DE123667C - - Google Patents

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DE123667C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/10Setting buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Knopfbefestigungs-Maschinen der bisher bekannten Einrichtung war wohl eine selbstthätige Zuführung der Knöpfe vorgesehen, dagegen war man bisher gezwungen, die Stifte, welche später die Oesen für die Knöpfe bilden sollen, von Hand zuzuführen in der Weise, dafs diese Stifte von dem Fabrikanten auf Cartonhülsen aufgereiht geliefert und dann vom Arbeiter einzeln vom Carton abgestreift und in richtiger Lage in die Zuführungsrinne eingesetzt wurden.
Dies bedingte Arbeitsverluste und macht gleichzeitig auch das Einsetzen kostspielig, weil das vorherige Aufreihen der Stifte auf die Cartonhülsen den Preis dieser Stifte um beinahe die Hälfte erhöhte.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diesem Uebelstande abzuhelfen; sie besteht in einer Vorrichtung, welche ähnlich wie die Knopfzuführung die Stifte der Arbeitsstelle selbstthätig zuführt, und zwar in der Weise, dafs die lose in einem Behälter aufgehäuften Stifte von einem hoch- und tiefgehenden, oben mit einer Rinne versehenen Schieber bis auf die Höhe der Zuführungsrinne gehoben werden und dann von diesem Schieber selbstthätig auf die Rinne gleiten.
Bisher hat man geglaubt, eine solche Vorrichtung nicht anwenden zu können, weil nur in wenigen Fällen die Stifte mit der Spitze nach unten sowohl in >den Schieber als auch in die Rinne gelangen und es wegen der eigentümlichen Form der Stifte unmöglich erschien, dieselben zu beseitigen, wenn sie nicht in der richtigen Lage in der Rinne sich befanden.
Nach vorliegender Erfindung ist nun diesem Uebelstande in der Weise abgeholfen, dafs man an der Zuführungsrinne einen Schneller angebracht hat, welcher derart geformt ist, dafs er die schief oder mit dem Kopfe nach unten liegenden Stifte wegschnellt, während er die in richtiger Lage mit der Spitze nach unten befindlichen Stifte vorbeigleiten läfst.. Um noch weiterhin einen regelmäfsigen Gang zu ermöglichen, ist über dem Schieber eine Haube angebracht, welche oben mit Oeffnungen versehen ist, deren Durchmesser der Gröfse der Stiftenköpfe entspricht, und welche alle Stifte, die sich schief auflegen wollen, abweist bezw. in gerade Stellung bringt.
Eine Vorrichtung dieser Art ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt.
Die Stifte liegen lose in einem Behälter. In demselben bewegt sich der mit einer Rinne versehene Schieber h auf und nieder. Er fafst dabei eine Anzahl Stifte und bringt sie nach einer Rinne, welche sie in die Hülse k hinein befördert. Alle Stifte nun, welche schief oder mit dem Kopfe nach unten von dem Schieber h in die Höhe gehoben und in dieser Stellung nach der Zuführungsrinne gleiten, werden von dem Schneller / wieder in den Behälter zurückgeschnellt.
Dieser Schneller hat die Form eines zweiarmigen Hebels, dessen kürzeres Ende unter der Wirkung einer Feder m steht und von
einem mit dem Fufstritt der Maschine verbundenen Kettchen η niedergezogen wird, was alsdann eine rasche Vorwärtsbewegung des längeren Armes zur Folge hat. Letzterer ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, vorn gegabelt und pafst sich der Zuführungsrinne so an, dafs er die mit der Spitze nach unten gerichteten Stifte frei passiren läfst, dagegen Stifte, welche mit dem Kopf nach oben oder zur Seite gerichtet sind, von der Rinne wegschnellt.
Um fernerhin die Anzahl der Stifte, welche in verkehrter Lage auf die Zuführungsrinne gelangen, zu beschränken, ist über dem Schieber h eine Haube i angebracht, die oben mit runden Oeffnungen versehen ist, durch welche hindurch die Stifte aus dem Behälter auf die Rinne des Schiebers h fallen müssen. Da diese Oeffnungen einen Durchmesser haben, welcher gerade hinreicht, um die Köpfe der Stifte durchzulassen, so richten sie alle Stifte derart, dafs sie mit ihrer Spitze senkrecht stehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung für Knopf befestigungs-Maschinen zum Zuführen loser (nicht auf Pappe aufgereihter) Stifte, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Stifte aus einem Behälter der Zuführungsrinne zubringende Schieber (h) von einer Haube (i) mit Löchern abgedeckt ist, welch letztere die Stifte in die richtige Lage, den Kopf nach oben, bringen, während ein gegabelter Schneller (I) die etwa noch unrichtig liegenden Stifte in den Behälter zurückwirft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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