracht. Wenn alle Vorlagenblätter zugeführt worden sind und kein Vorlagenblatt unter dem Trennelement übrig geblieben ist, wird das Trennelement mittels eines Fühlers festgestellt, und es wird ein Signal erzeugt, daß die Blattzuführung beendet ist. Wenn nur jeweils eine Kopie von der Anzahl Vorlagenblätter gemacht wird, wird die automatische Vorlagenzuführeinrichtung durch dieses Signal unwirksam gemacht. Wenn eine Anzahl Kopien gemacht wird, wird das Trennelement unter dem Stapel Vorlagenblättern herausgezogen, wenn dies Signal erzeugt wird, und wird wieder auf der Oberseite des Stapels aus Vorlagenblättern angeordnet. Dies wird so oft wiederholt, wie es der gewünschten Anzahl von Kopien entspricht, die gemacht werden sollen, so daß die automatische Vorlagenzuführeinrichtung erst unwirksam gemacht wird, nachdem eine vorbestimmte Anzahl Kopien des Dokumentes hergestellt worden ist, wobei das Trennelement eine vorbestimmte Anzahl Mal gefühlt worden ist.
  • In der automatischen Vorlagenzuführeinrichtung der vorstehend beschriebenen Ausführung sollte ein kompliziert ausgeführter Mechanismus vorgesehen sein, um das Trennelement jedesmal zu bewegen, wenn das Zuführen der Anzahl Vorlagenblätter zu der Belichtungsstation beendet ist. Auch sollte eine Einrichtung für die Bedienungsperson vorgesehen sein, um in die automatische Vorlagenzuführeinrichtung Daten einzugeben, wie groß die Anzahl der herzustellenden Kopien ist und ob nur eine Seite oder beide Seiten jedes Vorlagenblattes kopiert werden sollen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die vorstehend beschriebenen Nachteile der herkömmlichen Einrichtungen zu beseitigen und eine automatische Vorlagenzuführeinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß sie im Aufbau einfach ist, sehr zuverlässig arbeitet, und ohne weiteres gesteuert werden kann, um eine bestimmte Anzahl von Malen automatisch den Kopierablauf durchzuführen, um so eine bestimmte Anzahl Kopien eines Dokumentes herzustellen. Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Vorlagenzuführeinrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs erreicht.
  • Durch die Verwendung des Arbeitsblattes gemäß der Erfindung entfällt die Notwendigkeit, das Trennelement zu verwenden, und es entfallen die Einrichtungen zum Bewegen dieses Trennelements, welche bei der herkömmlichen Vorlagenzuführeinrichtung verwendet werden. Dadurch kann dann die automatische Vorlagenzuführeinrichtung gemäß der Erfindung im Aufbau einfach gemacht und preiswert hergestellt werden.
  • Wenn Daten bezüglich der Anzahl der herzustellenden Kopien und, ob eine Seite oder beide Seiten der Vorlagenblätter kopiert werden sollen, auf dem Arbeitsblatt vorgesehen sind, um den Vorlagenzuführvorgang zu steuern, kann die Notwendigkeit entfallen, zusätzlich eine Eingabeeinrichtung zum Steuern der Vorlagenzuführeinrichtung vorzusehen, indem zuerst das Arbeitsblatt unter dem untersten Blatt eines Stapels aus Vorlagenblättern auf der Zuführauflage angeordnet wird und eine Fühleinrichtung verwendet wird, um die Daten auf dem Arbeitsblatt zu überwachen, um dadurch nicht nur den Betrieb der Vorlagenzuführeinrichtung, sondern auch einen Hauptteil des Kopiergeräts durch Signale zu steuern, die mittels der Fühleinrichtung erzeugt worden sind. Hierdurch kann dann der Steuermechanismus vereinfacht werden und eine Steuerung ohne weiteres durchgeführt werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Teils einer Schnittansicht durch eine Ausführungsform einer automatischen Vorlagenzuführeinrichtung gemäß der Erfindung beschrieben. Hierbei sind in der Schnittansicht ein Magazin, eine Bahn zum Befördern der Vorlagenblätter und entlang dieser Förderbahn angeordnete Teile zum Befördern der Vorlagenblätter dargestellt, wobei das Gehäuse und Antriebseinrichtungen der automatischen Vorlagenzuführeinrichtung entfernt sind. Somit wird nunmehr eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die einzige Figur beschrieben.
  • Eine Anzahl Vorlagenblätter 1, die in einem Stapel gestapelt sind, sind in einem Magazin 2 angeordnet, unter welcher ein Abziehband 3 angeordnet ist, dessen Oberseite an dem untersten Blatt des in dem Magazin 2 angeordneten Stapels aus Vorlagenblättern 1 anliegt, um so ein Vorlagenblatt nach dem anderen abziehen zu können. Ein Paar Trennrollen 4 und ein Paar Klemmrollen 5 und 6 sind entlang der Bewegungsbahn der Vorlagenblätter zwischen dem Magazin 2 und einer Glasplatte 7 angeordnet, welche wiederum auf der Oberseite eines Kopiergeräts angeordnet ist. Ein Förderband 8 großer Breite ist über der Oberseite der Glasplatte 7 in der Weise angeordnet, daß eine untere Fläche eines unteren Trums des Förderbandes 8 in Anlage an der Oberseite der Glasplatte 7 gehalten ist. Ein Paar Austragrollen 9 sind am Austragende der Glasplatte 7 angeordnet, und die Förderbahn der Vorlagenblätter macht bei den Austragrollen 9 eine U-förmige Wende, um dann über dem Förderband 8 zu verlaufen. Ein Paar Zuführrollen 10 ist in der Förderbahn der Vorlagenblätter nach den beiden Austragrollen 9 angeordnet, und bei den Zuführrollen 10 ist ein Umschaltglied 11 angeordnet, durch welches die Vorlagenblätter wahlweise über eine Bahn, auf welcher die Vorlagenblätter zu dem Magazin 2 von dessen vorwärts gerichteten Ende aus zurückgebracht werden, oder über eine Bahn bewegt werden, die eine weitere U-förmige Wende macht und die Vorlagenblätter zu dem Magazin 2 von deren rückwärtigen Ende aus zurückbringt. Ein Paar Freigaberollen 12 und 13 für umgekehrte bzw. gewendete Vorlagenblätter ist an einem Austragende der zuerst erwähnten Bahn angeordnet, während ein Paar Zwischenrollen 14 und 15 im Zuführabschnitt und ein Paar Rückführrollen 16 und 17 zwischen entgegengesetzten Enden der an zweiter Stelle erwähnten Bahn bzw. an deren Austragsende angeordnet sind.
  • Ein Arbeitsblattfühler S 1 und ein Fühler S 2, um zu fühlen, ob Vorlagenblätter auf der Zuführauflage 2 vorhanden sind oder nicht, sind an der Unterseite des Magazins 2 angeordnet. Ein Fühler S 3, um das Abziehband 3 und die Trennrollen 4 unwirksam zu machen, sowie ein Fühler S 4 zum Fühlen des vorderen Endes eines Vorlagenblatts, um dieses in einer vorbestimmten Lage auf der Glasplatte 7 anzuhalten, sind in einem Teil der Bewegungsbahn der Vorlagenblätter zwischen den Klemmrollen 5 und 6 und dem Förderband 8 angeordnet. Ein Fühler S 5, um zu fühlen, ob ein Vorlagenblatt aus der Belichtungsstation ausgetragen worden ist, ist zwischen dem Austragende des Förderbandes 8 auf der Glasplatte 7 und den Austragrollen 9 angeordnet. Fühler S 6 und S 7, welche fühlen, ob ein Vorlagenblatt zu dem Magazin 2 ausgetragen worden ist, sind nach den Freigaberollen 12 und 13 an der Bahn, entlang welcher die Vorlagenblätter zu dem Magazin 2 von deren vorwärts gerichteten Ende aus zurückgebracht worden, bzw. nach den Rückführrollen 16 und 17 angeordnet, die an der Bahn vorgesehen sind, entlang welcher die Vorlagenblätter zum Magazin 2 von dessen rückwärtigen Ende her zurückgebracht werden.
  • Nunmehr wird die Arbeitsweise beschrieben, bei welcher eine Kopie und eine Anzahl Kopien eines Dokuments erzeugt werden, das aus einer Reihe von Vorlagenseiten mit fortlaufend numerierten Seiten besteht. Zuerst werden Daten, ob jedes Vorlagenblatt ein Bild auf jeder Seite oder nur auf einer Seite aufweist, und wie hoch die gewünschte Anzahl der herzustellenden Kopien ist, in eine Steuereinheit der Vorlagenzuführeinrichtung eingegeben.
  • Dann wird ein Arbeitsblatt A auf dem obersten Blatt eines Stapels von Vorlagenblättern angeordnet, die übereinander in dem Magazin 2 so gestapelt sind, daß ihre Oberseite nach unten weist. Es wird dann mit dem Vorlagenblatt der ersten Seite begonnen, welches als das unterste Blatt des Blattstapels dient. Das Arbeitsblatt A ist ein Blatt, das dieselbe Größe wie die Vorlagenblätter hat und über die Förderbahn der Vorlagenblätter zugeführt wird; es unterscheidet sich jedoch von den Vorlagenblättern dadurch, daß es eine spezielle codierte Marke auf seiner Oberfläche aufweist, welche mittels eines Fühlers gefühlt wird, wobei dann der das Arbeitsblatt A fühlende Fühler ein Signal erzeugt, um die Vorlagenzuführeinrichtung und den Hauptteil des Kopiergeräts zu steuern. In der dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsform erfüllt das Arbeitsblatt A die Funktion des Trennelements, das eingangs in Verbindung mit dem Stand der Technik als Hintergrund der Erfindung beschrieben worden ist, und an einer Stelle, welche dem Fühler S 1 an der Unterseite der Zuführauflage 2 entspricht, ist bei ihr ein Stück Aluminiumfolie oder ein Farbüberzug mit einem ganz bestimmten Reflexionsindex verwendet worden, welcher mittels des Fühlers S 1 gefühlt wird, wenn das Arbeitsblatt A in dem Magazin 2 unter dem untersten Blatt des Blattstapels angeordnet ist.
  • Wenn ein Befehl, mit dem Kopieren zu beginnen, gegeben wird, wird das unterste Vorlagenblatt des in dem Magazin 2 angeordneten Blattstapels mittels des Abziehbandes 3 abgezogen und den Trennrollen 4 zugeführt, welche das unterste Blatt von den übrigen Vorlagenblättern trennen, welche unabsichtlich an dem untersten Blatt haften können, so daß tatsächlich nur das unterste Vorlagenblatt den Klemmrollen 5 und 6 zugeführt wird. Wenn das Vorlagenblatt durch die Klemmrollen 5 und 6 in Vorwärtsrichtung zugeführt wird, wird es mittels des Fühlers S 3 gefühlt, welcher ein Signal erzeugt, durch welches das Abziehband 3 und die Trennrollen 4 unwirksam gemacht werden. Wenn das vordere Ende des Vorlagenblattes von dem Fühler S 3 gefühlt wird, wird das Förderband 8 angetrieben und dreht sich eine Anzahl Mal entsprechend einer vorbestimmten Anzahl Impulse und wird stillgesetzt, wenn das vordere Ende des Vorlagenblattes eine vorbestimmte Bezugsposition (am vorderen Ende der Glasplatte 7) erreicht. Dann wird eine Belichtungs- und Abtasteinrichtung des Kopiergeräts wirksam gemacht, um ein photoempfindliches Teil bildgemäß mit dem Vorlagenblatt auf der Glasplatte 7 zu belichten. Nach Beendigen des Belichtungsvorgangs wird das Förderband 8 wieder angetrieben, um das Blatt aus der Belichtungsstation (aus seiner Bezugsposition auf der Glasplatte 7) auszutragen. Der Fühler S 5 stellt fest, ob das Vorlagenblatt innerhalb eines vorbestimmten Zeitabschnitts tatsächlich aus der Belichtungsstation ausgetragen worden ist oder nicht. Wenn festgestellt wird, daß das Vorlagenblatt innerhalb des vorbestimmten Zeitabschnitts nicht ausgetragen worden ist, wird die Vorlagenzuführeinrichtung unwirksam gemacht und abgeschaltet, um ein Verklemmen des Vorlagenblattes zu vermeiden. Wenn gefühlt wird, daß das Vorlagenblatt normal aus der Belichtungsstation ausgetragen worden ist, dann wird es zwischen den Austragrollen 9 gehalten und in Vorwärtsrichtung weiter befördert, während gleichzeitig das nächstfolgende Vorlagenblatt mittels des Bandes 3 abgezogen und von der Auflage 2 der Glasplatte 7 in derselben Weise zugeführt wird, die vorstehend anhand des zuvor zugeführten Blattes beschrieben worden ist. Inzwischen führt das mittels der Austragrollen 9 zugeführte Vorlagenblatt eine U-förmige Wende auf seiner Förderbahn in Richtung eines in der Figur wiedergegebenen Pfeiles durch und erreicht über die Zuführrollen 10 das Umschaltglied 11. Wenn von dem Vorlagenblatt nur eine Seite kopiert werden soll, ist das Umschaltglied 11 in eine in der Figur gestrichelt wiedergegebene Stellung gebracht. Wenn beide Seiten des Blattes kopiert werden sollen, ist das Umschaltglied 11 in eine ausgezogen wiedergegebene Position gebracht. Wenn nur eine Seite des Vorlagenblattes kopiert wird, wird das Vorlagenblatt über das Umschaltglied 11 zu den Zwischenrollen 14 und 15 des Zuführabschnitts befördert und dann durch die Rückführrollen 16 und 17 zu der Zuführauflage 2 von deren rückwärtigen Ende aus zurückgebracht, wobei die Oberseite des Vorlagenblattes wieder nach unten weist, so daß das Vorlagenblatt auf dem obersten Blatt eines Stapels auf der Zuführauflage (streng genommen auf dem Arbeitsblatt) angeordnet ist.
  • Wenn von dem Vorlagenblatt beide Seiten kopiert werden, wird es unter dem Umschaltglied 11, das sich dann in der ausgezogenen wiedergegebenen Stellung befindet, weiter befördert, und durch die Freigaberollen 12 und 13 zu der Zuführauflage 2 von deren nach vorne ausgerichteten Ende aus zurückgebracht, wobei seine Oberseite bzw. die gerade kopierte Seite nach oben weist, so daß dann das Vorlagenblatt auf dem obersten Blatt des Blattstapels auf der Zuführauflage 2 angeordnet ist.
  • Nachdem das Vorlagenblatt das Umschaltglied 11 passiert hat, fühlt der Fühler S 6 oder S 7, ob das Blatt in einem vorbestimmten Zeitabschnitt tatsächlich zu dem Magazin 2 freigegeben worden ist. Wenn die Steuereinheit anfangs so eingestellt wurde, daß Vorlageblätter mit einem Bild auf jeder Seite zu behandeln sind, werden hergestellte Kopieblätter nicht aus dem Kopiergerät ausgetragen. Wenn sie transferkopierte Bilder nur auf einer Seite tragen, werden sie in eine Zwischenablage des Kopiergeräts ausgetragen.
  • Durch ein wiederholtes Ausführen des vorstehend beschriebenen Ablaufs werden die Vorlagenblätter eines nach dem anderen zu dem Magazin 2 zurückgebracht, nachdem sie die Belichtungsstation passiert haben, bis das Arbeitsblatt A in die Lage des untersten Blattes des Blattstapels auf dem Magazin 2 gelangt. Dann wird das Arbeitsblatt A mittels des Fühlers S 1 gefühlt, der ein Signal erzeugt, welches anzeigt, daß alle Vorlagenblätter des Blattstapels für eine Belichtung jedes Vorlagenblattes behandelt worden sind, und welches anzeigt, daß ein Durchlauf, um eine Kopie von der Vorlage herzustellen, beendet ist. Das Signal, das von dem Fühler 1 erzeugt worden ist, löst eine nichtdargestellte Hefteinrichtung aus, welche die Kopieblätter verbindet. Dann werden die Vorlagenblätter von dem Magazin 2 aus wieder zugeführt. Wenn der Fühler S 1 das Arbeitsblatt A eine vorbestimmte Anzahl Mal gefühlt hat, was vorher in der Steuereinheit eingestellt worden ist, wird die Vorlagenzuführeinrichtung unwirksam gemacht.
  • Durch Verwenden eines Arbeitsblattes anstelle des herkömmlichen Trennelements kann nunmehr ein bisher verwendeter komplizierter Mechanismus zum Herausziehen des Trennelements entfallen. Darüber hinaus erfüllt das Arbeitsblatt nicht nur die Funktion, welche bisher von dem Trennelement durchgeführt wird, sondern sie erfüllt auch die Funktion, daß nicht nur der Betrieb der Vorlagenzuführeinrichtung, sondern auch des Hauptteils des Kopiergeräts gesteuert wird, da sie eine codierte Marke auf ihrer Oberfläche trägt, durch welche angezeigt wird, ob nur eine Seite oder beide Seiten jedes Vorlagenblattes kopiert werden soll und wie hoch die gewünschte Anzahl Kopien ist, die von einer Vorlage herzustellen ist. Das Arbeitsblatt A wird in dem Magazin 2 unter dem untersten Blatt des Blattstapels angeordnet und wird von dem Abziehband 3 vor dem untersten Vorlagenblatt abgezogen, wenn ein Startbefehl gegeben wird. Der Fühler S 1 fühlt das Arbeitsblatt A, und die codierte Marke auf dem Arbeitsblatt A wird mittels des Fühlers S 3 oder S 4 oder durch einen Lesefühler gelesen, der zusätzlich an der Stelle angeordnet ist, an welcher der Fühler S 4 vorgesehen ist. Der Fühler, welcher die codierte Marke liest, erzeugt ein Signal, welches der Steuereinheit der Vorlagenzuführeinrichtung zugeführt und in dieser gespeichert wird, um die Vorlagenzuführeinrichtung und den Hauptteil des Kopiergeräts zu steuern. Hierdurch entfällt dann auch die Notwendigkeit, die Vorlagenzuführeinrichtung mit einer von Hand zu betätigenden Eingabeeinrichtung, wie beispielsweise einer Zehntasten-Eingabeeinrichtung oder einer Wählscheibe, zu versehen, um die Vorlagenzuführeinrichtung zu steuern.
  • Die codierte Marke auf dem Arbeitsblatt wird nur gelesen, wenn das Arbeitsblatt von dem Fühler S 1 gefühlt worden ist, so daß Information auf einem Vorlagenblatt niemals mit der Marke verwechselt wird.

Claims (1)

  1. Automatische Vorlagenzuführeinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät, bei dem eine bestimmte Anzahl Kopiervorlagen, deren Abschluß ein Trennelement bildet, in einem Magazin gestapelt sind, die Kopiervorlagen von der Unterseite des Stapels solange abgezogen und nach Belichtung in das Magazin zurückgeführt werden, bis eine an der Unterseite des Magazins angebrachte Fühleinrichtung das Trennelement erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelement als Arbeitsblatt (A) ausgebildet ist, im Format den Kopiervorlagen (1) gleicht und mit diesen umläuft und eine auf der Oberfläche codierte Marke aufweist, durch die bei Erfassung durch die Fühleinrichtung automatisch eine vorbestimmte Wiederholungshäufigkeit eines Kopiervorgangs ausgelöst wird.
DE3408481A 1983-03-08 1984-03-08 Automatische Vorlagenzuführeinrichtung Expired DE3408481C2 (de)

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