DE587484C - Konservendose - Google Patents

Konservendose

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DE587484C
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DE
Germany
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edge
lid
sealing
sealant
container
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Expired
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DE1930587484D
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/12Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls
    • B65D7/34Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls with permanent connections between walls
    • B65D7/36Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls with permanent connections between walls formed by rolling, or by rolling and pressing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Konservendose o. dgl. Behälter mit einem luftdichten Verschluß, der mittels eines zangenartigen Werkzeugs durch Aufbiegen des Deckelrandes geöffnet werden kann. Das Abdichten des Verschlusses erfolgt in bekannter Weise durch unter Druck stehende Dichtungs-, z. B. "Schmelzmasse, die zum Behälter so liegt, daß weder beim Verschließen noch beim öffnen der Dose etwas davon in den Inhalt der -Konservendose fallen kann.
Für die erfindungsgemäß ausgebildeten Konservendosen werden an sich bekannte Dichtungsmassen angewendet, welche im flüssigen oder halbflüssigen Zustand, aber später erhärtend in den dazu vorgesehenen Raum unterhalb eines Wulstes oder unter die nach "außen gerollte obere Kante der Dose eingebracht werden. Dabei drückt der Deckelteil, welcher diesen Wulst umfaßt, die betreffende 'Masse zusammen und stellt so den luftdichten Verschluß her. Die Dichtungsmasse kann auch mittels einer Schnur oder eines Drahts (aber kein Reißdraht),, -an welchem sie haftet, in den dazu vorgesehenen Raum eingelegt werden.
Die Erfindung besteht in: der Vereinigung nachstehender bekannter Einzelheiten: Den -- nach außen aufgerollten oder mit einem Wulst versehenen Dosenrand untergreif t der Deckelrand S-förmig, wobei unter dem Büchsenrand ein Hohlraum gebildet wird, in dem plastische Dichtungsmasse unter Druck steht.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Abb. r einen Teilschnitt der Dose mit Wulstrand und aufgesetztem Deckel,
Abb. 2 einen Teilschnitt einer anderen Ausführungsform der Dose mit nach außen gerolltem Rand und Deckel sowie die Art des Ansetzen» des Öffnungswerkzeugs,
Abb. 3 einen Teilschnitt einer weiteren Ausführungsform der Dose, deren oberer Randteil nach außen umgebogen, aber nicht vollständig eingerollt ist.
Die Konservendose 1 kann sowohl aus Blech als auch aus Glas, Porzellan, Steingut usw. hergestellt sein und irgendeine beliebige bekannte Form haben. Der obere Randteil der Dose 1 ist, wie bei 3 ersichtlich, in bekannter Art wulstartig nach außen gebogen. Über diesen -Wulst greift der Dekkel 2, dessen Rand 7, 8 ihn S-förmig unterfaßt. Vor dem Aufsetzen des Deckels wird unterhalb des Behälterwulstes eine mit dem plastischen Dichtungs- bzw. Schmelzmittel umgebene Schnur4, Draht, Faser usw. herumgelegt.
Die zähflüssige oder schmelzbare Dichtungsmasse kann auch ohne Schnur usw. in
den Raum zwischen dem Deckel- und Dosenrand eingebracht werden.
Die Verwendung der Schnur 4 usw. mit dem daran haftenden Dichtungsmittel vereinfacht nicht nur das Abdichten, sondern verbürgt auch eine gleichmäßigere Verteilung der dickflüssigen Dichtungsmasse und demnach einen sicheren luftdichten Verschluß der Dose.
Wenn Nahrungsmittel in die Dose eingefüllt sind, ist vorzugsweise eine Schnur oder ein Draht 4 zu verwenden, die bzw. der zuerst durch geschmolzenes Wachs gezogen oder darin eingetaucht worden ist. Statt
*5 Wachs kann jedoch auch flüssiger Gummi mit Beimengungen etwa von gemahlenem Kork usw. angewendet werden. Der Draht 4 kann auch in weiches Lötmetall getaucht und dann um die Konservendose herumgelegt werden. Wenn dann der Deckel aufgesetzt und angepreßt worden ist, muß der Teil des Deckels und der Dose erhitzt werden, an welchem der mit Lot behaftete Draht anliegt, damit das Weichlot ebenfalls an dem Deckel und an der betreffenden Stelle der Dose haftet.
Als weitere Dichtungsmassen für einen luft- und wasserdichten Abschluß können angewendet werden: Harz, Gummi, Zement, Kitt, Siegellack, Stearin, Firnis, Schellack oder Mischungen aus Mehl, ferner Teer, Pech, Acetat usw. Diese Dichtungsmassen sind an sich jedoch nicht Gegenstand der
- -■ Erfindung.
Wenn derartige Dichtungsmassen oder Bienenwachs bzw. Weichlot Anwendung finden, muß der Deckelrand nachträglich erhitzt werden, damit diese Massen schmelzen und sich dadurch einschließlich der Schnur oder des Bandes oder des damit überzogenen Drahtes 4 gut an die Metaliwände anlegen. Das Erhitzen des Deckels 5 ist nicht nötig, wenn die betreffende Dichtungsmasse beim Anpressen des Randes 5 des Deckels 2 noch heiß und demnach weich genug ist.
Wenn die Nahrungsmittel usw. in den Behälter ι eingefüllt worden sind und der Draht oder die Schnur 4 usw. unterhalb des Wulstes oder des nach außen gebogenen Teiles 3 des Behälters herumgeführt worden ist, wird der Deckels aufgesetzt werden, dessen äußerer Teil S, wie in Abb. 3 durch waagerecht punktierte Linien ersichtlich, noch waagerecht absteht. Durch eine eigens für diesen Zweck gebaute Maschine muß er im Winkel von 900 niedergebogen werden (siehe 6 in Abb. 3).
Es ist dann notwendig, daß der senkrecht niedergebogene Randteil 6 des Deckels 2 genau an den nach außen gebogenen Teil 3 der Dose ι anschließt, um zu verhindern, daß die Dichtungsmasse nach oben über den oberen Rand der Dose dringt. Infolgedessen kann weder beim Befestigen des Deckels noch während der Lagerung oder beim Öffnen der Dose Dichtungsmasse in den Behälterinhalt gelangen.
Die untere Kante8 des Deckelrandes 5 wird gemäß Abb. 3 S-förmig gegen die Behälterwand ι gebogen, so daß dadurch die Rundung 7 entsteht. Wichtig ist dabei, daß durch den einwärts gebogenen Teil 8 des Deckels eine Einbuchtung entsteht, die zum Ansetzen des Öffnungswerkzeugs geeignet ist.
Wenn der Deckel 2 in der vorerwähnten Art aufgesetzt wurde bzw. dessen Teil 5 gegen die Behälterwand angepreßt wird, wird die mit Bindemittel überzogene Dichtungsschnur 4 usw. stark gegen die äußere, nach unten gerichtete Fläche des Teiles 3 der Behälterwand gedrückt, und damit wird auch das Bindemittel zerquetscht, das zwischen besagtem Teil 3 und der entsprechenden Fläche des Teiles 5 des Deckels sitzt, und dadurch haftet es an besagten Wänden, so daß dadurch der Behälter luftdicht abgeschlossen wird, worauf die Erhitzung des Behälters bzw. seines Inhalts, wie bekannt, stattfinden kann, wenn nicht die Eßwaren bereits in heißem Zustande eingefüllt wurden.
Ist der Baustoff der Dose undurchsichtig, so· kann zur Sichtbarmachung des Doseninhalts in bekannter Weise ein Glasfenster 12 (Abb. 1) vorgesehen werden, das in einer Kröpfung 13, 14 des Deckels liegt.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, wird der S-förmige Deckelrand 5 mittels eines zangenartigen Werkzeuges so weit nach außen gezogen, daß der Randteil 8 beim Abheben des Deckels nicht vom Teil 3 behindert wird. Die Öffnungszange ist nicht Gegenstand der Erfindung. Zur Erläuterung des Öffnungsverfahrens wird noch bemerkt, daß eine Greifbacke 11 der Öffnungszange (bzw. deren zwei) um die Krempe 7 faßt und möglichst tief in die Einbuchtung 8 eingreift, während die andere Greif backe 11 oben an den Teil 16 des Dekkels angesetzt wird. Bei kräftigem Nachaußen- und Aufwärtsdrücken der Handgriffe 10, 17 wird die Krempe 7 nach auswärts gebogen, wobei der Rand S des Deckels vorn Teil 3 und damit auch von der Dose 1 entfernt werden kann. Die Schnur 4 usw. und die Dichtungsmasse werden dabei gleichzeitig mitgenommen, wenn der Rand 3 nach Abb. ι und 2 gebildet ist. Der Deckel kann dann wieder aufgesetzt werden, ohne daß Metallteilchen oder Teile der Dichtungsmasse in den Inhalt der Dose gelangen können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Konservendose mit nach außen gerolltem oder mit einem Wulst versehenen'
    Rand und einem den Rand umfassenden mittels Dichtungs-, z. B. Schmelzmasse abgedichteten Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel, dessen abwärts verlaufender Rand an der Dosenwand anliegt, die Dosenwulst S-förmig derart untergreift, daß ein geschlossener Raum zur Aufnahme der unter Druck liegenden Dichtungsmasse nebst Dichtungsschnur o. dgl. gebildet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930587484D 1930-06-12 1930-06-05 Konservendose Expired DE587484C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1806830A GB354918A (en) 1930-06-12 1930-06-12 Improvements relating to closures for jars, cans and like containers and means for releasing the same

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE587484C true DE587484C (de) 1933-11-04

Family

ID=10106085

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930587484D Expired DE587484C (de) 1930-06-12 1930-06-05 Konservendose

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE587484C (de)
GB (1) GB354918A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB354918A (en) 1931-08-20

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