DE338782C - Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Glasflaschen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Glasflaschen

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DE338782C
DE338782C DE1918338782D DE338782DD DE338782C DE 338782 C DE338782 C DE 338782C DE 1918338782 D DE1918338782 D DE 1918338782D DE 338782D D DE338782D D DE 338782DD DE 338782 C DE338782 C DE 338782C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/003Pretreatment of caps, e.g. cleaning, steaming, heating or sterilizing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C7/00Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
    • B67C7/0006Conveying; Synchronising
    • B67C2007/0066Devices particularly adapted for container closing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Glasflaschen. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Verschließen von Glasflaschen o. dgl. mit Hilfe einer aufzuschmelzenden, die Gefäßmündung überdeckenden Platte, Kappe o. dgl. aus Glas oder ähnlichem Baustoff. Bekannte ähnliche Verfahren bedingen den Nachteil, daß das verschlossene Gefäß beim Öffnen zerstört, jedenfalls aber für ein neues Verschließen auf gleiche Weise wie vorher ungeeignet gemacht wird. Dies ist beim Erfindungsgegenstande nicht der Fall. Hier kann die Flasche oder das Gefäß nach dem Öffnen und Entleeren neu gefüllt und nach dem gleichen Verfahren ohne weiteres wieder verschlossen, also beliebig oft benutzt werden, da das eigentliche Gefäß beim Öffnen in keiner Weise verletzt wird. Das vorliegende auf beliebige bekannte Glasgefäße anwendbare Verfahren besteht darin, daß auf das gefüllte Gefäß, z. B. eine Flasche, ebenfalls eine die Gefäßmündung überdeckende Platte, Kappe o. dgl. aus Glas oder ähnlichem Baustoff aufgeschmolzen wird, und zwar unmittelbar oder mittelbar unter Benutzung eines Schmelzdrahtes aus Glas o. dgl., wobei aber in die Schmelzfuge bzw. unter den den Verschluß besorgenden Glasfluß eine gegen den Gefäßinhalt indifferente, nachgiebige, z. B. aus Asbest o. dgl. bestehende Unterlage eingebracht wird. Dadurch wird es möglich, die verschließende, auf- bzw. niedergeschmolzene Glasschicht mit einem Werkzeug gegen die nachgiebige Unterlage zwecks Öffnens des Gefäßes durchzudrücken. Dabei wird lediglich die Schmelzschicht zerstört. Die Flasche bzw. das Gefäß selbst aber, sowie bei Verwendung einer Verschlußkappe auch diese, bleibt für neues Füllen und Wiederverschließen nach dem gleichen Verfahren völlig erhälten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. i und 2 zwei Ausführungsformen von zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Flaschenverschlüssen.
  • In Fig. i ist auf den Flaschenhals a eine Platte b aus einer geeigneten Glassorte o. dgl. aufgelegt, die bei c über einer nachgiebigen Unterlage mit dem Flaschenhalse ringsherum verschmolzen ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist auf den Flaschenhals eine beliebig verzierte oder mit beliebiger Aufschrift versehene Kappe d aus Glas o. dgl. aufgesetzt, die bis oder nahe bis auf den Wulst e des Flaschenhalses herabreicht und am unteren äußeren. Rande abgeschrägt ist, so daß diese Abschrägung in Verbindung mit dem oberen Rande des Wulstes e eine Ringnut f zum Einlegen des Schmelzdrahtes g und der erwähnten, unter ihm anzuordnenden nachgiebigen Unterlage h bildet. Nach dem Niederschmelzen des Schmelzdrahtes auf die Kappe d und den Wulst e ist die Kappe mit dem Flaschenhalse vollkommen fest und dichtschließend verbunden. Durch Eindrücken der Schmelzfuge mit einem Messer oder einem anderen geeigneten Werkzeuge läßt sich die Flasche wieder öffnen. Das Eindringen von Splittern in die Flasche ist dabei infolge der tiefen Lage der Schmelzfuge völlig ausgeschlossen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verschließen von Glasflaschen mit Hilfe einer aufzuschmelzenden, die Flaschenmündung überdeckenden Platte, Kappe o. dgl. aus Glas oder ähnlichem Baustoff, dadurch gekennzeichnet, daB die Schmelzfuge mit nachgiebigem Stoff unterlegt ist.
  2. 2. FlaschenverschluB nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB der nachgiebige Stoff in einer durch den Wulst des Flaschenhalses und eine Abschrägung der VerschluBkappe gebildeten Nut untergebracht ist.
DE1918338782D 1918-11-08 1918-11-08 Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Glasflaschen Expired DE338782C (de)

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