DE337254C - Verfahren zur Herstellung von Kali- und Magnesiasalpeter - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kali- und Magnesiasalpeter

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DE337254C
DE337254C DE1919337254D DE337254DD DE337254C DE 337254 C DE337254 C DE 337254C DE 1919337254 D DE1919337254 D DE 1919337254D DE 337254D D DE337254D D DE 337254DD DE 337254 C DE337254 C DE 337254C
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magnesia
potash
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D9/00Nitrates of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D9/08Preparation by double decomposition
    • C01D9/12Preparation by double decomposition with nitrates or magnesium, calcium, strontium, or barium

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kali- und magnesiasalpeter. In der Patentschrift 335819 ist ein Verfahren zur Herstellung von Kali- und Magnesiasalpeter aus geeigneten Kali- und Magnesia-Rohsalzen beschrieben worden. Es @verden dort die Rohsalze in die Gefäße der sogenannten »Sulfatperiode« eingetragen und zur Umsetzung gebracht. Nach Beendigung derselben verbleibt ein Rückstandsgemenge, aus dem das Calciumsulfat zu isolieren ist. Führt man diese Operation, wie im Patent 335819 vorgeschlagen, mit Hilfe von Löseprozessen durch, so entstehen nicht nur erhebliche, zum großen Teil unanbringbare Laugenmengen, sondern es bedarf zur Durchführung der Herauslösung des Na C1 auch großer Wärmemengen. Es wurde gefunden, daß man die Isolierung in vorteilhafter Weise mechanisch durchführen kann.
  • Zu diesem Zweck erhält das in der » Sulfatperiode« zur Behandlung kommende Rohsalz eine nur grobe Mahlung, etwa so, daß die größten Stücke noch Nußgröße haben. Bei der Umsetzung behalten nun die nicht in Lösung gehenden Bestandteile des Rohmaterials - vor allen Dingen also das Chlornatrium - ihre grobkörnige Beschaffenheit bei, während das entstehende Calciumsulfat als feiner Schlamm ausfällt. Auf dieser Erkenntnis beruht das vorstehende Verfahren zur Isolierung des in der »Carbonatperiode« des Verfahrens nach Patent 3358i9 benötigten Calciumsulfates.
  • Nach Beendigung der Sulfatausfällung wird der Gesamtrückstand aus den Reaktionsgefäßen herausgeführt und mit einer geeigneten Lauge, die für das Na Cl kein Lösungsvermögen mehr zeigt, einer Separation in Siebtrommeln und einer Abschlämmung unterworfen. Der dabei entstehenden trüben Lösung wird in Absetzkästen oder Senkgruben Zeit zur Ruhe gegeben, wobei sie die suspendierten Teile fallen läßt.
  • Auf diese Weise gelingt es leicht, das schlammige Ca SO, von den übrigen Bestandteilen zu trennen.
  • Das abgeschlämmte Calciumsulfat wird in die Gefäße der »Carbonatperiode« zurückgegeben, worauf der Kreislauf von neuem beginnt. Es ist dabei zu bemerken, daß eine sorgfältige Auswaschung des abgetrennten Calciumsulfates nicht unbedingt erforderlich ist, da mitgerissene lösliche Bestandteile das Verfahren nach Patent 3358i9 nicht zu stören vermögen. Der Wegfall der sorgfältigen Auswaschung hat für das Verfahren den Vorteil, daß die der Separation dienende Lauge keine dauernde Vermehrung erfährt.
  • Die Vorteile der hier beschriebenen Trennungsmethode sind erheblich. Neben der Vermeidung von lästigen Na Cl-Laugen und der Ersparnis der zur Lösung erforderlichen Wärmemengen hat man gegenüber der Lösungsmethode noch den Vorteil, daß der mit dem Rohmaterial eingebrachte natürliche Anhydrit ebenfalls entfernt wird.
  • Führt man die Isolierung durch Heraus-
    Lösung des Na C1 aus, so verbleibt der An-
    hydrit infolge seiner Unlöslichkeit bei dem
    ausgefallenen Sulfatschlamm,_ dessen Volumen
    mehr und mehr vergrößernd: Unfewirft man
    die Ltisu-g @-:de_r .m(x-banißchen Separation, so
    wird er dänk. .dez'rpben Mahleng bei der
    Abschlämifmg--ii§gescli eden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUC$: Verfahren zur Herstellung von Kali-und Magnesiasalpeter nach Patent335819, dadurch gekennzeichnet, daß man das im Gesamtrückstand enthaltene Calciumsulfat auf mechanischem Wege durch Separation oder Ausschlämmung isoliert. .
DE1919337254D 1919-12-10 1919-12-10 Verfahren zur Herstellung von Kali- und Magnesiasalpeter Expired DE337254C (de)

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