DE339349C - Torfstichmaschine - Google Patents
TorfstichmaschineInfo
- Publication number
- DE339349C DE339349C DE1917339349D DE339349DD DE339349C DE 339349 C DE339349 C DE 339349C DE 1917339349 D DE1917339349 D DE 1917339349D DE 339349D D DE339349D D DE 339349DD DE 339349 C DE339349 C DE 339349C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knife
- peat
- cutting machine
- machine according
- sod
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003415 peat Substances 0.000 title claims description 26
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 241000202844 Eriophorum Species 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C49/00—Obtaining peat; Machines therefor
- E21C49/04—Obtaining peat; Machines therefor by digging in the form of peat sods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Stechen von Torf in fertigen Soden vermittels
eines in drei Richtungen schneidenden Messersystems, welche die Mängel vermeidet, die
S bekannten Maschinen dieser- Art anhaften.
Diese Mängel zeigen sich insbesondere bei der Bearbeitung von mit Fasernestern (Eriophorum)
durchsetztem Torf und bestehen darin, daß solcher Torf von dem Messersystem
ίο nicht zuverlässig in allen drei Richtungen
völlig durchschnitten wird, infolgedessen sich beim Loslösen und Weiterbefördern der geschnittenen
Soden Störungen ergeben.
Gemäß der Erfindung werden diese Mängel dadurch vermieden, daß zunächst vermittelseines
säbelartig ausgebildeten und sägegatterartig bewegten Messers ein im allgemeinen
vertikaler bzw. leicht geneigter Schnitt durch die ganze abzubauende Torfschicht ausgeführt
so und damit eine Torfwand in Stärke einer
Torfsode in der ganzen Tiefe des Grabens abgeschnitten wird, worauf die wagerechte
Teilung der abgeschnittenen Torfwand durch ein kasten- oder gefachartig ausgebildetes
Messer erfolgt, dessen Gefache der Größe der gewünschten Torfsoden angepaßt sind und das
mit bedeutender, durch Fall- oder Stoßwirkung erzeugter Kraft so weit in die abgeschnittene
Torfwand hineingetrieben wird, daß es diese vollständig durchdringt und somit in einzelne
Soden unterteilt, die infolge Pressung und Adhäsion derart fest in den Kasten des Messers
haften, daß dieses um einen Drehpunkt hochgeschwungen werden kann, ohne daß die Soden
dabei aus dem Kasten herausfallen, vielmehr ; erst durch entsprechende Stempel daraus herausgestoßen
werden müssen, wobei sie auf einen inzwischen untergeschobenen Ablegetisch o. dgl. fallen, welcher sie aufnimmt und
weiterbefördert. Die einzelnen Arbeitsvorgänge folgen dabei derart aufeinander, daß nach
Ausführung eines Vertikalschnittes des säbelartigen Messers das kastenartig ausgebildete
Messer die wage- und senkrechte Unterteilung der abgeschnittenen Torfwand bewirkt, worauf
dieses mit den fertigen Torfsoden hochgeschwungen wird und die Torfsoden ausgestoßen
und weiterbefördert werden. Während des letzteren Vorgangs hat das säbelartige Messer
einen neuen Vertikalschnitt ausgeführt und das inzwischen entleerte kastenartige Messer
kann seine Arbeit von neuem beginnen.
Die Einrichtung der in der geschilderten Weise arbeitenden Torfstichmaschine ist in
den Zeichnungen beispielsweise in einer Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1 in einer
Seitenansicht und in Fig. 2 in einem Querschnitt A~B dargestellt und soll in folgendem
näher erläutert werden.
In einem seitlich von dem auf Schienen fahrbaren Wagengestell angeordneten Gerüstrahmen
ist ein mit einem Schlitten g fest verbundenes, zwischen Führungsleisten an dem
Gehäuse h geführtes Messer b angeordnet und wird durch Pleuelstange und Kurbel säge-
-gatterartig auf und ab bewegt. Das "Gehäuse h
wird vermittels Gewindespindel s, an deren Stelle auch Zahnstangen oder Ketten wirken
können, auf dem Querträger i in Abbaubreite \
• seitwärts verschoben, wodurch der mehr oder weniger senkrechte Einschnitt in das Torf- '
massiv erzielt wird. Durch Änderung der Drehrichtung der Spindel bzw. Rückgang der
Zahnstange oder Kette wird das Gehäuse, und , damit das Messer in seine ursprüngliche Lage .
zurück verschoben. Die feststehende Fun*-'"j rung k verhindert ein Ausweichen des Messers δ ι
ίο beim Ansetzen zum neuen Schnitt.
An dem Gerüstrahmen ist weiter eine festgelagerte Achse d vorgesehen, um die ein im j
unteren Teil in kastenartige Gefache einge- j teiltes Messer α schwingt. Dasselbe ist in i
vollen Linien in hochgeschwungener Stellung | dargestellt und in punktierten Linien a1 nach '
seinem Eindringen in die von dem Messer b abgeschnittene Torfwand. Die Gefachwände :
sind an der schneidenden Seite (messerartig) : angeschärft, die Anzahl der Gefache, sowie
deren Abmessungen können selbstverständlich' beliebig gewählt werden. Auf der Zeichnung
ist das Messersystem α in 15 Gefache e1 bis β15
eingeteilt.
Ein Ablegetisch c dient zur Aufnahme der gestochenen Soden und ist, zwischen pollen !
geführt, verschiebbar. Der Arbeitsgang der : Maschine ist folgender:
Die Maschine wird um Sodentiefe (in Fig.i | nach links) verfahren, so daß das Messer b J
den Schnitt I-I ausführen kann. 1st dieser ' erfolgt und das Messer δ in seine ursprüngliche
Lage zurückverschoben, dann fällt das ■ schwingende Messer α frei herab und schneidet \
vermöge Eigengewicht und Beschleunigung in die abgetrennte Torfwand ein, bis es an dem
Querträger t festen Anschlag findet. Das Messer hat dann die punktierte Lage α ein- j
genommen, die abgetrennte Torfwand ist in ■ 15 Soden zerschnitten, welche die Gefache '<
des Messers α ausfüllen und infolge Pressung : und Adhäsion in diese Gefache eingekeilt
bleiben. Durch Kurbelgetriebe und Pleuel- j stange wird nun das Messer α unter Mitwirkung I
des Hebels 0 um die Achse d gedreht bzw. in ; die voll ausgezeichnete Lage zurückgeschwenkt, j
in welcher es durch den Mitnehmerschlitten nt \ an den Nasen p festgehalten wird, bis der
Ablegetisch c unter das Messer geschoben ist. Hierauf wird das Messer α durch die Schlitten m ■
vermittels Kettengetriebe weiter angehoben, wobei die Soden durch die feststehenden j
Stempel %, welche in die einzelnen Gefache ;
des Messers α passend eingreifen, ausgestoßen I werden und auf den Ablegetisch fallen. Nun
wird der Tisch zurückgefahren, die Maschine j ist inzwischen um Sodentiefe weitergefahren '
und der Schnitt H-II' ist vom Messer δ aus- ■ geführt, worauf das schwingende Messer a
wieder herabfällt. Diese Vorgänge wiederholen sich periodisch. ;
Damit das schwingende Messer frei fallen kann und nicht an die gleichmäßige, fortlaufende
Drehung des Kurbelgetriebes gebunden ist, ist im Drehpunkt des Messers ein besonderer ,Hebel 0 vorgesehen, welcher an
der Leiste q Anschlag findet und das Messer folglich nur aufwärts betätigen kann, da die
Leisten q an den Wangen des schwingenden Messers angenietet sind.
Alle Arbeitsvorgänge, erfolgen selbsttätig in den entsprechenden Zeitpunkten. Die Vorrichtungen
hierfür sind in den Zeichnungen nicht näher dargestellt.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Torfstichmaschine zum Stechen von fertigen Torfsoden vermittels eines in drei Richtungen schneidenden Messer-Systems, dadurch gekennzeichnet, daß ein säbelartig ausgebildetes und sägegatterartig bewegtes Messer (δ) zunächst eine Torfwand von einer Sodenstärke in der ganzen abzubauenden Tiefe und Breite abtrennt, worauf die Unterteilung der abgetrennten Torfwand in einzelne Soden durch den freien oder durch Stoßwirkung beschleunigten Fall eines kastenartig ausgebildeten, um eine festgelagerte Achse (d) schwin.-genden Messers {a) erfolgt, in dessen Gefache sich die einzelnen Torfsoden einpressen, worauf sie mit dem Messer hochgeschwungen und auf einen inzwischen untergeschobenen Ablegetisch ausgestoßen werden."
- 2. Torfstichmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines vermittels Gewindespindel,^ Zahnstange oder Kette nach beiden Richtungen verschiebbaren Gehäuses (A) mit Schlitten (g) zur Führung des mittels Kurbel und Pleuelstange sägegatterartig auf und ab bewegten Messers (δ).
- 3. Torfstichmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das sägegatterartig arbeitende Messer in gegen das abzubauende Torimassiv leicht geneigter Stellung angeordnet ist, um das Überkippen der abgeschnittenen Torfwand no zu vermeiden.
- 4. Torfstichmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von in die einzelnen Fächer des Messersystems (a) passend eingreifenden Sternpein (η) zum Ausstoßen der Torfsoden aus dem hochgeschwungenen Messer (a).
- 5. Torfstichmaschine nach Ansprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch die Anwendung eines durch Kettengetriebe bewegten Mitnehmerschlittens (m), welcher das Messer (#) nach Aufhören der ausschwingendenKraft an den 'Nasen (f) festhält und zwecks behutsamen Ausstoßens der Soden auf den Ablegetisch mit einer entsprechend langsamen Geschwindigkeit hebt.
- 6. Torfstichmaschine nach Ansprüchen i, und 5, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Hebels (o), welcher das Ausschwingen des Messers («) vermittels Anschlag gegen Leisten (q) betätigt und dasselbe für ein weiteres Anheben und dem nachfolgenden freien Fall freig'bt, so daß das Messer nicht an die gleichmäßige, fortlaufende Drehung des Kurbelgetriebes gebunden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHBDRUCKEREI,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE339349T | 1917-12-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE339349C true DE339349C (de) | 1921-07-21 |
Family
ID=6223542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1917339349D Expired DE339349C (de) | 1917-12-14 | 1917-12-14 | Torfstichmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE339349C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222890B (de) * | 1957-07-22 | 1966-08-18 | Heseper Torfwerk Ges Mit Besch | Verfahren zum maschinellen Absetzen von Torfsoden |
-
1917
- 1917-12-14 DE DE1917339349D patent/DE339349C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222890B (de) * | 1957-07-22 | 1966-08-18 | Heseper Torfwerk Ges Mit Besch | Verfahren zum maschinellen Absetzen von Torfsoden |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE339349C (de) | Torfstichmaschine | |
| DE1815115B2 (de) | Rollenstanze | |
| AT80309B (de) | Maschine zum Stechen von fertigen Torfsoden. Maschine zum Stechen von fertigen Torfsoden. | |
| DE844651C (de) | Schneidgeraet zum geruchlosen Zerkleinern von Zwiebeln, Obst und Gemuese in Scheiben, Streifen und Wuerfel | |
| DE2134012A1 (de) | Beschickungsvorrichtung für Furniermessermaschinen | |
| DE2456431C3 (de) | Rotierende Schere zum Schneiden von mit hoher Geschwindigkeit laufendem Walzgut | |
| DE1005694B (de) | Foerdervorrichtung fuer Flachglas mit absatzweiser Bewegung der Foerderbahn und einer beim Stillstand der Foerdervorrichtung Querschnitte auf dem Glas ausfuehrenden Schneidvorrichtung | |
| DE287580C (de) | ||
| DE1452340A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von stranggepressten Materialien auf einer Metallstrangpresse mit bewegbarem Behaelter | |
| DE2321568A1 (de) | Kaltkreissaege | |
| DE1231396B (de) | Brotschneidemaschine | |
| DE640953C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen fuenfseitig geschlossener Hohlsteine aus bildsamen Massen | |
| DE709214C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Stechen von Torf | |
| DE499618C (de) | Vorrichtung zum Ausstechen tiefer Aussparungen in Hoelzern | |
| DE182164C (de) | ||
| DE459522C (de) | Kastenbeschicker | |
| DE271053C (de) | ||
| DE260412C (de) | ||
| DE656051C (de) | Selbsttaetiger Abschneider fuer Strangpressen | |
| DE198163C (de) | ||
| DE91276C (de) | ||
| DE895158C (de) | Druckmaschine mit Vorrichtung zum Querschneiden | |
| DE262491C (de) | ||
| DE235572C (de) | ||
| DE346430C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Rangieren und Verpacken von Zucker in Platten, Streifen oder Wuerfeln u. dgl. |