DE339349C - Torfstichmaschine - Google Patents

Torfstichmaschine

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DE339349C
DE339349C DE1917339349D DE339349DD DE339349C DE 339349 C DE339349 C DE 339349C DE 1917339349 D DE1917339349 D DE 1917339349D DE 339349D D DE339349D D DE 339349DD DE 339349 C DE339349 C DE 339349C
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DE
Germany
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knife
peat
cutting machine
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sod
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DE1917339349D
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TORFVERWERTUNG "POGGENMOOR" EDUARD DYCKERHOFF GmbH
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TORFVERWERTUNG "POGGENMOOR" EDUARD DYCKERHOFF GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor
    • E21C49/04Obtaining peat; Machines therefor by digging in the form of peat sods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Stechen von Torf in fertigen Soden vermittels eines in drei Richtungen schneidenden Messersystems, welche die Mängel vermeidet, die S bekannten Maschinen dieser- Art anhaften.
Diese Mängel zeigen sich insbesondere bei der Bearbeitung von mit Fasernestern (Eriophorum) durchsetztem Torf und bestehen darin, daß solcher Torf von dem Messersystem
ίο nicht zuverlässig in allen drei Richtungen völlig durchschnitten wird, infolgedessen sich beim Loslösen und Weiterbefördern der geschnittenen Soden Störungen ergeben.
Gemäß der Erfindung werden diese Mängel dadurch vermieden, daß zunächst vermittelseines säbelartig ausgebildeten und sägegatterartig bewegten Messers ein im allgemeinen vertikaler bzw. leicht geneigter Schnitt durch die ganze abzubauende Torfschicht ausgeführt
so und damit eine Torfwand in Stärke einer Torfsode in der ganzen Tiefe des Grabens abgeschnitten wird, worauf die wagerechte Teilung der abgeschnittenen Torfwand durch ein kasten- oder gefachartig ausgebildetes Messer erfolgt, dessen Gefache der Größe der gewünschten Torfsoden angepaßt sind und das mit bedeutender, durch Fall- oder Stoßwirkung erzeugter Kraft so weit in die abgeschnittene Torfwand hineingetrieben wird, daß es diese vollständig durchdringt und somit in einzelne Soden unterteilt, die infolge Pressung und Adhäsion derart fest in den Kasten des Messers haften, daß dieses um einen Drehpunkt hochgeschwungen werden kann, ohne daß die Soden dabei aus dem Kasten herausfallen, vielmehr ; erst durch entsprechende Stempel daraus herausgestoßen werden müssen, wobei sie auf einen inzwischen untergeschobenen Ablegetisch o. dgl. fallen, welcher sie aufnimmt und weiterbefördert. Die einzelnen Arbeitsvorgänge folgen dabei derart aufeinander, daß nach Ausführung eines Vertikalschnittes des säbelartigen Messers das kastenartig ausgebildete Messer die wage- und senkrechte Unterteilung der abgeschnittenen Torfwand bewirkt, worauf dieses mit den fertigen Torfsoden hochgeschwungen wird und die Torfsoden ausgestoßen und weiterbefördert werden. Während des letzteren Vorgangs hat das säbelartige Messer einen neuen Vertikalschnitt ausgeführt und das inzwischen entleerte kastenartige Messer kann seine Arbeit von neuem beginnen.
Die Einrichtung der in der geschilderten Weise arbeitenden Torfstichmaschine ist in den Zeichnungen beispielsweise in einer Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1 in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in einem Querschnitt A~B dargestellt und soll in folgendem näher erläutert werden.
In einem seitlich von dem auf Schienen fahrbaren Wagengestell angeordneten Gerüstrahmen ist ein mit einem Schlitten g fest verbundenes, zwischen Führungsleisten an dem Gehäuse h geführtes Messer b angeordnet und wird durch Pleuelstange und Kurbel säge- -gatterartig auf und ab bewegt. Das "Gehäuse h wird vermittels Gewindespindel s, an deren Stelle auch Zahnstangen oder Ketten wirken
können, auf dem Querträger i in Abbaubreite \ • seitwärts verschoben, wodurch der mehr oder weniger senkrechte Einschnitt in das Torf- ' massiv erzielt wird. Durch Änderung der Drehrichtung der Spindel bzw. Rückgang der Zahnstange oder Kette wird das Gehäuse, und , damit das Messer in seine ursprüngliche Lage . zurück verschoben. Die feststehende Fun*-'"j rung k verhindert ein Ausweichen des Messers δ ι ίο beim Ansetzen zum neuen Schnitt.
An dem Gerüstrahmen ist weiter eine festgelagerte Achse d vorgesehen, um die ein im j unteren Teil in kastenartige Gefache einge- j teiltes Messer α schwingt. Dasselbe ist in i vollen Linien in hochgeschwungener Stellung | dargestellt und in punktierten Linien a1 nach ' seinem Eindringen in die von dem Messer b abgeschnittene Torfwand. Die Gefachwände : sind an der schneidenden Seite (messerartig) : angeschärft, die Anzahl der Gefache, sowie deren Abmessungen können selbstverständlich' beliebig gewählt werden. Auf der Zeichnung ist das Messersystem α in 15 Gefache e1 bis β15 eingeteilt.
Ein Ablegetisch c dient zur Aufnahme der gestochenen Soden und ist, zwischen pollen ! geführt, verschiebbar. Der Arbeitsgang der : Maschine ist folgender:
Die Maschine wird um Sodentiefe (in Fig.i | nach links) verfahren, so daß das Messer b J den Schnitt I-I ausführen kann. 1st dieser ' erfolgt und das Messer δ in seine ursprüngliche Lage zurückverschoben, dann fällt das schwingende Messer α frei herab und schneidet \ vermöge Eigengewicht und Beschleunigung in die abgetrennte Torfwand ein, bis es an dem Querträger t festen Anschlag findet. Das Messer hat dann die punktierte Lage α ein- j genommen, die abgetrennte Torfwand ist in 15 Soden zerschnitten, welche die Gefache '< des Messers α ausfüllen und infolge Pressung : und Adhäsion in diese Gefache eingekeilt bleiben. Durch Kurbelgetriebe und Pleuel- j stange wird nun das Messer α unter Mitwirkung I des Hebels 0 um die Achse d gedreht bzw. in ; die voll ausgezeichnete Lage zurückgeschwenkt, j in welcher es durch den Mitnehmerschlitten nt \ an den Nasen p festgehalten wird, bis der Ablegetisch c unter das Messer geschoben ist. Hierauf wird das Messer α durch die Schlitten m ■ vermittels Kettengetriebe weiter angehoben, wobei die Soden durch die feststehenden j Stempel %, welche in die einzelnen Gefache ; des Messers α passend eingreifen, ausgestoßen I werden und auf den Ablegetisch fallen. Nun wird der Tisch zurückgefahren, die Maschine j ist inzwischen um Sodentiefe weitergefahren ' und der Schnitt H-II' ist vom Messer δ aus- ■ geführt, worauf das schwingende Messer a wieder herabfällt. Diese Vorgänge wiederholen sich periodisch. ;
Damit das schwingende Messer frei fallen kann und nicht an die gleichmäßige, fortlaufende Drehung des Kurbelgetriebes gebunden ist, ist im Drehpunkt des Messers ein besonderer ,Hebel 0 vorgesehen, welcher an der Leiste q Anschlag findet und das Messer folglich nur aufwärts betätigen kann, da die Leisten q an den Wangen des schwingenden Messers angenietet sind.
Alle Arbeitsvorgänge, erfolgen selbsttätig in den entsprechenden Zeitpunkten. Die Vorrichtungen hierfür sind in den Zeichnungen nicht näher dargestellt.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Torfstichmaschine zum Stechen von fertigen Torfsoden vermittels eines in drei Richtungen schneidenden Messer-Systems, dadurch gekennzeichnet, daß ein säbelartig ausgebildetes und sägegatterartig bewegtes Messer (δ) zunächst eine Torfwand von einer Sodenstärke in der ganzen abzubauenden Tiefe und Breite abtrennt, worauf die Unterteilung der abgetrennten Torfwand in einzelne Soden durch den freien oder durch Stoßwirkung beschleunigten Fall eines kastenartig ausgebildeten, um eine festgelagerte Achse (d) schwin.-genden Messers {a) erfolgt, in dessen Gefache sich die einzelnen Torfsoden einpressen, worauf sie mit dem Messer hochgeschwungen und auf einen inzwischen untergeschobenen Ablegetisch ausgestoßen werden."
  2. 2. Torfstichmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines vermittels Gewindespindel,^ Zahnstange oder Kette nach beiden Richtungen verschiebbaren Gehäuses (A) mit Schlitten (g) zur Führung des mittels Kurbel und Pleuelstange sägegatterartig auf und ab bewegten Messers (δ).
  3. 3. Torfstichmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das sägegatterartig arbeitende Messer in gegen das abzubauende Torimassiv leicht geneigter Stellung angeordnet ist, um das Überkippen der abgeschnittenen Torfwand no zu vermeiden.
  4. 4. Torfstichmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von in die einzelnen Fächer des Messersystems (a) passend eingreifenden Sternpein (η) zum Ausstoßen der Torfsoden aus dem hochgeschwungenen Messer (a).
  5. 5. Torfstichmaschine nach Ansprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch die Anwendung eines durch Kettengetriebe bewegten Mitnehmerschlittens (m), welcher das Messer (#) nach Aufhören der ausschwingenden
    Kraft an den 'Nasen (f) festhält und zwecks behutsamen Ausstoßens der Soden auf den Ablegetisch mit einer entsprechend langsamen Geschwindigkeit hebt.
  6. 6. Torfstichmaschine nach Ansprüchen i, und 5, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Hebels (o), welcher das Aus
    schwingen des Messers («) vermittels Anschlag gegen Leisten (q) betätigt und dasselbe für ein weiteres Anheben und dem nachfolgenden freien Fall freig'bt, so daß das Messer nicht an die gleichmäßige, fortlaufende Drehung des Kurbelgetriebes gebunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHBDRUCKEREI,
DE1917339349D 1917-12-14 1917-12-14 Torfstichmaschine Expired DE339349C (de)

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DE339349T 1917-12-14

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DE339349C true DE339349C (de) 1921-07-21

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DE1917339349D Expired DE339349C (de) 1917-12-14 1917-12-14 Torfstichmaschine

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DE (1) DE339349C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222890B (de) * 1957-07-22 1966-08-18 Heseper Torfwerk Ges Mit Besch Verfahren zum maschinellen Absetzen von Torfsoden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222890B (de) * 1957-07-22 1966-08-18 Heseper Torfwerk Ges Mit Besch Verfahren zum maschinellen Absetzen von Torfsoden

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