DE97252C - - Google Patents

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DE97252C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Stopfbüchsenpackung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. Juni 1897 ab.
Die Erfindung bezweckt, eine Stopfbüchsenpackung zu schaffen, die dadurch dauernd selbstthätig dichtet, dafs sie lediglich durch den jeweilig herrschenden Druck des in dem Cylinder arbeitenden Mittels (Dampf, Luft, Gas u. s. w.) an die Kolbenstange angedrückt wird.
Zu dem Zwecke besteht die Packung aus einer Anzahl über einander geschichteter Ringe, durch welche die Kolbenstange hindurchgeht, und welche unter einem Winkel zui der letzteren geneigt sind. Um die Ringe federnd zu machen, sind sie aufgeschnitten, und zwar greifen die aufgeschnittenen Enden derart über einander, dafs sie selbst in der am meisten gespannten Lage einander noch decken.
In der Fig. 1 ist die Packung im Verticalschnitt dargestellt, wie sie an einem Dampfcylinder Verwendung findet. Selbstverständlich kann die Packung für alle hin- und hergehenden Kolbenstangen (bei Ventilen, Pumpen, Regulatoren u. s. w.) Verwendung finden.
Fig. 2 bis 5 zeigen Einzelheiten, auf die in der Beschreibung Bezug genommen wird.
2 ist der Deckel eines Dampfcylinders, 3 die durch denselben hindurchgehende Kolbenstange; 4 bildet die eigentliche Stopfbüchse; 5 ist der Deckel der Stopfbüchse, der bei 6 für die Kolbenstange durchbohrt und auf seiner inneren Fläche mit einem Kegel 7 versehen ist. Der Deckel 5 wird durch die Bolzen 8, 8 gegen den Cylinder angedrückt.
9, 9 sind die aufgeschnittenen Ringe, welche (ca. 0,8 mm dick) mit ihren Enden einander übergreifen; sie können durch Stanzen oder dergl. aus Messing oder einem anderen geeigneten Material hergestellt werden.
ίο ist ein Anlagering für die Ringe 9. Die Bohrung besitzt eine dem Steigungswinkel .der Ringe entsprechende Kegelform.
11 ist eine Dichtung aus Gummi und dergl., welche zwischen die Ringe 9 und die Stopfbüchse 4 und den Stopfbüchsendeckel geprefst wird, um jede Undichtigkeit zwischen" den Ringen und den anderen Theilen zu vermeiden. In den meisten Fällen braucht man diesen Dichtungsring nicht anzuwenden.
Die Ringe 9 können an den Kanten, an welchen die Kolbenstange vorbeigleitet, entsprechend dem Steigungswinkel der Ringe zur Kolbenstange abgeschrägt werden. Indessen ist dies nicht nöthig, da sich nach kurzem Gebrauch die Ringe durch die hin- und hergehende Kolbenstange von selbst nach dem gewünschten Winkel abnutzen.
Die Wirkungsweise dieser Packung ist leicht ersichtlich. Die. schräge Lage der Ringe 9 wird vollkommen durch die beiden Kegelflä'chen 10 und 7 bestimmt; diese Lage wird durch die Schrauben 8 gesichert.
Die Ringe werden durch den jeweiligen Dampfdruck gegen die Stange geprefst, und zwar ändert sich der Druck der Packung gegen die Stange, je nachdem sich der Dampfdruck ändert.
Tritt z. B. der Dampf an dem einen Ende des Cylinders ein, so ist an diesem Ende der Druck ein Maximum, welcher die Ringe dicht gegen die Kolbenstange preist. An dem anderen Ende
ist der Dampfdruck gering, so dafs die federnden Ringe nur wenig gegen die Kolbenstange geprefst werden. Die Reibung der Kolbenstange ist infolge dessen an dieser Seite auch geringer, was einen wesentlichen Vortheil bedingt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stopfbüchsenpackung für hin- und hergehende Maschinenteile, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselbe aus ringförmigen, aufgeschnittenen und deshalb federnden Kegelscheiben besteht, die mit ihren aufgeschnittenen Enden über einander greifen und entsprechend dem herrschenden Druck des treibenden Mittels den bewegten Maschinentheil umschliefsen und abdichten, zum Zwecke, die Reibung des letzteren an der Packung dem jeweiligen Drucke anzupassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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