DE340496C - Geraet zur Bestimmung kleiner Winkel - Google Patents

Geraet zur Bestimmung kleiner Winkel

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DE340496C
DE340496C DE1919340496D DE340496DD DE340496C DE 340496 C DE340496 C DE 340496C DE 1919340496 D DE1919340496 D DE 1919340496D DE 340496D D DE340496D D DE 340496DD DE 340496 C DE340496 C DE 340496C
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telescope
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carrier
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FRANZ HEGENAUER DIPL ING
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/12Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with monocular observation at a single point, e.g. coincidence type
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C5/00Measuring height; Measuring distances transverse to line of sight; Levelling between separated points; Surveyors' levels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Gerät zur Bestimmung kleiner Winkel. Den Gegenstand der Erfindung bilden Instrumente, welche die einfache, rasche und genaue Messung kleiner Winkel ermöglichen, insbesondere zu d,2m Zwecke der Bestimmung von Entfernungen unter Verwendung einer horizontal liegenden Meßlatte.
  • Um bei derartigen Messungen die Fehlerquellen einzuschränken, ist es erwünscht, die Abhängigkeit des Meßergebnisses von einer einzelnen Konstanten der Meßvorrichtung, wie sie beispielsweise auch bei der Anwendung der Tangentenschraube gegeben ist, zu vermeiden, ferner den Meßvorgang möglichst zu beschleunigen.
  • Die Maßnahmen, durch welche die vorliegende Neuerung diese Forderungen erfüllt, sind die folgenden: Die Messung erfolgt durch die Beobachtung des horizontalen Drehwinkels der Fernrohrachse nach den Zielpunkten einer horizontal liegenden Meßlatte und Ablesung des Winkels an kleinen Kreisteilungsausschnitten. Diese werden durch einen um die Stehachse schwenkbaren Führungsteil. (entsprechend dem Limbus) am unteren Teil des Fcrnrohrträgers (Alhidade) drehbar angebracht. Die zugehörigen Ablesevorrichtungen werden mit dem oberen Teil des Fernrohrträgcrs verbunden. Derartige -Kreisteilungsausschnitte brauchen nur wenige Teilstriche zu enthalten, im Gegensatz zu den überdies :ehr teuren Vollkreisen. Nach besonderem Verfahren können die Teilungen mit großer Genauigkeit hergestellt, die etwaigen Teilungsfehler bestimmt und bei der Beobachtung zusammenfassend berücksichtigt werden. Um den Zeitbedarf für die Beobachtung möglichst zu verringern und damit wirksame Instrumentdrehungen zu vermeiden, ist das Okular der Ablesevorrichtung nahe an das Fernrohrokular verlegt.
  • Die zweite Maßnahme, die die vorgenannte zur Voraussetzung hat, bezieht sich auf die Zieleinstellungsvorrichtung. Die Art der üblichen Zieleinstellungsvorrichtung ist für die Zwecke der Entfernungsbestimmung, die die mehrmalige Bestimmung eines an sich kleinen Winkels erfordert, von wesentlichen Nachteilen. Wird zur Einstellung der beiden Enden der Meßlatte jedesmal die Feststellschraube gelöst und neu geklemmt, so wirkt diese Art der Einstellung durch bewirkte kleine Drehungen infolge der Klemmungen ungünstig auf die Genauigkeit des Beobachtungsergebnisses. Bleibt aber die Feststellschraube während der beiden Einstellungen der Meßlattenenden geklemmt, geschieht also die Einstellung der Lattenenden nur durch die Veränderung der Feinstellschraube, so erfordert die wiederholte Einstellung der beiden Ziele lange Zeit; dieser Zeitaufwand ist an sich wie auch deshalb zu vermeiden, da an ihn Fehlerquellen, insbesondere Instrumentdrehungen gebunden sind.
  • Um diese beiden Nachteile zu beseitigen, kann nach der Erfindung die Verbindung der Instrumentenalhidade mit der Feinstellvorrichtung an jeder Kreisstelle gelöst und an einzelnen oder an allen benachbarten Stellen, ohne Lösung der Feststellschraube und ohne Veränderung der Feinstellschraube; wieder hergestellt werden.
  • Im folgenden sei, unter Bezugnahme auf die Zeichnung, eine Ausführungsform der gekennzeichneten Instrumente beschrieben.
  • Fig. i zeigt eine Gesamtansicht des Gerätes, Fig.2 einen senkrechten Schnitt durch die Einstellvorrichtung, Fig.3 Einzelheiten der Einstellvorrichtung.
  • Auf dem lotrechten Zapfen eines Dreifußes d (Fig. i) ruht mittels einer Büchse b das Lager L für die Kippachse lt des Fernrohres r. Der liegende Kreisteil k ist durch den Führungsteil u der Feststellschraube f um die Stehachse schwenkbar. Das stehende Schraubenmikroskop in zur Ablesung der Kreiseinstellung ist oben mit dem Fernrohrträger 1 verbunden.
  • Zur Lösung des Zusammenhanges der Alhidade mit dem Führungsteile it der Feststellschraube ist das Ende des unten am Fernrohrträger befestigten Teiles t beweglich, z. 13. scharnierartig. Dieses mit Handhabe versehene bewegliche Endteil e weist einen kleinen Ansatzstift i auf, durch welchen es mit den schlitzartigen Kerben o (Fig. 3) des Schiebestiftes p der Feinstellvorrichtung verbunden werden kann.
  • Bei der Verwendung stehender Kreisteilungsausschnitte oder von Prismen, welche dem Objektiv vorgesetzt sind, können auch geneigt oder horizontal liegende Ablesüngsvorrichtungen benutzt werden. Dann kann die optische Achse des Mikroskopes auch exzentrisch zum Mittellote der Kreisteilung angeordnet sein, eine Anordnung, die an. sich für Theodolite jeder Art, sowohl für den Horizontal- wie für den Vertikalkreis, neue Konstruktionsmöglichkeiten gestattet und besonders auch deshalb von Bedeutung ist, weil damit zwei nebeneinanderliegende Mikroskope. für die Beobachtung in der ersten und in der zweiten Fernrohrlage benutzt werden können.
  • Durch symmetrische Gestaltung des Gerätes im Sinne der beschriebenen Ausführungsform ist es möglich, zur Kompensation von Achsenfehlern die Winkel auch nach Durchschlagen des Fernrohres zu messen.
  • Durch die neue Zieleinstellungsvorrichtung können zwei symmetrisch angeordnete Feststellschrauben und zugehörige Feinstenschrauben oder zwei um t8o'-- gegenüberliegende, lösbare Ansatzteile an die Alliidade Verwendung finden, eine Neuerung, die auch für Theodolite jeder Art deshall> von Bedeutung ist, weil hiermit die sehr unbequeme Art der Einstellung des Ziels nach Durchschlagen des Fernrohrs vermieden ist.
  • Das Gerät gemäß der Erfindung soll die genaue Bestimmung von größeren Entfernungen ermöglichen, insbesondere unter Verwendung einer Tafel, bei der die Zieleinstellung an der Meßlatte in der Reihenfolge o, 300, 5, 305, 1o, 310, 15 cm erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPR-ÜCHE: i. Gerät zum Bestimmen kleiner Winkel, dadurch. gekennzeichnet, daß zum Messen des Drehungswinkels der Fernrohrachse ein Kreisteilungsausschnitt dient, welcher mit einem unter dem Fernrohrträger angebrachten, um die Stehachse drehbaren Führungsteile (u), der die Feineinstellung trägt, verbunden ist und daß die zugehörige ABlesevorrichtung mit dem Fernrohrträger in Verbindung steht.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Einstellen des Zieles, bei der die Verb.indurg des Führungsteiles (u) mit dem Teil des Fernrohrträgers an jeder Kreisstelle gelöst und an einzelnen oder an allen benachbarten Stellen wieder hergestellt werden kann.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (tt und t) an mehreren, insbesondere - an zwei um i8o° gegenüberliegenden Stellen dadurch -verbindbar sind, daß entweder der Führungsteil (u) der Feststellschraube zwei Feststellschrauben und zwei Feinstellschrauben enthält oder daß der Fernrohrträger mit zwei oder mehreren lösbaren Ansatzteilen (t) oder mit mehreren Verbindungsstellen ausgestaltet ist. q.. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Ablesevorrichtung exzentrisch zum Mittellote des Ablesekreises verläuft.
DE1919340496D 1919-11-01 1919-11-01 Geraet zur Bestimmung kleiner Winkel Expired DE340496C (de)

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