DE218683C - - Google Patents

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DE218683C
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screws
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/10Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects
    • B07B13/11Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects involving travel of particles over surfaces which separate by centrifugal force or by relative friction between particles and such surfaces, e.g. helical sorters
    • B07B13/113Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects involving travel of particles over surfaces which separate by centrifugal force or by relative friction between particles and such surfaces, e.g. helical sorters shaking tables

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218683 KLASSE 45 e. GRUPPE
EISENWERK (vorm. NAGEL & KAEMP) A.-G. in HAMBURG-UHLENHORST.
Stellvorrichtung für Paddyausleser. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, durch die die Schiefstellung des . Sortiertisches von Paddyauslesern in einfacherer Weise als bisher und auch während des Betriebes stattfinden kann. Erreicht wird das dadurch, daß die Schrauben, durch deren Drehung die Neigung des Tisches geändert wird, nicht einzeln, sondern von einer gemeinsamen, von außen zugänglichen Welle aus gedreht
ίο werden, die durch Schneckengetriebe mit den Schrauben in Verbindung steht. Zur Feststellung des Tisches nach erfolgter Einstellung sind dann noch andere Vorrichtungen angeordnet, die in einfacherer und sicherer Weise als bisher wirken.
Die in der Getreideschälindustrie vielfach verwendeten Paddyausleser, durch die in der Hauptsache geschälte Körner von ungeschälten getrennt werden, beruhen auf einem Wurfprinzip. Das Sortiergut wird von einem Speisetrog aus durch Speiselöcher, die über die ganze Länge des Troges hin verteilt sind, den einzelnen Kammern des Sortiertisches zugeführt. Der Tisch ist geneigt angeordnet und wird in fortwährenden Schwingungen erhalten. In den Kammern sind Wurfbleche angeordnet, gegen die bei den Schwingungen des Tisches die Körner fortwährend geschleudert werden, und dadurch wird eine Sortierung der Körner herbeigeführt. Die geschälten und daher weicheren, weniger elastischen Körner bewegen sich nach der tieferliegenden Seite des Tisches zu, während die harten ungeschälten Körner oder allgemein die spezifisch leichteren Teile nach der höher liegenden Seite des Tisches wandern.
Um nun eine dem jeweiligen Sortierungsgut, welches an Gestalt und Gewicht wechselt, entsprechende sorgfältige Sortierung zu erreichen, ist es nötig, daß sich die Neigung des Tisches verändern läßt. Bei den bisher bekannten Auslesern geschieht das in folgender Weise: Der Tisch ist in Zapfen drehbar um seine Längsachse gelagert. Durch Drehung um diese Zapfen kann er in beliebig geneigte Lage gebracht und in dieser durch Befestigungsschrauben festgestellt werden, die an dem Gestell angebrächt sind und sich gegen die Stirnwände des Tisches pressen. Zur Einstellung in die geneigte Lage sind an den Längsseiten unter dem Tisch senkrecht stehende Schrauben vorgesehen, durch deren Drehung, nach erfolgter Lösung der Befestigungsschrauben, die mehr oder weniger große Neigung hergestellt wird, worauf die Befestigungsschrauben wieder angedreht werden. Die Einstellung des Tisches ist also eine ziemlich umständliche: Man muß zunächst die Befestigungsschrauben lösen, alsdann die einzelnen an den beiden Längsseiten des Tisches verteilten Stellschrauben einstellen und alsdann die einzelnen Befestigungsschfauben wieder festziehen. Die Einstellung der Stellschrauben sowohl wie das Festziehen der Befestigungsschrauben ist aber nur möglich, wenn der Tisch stillsteht.
Nach der vorliegenden Erfindung soll die Einstellung nun dadurch vereinfacht und auch während des Betriebes benutzbar gemacht werden, daß die Verdrehung aller Stellschrauben von einer Welle aus erfolgt, die von der Stirnseite des Tisches her gedreht werden kann
40
45
(».Auftage, ausgegeben am 14. September 1911.)
und mit den einzelnen Stellschrauben in geeigneter Weise, z. B. durch ein · Schneckengetriebe, in Verbindung steht. Ähnliche Vorrichtungen zum gleichzeitigen Bewegen mehrerer Stellschrauben von einer Stelle aus sind bei Sortiersieben zwar bekannt, dort dienen aber die Schrauben nicht zur \rerstellung der Neigung der Sortierfläche, sondern zur Veränderung des Durchgangsquerschnittes zwischen
ίο den die Siebfläche bildenden Stäben.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
; der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht eines Paddyauslesers mit der neuen Vorrichtung, Fig. 2 eine Stirnansicht und Fig. 3 eine Oberansicht nach Abnahme des Speisetroges mit teilweisem Schnitt, ι ist der Tisch des Paddyauslesers, der in bekannter Weise auf Stützen 2 pendelnd gelagert ist, von einem Exzenter 3 aus oder auf
ao sonstige beliebige Weise in Schwingungen gehalten wird und mit den Wurfblechen 4 versehen ist, die das in die einzelnen Kammern 5 gelangende Gut hin und her schleudern und dadurch sortieren, so daß es nach dem spezifisehen Gewicht gesondert aus den Ausgangsöffnungen 6 herausfällt. In die Kammern 5 gelangt das Gut in bekannter Weise von einem Speisetrog 7 aus, in den es durch einen Trichter 8 oder sonstwie eingeführt wird. An den Stirnseiten ist der Tisch in Zapfen 9 um seine Längsachse drehbar gelagert.
Zur Einstellung der Neigung um diese Längsachse sind nun nach der vorliegenden Erfindung Stellschraubenbolzen io (nach der dargestellten Ausführungsform deren zwei) an dem Tisch befestigt. Auf diesen sitzen Muttern 11, die im Gestell 12 des Tisches so gelagert sind, daß sie gedreht, aber nicht in der Achsenrichtung verschoben werden können. Am äußeren Umfang sind diese Muttern mit Schneckengewinde 13 versehen, und in diese Schneckengewinde greifen Schnecken 14 ein, die auf einer gemeinsamen Welle 15 sitzen.
Diese ist in der Längsrichtung des Tisches drehbar gelagert und an der freien Stirnseite mit einem Handrad 16 versehen.
Wird dieses Handrad und damit die Welle 15 gedreht, so bewirken die Schnecken 14 auch eine Drehung der Schneckenräder 13 bzw. der Muttern 11, und da diese Muttern sich in der Achsenrichtung nicht verschieben können, so heben oder senken sie, je nach der Drehrichtung, die am Tisch befestigten Schraubenbolzen 10 und verändern somit die Neigung des Tisches i. Zur Veränderung dieser Neigung ist also nur eine Drehung des Handrades 16 erforderlich, welches bequem zugänglich an der freien Stirnseite des Tisches liegt, und diese Verstellung kann auch während des Betriebes des Tisches erfolgen.
Zur Feststellung des Tisches nach erfolgter Einstellung ist auf einer in der Längsrichtung durch ihn hindurchgehenden Stange 17 eine mit Handrad 18 versehene Mutter 19 vorgesehen. Wird die Mutter mittels des Handrades festgezogen, so werden die beiden Lagerböckchen 20, in denen die Zapfen 9 des Tisches gelagert sind, fest zusammengezogen und so gegen die Stirnseiten des Tisches gepreßt. Zur Verstellung der Neigung des Tisches ist also nur notwendig, die Muttern 19 zu lösen, alsdann durch Drehung des Handrades 16 die Neigung einzustellen und darauf die Mutter 19 wieder festzuziehen. Zur Sicherung der Mutter 19 ist zweckmäßig noch eine Gegenmutter 21 vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stellvorrichtung für Paddyausleser, bei welchen die Neigung des Sortiertisches mittels Stellschrauben verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Tragkörper und Auslesetisch angeordneten Stellschrauben durch eine gemeinsame Antriebsvorrichtung während des Betriebes bewegt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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