DE705507C - Aufschlagzuender fuer Wurfminen - Google Patents

Aufschlagzuender fuer Wurfminen

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DE705507C
DE705507C DEB186836D DEB0186836D DE705507C DE 705507 C DE705507 C DE 705507C DE B186836 D DEB186836 D DE B186836D DE B0186836 D DEB0186836 D DE B0186836D DE 705507 C DE705507 C DE 705507C
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DE
Germany
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detonator
bolt
mines
impact fuse
spring
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Expired
Application number
DEB186836D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Eichert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berko Werke Quast & Eichert
Original Assignee
Berko Werke Quast & Eichert
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/02Fuze bodies; Fuze housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Aufschlagzünder fürWurfminen Gegenstand der Erfindung ist ein Aufschlagzünder für Wurfminen mit Rohrsicherung durch einen den Nadelbolzen sperrenden Fcderbolzcn, der seinerseits durcheinen Längsfederbolzen gesichert und so eingerichtet ist, daß man von außen leicht kontrollieren kann, ob der Zünder ordnungsmäßig gesichert ist, so daß dadurch eine vorzeitige Explosion des Geschosses auf diese Weise unmöglich gelnacht wird.
  • Erfindungsgemäß wird dies durch die Anurdnung eines abdichtenden Kontrollfensters aus Kunstharz erreicht, welches das Ende des l.;ingsfederbolzens in seiner Sicherungslage erkennen läßt.
  • Bei Zündern für Fliegerbomben ist es bereits bekannt, in einer Vorfallhülse ein Kontrollfenster anzuordnen, durch welches nian bei entsprechender Einstellung der Vorfallhülse durch drehendes Verschieben jeweils einen der Abwurffederbolzen sehen kann. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß sie nicht das Innere des Zünders vor Feuchtigkeit schützt, und außerdem ist die Kontrollmöglichkeit keine genügend sichere, da sich die Abwurffederbolzen in Richtung auf die Kontrollbohrung verschieben.
  • Auch ist es bereits bekannt, Fliegerabwehrgeschosse mit einem Fenster aus durchsichtigem Werkstoff zu versehen, damit dadurch Licht zu der im Innern dieses Geschosses angeordneten Phot:)zclle gelangen kann. Eine. Kontrolle des Sicherungszustandes des Geschosses ist hierbei jedoch nicht möglich.
  • Demgegenüber weist der neue Aufschlagzünder den Vorteil auf, daß eine nute Sicherung des Zünders gegen Eindringen von Feuchtigkeit besteht und außerdem die Kontrolle sicherer ist, da im gesicherten Zustande des Zünders das Ende des quer zur Beobachtun;sbolirutig verschiebbaren Federbolzens deutlich erkennbar ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Wurfininenaufschlagziinders dargestellt, und zwar zeigen: Fi;,. t das ausfiihrungslicispiel in einem :ü nkrecliten Mittelschnitt durch die Kontroll-1),ilirui;g im gesicherten Zustand (Transportstt-llung .
  • Fi;-. = dasselbe Ausführungsbeispiel in glcichein Schnitt in entsichertem Zustand und Fi;. ; in Seitenansicht auf die Kontrollbohrung in gesichertem Zustand.
  • Der Zütidk()rper ist finit k bezeichnet. Seine wirksamen Teile sind die Zündnadel n des Nadelbolzens und das Zündhütchen p. Der Nadelbolzen selbst ist mit h bezeichnet, das Zündhütchen p ist in dein hülsenförmigen Pillenbolzen x befestigt.
  • Die Pillenbolzcnhülse x finit dem Zündhütchen p einerseits und die Zündnadeln an dem Nadelbolzen h anderseits n-erden im gesicherten Zustande (Fi-. i # durch den Federbolzen q sichernd aneinander,-ehalten. Der Federbolzen wird seinerseits durch den Längsfetierbolzen I in seiner Sicherungslage festgehalten, in welcher die ihm zugeordnete Drucl:-fedcr f= .gespannt ist. Die Ziindtiadel n kann also das Zündhütchen p nicht anstechen, solange sich der Längsbolzen Z in seiner in Fi;-. t gezeichneten vorderen Sicherungsstellung befindet.
  • Nach dem Abschuß bewegt sich der Längsfederbolzen L unter der Wirkung der Feder/' nach hinten i Fi-. 2) und gibt so den Federbolzen (l frei. welcher nunmehr unter der Wirkung der Feder f= den Nadelbolzen b sowie die- Pillenbolzenhülse x entriegelt und dadurch den Zünder entsichert. Pillenbolzen x und Nadelbolzen h sind dann nur noch durch die übliche Sperrfeder f- auseinandergehalten.
  • Normalerweise soll die Entsicherung des Zünders erst ungefähr 5o m nach dem Verlassen des Rohres erfolgen.
  • Unterlaufen beim Zusammenbau des Zünders Fehler, werden beispielsweise Tvile der Sicherung nicht eingehabt oder der L:in;sfcderbolzen L nicht genügetid vorwärts geschoben (Fig. 2), so verläßt der Zünder bereits im scharfen Zustande die Herstellungsstätte, und Zufälle können ihn zur vorzeitigen Explosion bringen. 'Mit Sicherheit explDdiert jedoch ein in dieser Weise fehlerhaft herausgehender Zünder als Rohrkrepierer.
  • Um sich von der Ordnungsmäßigkeit der Sicherung jederzeit überzeugen zu können, ist die Kontrollbahrung a. s durch das Fenster tv aus durchsichtigem Werkstoff, beispielsweise Kunstharz. abgedeckt.
  • Dadurch kann nicht nur während der Herstellung des Zünders, sondern noch beim fertigen und bereits geschlossenen Zünder einwandfrei festgestellt werden. ob die so wichtige Sicherung des Zünders gegen ein vorzeitiges Explodieren in Ordnung ist. Diese Kontrollen können ebenso leicht var dem Einbau des Zünders in das Gescliol.) und sogar kurz vor dem abschuß von der Bedienungsmannschaft vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PAT1:\TA\SPRL:CH: Aufschlagzünder für Wurfminen mit Rohrsicherung durch einen den -Nadelbolzen sperrenden Federbolzen, der durch einen Längsfederbolzen gesichert ist, gekennzeichnet durch die Anordnung eines abdichtenden Kontrollfensters (iv i aus Kunstharz, welches das Läng sfederbolzenende (I) in seiner Sichertnigslane t;Fig. i und 3) erkennen läßt.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045285B (de) * 1955-01-31 1958-11-27 Junghans Geb Ag Drallgeschosszerlegerzuender
US4421031A (en) * 1981-05-01 1983-12-20 Pocal Industries, Inc. Percussion fuse for training projectiles
US4782757A (en) * 1987-09-11 1988-11-08 Carter Research And Development Technological Systems Incorporated Fuse assembly for military projectile

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