DE336445C - Handgranatenzuender mit Loeffelsicherung - Google Patents

Handgranatenzuender mit Loeffelsicherung

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DE336445C
DE336445C DE1918336445D DE336445DD DE336445C DE 336445 C DE336445 C DE 336445C DE 1918336445 D DE1918336445 D DE 1918336445D DE 336445D D DE336445D D DE 336445DD DE 336445 C DE336445 C DE 336445C
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DE
Germany
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locking lever
grenade
handle
ring
spoon
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DE1918336445D
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ARNOLD FRISCHE
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ARNOLD FRISCHE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Handgranatenzünder mit Löffelsicherung. Die Erfindung betrifft einen Handgranatenzünder mit Löffelsicherung, wobei der Sperrhebel nach Auslösung der Sicherung bis zum Abwurf der Granate von der Hand des Werfenden in der Sperrstellung gehalten wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der ebenso wie der Zünder am Stiel der Granate angebrachte Federsperrhebel durch einen am Stiel drehbaren und den Sperrhebel teilweise überdeckenden Ring in seiner Sperrstellung gehalten wird, der durch einen ebenfalls am Stiel verschiebbaren Riegel gegen Drehung gesichert wird, und daß der Sicherungsring mit einem Ausschnitt versehen ist, durch den nach entsprechender Drehung des Ringes der Sperrhebel beim Abwerfen der Granate sich frei hindurchbewegen kann. Diese Sperrhebelsicherung ist also eine doppelte und sehr sichere. Sie ist aber auch sehr einfach und läßt sich nicht nur leicht entsichern, sondern nach erfolgter Entsicherung bei Nichtverwendung der Handgranate leicht wieder in die Sicherungsstellung zurückführen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Handgranate in Fig. x und 2 in Ansichten und in Fig. 3 im Längsschnitt dargestellt.
  • Am äußeren Umfang des Handgranatenstieles, der Länge nach eng an diesem anliegend, ist ein federnder Hebel a angebracht, der mit seiner Sperrnase b die Zündvorrichtung in gespanntem Zustande festhält. Dieser Hebel wird bis zum Augenblick des Abwurfes nach Lösen einer Sicherung durch die den Stiel umfassende Hand gegen diesen gedrückt, springt jedoch beim Verlassen der Hand nach außen- und gibt dabei die unter Wirkung einer Feder stehende Zündvorrichtung frei. Bei der dargestellten Ausführung wird die Zündung durch einen Reibdraht h bewirkt, der unter Wirkung der Feder d steht und von dieser bei Freigabe durch den Sperrhebel a durch. den Reibsatz g gezogen wird, der sich infolgedessen entzündet und die Zündung auf die Zündsätze i überträgt. Statt des Reibdrahtes könnte aber auch eine Schlagbolzenzündung angeordnet werden.
  • Solange der Sperrhebel a am Stiel anliegt, wird die gespannte Feder d durch die in eine an dieser befindliche Haltevorrichtung greifende Sperrnase b am, Zurückspringen verhindert, und letzteres wird erst dann eintreten, wenn die Sperrnase beim Abwurf durch den infolge seiner Federung aufspringenden Sperrhebel a die Feder d freigibt. Der Sperrhebel ist derart am Stiel angelenkt, daß er sich beim Aufspringen vom Stiel loslöst und zu Boden fällt.
  • Um Unglücksfälle während des Transportes zu verhüten, muß natürlich jede einzelne Handgranate mit einer zuverlässigen Sicherung ausgerüstet sein, durch die ein selbsttätiges ungewolltes Aufspringen des Sperrhebels vermieden wird. Zu diesem Zweck ist am freien Stielende, dort wo der Sperrhebel aufhört, ein. breiter Ring e vorgesehen, der einen Einschnitt besitzt und nur ®um einen bestimmten Winkel drehbar ist. Bei gesichertem Sperrhebel wird dessen freies Ende vom Sicherungsring e überdeckt und somit festgehalten. Zum Entsichern des Sperrhebels wird der Ring e so lange gedreht, bis ersterer durch den Ringausschnitt treten kann. Dabei wird jedoch der Sperrhebel immer noch durch die den Stiel umfassende Hand festgehalten. Damit der Ring e sich während des Transportes nicht drehen kann, ist als weitere Sicherung ein Schieber m vorgesehen. Diese Art von Sicherung hat nun noch den Vorteil, daß der entsicherte Sperrhebel, wenn z. B. ein bewegliches Ziel bereits vor dem Abwurf verschwunden ist, ohne weiteres durch Drehen des Ringes e und Einschieben der Transportsicherung m wieder gesichert werden kann.
  • Der Sprengkörper f besitzt eine flache Gestalt. Infolgedessen werden sich, da eine Explosion immer auf die größeren Flächen wirkt, die Sprengstücke am meisten in senkrechter Richtung zur Wurflüiie verbreiten, wenn die Handgranate mit der scharfen Kante nach vorn geworfen wird, Die Handgranate eignet sich auch zum Abwerfen aus Flugzeugen. Ebenso kann sie mittels eines Granatenwerfers abgeschossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handgranatenzünder mit Löffelsicherung, wobei der Sperrhebel nach Auslösung der Transportsicherung bis zum Abwurf der Granate von der Hand des Werfenden in Sperrstellung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der ebenso wie der Zünder am Stiel der Granate angebrachte' Federsperrhebel (a) durch einen am Stiel drehbaren und den Sperrhebel teilweise überdeckenden Ring (e) . in seiner Sperrstellung gehalten wird, der durch einen ebenfalls am Stiel verschiebbaren Riegel (m) gegen Drehung gesichert wird, und daß der Ring mit einem Ausschnitt versehen ist, durch den nach entsprechender Drehung des Ringes der Sperrhebel bei Abwerfen der Granate sich frei hindurchbewegen kann.
DE1918336445D 1918-03-05 1918-03-05 Handgranatenzuender mit Loeffelsicherung Expired DE336445C (de)

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