DE335437C - Freischwebend gelagertes, mechanisch angetriebenes Ruettelsieb zur Aufbereitung von Formsand o. dgl. - Google Patents
Freischwebend gelagertes, mechanisch angetriebenes Ruettelsieb zur Aufbereitung von Formsand o. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
- B22C5/06—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by sieving or magnetic separating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf schwebend gelagerte und mechanisch angetriebene Rüttelsiebe,
wie solche beispielsweise zum Sieben von Formsand', Mehl, Emaillepulver usw. benutzt
werdeni; der Erfindungsgegenstand kann aber auch zur Behandlung von anderem,
z. B. von geriebenem oder flüssigem· Material benutzt werden. Gemäß der Erfindung ist
das Sieb mit einem Elektromotor verbunden,
ίο . welcher mit einem exzentrisch belasteten oder
unausgeglichenen drehbaren Feld und einem feststehenden Anker ausgerüstet ist, so daß
eine große Bewegungsbahn nach allen Richitungen
hin beschrieben werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand beispielsweise dargestellt; es ist:
Fig. ι eine Ansicht eines Siebes mit der
Rüttelvorrichtung gemäß der Erfindung-,
Fig. 2 ein in vergrößertem Maßstabe ge-
ao zeichneter senkrechter Schnitt durch den Motor und das Gehäuse,
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnlichte teilweise
abgebrochene Ansicht eines abgeänderten Motors, und
Fig. 4 eine nach der Linie 4-4 der Fig. 2 gesehene schematische Draufsicht auf das
Motorfeldgehäuse.
Auf der Zeichnung ist nur eine Verwendungsform der Erfindung veranschaulicht.
Mit ι ist allgemein ein Rahmen bezeichnet, welcher aus mehreren!, zweckmäßig drei
metallenen Rohren 2 besteht, die in einem mittleren zylindrischen Gußstück 3 eingezapft
sind und sich von diesem radial erstrecken.
Die Rohre 2 erstrecken sich zunächst wagerecht und dann aufwärts und sind schließlich
gegeneinander gebogen, so daß sie mittels hülsenförmiger Muttern S mit einem mittleren
hohlem Gußstück 6 verbunden werden können, welches mit einem zum Aufhängen
an einer Schnur oder Kette 8 dienenden Ring 7 ausgerüstet ist.
Die Enden der Rohre 2 sind im dem mittleren
Gußstück 3 eingezapft, welches eine Kappe für ein herabhängendes zylindrisches Schutzgehäuse 9 bildet. Die obere Kante des
Gehäuses 9 ist in dem: herabhängenden Flansch 10 eingepaßt, welcher am Umfang
des Gußstückes 3 vorgesehen ist. Die beiden Teile sind hermetisch abgeschlossen, so daß
eine luftdichte Kammer innerhalb des Gehäuses gebildet wird, welche mit dem hohlen
Raum innerhalb der Rohre 2 in Verbindung steht. Das zylindrische Gehäuse ist starr mit
der Kappe durch einen mittleren Bolzen 11 verbunden (Fig. 2, 3), dessen oberes Ende
in eine auf der Kappe vorgesehene Nabe 12 eingezapft ist. Das untere Ende des Bolzens
11 erstreckt sich durch den Boden des Gehäuses hindurch und ist mit einer Mutter 13
versehen, um das Gehäuse im Stellung zu halten. Der Bolzen π ist mit Bezug auf das
Gehäuse feststehend angeordnet und bildet einen Träger für die Ankerwicklung 14. Ein
mit einer Elektrizitätsquelle in Verbindung stehendes Kabel 15 ist durch eine Öffnung
in dem Teil 6 hindurchgeführt. Hierbei ist Sorge dafür zu tragen, daß der Raum um das
Kabel herum abgedichtet ist, um den Eintritt von Luft oder Staub zu verhindern. Das
Kabel erstreckt sich alsdanni durch eines der Rohre 2 hindurch, wobei der eine Strang mit
einem isolierenden Metallring 16, und das andere mit einem ähnlichen Ring iy verbunden
ist. Eine auf dem Motorgehäuse 19 vorgesehene Bürste 18 ist durch eine Leitung 20
(Fig. 2) mit der Wicklung 21 des Motors verbunden. Das Feldgehäuse 19 ist in Kugellagern
22 und 23 drehbar, so daß es1 um den auf der Achse 11 festen Anker 14 sich drehen
kann. Eine Leitung 24 dient dazu, die Bürste 18 mit einer Sammelbürste 26 auf dem Anker
zu verbinden. Eine Gegenbürste 27 ist durch eine Leitung 28 mit einer Bürste 29 verbunden,
welche mit dem Ring 17 in Berührung steht. Der Feldpol steht ebenfalls mit der
Bürste durch eine Leitung 30 in Verbindung.
Obgleich der beschriebene Motor als Gleichstrommotor bekannter Bauart ausgebildet
ist, unterscheidet er sich doch von den gewöhnlichen Motoren dadurch, daß das Feld
drehbar um einen feststehenden Anker herum angeordnet, wobei letzterer starr mit der zu
rüttelnden Vorrichtung verbunden ist. Um dem Feld eine exzentrische Schwingbewegung
zu erteilen, durch· welche die Rüttelvorriclv tung in Schwingbewegung versetzt wird, ist
das Feld exzentrisch zu seiner Achse belastet. Letzteres kann selbstverständlich in
verschiedener Weise erfolgen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein gebogenes
Gewicht 31 starr mit dem Umfang des FeIdgehäuses
19 verbunden oder aus einem Stück mit diesem hergestellt. Das Gewicht kann aus
einem metallenen Gußstück bestehen und an dem Gehäuse angeschraubt sein. Durch diese
Anordnung wird der Motor während des Betriebes in eine schwingende Bewegung versetzt,
welcher ihrerseits dem zu rüttelnden Sieb mitgeteilt wird. Die Größe der exzentrischen
Bewegung hängt von dem Belastungsgewicht und der Motorgeschwindigkeit
ab.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung im Verein mit einem gewöhnlichen Sieb
dargestellt, welches in einen Rahmen 32 befestigt ist. Der Siebrahmen kann durch an
den Rohren 2 befestigte Ansätze 34 und eine Klemmschraube 35 in der Arbeitsstellung gehalten
werden.
In Fig. 3 ist ein Serienmotor für Wechselstrom dargestellt, bei welchem die in den
Fig. ι und 2 veranschaulichten Wicklungen durch lameliierte Feldpole 36 ersetzt worden
sind. Das Gewicht 31 ist an dem Gehäuse
in der gleichen Weise wie gemäß Fig. 3 befestigt oder auch mit diesem aus einem Stück
hergestellt; die Schwingwirkung ist mithin die gleiche.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Freischwebend gelagertes, mechanisch angetriebenes Rüttelsieb zur Aufbereitung von Formsand o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß an der mit dem Sieb starr verbundenen Rüttelvorrichtung ein Elektromotor vorgesehen ist, dessen Feld (19) durch eine exzentrische Gewichtsbelastung ünaitsgeglichen ist, um eine exzentrische Schwingbewegung der Rüttelvorrichtung und damit des Siebes hervorzurufen.
- 2. ^ Rüttelvorrichtung nach Anspruch 1, ■ dadurch gekennzeichnet, daß sie f reischwe-• bend an einem Seil o. dgl. so getragen wird, daß eine freie seitliche Bewegung der Rüttelvorrichtung mit dem Sieb nach, allen Richtungen ermöglicht wird.
- 3. Rüttelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Feldgehäuse (19) um die Achse (11) der Rüttelvorrichtung . drehbar ist, während. die den Anker (14) tragende Achse (11) starr mit dem Sieb verbunden ist.Hierzu· 1 Blatt Zeichnungen.BERUN. OEDnUCKT IN DE]?
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335437T | 1920-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335437C true DE335437C (de) | 1921-04-01 |
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ID=6219280
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920335437D Expired DE335437C (de) | 1920-01-08 | 1920-01-08 | Freischwebend gelagertes, mechanisch angetriebenes Ruettelsieb zur Aufbereitung von Formsand o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335437C (de) |
-
1920
- 1920-01-08 DE DE1920335437D patent/DE335437C/de not_active Expired
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