DE340603C - Selbsttaetige Rostbeschickungsvorrichtung mit Wurfschaufeln - Google Patents

Selbsttaetige Rostbeschickungsvorrichtung mit Wurfschaufeln

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DE340603C
DE340603C DE1918340603D DE340603DD DE340603C DE 340603 C DE340603 C DE 340603C DE 1918340603 D DE1918340603 D DE 1918340603D DE 340603D D DE340603D D DE 340603DD DE 340603 C DE340603 C DE 340603C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/16Over-feed arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Selbsttätige Rostbeschickungsvorrichtung mit Wurfschaufeln. Um ein gleichmäßiges Bedecken des Rostes mit Brennstoff während des Betriebes tunlichst herbeizuführen, ist insbesondere erforderlich, daß dem verschieden starken Abbrand an verschiedenen Stellen des Rostes entsprechend die Beschickung dieser Stellen stärker ist als die der anderen, und daß, um jede Randüberhäufung bei einzelnen Würfen zu verhindern, oder auch, um freie Stellen zu vermeiden, ein Werfen in kleinen Mengen und auf kleine Flächen erforderlich ist, derart, daß niemals die ganze Breite der Feuerung mit einem Wurf bedeckt wird, sondern stets nur ein kleiner Teil, wie aus dem Schema Fig. 5 zu ersehen ist.
  • Die Erfindung besteht nun in der Vereinigung dieser einzeln an sich bekannten Maßnahmen.
  • Die Zeichnungen stellen den Erfindungsgegenstand in fünf Figuren dar. Fig. I zeigt den Beschicker im Längenschnitt, Fig.2 in der seitlichen Ansicht, Fig. 3 im Querschnitt, Fig. 4 das Handrad b und den Sprungbolzen d zur Drehregelungsscheibe. In Fig. 5 ist die Wirkung der Rostbeschickung schematisch dargestellt.
  • Der Antrieb erfolgt durch die Riemenscheibe p. Der Brennstoff wird durch den Trichter a aufgegeben und gelangt unter der geöffneten Drehregelungsscheibe f vor die Schaufelräder s. Die Schaufelräder befördern den Brennstoff vor die Wurfschaufel w. Größere Kohlestücke werden hierbei gegen die Brechleisten e gedrückt und von den scharfen Kanten der Schaufelräderrippen zerkleinert. Die Drehscheibe f wird durch das seitliche Handrad b bedient. Auf der gleichen Seite befindet sich - der Sprungbolzen d, welcher in die seitlichen Löcher i der Drehscheibe eingreift und die eingcsteilte Scheibe festhält. Auf der Hohlwelle c des Handrades b ist ein Zeiger z angebracht, welcher auf der an der Kastenseite befindlieben Skala die Regelung anzeigt. Es ist ersichtlich, daß durch die runde Form -der Drehscheibe f, welche-an der unteren Seite eine scharfe, gezahnte Kante besitzt, die Regelung leicht möglich ist, da die Hauptlast des Brennstoffes durch das Leitblech g aufgenommen wird, so daß nur wenig Brennstoff auf der Drehscheibe lastet. Von den Schaufelrädern s ist ein Rad mit vier Schaufeln in der Mitte angebracht, während zwei Räder mit je vier Schaufeln zu beiden Seiten angeordnet sind. Je nach der Größe der Feuerung kann man mehr oder weniger Schaufelräder einbauen. Diese Schaufelräder s bestehen aus Flacheisen., welche an der vorderen Kante zum Kohlenbrechen scharf sind. Am äußeren Ende der Flacheisen werden durch einen Schlitz die Förderschaufeln s" eingeschoben und entsprechend dem Abbrand auswechselbar verschraubt. Die beiden seitlichen Schaufelräder arbeiten parallel miteinander, während das mittlere Rad gesondert arbeitet, so daß in der Reihenfolge zuerst die beiden seitlichen Schaufelräder, dann das mittlere Schaufelrad, dünn wieder die beiden seitlichen und so fort aufeinander folgen und so den Brennstoff vor die Wurfschaufel befördern.
  • Bei einer einmaligen Umdrehung der Antriebscheibe p findet somit eine achtmalige Beförderung des Brennstoffes statt und ebenso vielmal wirft dann die Wurfschaufel w den Brennstoff auf den Rost. Durch diese bei einer einmaligen Umdrehung der Antriebsscheibe vielmalige Bewerfung des Rostes mit kleinen Kohlenmengen bleibt das Feuer immer hell. Die Wurfschaufel w wird durch die seitliche Nockenscheibe h, deren acht verstellbare Nocken st an der Spanngabel m streifen, betätigt. Die Spannfeder x zur Wurfschaufel w kann beiderseitig angebracht werden. In der in Fig. 5 gezeigten bildlichen Darstellung der Rostbeschickung ist die Reihenfolge der einzelnen Würfe ersichtlich. Die Felder stellen die einzeln beförderten Kohlenmengen dar; die in den Feldern bezeichneten Zahlen geben die Reihenfolge der Bewerfung an. Am hinteren Rostende, wo der Abbrand bekanntlich am stärksten ist, ist die Beschikkung durch dunkle Schattierung angedeutet. Durch Verstellung der Nocken n kann auch eine versetzte Beschickung erfolgen, so däß z. B. Wurf 2, weiter zurück oder Wurf weiter vor gesetzt wird. Durch die auswechselbaren schmalen oder breiten Förderschaufeln s' ist hier, gemeinsam mit der Drehscheibe eine genaue Einstellung der Brennstoffzufuhr gegeben. Die Auswechslung der Förderschaufeln und die Reinigung des Beschickers kann bequem durch Abheben des Deckels o erfolgen.

Claims (1)

  1. PATEN 1- ANSPRUCH: Selbsttätige Rostbeschickungsvorrichtung mit Wurfschaufeln, gekennzeichnet durch die Verbindung der versetzt arbeitenden Wurfschaufeln (w), die bei einzelnen -Würfen verschieden stark vorschnellen einerseits, und von ungleich großen und versetzt angeordneten Schaufelrädern (s) anderseits, die ein und derselben Wurfschaufel bei verschiedenen Wurfweiten verschieden große Brennstoffmengen zuführen.
DE1918340603D 1918-09-10 1918-09-10 Selbsttaetige Rostbeschickungsvorrichtung mit Wurfschaufeln Expired DE340603C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2612198A1 (de) * 1976-03-23 1977-09-29 Georg Raschka Fa Dipl Ing Verfahren und vorrichtung zum eintragen pastoesen oder klumpigen gutes in einen wirbelschichtofen, insbesondere zum eintragen von klaerschlamm

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2612198A1 (de) * 1976-03-23 1977-09-29 Georg Raschka Fa Dipl Ing Verfahren und vorrichtung zum eintragen pastoesen oder klumpigen gutes in einen wirbelschichtofen, insbesondere zum eintragen von klaerschlamm

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