DE337302C - Druckregler fuer Nietmaschinen, Pressen o. dgl. - Google Patents

Druckregler fuer Nietmaschinen, Pressen o. dgl.

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DE337302C
DE337302C DE1919337302D DE337302DD DE337302C DE 337302 C DE337302 C DE 337302C DE 1919337302 D DE1919337302 D DE 1919337302D DE 337302D D DE337302D D DE 337302DD DE 337302 C DE337302 C DE 337302C
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lever
clutch
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DE1919337302D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/28Control devices specially adapted to riveting machines not restricted to one of the preceding subgroups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

  • Druckregler für Nietmaschinen, Pressen o. dgl. Die Erfindung betrifft- einen Druckregler für Nietmaschinen, Pressen u. dgl., der bei Erreichung eines gewünschten einstellbaren Druckes des Stempels den Antrieb unterbricht.
  • Von bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch in vorteilhafter Weise, daß sie ermöglicht, nach Wunsch die Maschine dauernd selbsttätig weiterlaufen oder nach vollendetem Arbeitshub das Werkzeug unter Druck stehenzulassen und die Umsteuerung von Hand zu bewirken. Ferner kann auch eine bestimmte Hubhöhe eingestellt werden.
  • Erreicht wird gemäß der Erfindung das dauernde Arbeiten der Maschine dadurch, daß in der Steuereinrichtung ein Wendegetriebe vorgesehen ist, deren verschiebbare Kuppelungsteile bei der in bekannter Weise bei Erreichung des Höchstdruckes erfolgenden achsialen Verschiebung einer die Stempelbewegung veranlassenden Antriebsschnecke nach vorher stattgefundener Einstellung auf Vorwärtsgang von Hand auf Rückwärtsgang umgesteuert «-erden, indem die Schnecke ein Hebelgestänge unter Vermittlung von Anschlägen nach entsprechender Einstellung eines einstellbaren Anschlages bewegt, das die Kupplung umwirft, während danach die Umsteuerung auf Vorwärtsgang durch eine Hilfssteuereinrichtung herbeigeführt wird, die aus einem mit dem Handhebel in. Verbindung stehenden Winkelhebel besteht, auf den ein von dem Stempel bewegter Knaggen bei Hochgang des Stempels im Sinne der Umstellung der Kupplung des Wendegetriebes einwirkt. Die Einstellung des Hubes des Stempels wird gemäß der Erfindung durch zwei mit clem Stempel durch einen Winkelhebel in Verbindung stehende einstellbare Knaggen erreicht, die auf den Winkelhebel der Hilfssteuereinrichtung einwirken.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen (F ig. i und 2) dargestellt.
  • Fig. i ,gibt einen Längsschnitt in schematischer Darstellung wieder.
  • Fig. 2 läßt einen Querschnitt durch den Druckregler erkennen.
  • Die Darstellungen, besonders Fig. 2, zeigen, wie das Gehäuse oder der Druckaufnehmer 12 unter Vermittlung des Bundes i i mit der Antriebschneckenspindel io in Verbindung steht. An Stelle des aus Schneckenrad 22 und Schnecke io bestehenden Getriebes kann ohne weiteres auch eine Schraube mit Mutter, ein Schraubenradgetriebe o. dgl. gesetzt werden. Die von dem Druckanzeiger 2o unter Spannung gehaltenen Federn, 13 drücken den Druckaufnehmer 12 gegen den festen Anschlag 1q. des Maschinengestells 15. Die Spannkraft des Druckanzeigers 2o und durch Zwischenschaltung des Deckels 2i auch die der Federn 13 wird mit der Spindel 18 durch Drehen des Handrades 17 geregelt. Lager i9 ist mit Gestell 15 verbunden. Unter Vermittlung der Hebel 5a, 5q., Welle 53, des Kreuzgelenks 55, der Zwischenstange 51 des Kreuzgelenks 59 (s. Fig. i), Hebels 62 mit Anschlagnase 6d., die auf Welle 63 drehbar gelagert sind und mit der am Kupplun:gsgabelhebei 4.7 befindlichen Anschlagnase 50 steht der Druckaufnehmer 12 der Druckregelvorrichtung mit dem Steuermechanismus der Maschine in Verbindung. Die beiden lose auf der Welle i sitzenden und durch die Stellringe 8 und 9 gegen Verschieben gesicherten Kegelräder 4. und 5 greifen in das auf der Welle 7 fest aufgekeilte Kegelrad 6 ein. Welle 7 trägt auf dem Keil 16 in der Längsrichtung beweglich gelagert die Schneckenbpindel io. Die Nabe des Schneckenrades 2a ist mit Innengewinde versehen und greift in die achsial verschiebbare Schraubenspindel 23. Diese ist in den Lagern 24 und 25 des Gestells 15 geführt und durch den in Spindel 23 und Lager 25 greifenden Keil 26 an einer Drehung gehindert. In den Kopf 27 der Spinde123 greift der eine Arm des Winkelliebels 28 ein, während der andere den Stempel 29 "der Nietmaschine oder Presse mit dem Werkzeug 3o bewegt. Kupplungsgabelhebel 38, um Welle 32 schwingend, ist mittels Lenkers 46 mit Hebel 47 verbunden, und die beiden genannten Hebel greifen in die auf der ständig umlaufenden Welle i verschiebbar aufgekeilfien Muffen der Konuskupplungen 2 und 3 ein.
  • Die beabsichtigte Größe des abzugebenden Preßdruckes wird, wie bereits erwähnt, vor Beginn der Arb:it mit dem Handrad 17 des Druckanzeigers 2o eingestellt. Ab- oder Umschaltung der Antriebskraft wird von der Druckregelvorrichtung veranlaßt, wobei der Hauptantrieb mit den Schwungmassen ununterbrochen weiterläuft.
  • Druckregler und Steuerung arbeiten folgen dermaßen zusammen: Welle i leitet die Kraft ein, und durch Abwärtsdrücken des Handsteuerhebels 31 (s. Fig. i) wird vermittels der Anschläge 35 und 41 der Kupplungshebel 38 und damit die Konuskupplung 2 in Einrückstellung gebracht. Ausrücken beginnt, sobald die vom Druckaufnehmer 12 aus bewegte, in der Brücke 58 verschiebbare und mit der Spannmutter 61 versehene Verlängerung 57 der Zwischenstange 51 die Feder 6o so Zweit gespannt hat, daß dieselbe den Druck der Feder 69 des Indexbolzens 67 überwindet. Schraube 7o dient zum Einstellen der Spannung ;der Feder 69: 71 ist das Schaltbolzengehäuse, 68 die Schaltbolzenschneide, 48 die Schneide am Fortsatz 49 des Kupplungshebels 47. Durch die soeben beschriebene Einrichtung wird ein fast augenblickliches Umschalten der Konuskupplun-en 2 und 3 erzielt, von denen erstere den Vorlauf, letztere den Rücklauf einschaltet. Soll nach beendeter Pressung die Maschine unter Druck stehenbleiben, so sind die Kupplungen :2 und 3 vom Druckregler nur in ihre Mittelstellung zu bringen. Zu diesem Zweck ist die Stellschraube 66 vorgesehen, die den Ausschlag dies Hebels 62 durch Auftreffen des Anschlages 65 auf 66 begrenzt. Für diesen Fall ist dann durch Handhebel 31 der Rückwärtsgang einzurücken, worauf die Federn 13 den Druckaufii_haner 12 wieder in seine Anfangsstellung gegen den Anschlag 14 zurückdrücken, was auch eintritt, wenn die Maschine selbsttätig umsteuert.
  • Soll die Maschine unter Druck stehenbleiben, so sind die Kupplungen, wie nachstehend beschrieben, in ihrer Mittellage zu sichern. Der Winkelhebel 42, 43 (Fig. 1), auf der Welle 44 drehbar, ist mit dem Handhebel 31 durch den Arm 33 und die Federstange 45 verbunden. Der an dem Hebel 38 sitzende Anschlag 39 liegt an dem Arm 42 an, wodurch ein Hinübergleten der Kupplungen 2, 3 über die Mittelstellung verhindert wird. Bei der Aufwärtsbewegung des Handsteuerhebels 31 wird infolge des Abstandes zwischen den Anschlägen 34 und 40 zunächst der Winkelhebel 42, 43 durch den Bund 72 der Federstange 45 vom Anschlag 39 entfernt, dann kommen bei der Weiterbewegung des Handhebels die Anschläge 34 und 40 zum Anliegen, und die Kupplungshebel 38 und 4.7 schalten auf Rückwärtsgang um. Das Stillsetzen .der Maschine in der oberen Stempel-Stellungerfolgt durch die im nächsten Absatz beschriebene Hilfssteuerung, worauf die Feder 73 den Winkelhebel 42, 43 in seine Anfangsstellung zurückbewegt. Durch Ausschwenken der Federstange 45 und Einsetzen des Bolzens 82 in Bohrung 83 des Armes 33 wird die Feststellvorrichtung zur Sicherung der Kupplungen 2, 3 in ihrer Mittellage außer Tätigkeit gebracht, so daß der Druckregler alsdann das selbsttätige Umschalten vornehmen kann.
  • Die erwähnte Hilfssteuerung dient außer zur Herbeiführung der Stillsetzung der Maschine auch dazu, den Preßstempel ununterbrochen ab- und aufwärts und eine bestimmte Hublänge bei Zieharbeiten durchlaufen zu lassen. Die finit dem Bolzen 37 an dem Handsteuerhebel 31. angelenkte @'erbindu-ngsstange 36 ist mit dem die Rolle 79 tragenden und: um die Welle 81 schwingenden Winkelhebel 8o verbunden. Vom Spindelkopf z7 wird die mit Gewinde zum Einstellen der Steuerungsanschläge 75 und 78 versebene Hilfssteuerspindel74 bewegt. Die abgeschrägte und mit der Stellschraube 77 in der Höhenrichtung einstellbare Steuerknagge 76 trifft beim Aufwärtsgang des Preßstempels und in der oberen Lage des Handhebels 31 gegen die Rolle 79. Je nach Einstellung der Knagge 76 kann die Rolle 79 von derselben 'abgleiten, sobald die Steuerung Mittelstellung erreicht hat, worauf dann die bewegten: Teile des Getriebes, ohne die Steuerung noch weiter zu beeinflussen, zur Ruhe kommen können;; öder der Rollenhebel 8o wird bei entsprechender Einstellung der Knagge 76 nach rechts so weht mitgenommen, daß Umsteuerung erzielt wird. In beiden Fällen bewirken die Anschläge 35 und 41 das Mitnehmen der Kupplungshebel 38 und 47. Der Steuerungsanschlag 78 veranlaßt selbsttätiges Zurückgehen des Preßstempels, wenn derselbe eine bestimmte Wegstrecke nach unten durchlaufen hat, bevor der etwa eingestellte Höchstdruck erreicht ist.
  • Zusammengefaßt sind die Bewegungen der Druckreglervorrichtung und der Steuerung während eines Arbeitsganges unter der Voraussetzung, daß das Getriebe nach vollendeter Pressung selbsttätig zurücklaufen und dann zur Ruhe kommen soll, kurz folgende: Der Handsteuerhebel 31 wird nach abwärts bewegt und damit die Konuskupplung z für den Vorlauf eingerückt. Ist der am Druckanzeiger 2o eingestellte Preßdruck erreicht, so verschiebt sich die Schnecke io acbsial entgegen dem Druck der Federn 13, der Druckaufnehtner 12- bewegt Steuerstange 51 nach unten unter Überwindung der Spannung der Feder 6o, die ihrerseits die Spannung der Schaltbolzenfeder 69 überwindet und die Rücklaufkupphing 3 durch rasches ITmsteuern des Hebels 47 einrückt. Für den vorliegenden Fall muß vor Beginn der Arbeit die Feststellvorrichtung 42, 43 ausgeschwenkt werden, also die Federstange 45 mit dem Arme 33 in 83 verbunden sein. Der zurückgehende Preßstempel wird bei Erreichung seiner Endstellung von der Steuerknagge 76 zur Ruhe gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckregler für Nietmaschinen, Pressen o. dgl., deren Antrieb bei Erreichung eines einstellbaren Höchstdruckes durch achsiale Verschiebung einer den Stempel antreibenden Schnecke unterbrochen wird:, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptantriebwelle (i) ein Wendegetriebe (4., 5, 6, 2, 3) angeordnet ist, deren verschiebbare Kupplungsteile (-2, 3) nach Einstellung von Hand (3i) dadurch auf Rückwärtsgang umgesteuert «-erden, daß die Schnecke (io) ein Hebelgestänge (52, 54, 54 59, 47, 46, 38) unter Vermittlung von Anschlägen (64, 50) nach entsprechender Einstellung eines einstellbaren, Anschlages (66) derart beeinflußt, daß die Kupplung (3, a) umgeworfen wird, während die Umsteuerung auf Vorwärtsgang durch eine Hilfssteuereinrichtung (80, 76) erfolgt, die aus einem mit dem Handhebel (31) in Verbindung stehenden Winkelhebel (8o) besteht, auf den ein von dem Arbeitsstempel bewegter Knaggen (76) bei Hochgang des Stempels im Sinne der Umstellung der Kupplung auf Vorwärtsgang einwirkt, zu dem Zweck, ein ununterbrochenes Arbeiten der Maschine herbeizuführen. a. Druckregler nach Anspruch r, -dadurch gekennzeichnet, daß bei entsprechender Einstellung des einstellbaren Anschlages (66) durch die Schnecke (io) nur eine Zurückführung der Kupplung (a, 3) in die Mittellage durch Begrenzung -der Bewegung des auf den Kupplungshebel (47) für Rückwärtsgang einwirkenden Hebels (6a) möglich ist, eine Sicherung der Kupplung in dieser Mittellage dadurch erfolgt, daß ein mit dem Handhebel (3i) durch Federarm (45) . verbundener Winkelhebel (4a, 43) den Kupplungshebel (38) für Vorwärtsgang daran hindert, -in die äußerste Endstellung sich zu bewegen, diese Sperrung je=doch bei Aufwärtsbewegen dies Handhebels (3i) beseitigt wird, indem der Winkelhebel (4z, 43) außer Berührung mit dem fraglichen Kupplungshebel (38) kommt und eine Umschaltung des Wendegetriebes auf Rückwärtsgang eintritt, wenn der zwischen zwei Anschlägen (4i, 40) des Kupplungshebels (38) für Vorwärtsgang spielende Handhubel auf den Anschlag (40) einwirkt, der den mit dem Kupplungshebel (47) für Rückwärtsgang verbundenen Hebel für Vorwärtsgang im Sinne der Einstellung des Wendegetriebes auf Rückwärtsgang bewegt, zum Z-eveck, die Maschine nach Erreichung des Höchstdruckes stillzusetzen und danach von Hand die Umsteuerung herbeiführen zu können. 3. Druckregler nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel mit einem Winkelhebel (8o) verbunden ist, der durch entsprechend dem Hoch-und Niedergang des Arbeitsstempels hin und her bewegte einstellbare Knaggen (76, 78) nach der einen oder anderen Richtung ausgeschwungen wird, was eine Umstellung des Wendegetriebes für Vor-oder Rückwärtsgang zur Folge hat, zum Zweck, ein selbsttätiges Zurückgehen des Preßstempels nach Durchlaufen eines gewissen Hubes zu veranlassen.
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