DE183344C - - Google Patents
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- DE183344C DE183344C DENDAT183344D DE183344DA DE183344C DE 183344 C DE183344 C DE 183344C DE NDAT183344 D DENDAT183344 D DE NDAT183344D DE 183344D A DE183344D A DE 183344DA DE 183344 C DE183344 C DE 183344C
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- chaff
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/44—Grain cleaners; Grain separators
- A01F12/446—Sieving means
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 183344 KLASSE 45 e. GRUPPE
Es ■ sind bereits Einrichtungen an Dreschmaschinen bekannt geworden, um bei der
Trennung der Spreu von den Getreidekörnern ein Mitführen von Körnern durch die Spreu
zu verhindern und dadurch Verlusten vorzubeugen. Zu diesem Zwecke brachte man entweder
über dem Spreusieb einen Schüttelrost an, welcher in eine auf- und abschwingende
Bewegung versetzt wurde, um Körner und
ίο Spreu emporzuschleudern und dadurch die
ersteren abzuscheiden und auf das Spreusieb fallen zu lassen, oder es wurde ein rotierender
Zinkenrechen über dem Spreusieb angeordnet, um das Gemisch von Spreu und Körnern in Bewegung zu versetzen und ein
Stocken desselben an der Auffallstelle des Siebes zu vermeiden.
Die bekannten Einrichtungen dieser oder ähnlicher Art besitzen jedoch mannigfache
Nachteile. Die Anordnung eines Schüttelrostes über dem Spreusiebe befördert zwar
die Abscheidung der Körner von der Spreu, bevor dieselben auf das eigentliche Spreusieb
gelangen, ist jedoch auf das durch dasselbe hindurch auf das Spreusieb gefallene, noch
durch mitgerissene Spieu verunreinigte Getreide ganz wirkungslos.
Die andere bekannte Einrichtung, bestehend aus einem rotierenden Zinkenrechen, setzt
zwar das auf dem Siebe befindliche Getreide in Bewegung, jedoch in einer sehr wenig
wirksamen Weise, da die sternförmig an einer Welle angeordneten Zinken stets in derselben
Bahn sich bewegen und demnach das Getreide immer an den gleichen Stellen treffen. Von
einer Mischung des Getreides, wie es zur Erreichung einer möglichst vollkommenen
Abscheidung der Spreu wünschenswert ist, kann nicht die Rede sein, sondern es wird
nur eine langsame Vorwärtsschiebung des Getreides immer in derselben Richtung erzielt
werden können.
Nach vorliegender Erfindung wird nun dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die
Reihen der Zinken oder Stifte gegeneinander versetzt sind, so daß jede Stiftenreihe an einer
anderen Stelle durch das Getreide hindurchgeht, als die vorangehende. Hierdurch wird,
da jede Reihe der Stifte sich in einer anderen Bahn als die vorangegangene bewegt, außer
der Vorwärtsbewegung auch noch eine Seitwärtsdrängung des Getreides nach abwechselnden
Richtungen, demnach also ein gründliches Durcheinandermischen desselben erzielt.
Außerdem wird auch durch die Anordnung der Stifte an einer Trommel ein leichteres
Auswechseln derselben möglich gemacht. Ferner ermöglicht eine Einstellvorrichtung,
den Zwischenraum zwischen Spreusieb und Stiftentrommel zu verändern.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform als Beispiel
dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 denselben in Ansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine
Seitenansicht bei abgehobener Stiftentrommel und Antriebscheibe, Fig. 3 eine Seitenansicht
bei eingebauter Stiftentrommel und Antriebscheibe.
Im Innern der Dreschmaschine sind an den Längsseiten je zwei Gestellböcke ι an-
.5 geordnet, an welchen außen je eine U-förmig ausgebildete Eisenplatte 2 in geeigneter Weise
befestigt ist. Diese besitzt in ihrem unteren Teile eine wulstartige Verstärkung 3, die zur
Führung einer für die Verschiebung und Feststellung des Lagers 4 der Stiftentrommel 10
bestimmten Schraube 6 dient. In dem mit den Schrauben 6 vorteilhaft gelenkig verbundenen
Seitenteile 7 des Lagers 4 sind senkrecht verlaufende Nuten 8 vorgesehen, in
welche die U-förmige Eisenplatte 2 eingreift. Zu beiden Seiten der wulstartigen Verstärkung 3
der Platte 2 sind auf dem Schraubenbolzen 6 die bekannten Muttern 9 vorgesehen, nach
deren Lüften das in den Nuten 8 an der U-förmigen Eisenplatte 2 geführte Lager 4
verstellt und hierauf mittels der Schraubenmuttern 9 festgestellt werden kann. In den
Lagern 4 ruht die Achse einer Stiftentrommel 10, welche in bekannter Weise quer über das
Spreusieb gestellt ist. Mittels einer auf der Achse sitzenden Riemenscheibe 12 wird letztere
angetrieben. Die Einstell- und Feststellvorrichtung für das Lager 4 ermöglicht es,
den Abstand der Stiftentrommel von. dem Siebe zu verändern. Gemäß der Erfindung
sind die Stifte 11 in mehreren, z. B. drei
parallelen Reihen versetzt zueinander angeordnet, wodurch ein wirksames Durcheinandermischen
des Getreides hervorgerufen und daher eine möglichst vollständige Trennung erzielt wird.
Um einer seitlichen Verschiebung der Stiftentrommel vorzubeugen, sind an das
Lager 3 anschließend Stellringe 13 vorgesehen. Zum Festlegen der Achse 4 dient
eine Schraube 14, welche durch die Trommel 10 wie durch die erwähnte Achse hindurchgeht.
Schließlich besitzt auch das Lager 4 in bekannter Weise eine verschließbare Schmierdose 15. ,
Claims (3)
- Pate nt-An Sprüche:ι. Über dem Spreusieb von Putzdreschmaschinen rotierender Rechen zur Beförderung der Trennung von Spreu und Getreidekörnern, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (11) des Rechens in zueinander versetzten Reihen angeordnet sind, zum Zwecke, ein gründliches Durcheinandermischen von Spreu und Getreide zu veranlassen und dadurch die Abscheidung der Spreu zu erleichtern.
- 2. Rechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (11) an einer Trommel (10) angeordnet sind, um ein Auswechseln derselben . zu ermöglichen.
- 3. Rechen nach1 Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (4) der Stiftentrommelachse an einer an den Lagerböcken (1) senkrecht befestigten U-förmig ausgebildeten Eisenplatte (2) geführt und unter Vermittlung einer durch eine wulstartige Verstärkung (3) der Platte (2) geführten Schraube (6) in der Höhenlage verstellbar eingerichtet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183344C true DE183344C (de) |
Family
ID=447353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183344D Active DE183344C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183344C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5056269A (en) * | 1987-06-17 | 1991-10-15 | Stig Westman | Apparatus for working in pipes |
-
0
- DE DENDAT183344D patent/DE183344C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5056269A (en) * | 1987-06-17 | 1991-10-15 | Stig Westman | Apparatus for working in pipes |
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