DE33600C - Vorrichtung zum Laden von Patronenhülsen - Google Patents
Vorrichtung zum Laden von PatronenhülsenInfo
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- DE33600C DE33600C DENDAT33600D DE33600DA DE33600C DE 33600 C DE33600 C DE 33600C DE NDAT33600 D DENDAT33600 D DE NDAT33600D DE 33600D A DE33600D A DE 33600DA DE 33600 C DE33600 C DE 33600C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B33/00—Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
- F42B33/02—Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit welcher man eine theilweise oder
ganz aus Papier bestehende Schrotpatronenhülse mit Zündhütchen versehen, mit Pulver
laden und hierauf einen Pfropfen setzen kann, um sodann die Schrotladung einzufüllen, diese
wiederum mit einem Pfropfen zu verdecken und schliefslich den Rand der Hülse darüber
umzubiegen, um so das Pulver, die Schrotladung und den Pfropfen in richtiger Lage
innerhalb der Hülse zu befestigen. Die Vorrichtung dient auch dazu, das verbrauchte
Zündhütchen aus einer noch brauchbaren Hülse zu entfernen und dann diese Hülse wieder neu
zu laden.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung;
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt und
Fig. 3 eine obere Ansicht der Fig. 1;
Fig. 4 zeigt eine Abänderung der Vorrichtung; Fig. 5 stellt einen Umbieger für sich dar.
In den verschiedenen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile der Vorrichtung.
Die Grundplatte A trägt eine Stütze a, an
welcher durch das Scharnier y der Arm B angebracht ist, der die Röhren CDE enthält,
welche auch mit diesem Arm aus einem Stück bestehen können. In dem Rohr D ist die
durch die Mutter q und den Rand ρ befestigte Stange η angebracht, um deren Theil 5, Fig. 2,
sich der Arm f drehen läfst. Das Lade- und Umbiegerohr C hat am unteren Ende die sich
gegenüberstehenden Einschnitte t und ein Band /, welches vermittelst einer Schraube zusammengezogen
oder erweitert werden kann, wie bei u, Fig. ι und 3, zu ersehen ist. Diese Einrichtung
hat den Zweck, das untere Ende des Rohres derartig zusammenziehen zu können, dafs die von dem Rohr umschlossene Hülse
während des Umbiegens des Randes derselben nicht aus ihrer Lage kommen kann. Der drehbare
Arm f trägt den Lader k, welcher sich leicht in f auf- und abschieben läfst, und den
Umbieger g. Letzterer geht im Arm f vermittelst Gewindes und kann durch die Mutter h,
die auf den Rand i aufstöfst, in der Gröfse seines Niederganges eingestellt werden. Der
Träger oder Arm B wird durch die Feder m, Fig. ι und 2, die in eine entsprechende Einkerbung
% der Grundplatte A eingreift, gehalten und unterstützt. Die Befestigung der
Maschine bezw. der Grundplatte A erfolgt in den Löchern a1, Fig. 1, oder auch vermittelst
einer Schraube r, Fig. 5.
Die Art der Handhabung und die Bewegungen der einzelnen Theile sind nun wie folgt:
Nach Auslösung der Feder m wird der Arm B
mit seinen Vorrichtungen in die in Fig. 1 punktirt angedeutete Stellung gebracht, alsdann
wird die Patronenhülse in das Rohr C eingeführt und in demselben durch die Schraube 11
befestigt; hierauf wird der Arm B in die horizontale Lage zurückgeschlagen und durch den
hohlen Lader oder Stempel k die Pulverladung in die Hülse gebracht, dann der in den um
5 drehbaren Pfropfenträger j eingelegte Pfropfen durch entsprechende Drehung von j über die
Hülse bezw. unter den Lader k gebracht und dieser Pfropfen durch einen genügend starken
Schlag auf den Lader k bis auf das Pulver in die Hülse eingetrieben. Nachdem nun der
Lader wieder in die Stellung Fig. 1 aufgezogen
ist, wird durch denselben die Schrotladung eingefüllt, durch j der zweite Pfropfen zugeführt
und dieser wiederum vermittelst des Laders eingeschlagen, dann letzterer zurückgezogen
und nach Aushebung der .Klinke o, die vermittelst der Feder o", Fig. 2, in dem
Einschnitt o' gehalten wird und dadurch den Arm/ festhält, dieser Arm / so weit umgedreht,
dafs der Umbieger g über das Rohr C zu stehen kommt. In dieser Stellung wird / wieder
vermittelst der Klinke 0 durch Einlegen derselben in den Einschnitt o' des Rohres C festgestellt
und nun der Umbieger g so weit heruntergedreht, bis der Rand der Hülse umgebogen
ist. Hiermit ist die Patrone geladen; sie wird, nachdem der Arm B nach oben geschlagen
ist, herausgenommen, eine neue Hülse eingesetzt und die Operation, wie beschrieben,
von neuem vollführt.
• ν Diese Operationen umfassen alles, was eriSrderlich
ist, um noch nicht gebrauchte Hülsen zu laden, also solche Hülsen, die schon mit
Zündhütchen versehen sind. Sollen bereits gebrauchte Hülsen wieder geladen werden, so
kommen dieselben zuerst in das Rohr D; beim Herabschlagen des Armes B wird alsdann der
untere Theil der Hülse auf die auf der Platte A angebrachte Erhöhung w gedrückt und dadurch
die Hülse so weit in das Rohr D geschoben, bis die Spitze der Stange η das verbrauchte
Zündhütchen erreicht und dasselbe durch die Oeffnung ν austreibt; die Hülse wird
hierauf aus Rohr D genommen und, mit dem Boden nach oben gekehrt, in das Rohr E eingesetzt,
ein neues Zündhütchen aufgelegt und der Umbieger g so weit abwärts gedreht, dafs
er das Zündhütchen fest in den Boden der Hülse eindrückt.
Bei der Abänderung Fig. 4 enthält der drehbare Träger B' nur ein einziges Rohr, und in
dem um S' beweglichen Arm/' ist der Lader k
mit dem Umbieger g derart vereinigt, dafs ersterer innerhalb des letzteren angebracht und
darin verschiebbar ist. Auf dem Bolzen S' dreht sich auch unterhalb des Armes /' der
Pfropfenträger j, welcher mit dem Arm durch die Mutter q' gehalten wird. Um den Umbiegergin
dem Arm/' auf- und abschrauben zu können, ist ersterer mit dem Flügel g' versehen. Zum Austreiben gebrauchter und
Einsetzen neuer Zündhütchen wird in das untere Ende des Laders k der einerseits mit
Stift versehene Knopf η eingeschraubt, und zwar mit dem Stift nach unten, wenn das alte
Zündhütchen ausgestofsen, und umgekehrt, mit der flachen Seite nach unten, wenn ein neues
Zündhütchen eingesetzt werden soll. Im übrigen ist die Handhabung dieser abgeänderten Vorrichtung
Fig. 4 bezw. sind die mit derselben vorzunehmenden Operationen zum Laden der
Patronenhülsen dieselben und folgen in derselben Reihenfolge, wie bereits oben bei der
Vorrichtung Fig. 1 bis 3 beschrieben wurde, nur dafs die Arbeiten in einem Rohre ausgeführt
werden.
Zum Umbiegen des Hülsenrandes kann man auch einen separaten Apparat, Fig. 5, benutzen;
bei demselben wird der Umbieger g durch einen am Rohre angebrachten Bügel i gehalten.
Der drehbare, das Rohr tragende Arm B wird auch hier durch die Feder m unterstützt.
Claims (3)
1. Eine Patronenladevorrichtung, im wesentlichen bestehend aus der Verbindung dreier
Rohre CDE, in welche je nach der zu
vollführenden Arbeit der Reihe nach die zu ladende Hülse eingesetzt wird, und welche Rohre in einem drehbaren Träger B
vereinigt angebracht sind, mit welchem sie in die dem Verfahren entsprechende Lage
eingestellt werden können; ferner in der Verbindung dieser Rohre mit einem drehbaren
Pfropfenträger j und einem drehbaren Arm /, welcher Arm einerseits den Lader
und Stempel k, andererseits die Umbiegevorrichtung g trägt.
2. An dieser Vorrichtung die Einrichtung des Mittelrohres D mit dem Stifte η und die
Anbringung der Erhöhung w in Verbindung mit der Oeifnung ν in der Platte A, zu
dem Zwecke, aus einer gebrauchten Hülse das Zündhütchen entfernen zu können.
3. Die in Fig. 4 der Zeichnung dargestellte Abänderung, in welcher der Lader k und
der Umbieger g, in der gekennzeichneten Weise vereinigt, auf dem einseitigen Arm/'
angebracht sind, und wobei in den Lader k zum Zwecke der Entfernung bezw. Einsetzung
des Zündhütchens ein Kopf η eingesetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnuniren.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33600C true DE33600C (de) |
Family
ID=309558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33600D Expired - Lifetime DE33600C (de) | Vorrichtung zum Laden von Patronenhülsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33600C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2916960A (en) * | 1955-12-12 | 1959-12-15 | Donald G Rozzelle | Hydraulic reloader |
-
0
- DE DENDAT33600D patent/DE33600C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2916960A (en) * | 1955-12-12 | 1959-12-15 | Donald G Rozzelle | Hydraulic reloader |
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