DE148141C - - Google Patents
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- DE148141C DE148141C DENDAT148141D DE148141DA DE148141C DE 148141 C DE148141 C DE 148141C DE NDAT148141 D DENDAT148141 D DE NDAT148141D DE 148141D A DE148141D A DE 148141DA DE 148141 C DE148141 C DE 148141C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
- B07B1/28—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
- B07B1/30—Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro within their own plane in or approximately in or transverse to the direction of conveyance
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES""'
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Siebvorrichtung für Kohlen mit
wagerecht oder nur schwach geneigt ang'eordneten Sieben, bei welcher neben der übliehen
hin und her erfolgenden Siebbewegung den Sieben eine weitere Bewegung in weniger
schneller Folge für die Vorwärtsbewegung, des Siebgutes mitgeteilt wird. Die Vorteile
der neuen Einrichtung gegenüber bekannten
ίο Anordnungen bestehen darin, daß die Siebbewegungen
ohne Abweichung von der geraden Linie, d. h. ohne Schwing- oder Wurf bewegung erfolgen, so daß die Bewegung
des Siebgutes eine gleitende ist. Bei Schwing- und Wurfbewegungen findet hiergegen
ein jedesmaliges Abheben des Gutes von der Siebplatte statt, \vodurch, da der
sich hierbei bildende Abrieb in dem Gut verbleibt, eine grusfreie Klassierung nicht zu
erzielen ist.
Um ein leichteres Übergleiten der Siebstücke und gleichzeitig eine Schonung des
Siebgutes herbeizuführen, sind die Sieblochränder an den Stellen, gegen die das Gut
in seinem Vorwärtsgleiten trifft, nach unten gebogen oder mit schräg nach unten geneigten
Ansätzen versehen.
Fig. ι und 2 der Zeichnung stellen die Erfindung bei zwei in bekannter Weise angeordneten
Siebgruppen dar. Die Siebe sind in einem Kasten α angebracht, welcher über
Rollen b längsverschiebbar auf einem ebenfalls in der Längsrichtung beweglichen Rahmen
c gelagert ist. Rahmen c ist in Gruppe 1
an den Hebeln dl scharnierartig befestigt. Gruppe 2 stellt denselben über Rollen d'2
verschiebbar dar. Die Siebkasten α erhalten vermittels der Pleuelstange e von der Kurbelachse
f aus eine horizontale Hin- und Herbewegung. Die Kurbelachse f ist durch Gelenke
mit der Antriebswelle g verbunden.
Der wagerecht verschiebbare Rahmen c wird in der einen Richtung langsam entgegen
der Wirkung einer Feder 0 b'ezw. eines oder mehrerer Gewichtshebel ρ durch
eine auf der von Zahnrädern k und m angetriebenen zur Achse g parallelen Achse h
befindliche Daumenscheibe η zurückgezogen, welche auf den an dem Rahmen c befestigten
Knaggen i wirkt. Wenn bei der Drehung der Schneckenscheibe diese außer ' Eingriff
mit dem Knaggen i kommt, so wird der Rahmen c durch den Feder- bezw. Gewichtszug vorgeschnellt, so daß eine prallartige
Vorwärtsbewegung eintritt, welche von dem Rahmen c auf den Siebkasten α und die
Siebe übertragen wird,, ohne daß die durch die gelenkige Kurbelwelle f vermittelten
regelmäßigen Siebbewegungen hierdurch unterbrochen werden. Bei den Anschlägen des
Knaggen i wird das Siebgut daher in der Förderrichtung vorangeschnellt. Es läßt sich
die Förderbewegung auch ermöglichen, indem der Rahmen c mit dem Siebkasten α nach
Art der Schwingförderrinnen rasch zurück und langsam vorwärts geführt wird.
Die Anzahl der Zähne des Zahnrades k ist genau ein Mehrfaches der Zähne des Rades m,
damit das Vorschnellen des Rahmens c stets in dem Augenblicke eintreten kann, in welchem
der Kasten α mit den Sieben bei seiner fortlaufenden gleichmäßigen Bewegung ebenfalls
in der Vorwärtsrichtung begriffen ist.
Wie im bisherigen Siebereibetriebe, so erfordert auch hier die Klassierung der kleineren
Siebsorten ein schnelleres Arbeiten der Siebe als bei der Klassierung gröberer Sorten.
ίο Aus diesem Grunde sind zwei Siebgruppen ι
und 2 angewendet, von denen die eine die schnellere Bewegung für die Klassierung der
kleineren Sorten, die andere die langsamere Bewegung und die Klassierung der größeren
Sorten auszuüben hat. Die Siebgruppen sind so angeordnet, daß die für die erste Gruppe nicht geeigneten Sorten auf die
zweite Gruppe abgleiten. Um einem Zerstören der obersten Siebe r mit kleinerer Lochung durch den Aufsturz von schweren
Stücken vorzubeugen, ist über diese Siebe eine Siebplatte oder ein Siebrost s mit mittelgroßer
Lochung oder mit Lochung der stärksten Nußsorte in entsprechend starker Ausführung gelegt, welches die gröberen
Stücke abführt. Während in Fig. 1 und 2 die beiden bezw. mehrere Siebgruppen in
gleicher Richtung gelagert sind, zeigen Fig. 3 und 4 die Möglichkeit, nach Erfordernis
einen Teil des Siebgutes auch in der Querrichtung weiter zu leiten und die Anlage so
den vorhandenen Raumverhältnissen in zwei oder mehr Richtungen anzupassen. Beide
Ausführungen stellen Klassieranlagen dar, wie solche für einen Zechenbetrieb in Betracht
kommen können.
Der starke Anprall des Rahmens c mit dem aufliegenden Siebkasten α und den
Sieben erfordert eine besondere Maßnahme, um zu verhindern, daß durch ihn das Siebgut nicht gegen den diesem entgegenstehenden
Lochrand geschleudert und stark beschädigt wird. Diesem soll dadurch vorgebeugt werden, daß die betreffenden Ränder
der Sieblochungen mit einem schräg nach unten in die Sieböffnung hineinreichenden
Ansatz t laut Fig. 5 versehen sind, wodurch sich den vorgeschnellten Stücken eine geneigte
Ebene zum Übergleiten entgegenstellt. Sofern statt der Bleche Stäbe zur Anwendung
kommen, sind bei diesen, wie in Fig. 6 gezeichnet, in ähnlicher Weise die dem Siebgut
entgegen gerichteten Stäbe entsprechend verlängert und die Endstücke u schräg nach
unten gebogen, so daß auch hier bei der Sieb- und Förderbewegung ein Übergleiten
des Gutes ohne Anprall stattfindet. Die so gekennzeichnete Ergänzung der Sieblochungen
durch die Stegansätze t und 11 ermöglicht
zugleich eine schonende Klassierung von Siebstücken über Nußkohlengröße.
Fig. 7 und 8 stellen eine einfache Siebvorrichtung mit gleichzeitigem Vorschub des
Siebgutes dar, wie solche vornehmlich für handelsgewerbliche Zwecke in Anwendung
kommen kann. Es wird durch dieselbe die Möglichkeit gegeben, den Verbrauchern eine
Ware von bestimmter Stückqualität durch entsprechendes Absieben des etwa auszuscheidenden
Gruses unabhängig von dem jeweilig verschiedenen Ausfall des Bezugsgutes zu bieten.
Claims (2)
- Patent-Anspruch ε :ι. Siebvorrichtung für Kohlen u. dgl. mit wagerechten oder wenig geneigten Sieben und Vorwärtsbewegung des Gutes über dieselben 'infolge der Siebbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe in einem beweglichen Rahmen (c) die zum Sieben notwendige Hin- und Herbewegung ausführen, während der Rahmen (c) unabhängig von jener Siebbewegung in weniger schneller Aufeinanderfolge eine rasch hin und langsamer zurück oder umgekehrt verlaufende Bewegung erhält und die erhaltenen Beschleunigungen auf die Siebe überträgt, wobei infolge der in regelmäßigen Zwischenräumen erfolgenden go Beschleunigung entweder der Hin- oder der Herbewegung der Siebe das Gut über die Siebfläche gleitend in einer der beiden Richtungen vorwärts geschnellt wird.
- 2. Ausführungsform der Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sieblochränder, gegen die das vorwärts geschnellte Gut auftrifft, oder bei Anwendung von Siebrosten die in der Bewegungsrichtung des Gutes, und zwar in den in dieser Richtung aufeinander folgenden Lochreihen versetzt zueinander liegenden Stäbe eine in die .Sieböffnung hineinreichende, schräg nach unten abgebogene Verlängerung (tu) besitzen, zum Zweck, den auftreffenden Stücken statt einer scharfen eine leicht zu übergleitende Kante darzubieten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148141C true DE148141C (de) |
Family
ID=415259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148141D Active DE148141C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148141C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158797B (de) * | 1957-02-20 | 1963-12-05 | Haver & Boecker | In der Horizontalen schwingende Siebstrasse |
-
0
- DE DENDAT148141D patent/DE148141C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158797B (de) * | 1957-02-20 | 1963-12-05 | Haver & Boecker | In der Horizontalen schwingende Siebstrasse |
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