DE335262C - Gewindeschneideinrichtung - Google Patents
GewindeschneideinrichtungInfo
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- DE335262C DE335262C DE1918335262D DE335262DD DE335262C DE 335262 C DE335262 C DE 335262C DE 1918335262 D DE1918335262 D DE 1918335262D DE 335262D D DE335262D D DE 335262DD DE 335262 C DE335262 C DE 335262C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/16—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps
- B23G1/20—Machines with a plurality of working spindles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Gewindeschneideinrichtung nach Patent 333332,
an der eine Sicherung hinzugefügt wird. Das Gewindeschneiden geschieht in der Art, daß
der Gewindebohrer oder ein sonstiges Schneidwerkzeug gegen das Werkstück angedrückt wird
und sich automatisch ein- bzw. aufschneidet. Hat der Gewindebohrer einen entsprechenden
Weg, d. i. gleich der Gewindelänge, zurückgelegt, so löst, um die Vorwärtsbewegung des Werkzeuges
zu beenden, ein Anschlag eine Kupplung aus, so daß der Gewindebohrer zurückläuft.
Sitzt der Werkzeughalter beispielsweise in dem Schlitten eines Vielspindelautomaten, so geht
der Gewindebohrer einschließlich des Schlittens zurück, und die Schaltung der Revolvertrommel
kann erfolgen. Es kommt nun sehr häufig vor, daß der Gewindebohrer stumpf wird; die Folge
davon ist, daß das Werkzeug mehr Zeit zum Einschneiden gebraucht, als normal vorgesehen;
demzufolge braucht der Gewindebohrer auch mehr Zeit, um die durch Anschlag festgelegte
Gewindelänge zu schneiden; die Folge davon ist, daß das Werkzeug noch in dem Gewindestück
sitzt, der Schlitten jedoch, welcher das Werkzeug trägt, zurückgeht, eine Schaltung des
Revolverkopfes stattfindet, und, da der Gewindebohrer immer noch in dem Gewindestück sitzt,
Bruch verursacht wird. Dieser Mißstand wird durch die Zusatzerfindung beseitigt, indem auf
das Anschlagstück eine Vorrichtung wirkt, welche auf alle Fälle die Werkzeugumsteuerung
zeitig genug hervorruft, falls der Gewindebohrer zu spät angeschnitten hat.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in zwei beispielsweiscn Ausführungsformen dargestellt.
Bei der ersten Ausführungsform zeigt Fig. 1 die Ansicht der Maschine mit der neuen Sicherung,
während die Maschine arbeitet. Fig. 2 zeigt die Stellung, wo die Auslösung des Gewindebohrers
nicht der Anschlag, sondern die ■ Sicherung bewirkt. Fig. 3 zeigt den Querschnitt
A-B.
Bei der zweiten Ausführungsform zeigt Fig. 4 eine Ansicht der Maschine mit dem Gewindebohrer
b in Anfangsstellung, Fig. 5 eine Ansicht der Maschine mit dem Gewindebohrer in
Endstellung (Fertigstellung) und ausgelöster Kupplung. Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Maschine
bei eingeleiteter Rückbewegung des Gewindebohrers. Fig. 7 zeigt die Stellung der
Maschine, bei welcher der Gewindebohrer zu spät angeschnitten hat und aus diesem Grunde
direkt aus der Vorwärtsbewegung in die Rückwärtsbewegung umgeschaltet werden muß.
Bei der ersten Ausführungsform besteht der Ausklinkhebel m aus einem Winkelhebel, der
drei Ansatzarme m1, m2, m3 hat. Mit dem Ausklinkhebel
m ist der Winkelhebel u durch eine Gelenkstange t verbunden. Der Ausklinkhebelw
besitzt den Ausklinkarm m1, welcher durch die
Gewindeschneidspindel c bzw. Gleitstange 0 und Anschlag r bewegt wird, wodurch der Rasten-
hebel k infolge Ausklinkens des Armes ms ausgelöst,
die Werkzeugspindel umgeschaltet und die Arbeitsperiode somit beendet wird. Durch
das Ausklinken des Hebels m8 wird der Winkelhebel
u mitbewegt. Der Winkelarm ii~ besitzt
eine Nase; dieselbe dient dazu, daß der Zapfen des Winkelhebels f in der nach Fig. 2 gezeichneten
Lage bei der Verschiebung des Schlittens a durch Aufhebung der Kraft der Feder I ohne
große Reibung in der Nut der Stange g bewegt werden kann. Der Winkelarm tis ist mit stellbarer
Auslösnase u* versehen. Während des Arbeitens wird mit der Zeit der Gewindebohrer
stumpf, es tritt hierdurch ein langsameres Ar-L5 beiten infolge verzögerten Einschneidens des
Werkzeuges und somit auch ein späteres Vorwärtslaufen der Gewindeschneidspindel mit der
Gleitstange 0 und dem Anschlag r ein, und es erfolgt infolgedessen ein späterer Rücklauf des
Gewindebohrers, so daß die Revolverkopfschaltung der Trommel bereits begonnen
hab^n kann; da aber Revolverkopf schaltung
und Schlittenführung des Gewindebohrerhalters unabhängig von dem Ein- und Ausschalten
des Werkzeuges wirken, so würde bei dem langsameren Arbeiten des Gewindebohrers die.ser noch in dem Gewindestück sitzen
und arbeiten, während der Schlitten α zurückgelaufen ist und den Revolverkopf umschaltet,
dieser eine Drehung ausführt und dadurch eine Beschädigung des Werkzeuges oder des Automaten
verursachen würde. Durch die neue ! Sicherung soll dieses vermieden werden. Sobald
der Schlitten des Werkzeughalters einen entsprechenden Weg zurückgelegt hat, verursacht
ein Kurvenstück w, welches durch die Antriebswelle χ vermittels Kurventrommel y
betätigt wird, eine Bewegung des Hebels ν in ■ der angedeuteten Pfeilrichtung und bewirkt
durch Andrücken des Kurvenhebels υ an den Winkelhebel z/:S eine Aufwärtsbewegung der.
Gelenkstange t und löst den Ausklinkhebel ms
durch den Winkelarm m2 aus, so daß der Gewindebohrer
automatisch durch Kupplung zurückgedreht wird und seinen Weg zurücklegt,
bevor noch die Revolverkopfschaltung sich auslöst und sich der Revolverkopf dreht.
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 4, 5, 6, 7) besteht der Ausklinkhebel m ebenfalls aus
einem Winkelhebel, der drei Ansatzarme m1,
in-, mz hat. Mit dem Ausklinkhebel ist der
Winkelhebel u durch eine Gelenkstange ΐΛ verbunden,
welche auf einer Seite mit einem Schlitz tl versehen ist. Der Ausklinkhebel in
besitzt den Ausklinkarm m1, welcher durch die
Gewindespindel c bzw. Gleitstange 0 und An- ; schlag r bewegt wird, wodurch der Rastenhebel
k1 infolge Ausklinkens des Armes ms ausgelöst
und durch die Feder I zurückgeschnellt wird. Dieser Fall tritt ein, sobald das Gewinde
fertig geschnitten ist (Fig. 5). Der Weg des Rastenhebels k1 wird durch den Winkelarm u2
, und Nocken /e2 begrenzt. Zu gleicher Zeit wird die Kupplung & durch die Stange g, Kupple lungshebel f auf Mittelstellung geschaltet, so
daß kein weiteres Einschneiden des Gewindewerkzeuges mehr erfolgen kann. Der Schlitten
α kann ohne weiteres seine Bewegung fortsetzen. Ist der richtige Zeitpunkt für die
Rückwärtsbewegung des Gewindewerkzeuges gekommen, so bewegt die Kurve w den Hebel ν
und dieser den Winkelhebel u, wodurch der Rastenhebel k1 durch die Feder I bewegt wird,
so lange, bis Rast kz auf den Winkelhebel u2
zu liegen kommt (Fig. 6). Durch die Bewegung des Rastenhebels k1 wird unter Zuhilfenahme
der· Stange g und Kupplungshebel t die Kupplung e für den Rücklauf eingeschaltet. Der
Schlitz i4 erlaubt diese Bewegungen alle frei
auszuführen.
Ist nun z. B. das Gewinde infolge schlechter Werkzeugbeschaffenheit erst kurz angeschnitten,
obwohl bereits das Gewindeschneiden fertig sein sollte, so tritt der in Fig. 7 gezeigte Fall ein.
Die Kurve w bewegt dann Hebel υ auf ihre höchste Stellung und löst dadurch vermittels
der Gelenkstange t3 den Ausklinkhebel m3 aus,
wodurch eine Bewegung des Rastenhebels k1
von Nocke k3 auf Φ möglich ist. Die Kupplung
e erhält dadurch sofort Rücklaufstellung, go
Durch diese Vorrichtungen sind somit zwei voneinander unabhängige, automatische Schaltungen
derart gesichert, daß sie zeitlich in genauer Reihenfolge eingestellt werden können.
Claims (2)
1. Gewindeschneideinrichtung nach Patent 333332, dadurch gekennzeichnet, daß
bei zu spätem Fertigwerden des Arbeitsganges des Werkzeuges dasselbe durch eine besondere Sicherheitsvorrichtung ausgeschaltet
wird, unbeachtet des zu bearbeitenden Materials und der Beschaffenheit des Werkzeuges.
2. Gewindeschneideinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vom
Hauptantrieb (x) der Maschine aus ein Kurvenstück (w) einen Hebel (v) bewegt, dieser
mittels Winkelhebels («) und Gelenkstange (f)
den Ausklinkhebel (m) auslöst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335262T | 1918-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335262C true DE335262C (de) | 1921-03-29 |
Family
ID=6219108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918335262D Expired DE335262C (de) | 1918-07-20 | 1918-07-20 | Gewindeschneideinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335262C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3003166A (en) * | 1958-04-09 | 1961-10-10 | Bechler Andre | Automatic lathe with plural tool spindles and means to change tool spindle speed to effectuate reversal for threading |
-
1918
- 1918-07-20 DE DE1918335262D patent/DE335262C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3003166A (en) * | 1958-04-09 | 1961-10-10 | Bechler Andre | Automatic lathe with plural tool spindles and means to change tool spindle speed to effectuate reversal for threading |
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