DE339100C - Maschine zum Heben stechbarer Massen, besonders Moorboden, Torf o. dgl., und zum Foerdern tief unter dem Moor liegenden Gutes - Google Patents

Maschine zum Heben stechbarer Massen, besonders Moorboden, Torf o. dgl., und zum Foerdern tief unter dem Moor liegenden Gutes

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DE339100C
DE339100C DE1919339100D DE339100DD DE339100C DE 339100 C DE339100 C DE 339100C DE 1919339100 D DE1919339100 D DE 1919339100D DE 339100D D DE339100D D DE 339100DD DE 339100 C DE339100 C DE 339100C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor

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  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung der durch, das Patent 329842 beschriebenen Maschine zum Heben stechbarer Massen. In diesem Patent bestand das Neue darin, daß die Bewegung des Schneidemessers für die Torf säule durch vom Stechkasten unabhängige, beispielsweise mit dem Stechmaschinengerüst verbundene Betätigungsmittel bewirkt wird.
Bei derartigen Torfstechmaschinen tritt der Übelstand auf, daß die gehobene Torfsäule, die ein ziemliches Gewicht besitzt, sich, zusammendrückt und an dem allseitig zwecks leichterer Bauart offenen Stechkasten herausquillt. Die Stechkasten solcher Torfstechmaschinen werden meistenteils aus Eisenkonstruktionen gebildet, weil sie sonst zu schwer werden und die Maschine nicht nur übermäßig, sondern auch einseitig belasten. Anderseits ist es bei solchen Torfstechmaschinen wichtig, daß man das auf dem Torf liegende Abraumgut von dem gehobenen Torf trennt und dann nach Weiterförderung des Torfes wieder der Förderstelle zuführen kann, daß es also ermöglicht wird, die Abraummasse wieder in das gestochene Loch zurückfallen zu lassen.
Um diese Vorteile zu erzielen, ist die vorliegende Erfindung geschaffen; diese besteht im wesentlichen darin, daß der Antrieb der Trennmittel gemäß dem Hauptpatent für eine Mehrfachmesseranordnung angewendet ist.
Weitere Neuerungen bestehen in der besonderen Art der Ausbildung der Trennmittel, der Verstellbarkeit derselben, ihrer Betätigung abhängig oder unabhängig voneinander sowie in der selbsttätigen Arbeitsweise und Bedienung solcher Trennmesser. Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Beispielsweise sind in der Zeichnung eine Ausführungsform und einige Einzelheiten schematisch ver- anschaulicht.
Fig. ι zeigt den Stechkasten mit einem Teil der Maschine in einer Seitenansicht schematisch dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Ausbildung eines Stechkastens mit mehreren unabhängig voneinander bedienbaren Trennmitteln.
Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform der Trennmittel.
Der in bekannter Weise von der Stechmaschine α auf und ab bewegte Stechkasten b besitzt außer den am unteren Ende angeordneten Trennmitteln c, beispielsweise Schneidemesser, mehrere Trennmittel C1, c2, welche eine Teilung der gehobenen Torfsäule bewirken. Die Einführung und das Herausbewegen der Trennmittel in die Torfsäule, kann sowohl- durch schwenkbare bzw. drehbare oder auch, wie in der Zeichnung dargestellt, durch verschiebbare Anordnung bewirkt werden.
Um verschiedenartige Förderschichten ihrer Beschaffenheit entsprechend abteilen zu können,
beispielsweise das über dem Torf liegende Abraumgut vom Torf je nach der Stärke der Schicht trennen zu können, um also die Arbeitsweise der Maschine den jeweiligen Moor-Verhältnissen leicht anpassen zu können, sind die Trennmittel in an sich bekannter Weise verstellbar angebracht. Zu diesem Zwecke kann beispielsweise, wie in Fig. ι veranschaulicht, der Stechkasten b mit einer Reihe Reserveführungen d versehen sein. Die Betätigung der Trennmittel kann gleichzeitig durch ein und dasselbe oder verschiedene Antriebsorgane e erfolgen. Durch mehrfache Anordnung von Betätigungsmitteln f, welche beispielsweise aus mit Anschlägen g versehene, über Rollen geführte endlose Zugorgane bestehen, wird erreicht, daß die Trennmittel c, C1, C2 unabhängig voneinander bedienbar sind. Man kann also jetzt die gehobene Torfsäule schichtweise auf das Transportband h fallen lassen, das Abraumgut vom Torf trennen und zuletzt, nachdem die als Abführschurre dienende Klappe * freigegeben wtirde, das Abraumgut wieder in das gestochene Loch zurückfallen lassen. Um ein leichteres Abtrennen und Einführen der Trennmittel in die Masse zu ermöglichen, sind diese, wie in Fig. 3 veranschaulicht, gabel- oder zackenförmig ausgebildet.
Die Trennmittel sind, wie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht, zweckmäßig gebogen ausgeführt. Vermöge dieser Form sowie durch die Ausbildung des Stechkastens — dieser kann nach einer oder verschiedenen Richtungen mit aufklappbaren Öffnungen versehen sein, beispielsweise können die den Stechkasten bildenden Streben teilweise abnehmbar eingerichtet sein — wird erreicht, daß man die Abführung der über den Trennmitteln lagernden Schichten nach gleichen oder verschiedenen Richtungen vornehmen kann.
In Fig. 4 ist veranschaulicht, daß die Trennmittel aus einer Kombination zwischen Messer k und Gabeln I gebildet werden können. Durch diese Ausführung wird erreicht, daß auch bei zähem Fördergut eine sichere Abtrennuug ermöglicht wird.
Es läßt sich nun durch diese Ausbildung des Stechkastens leicht ermöglichen, daß die übereinanderliegenden Schichten teils der Fördervorrichtung bzw. dem Transportbande h zugeführt werden, oder daß sie teilweise nach der Förderstelle, also dem gestochenen Loch znrückgeführt werden. Man kann auch die ■ gehobenen und geteilten Schichten in verschiedenen Zeitabständen der Fördervorrichtung zuführen.
Die Antriebsorgane für die Betätigung der Trennmittel können vermittels geeigneter Übersetzungsmittel selbsttätig von der Maschine durch Kupplungen, Anschläge o. dgl. angetrieben werden. Dadurch wird eine abhängige oder unabhängige Betätigung und Auslösung der Trennmittel zwangläufig bewirkt und die Bedienung der Maschine ganz unabhängig vom Bedienungspersonal gemacht.
In der Zeichnung ist diese Ausführung des selbsttätigen Antriebes nicht ausführlich dargestellt, sie -kann, wie schon vorstehend erwähnt, durch Kupplungen o. dgl. erfolgen, die nach einer bestimmten Drehung selbsttätig ausgelöst werden.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Heben stechbarer Massen, besonders Moorboden, Torf ο. dgl., und
■ zum Fördern tief unter dem Moor liegenden Gutes mit mehreren Trennmitteln für die Torfsäule nach dem Hauptpatent 329842, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Trennmittel gemäß dem Hauptpatent für eine Mehrfachmesseranordnung angewendet ist.
2. Maschine zum Heben stechbarer Massen usw. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Trennmittel in an sich bekannter Weise verstellbar angeordnet ist.
3. Maschine zum Heben stechbarer Massen usw. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Trennmittel (Messer) durch verschiedene Antriebsmittel betätigt werden.
4. MaschinezumHebenstechbarerMassen usw. nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennmittel unabhängig voneinander bedienbar sind.
5. Maschine zum Heben stechbarer Massen usw. nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennmittel gabel- oder zackenförmig ausgeführt sind, um ein leichteres Abtrennen und Einführen in die Masse zu ermöglichen.
6. Maschine zum Heben stechbarer Massen usw. nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennmittel aus einer Verbindung von Messer und Gabeln bestehen..
7. MaschinezumHebenstechbarerMassen usw. nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die abhängige oder unabhängige Betätigung und Auslösung der Trennmittel selbsttätig von der Maschine durch Kupplungen, Anschläge o.dgl. erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919339100D 1919-11-05 1919-11-05 Maschine zum Heben stechbarer Massen, besonders Moorboden, Torf o. dgl., und zum Foerdern tief unter dem Moor liegenden Gutes Expired DE339100C (de)

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