DE339797C - Kuenstlicher Unterarm - Google Patents

Kuenstlicher Unterarm

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DE339797C
DE339797C DE1916339797D DE339797DD DE339797C DE 339797 C DE339797 C DE 339797C DE 1916339797 D DE1916339797 D DE 1916339797D DE 339797D D DE339797D D DE 339797DD DE 339797 C DE339797 C DE 339797C
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Germany
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pocket
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clamping device
forearm
artificial
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DE1916339797D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/54Artificial arms or hands or parts thereof
    • A61F2/58Elbows; Wrists ; Other joints; Hands
    • A61F2/583Hands; Wrist joints

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
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Description

  • Künstlicher Unterarm. Die Erfindung betrifft. einen künstlichen Unterarm, mit Klemmvorrichtung für den in ihn einsetzbaren Handersatz. Das Wesen der Erfindung besteht .darin, daß eine am Unterarmende vorgesehene Tasche, die eine Einspannvorrichtung für den einzuschiebenden Werkzeuggriff besitzt, eine zugeschärfte Vorderkante hat zwecks leichteren Ergreifens eines Werkzeuges. o. d61. Zur Befestigung des in die Tasche einsteckbaren Werkzeuggriffes ist eine einstellbare, schuhartige Klaue vorgesehen, die. durch dieselbe, die -Klemmvorrichtung für- den Handersatz bedienende Einstellschraube zwecks. Festhaltens des Werkzeuges o: dgl. in dieser Tasche verschiebbar und feststellbar .ist.
  • Auf der. -Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeiget: -Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 eine -Vorderansicht des Oberarmes und des Befestigungsstückes, Fig. 3 eine Aufsicht, im Grundriß auf das Hakenglied, Fig. q.. eine Aufsicht .auf die :zweite Klammer, teilweise. im. Schnitt, Fig. 5 in größerem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch die zweite Klammer, Fig. 6 eine Rückansicht derselben und Fig.7 eine Vorderansicht der künstlichen Hand.. , Die Stumpfmanschette i des Ersatzarmes wird auf den Armstumpf des Vorderarmes aufgesetzt. Die Seitenschienen 3 sind an den Seitenschienen q. des den Oberarm umschließenden Ringes 2 angelenkt.
  • Um selbst bei Verlust beider Hände die Anbringung der Vorrichtung mittels der Zähne zu gestatten, ist die Verschnürung des Ringes :z am Oberarm so ausgebildet, daß der Schnürriemen 6 durch die Augen 5 an den beiden Längskanten des Ringes hindurchgeht, so daß das Ende dieses Schnürriemens im Reibungshaken 7 festgehalten wird.
  • Das Vorderende der Manschette i wird durch eine Platte 8 abgeschlossen, in welcher die etwas längliche Öffnung g angeordnet ist. An der Innenfläche der Platte befindet sich, durch einen Stift o. dgl. festgehalten, ein Klenunglied io, dessen Arbeitsfläche mit der Kante der Öffnung g in Deckung liegt. Ein Schlitten 12 ist nach Art einer Gabel ausgebildet und führt sich mit den Zinken an beiden Seiten des Klemmgliedes io. Eine Abhebung des Schlittens 12 von der Vorderplatte 8 wird durch die rückwärtige Platte ii verhindert. Der Querteil 13 der Gabel i2 ist ebenfalls als Klemmglied ausgebildet und in ihm führt. sich eine Stellschraube 15, die sich durch die festgelegte Mutter 14 am oberen. Ende der Platte 8 erstreckt. Diese Schraube hat einen Kopf 2o, so daß selbst bei Verlust beider Hände durch Reibung dieses Kopfes gegen eine Tischkante oder vermittels der Zähne ein Anziehen der Klammer 13, 1o erfolgen kann. Eine Verlängerung 16 am unteren Ende der Platte 8 ist vorn geschlitzt und ragt unter die Manschette i hinein, an welcher das rückwärtige Ende angeschlossen ist. Auf diese Weise wird eine Tasche gebildet, deren Vorderkante über die Platte 8 hinausragt und die an der Vorderkante ig etwas geschärft ist, damit auf diese Weise der Boden der Tasche unter ein Werkzeug, wie Messer oder Gabel, geschoben und dieses in die Tasche eingeführt werden kann. Nachdem ein solches Werkzeug mit seinem Stiel in die Tasche 18 eingeschöben ist, kann die Schraube 2o entsprechend gedreht werden, wodurch der Bügel 12 gesenkt wird. Dieser Bügel ist an seinem unteren Teil mit einer schuhartigen Klaue 17 versehen und diese Klaue kommt bei Drehung der Schraube gegen das Werkzeug zu liegen und hält letzteres. in der Tasche fest.
  • Ein Hakenglied 21 hat an seinem .äußeren Ende einen seitwärts abgebogenen Haken 22 und einen ähnlichen, nach der anderen Richtung gehenden Haken 23, der etwas kürzer ist. Die beiden seitlichen Vorsprünge 22, 23 endigen in scharfe Haken 24, die nach vorn gerichtet sind. Das innere Ende des Hakengliedes 21: besitzt einen Flansch 25 und einen vom Flansch ausgehenden Stutzen 26 mit einer Ringnut. Dieser Stutzen kann in die Öffnung 9 der Platte 8 eingesetzt und durch Verstellung der Schraube 15 festgehalten werden. Dieses Hakenglied kann leicht ausgewechselt werden. Unterhalb des Hakengliedes 21 befindet sich eine federnde Klemme 27, die eine nach unten gerichtete und diagonal verlaufende Ausbuchtung 28 besitzt. Das Vorderende dieser Klemmfeder 27 ist etwas nach aufwärts gebogen, -um für gewöhnlich mit der unteren Seite des Hakengliedes in Eingriff zu bleiben. Aus Fig. 7 geht auch hervor, daß eine seitlicher Arm dieser Feder unter dem Arm 22 verläuft und das freie Ende 29 etwas nach unten abgebogen ist, damit auf diese Weise die Einsetzung von kleineren Werkzeugen in die Klemme leicht erfolgen kann.
  • Um diese Einsetzung noch mehr zu erleichtern, sind Mittel vorgesehen, um die federnde Klemme 27 vom Hakenglied 2,1 abdrücken zu können. Dazu dient ein Sperrad 30, welches drehbar auf dem Hakenglied 21 gelagert ist und durch einen Schlitz im Hakenglied und Feder 27 hindurchragt. Auf einer Seite dieses Rades befindet sich eine Anzahl von Erhebungen oder Ansätze 30', während auf der anderen Seite ein Hebel 31 am Rad schwingbar befestigt ist. Nach Fig. i sind die Verdickungen am Rad 3 o so angeordnet, daß für gewöhnlich das Glied 2i und die Feder 27 mit ihren Vorderenden in Berührung stehen. Wird jedoch der Hebel 31 ausgeschwungen, wie es in Fig. i gestrichelt gezeigt ist, so greift eine Klinke 32 in das verzahnte Sperrad ein und dreht dasselbe. In dieser Drehung drückt einer der Ansätze gegen die Feder 27 und drückt dadurch die letztere von der Unterseite des Hakengliedes 2,1 ab, wie es aus Fig. r ersichtlich ist. Wenn sich die Feder in dieser Lage befindet, kann sie leicht unter einen Gegenstand, selbst unter ein Blatt Papier o. dgl. geschoben werden und bei einer weiteren Fortsetzung der Drehung wird dann der betreffende Ansatz außer Eingriff mit der Feder 27 -kommen und letztere gegen das Glied 21 zurückschnellen, so daß der eingeführte Gegenstand beispielsweise in der in Fig.3 gezeigten Lage gehalten werden kann.
  • Die Ausschwingung des Gliedes wird durch eine Schnur 34 bewerkstelligt, die an dem einen Ende 33 in den Hebel 31 eingehakt ist. Das andere Ende ist an einer der Seitenschienen 4 am Oberarm' befestigt.
  • Zwischen den beiden Gliedern 21, 27 können verschiedenartige Gegenstände erfaßt und festgehalten werden. Sollte der Arm oberhalb des Ellenbogens abgenommen und eine Anbringung der Hülse 2 unmöglich sein, so kann die Schnur 34 an einer anderen Stelle des Körpers angebracht werden. Die Haken 22, 23 sind beispielsweise wertvoll, wenn der Träger Schuhe anziehen will, während die Verbindung dieser Haken mit deit Haken 24 sich als geeignet beim Zuknöpfen von Kleidungsstücken, beim Öffnen und Schließen von Geldtaschen o. dgl. erwiesen haben.

Claims (2)

  1. PATEIdT-ANSPRÜCHE: i. Künstlicher Unterarm mit Klemmvorrichtung für den in ihn einsetzbaren Handersatz, gekennzeichnet durch eine am Unterarmende vorgesehene, mit einer Einspannvorrichtung für den einzuschiebenden Werkzeuggriff ausgerüsteten Tasche (i8), deren Vorderkante zwecks leichteren Eingreifens eines Werkzeuges o. dgl. zugeschärft ist.
  2. 2. Künstlicher Unterarm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des in die Tasche einsteckbaren Werkzeuggriffes eine einstellbare, schuhartige .Klaue (i7) vorgesehen ist, die durch dieselbe, die Klemmvorrichtung für den Handersatz bedienende Einstellschraube (i5) zwecks Festhaltens des Werkzeuges o. dgl. in dieser Tasche verschiebbar und feststellbar ist.
DE1916339797D 1916-05-05 1916-05-05 Kuenstlicher Unterarm Expired DE339797C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE339797T 1916-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE339797C true DE339797C (de) 1921-08-10

Family

ID=6224012

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1916339797D Expired DE339797C (de) 1916-05-05 1916-05-05 Kuenstlicher Unterarm

Country Status (1)

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DE (1) DE339797C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3656187A (en) * 1970-11-25 1972-04-18 Edward A Katz Artificial hand with violin bow adapter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3656187A (en) * 1970-11-25 1972-04-18 Edward A Katz Artificial hand with violin bow adapter

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