DE339184C - Zentrier- und Einspannvorrichtung zum Schleifen und Bohren von Zahnfassetten - Google Patents

Zentrier- und Einspannvorrichtung zum Schleifen und Bohren von Zahnfassetten

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DE339184C
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centering
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth

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Description

  • Zentrier= und Einspannvorrichtung zum Schleifen und Bohren von Zahnfassetten. Zahnfassetten sind bekanntlich künstliche Zähne, welche auf eine Rückenplatte aufgeschoben werden, die zur Befestigung bei der Weiterverarbeitung dient. Die Verbindung zwischen der Zahnfassette und der Metallplatte erfölgt dadurch, daß auf der letzteren ein kleiner Steg mit verstärkter Kopfleiste angebracht ist, über welche sich die Zahnfassette mittels eines Schlitzes und einer Längsbohrung schiebt. Die Herstellung der Zahnfassetten erfolgt nun in der Weise, daß Längsschlitz und Bohrung schon vor dem Brennen vorgearbeitet werden; dabei läßt es sich aber nicht vermeiden, daß Schlitz und Bohrung nach dem Brennen Ungenauigkeiten zeigen, welche durch entsprechendes Nachbohren und Nachschleifen beseitigt werden müssen, um zu erzielen, daß die Zahnfassette genau auf den Steg der Metallgrundplatte paßt und sich darauf vollkommen festsetzt. Dieses Nacharbeiten war bisher sehr umständlich und zeitraubend, da es bei den bisher dazu verwendeten Vorrichtungen schwer war, eine genaue Einspannung der Zahnfassetten, die naturgemäß sehr verschiedene Form und Breiten haben, vorzunehmen.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Zentrier- und Einspannvorrichtung, welche so eingerichtet ist, daß darin Zahnfassetten auf sehr einfache und bequeme Weise genau zentrisch zur Schleif- und Bohrvorrichtung eingespannt werden können, wobei das Ein- und Ausspannen sehr schnell durch einen einzigen Handgriff vorgenommen werden kann und die Vorrichtung sehr leicht den verschiedensten Zahnbreiten und -formen sich anpassen läßt.
  • Die Erfindung ist auf der anliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. z eine Aufsicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig.3 eine Seitenansicht.
  • Die neue Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte a, auf der sich in einem quer durchlaufenden Prismenschlitz b zwei kleine Schlitten c und d führen. In der Mitte zwischen diesen beiden Schlitten ist eine Gabel e angebracht, welche als Lager für die Stellschraube f wirkt, die mit Rechts- und Linksgewinde in die beiden Schlitten c und d eingreift und dadurch bei ihrer Drehung mittelst des Rädchens g die beiden Schlitten c und d entsprechend zusammen- oder auseinanderbewegt. .
  • An jedem Schlitten c bzw. d sitzt ein Arm h, an dessen vorderem Ende in einem Drehgelenk i je ein doppelarmiger Hebel k bzw: l angelenkt ist. Diese Hebel bilden eine Art Zange, deren vorderer kurzer, maulartig verbreiterter Teil zum Festhalten der Zahnfassetten dient, während ihr hinteres, längeres Ende die Zangenschenkel bildet. Auf diesen ist in passender Weise eine Feder m angebracht, die bestrebt ist, die hinteren Enden gegeneinander zu ziehen, wodurch sich die vorderen Enden öffnen. Beide hinteren Enden legen sich gegen ein Keilstück n, welches ebenfalls in einer Schlitzführung o geführt ist und welches durch eine Feder vorbewegt wird.
  • Die beschriebene Vorrichtung wird nun in der Weise benutzt, daß man zunächst mittels des Knöpfchens q oder durch eine andere passend angebrachte in Fig. = punktiert dargestellte Hebelkonstruktion das Keilstück n zurückzieht. Hierdurch öffnen sich die beiden vorderen Enden der Hebel k und l und man kann jetzt eine Zahnfassette zwischen dieselben schieben, bis diese an dem kleinen Widerlager r auf der Grundplatte a anliegt. Läßt man jetzt das Keilstück n frei, so drückt es die Hebel k und l hinten auseinander und dadurch fassen sie vorn die Zahnfassette zwischen sich fest. Letztere ist damit so eingespannt, daß der in ihr vorgearbeitete Schlitz genau mit dem in der Bodenplatte a angebrachten kleinen Schlitz s zusammenfällt. Wird durch den letzteren nun die Bohr- bzw. Schleifvorrichtung die in der Zeichnung durch das Schleifscheibchen t veranschaulicht ist, herangeführt, so erfolgt ohne schwierige weitere Einstellung ein genaues Nacharbeiten von Schlitz und Bohrung in der Fassette. Ist die Arbeit fertig, so braucht man nur das Keilstück zt wieder zurück zu ziehen, womit die Zange sich wieder öffnet und man kann die fertige Fassette .gegen eine neue auswechseln. Da nun aber diese Fassetten in ihrer Breite und Form wechseln, wird . die =Keilwirkung des Keilstückes nicht immer ausreichen, um eine richtige Einspannung durchzuführen. Man braucht alsdann nur die Stellschraube f, g entsprechend zu drehen, wodurch sich die beiden Drehpunkte i, die ja auf den kleinen Schlitten c bzw. d sitzen, entsprechend so einstellen, daß immer die genau zentrische Lage der Zahnfassette im eingespannten Zustand gewahrt bleibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANS.PRUcH: Zentrier- und Ei nspannvorrichtung für Zahnfassetten, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehpunkte (i) der die Einspannzange bildenden Hebel (k und l), deren Betätigung durch ein verschiebbares Keilstück- (n) erfolgt, durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Stellschraube (f, g) derart gegeneinander verschoben werden können, daß sie sich nach beiden Richtungen in bezug auf die Mittellinie genau gleichmäßig bewegen.
DE1920339184D 1920-10-26 1920-10-26 Zentrier- und Einspannvorrichtung zum Schleifen und Bohren von Zahnfassetten Expired DE339184C (de)

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