DE327730C - Doppelzuender mit mechanischem Zeitzuender - Google Patents

Doppelzuender mit mechanischem Zeitzuender

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DE327730C
DE327730C DE1916327730D DE327730DD DE327730C DE 327730 C DE327730 C DE 327730C DE 1916327730 D DE1916327730 D DE 1916327730D DE 327730D D DE327730D D DE 327730DD DE 327730 C DE327730 C DE 327730C
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DE1916327730D
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Krupp Stahl AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/14Double fuzes; Multiple fuzes
    • F42C9/141Impact fuze in combination with a clockwork time fuze

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Doppelzünder mit mechanischem Zeitzünder. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Doppelzünder mit mechanischem Zeitzünder, bei -dem in besonders einfacher Weise eine möglichst weitgehende Sicherung gegen eine vorzeitige Zündung durch den Aufschlag- und den Zeitzünder erreicht ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. r einen achsialen Längsschnitt des Zünders, Fig. 2 den Schnitt nach 2-2 der Fig. z, von oben gesehen, Fig. 3 den Schnitt nach 3-3 der Fig. r, von oben gesehen, und Fig. 4 den Schnitt nach 4-4 der Fig. 2, von links gesehen.
  • Es bezeichnen A den Zünderkörper, B die Schlagladung, der ein Pulverkorn C vorgelagert ist, D den eine Zündpille dl-- tragenden Schlagbolzen des Aufschlagzünders, dem gegenüber "die Zündnadel 0 angeordnet ist, und E den als Stellkappe ausgebildeten Stellkörper des Zeitzünders. Der mit F bezeichnete Zündstift (Fig. 4)- des mit Uhrwerk versehenen Zeitzünders steht unter der Wirkung einer Feder G. Im Transportzustande des Zünders ist er in bekannter Weise gegen eine Verschiebung im Sinne des Anstechens der zugehörigen Zündpille H durch einen drehbaren Bolzen .T gesichert, der mit einer abgeschrägten Nase il unter einen Bund f1 des Zündstiftes F greift und sich nach einer der Einstellung der Stellkappe E entsprechenden Zeit derart zu drehen vermag,. daß seine Nase il aus der Bahn des Bundes F hinaustritt _(Fig. 2 und 4).. In die Bahn des Bundes f1 ragt mit einem Ansatze k1 eine auf einer Platine AZ drehbar gelagerte Sperrscheibe K hinein, die unter der -Wirkung der Fliehkraft im Sinne des Pfeiles x (Fig. 2) auszuschwingen vermag. Der Ansatz-kl ist dazu bestimmt, eine Bewegung des Zündstiftes F im Sinne des Anstechens der Zündpille H zu verhindern, falls die Nase il den Bund f1 des Zündstiftes F unbeabsichtigt freigeben sollte. Die Sperrscheibe K ist mit einer Nase k3 versehen, in deren Bahn ein Ansatz ml einer auf der Hauptwelle N des Uhrwerkes starr befestigten Scheibe M hineinragt. An der Scheibe K liegt unter der Wirkung einer Feder P ein achsial verschiebbarer Bolzen 0 an, der nach dem Ausschwingen der Scheibe K durch eine in dieser vorgesehene Öffnung k2 hindurchtreten kann.. Der Bolzen 0 ragt einerseits mit einer Nase q1 in die Bahn des Schlagbolzens D und anderseits mit seinem von der Scheibe K entfernt liegenden Ende in die Bahn einer unter der Wirkung der Fliehkraft radial verschiebbaren Abschlußscheibe R hinein. Diese schließt im Transportzustande des Zünders einen Kanal a3 ab, der von der Zündpille dl des Aufschlagzünders zu dem der Schlagladung B vorgelagerten Pulverkorne C führt und in den der von der Zündpille H des Zeitzünders ausgebende Kanal 0= (Fig. 4) einmündet.
  • Nach dem Schusse beginnt die Welle N des Uhrwerkes sich zu drehen. Nach einer gewissen Zeit; die so bemessen ist, daß vor ihrem Ablaufe das Geschoß das Geschützrohr verlassen hat, tritt der Ansatz W aus der Bahn der Nase k' heraus, so daß die ,Scheibe K unter der Wirkung der Fliehkraft im Sinne des Pfeiles x ausschwingt. Sobald die Durchtrittsäffnung k2 in die Bahn des Bolzens Q gekommen ist, tritt dieser unter der Wirkung der Feder P dusch die Öffnung k2 hindurch. Hierbei gibt der Blozen Q den Schlagbolzen D frei, so daß dieser sich beim Aufschlage des. Geschosses vorschießen kann. Gleichzeitig tritt der Bolzen Q aus der Bahn der Abschlußscheibe R heraus, so daß diese sich unter der Wirkung der Fliehkraft verschiebt und die Verbindung zwischen dem Kanale a3 und dem Pulverkorne C hergestellt wird. Es kann daher nunmehr sowohl bei Zeitzündung als auch bei Aufschlagzündung der Zündstrahl ungehindert zur Schlagladung gelangen.
  • Eine vorzeitige Zündung, sei es durch den Aufschlagzünder oder sei es durch den Zeitzünder, ist bei der erläuterten Anordnung infolge der weitgehenden Sicherung, die unter Verwendung nur weniger Teile erzielt ist, mit Sicherheit ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelzünder mit mechanischem Zeitzünder, dadurch.gekennzeichnet, daß eine durch die Fliehkraft ausrückbare Sperrscheibe (K) im Transportzustande des Zünders einerseits die Zündnadel (F) des Zeitzünders gegen die das Anstechen der Zündpille (H) herbeiführende Bewegung sichert und anderseits einem unter der Wirkung einer Feder (P) in achsialer Richtung verschiebbaren Bolzen (Q) als Widerlager dient, der mit einer Nase (q1) in die Bahn des Schlagbolzens (D) des' Aufschlagzünders und mit seinem von der Sperrscheibe (K) entfernt. liegenden Ende in die Bahn einer selbsttätig ausrückbaren Abschlußscheibe (R) hineinragt, die im Transportzustande des Zünders den von der Zündpille (d') des Aufschlagzünders zur Schlagladung (B) führenden Kanal (ag) abscliiließt.
DE1916327730D 1916-11-26 1916-11-26 Doppelzuender mit mechanischem Zeitzuender Expired DE327730C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2528823A (en) * 1944-07-03 1950-11-07 Fink Jean Mechanical time fuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2528823A (en) * 1944-07-03 1950-11-07 Fink Jean Mechanical time fuse

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