DE33727C - Hydraulisches Entlastungskissen für Wellen - Google Patents

Hydraulisches Entlastungskissen für Wellen

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DE33727C
DE33727C DENDAT33727D DE33727DA DE33727C DE 33727 C DE33727 C DE 33727C DE NDAT33727 D DENDAT33727 D DE NDAT33727D DE 33727D A DE33727D A DE 33727DA DE 33727 C DE33727 C DE 33727C
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Germany
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cushion
cushions
shaft
waves
seal
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33727D
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English (en)
Original Assignee
V. H. HALLOCK und F. D. NEWTON in Queens, New-York
Publication of DE33727C publication Critical patent/DE33727C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C39/00Relieving load on bearings
    • F16C39/04Relieving load on bearings using hydraulic or pneumatic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES .äiffl
PATE N T AW^
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
in QUEENS (New-York).
Hydraulisches Entlastungskissen für Wellen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1885 ab.
Die Vorrichtung soll den Endschub bezw. das Gewicht einer Welle aufnehmen und dadurch eine bedeutende Ersparnifs an Triebkraft erzielen. P'ig. 1 ist die Seitenansicht eines Ent*- lastungskissens zur Aufnahme des Endschubes einer Welle, Fig. 2 ein Querschnitt in der Ebene x-x der Fig. 1, Fig. 3 ein Längsschnitt des Kissens in gröfserem Mafsstabe, Fig. 4 die Seitenansicht eines Entlastungskissens zur Aufnahme des Gewichtes einer Welle, Fig. 5 ein Querschnitt in der Ebeney-y der Fig. 4 in gröfserem Mafsstabe.
An der Vorderseite des Lagers B, Fig. 1 bis 3, ist eine beliebige Anzahl von Kissen (hier vier) befestigt, welche auf eine fest auf der Welle A aufgekeilte Scheibe D wirken. Diese Kissen sind mit schwalbcnschwanzförmigen Rippen α α versehen, welche in entsprechende Nuthen in der Vorderseite des Lagersitzes B eingreifen, Fig. 3. Die Kissen können jedoch mit dem Lagersitz in irgend anderer passender Weise verbunden werden. Jedes der Kissen besteht aus zwei Cylindern b c, von welchen der Cylinder b so ausgebohrt ist, dafs er den Cylinder c aufnehmen kann. Im Umfange des Cylinders c ist eine Nuth d, welche zur Aufnahme einer Lederdichtung e dient, und diese Dichtung wird durch einen Ringy in der Nuth festgehalten. Wenn' Wasser in die Kissen gepumpt wird, so wird die Dichtung e durch den Wasserdruck gegen die innere Fläche des Cylinders b gedrückt und dadurch das Lecken an dieser Stelle verhindert. Der Boden g des Gliedes c ist mit Löchern/! und mit einer Nuth Ϊ versehen, und diese Nuth enthält eine Lederdichtung j, welche wie die Dichtung e eingerichtet ist und durch einen Ring Ic in der Nuth festgehalten wird. Wenn Wasser in das Kissen gepumpt wird, so wird die äufscrc Fläche des Bodens g gegen die Aufscnfliichc der Scheibe D gedrückt, und die Dichtung j verhindert das Lecken, während verhältnifsmäfsig wenig Reibung zwischen den Kissen und der Scheibe D stattfindet. Um den Boden g in . Berührung mit der Scheibe D zu halten, wenn das Kissen nicht mit Wasser gefüllt ist, wird jedes Kissen mit einer Feder I versehen.
Die Kissen werden mittelst einer Druckpumpe E mit Wasser gefüllt, und diese Pumpe steht durch eine Röhre FmitOefFnungenm in allen Kissen in Verbindung. Die Pumpe ist mit einem Windkessel η und einem Sicherheitsventil ρ versehen, und dieses letztere wird auf den höchsten Druck eingestellt, welcher in den Kissen nicht überstiegen werden soll. Wenn die Pumpe i arbeitet, werden alle Kissen mit Wasser gefüllt, und wenn der Druck die festgesetzte Grenze erreicht, so bläst das Wasser durch das Sicher- ' heitsventil ab. Zugleich wird die Luft im oberen Theile des Windkessels zusammengedrückt, so dafs dieselbe ein elastisches Polster bildet, wodurch der Druck in den hydraulischen Kissen einigermafsen elastisch wird. Erforderlichenfalls kann eine zweite Anzahl von Kissen angebracht werden, um den Endschub der Welle in der entgegengesetzten Richtung aufzunehmen.
Das Kissen zur Aufnahme des Gewichtes einer Wellet, Fig. 4 und 5, wird zwischen den Lagersitzen B B angebracht. Das Ende
des Cylinders c ist so gestaltet, dafs es sich der Drehflüche der Welle Λ anpafst. Wenn man Wasser in das Kissen pumpt, so wird das obere Ende des Cylinders c gegen die Flache der Welle gedrückt. Das Lecken wird durch die Dichtung c verhindert, wahrend zugleich verhältnifstnäfsig wenig Reibung zwischen dem Kissen und der Welle erzeugt wird. Das Kissen C ruht auf einer Schraube T, welche in eine passende Unterlage U geschraubt ist. Wenn diese Schraube so gedreht wird, dafs sie sich in die Unterlage schraubt, so kann das Kissen C herausgenommen werden, und wenn die Schraube aufwärts geschraubt wird, so wird das Kissen gegen die Welle gedrückt. Die Drückpumpe E steht mit der OefFnung m mittelst einer Röhre F in Verbindung. Windkessel η und Sicherheitsventil ρ sind ebenso angeordnet wie im vorigen Falle. Statt das obere Ende des Cylinders c mit einer Lederdichtungj zu versehen, kann man die Flächen zusammenschleifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Aufnahme des Endschubes oder Ge- *, wichtes einer Welle A die Anordnung eines ' oder mehrerer durch eine Druckpumpe ge- · füllten hydraulischen Kissen C, bestehend aus' · den beiden in einander geschobenen und mit Dichtungen e und f versehenen Cylinderh b und c. .
    Hierzu i" Blatt Zeichnungen.
DENDAT33727D Hydraulisches Entlastungskissen für Wellen Expired - Lifetime DE33727C (de)

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