DE510550C - Friktionspresse mit drehbarem Formtisch - Google Patents

Friktionspresse mit drehbarem Formtisch

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DE510550C
DE510550C DEB144464D DEB0144464D DE510550C DE 510550 C DE510550 C DE 510550C DE B144464 D DEB144464 D DE B144464D DE B0144464 D DEB0144464 D DE B0144464D DE 510550 C DE510550 C DE 510550C
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lever
friction press
control rod
arm
press according
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Expired
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DEB144464D
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FRANZ BERRENBERG
Original Assignee
FRANZ BERRENBERG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/08Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable
    • B30B11/10Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable intermittently rotated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Friktionspresse mit drehbarem Formtisch Bei den bekannten Friktionspressen, die mit Drehtischen arbeiten, findet leicht eine Zertrümmerung, mindestens aber eine starke Beschädigung der Werkzeuge statt, wenn während des Betriebes in einer Formöffnung des Drehtischtellers kein Arbeitsstück liegt, da bei Friktionspressen der Arbeitsweg nach unten nicht begrenzt ist. Denn wenn die zu.r Presse kommende Formöffnung des Drehtischtellers nicht beschickt ist, schlagen die Werkzeuge unmittelbar auf den Drehtisch auf, wobei sich die gesamte im Schwungrad aufgespeicherte Energiemenge auswirkt, so daß durch den in diesem Falle auftretenden Prellschlag der Pressunkörper und die Spindel außerordentlich überlastet werden, wodurch früher oder später ein Bruch der genannten Maschinenteile herbeigeführt wird. Selbst wenn ein Bruch der Maschine nicht erfolgt, so sind meistens doch die Werkzeuge unbrauchbar geworden, und es entstehen durch das Auswechseln und das Neuanfertigen der Werkzeuge nicht nur ein erheblicher Kostenaufwand, sondern auch ein größerer Zeitverlust.
  • Durch die Erfindung wird nun eine Vorrichtung an Friktionspressen mit Drehtisch angegeben, welche einen weiteren Niedergang des werkzeugtragenden Stößels verhindert und ein Hochgehen und Stillstehen desselben in höchster Lage veranlaßt, sofern der die Maschine bedienende Arbeiter es unterlassen hat, in eine Formöffnung des Drehtischtellers ein Arbeitsstück einzulegen.
  • Die Erfindung besteht aus einem in eine Formöffnung des Drehtischtellers hineinreichenden Fühlhebel, der einerseits mit dem Stößel und andererseits mit der auf die Steuerstange wirkenden Bremsvorrichtung gekuppelt ist. Die Ausführung nach der Erfindung ist im einzelnen .so getroffen, daß der Fühlhebel als dreiarmiger, am Maschinengestell gelagerter Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm einen verstellbaren, in die Formöffnung reichenden Anschlagbolzen, dessen zweiter Arm einen unter Federdruck stehenden Kupplungsstift und dessen dritter Arm eine am Tisch anschlagende verstellbare Schraube trägt. An dem äußersten Ende des dritten Armes ist außerdem in einem Schlitz eine Zugstange angelenkt, die mit ihrem anderen Ende an einem die Bremsvorrichtung betätigenden, am Maschinengestell gelagerten Hebel .angelenkt ist. Dieser Hebel trägt eine Klinke, die in eine Mitnehmerscheibe eingreift. Diese Scheibe ist auf einer Achse befestigt, auf der gleichzeitig ein den Schleifkeil beeinflussender Nasenhebel und ein Gewichtshebel angebracht ist, der den Schleifkeil in Bremsstellung bringt. Um in ausgerückter Bremsstellung die Mitnehmerscheibe zu halten, greift in diese ein unter Federdruck stehender Bolzen ein, der von Hand wieder ausgerückt werden kann. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine teilweise Vorderansicht der .Maschine, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. q. einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Der werkzeugtragende Stößel i erhält in bekannter Weise seine ununterbrochene Auf-und Abwärtsbewegung infolge Abbremsung der Steuerstange 2 durch den Schleifkeil 3. Letzterer wird nicht in der bisher üblichen Weise durch Stellschrauben angepreßt, sondern die Anpressung erfolgt unter Einwirkung des verschiebbaren Gewichtes 5 des Hebels 6, des Nasenhebels 7 und des Druckstiftes B.
  • Die Einleitung des ununterbrochenen Arbeitsganges erfolgt in bekannter Weise durch Niederdrücken des Handsteuerhebels 9, worauf ebenfalls in bekannter Weise die Umsteuerung durch den Arm io und den auf der Steuerstange verstellbar festgeklemmten Anschlagnocken i i und 12 erfolgt. Die Schaltung des Tellers erfolgt in bekannter Weise durch das Kurvenschild 13, Hebel 1q., den Schieber 15 und die Schaltklinke 16. Durch ein zweites am Stößel i angeschraubtes Kurvenschild 17 wird bei weiterem Niedergang des Stößels der Winkelhebel 18 und gleichzeitig der mit demselben durch den unter Federdruck liegenden Bolzen i9 gekuppelte dreiarmige Hebel 2o so weit bewegt, bis der Stift 21 auf das in der sich zur Arbeitsstelle hindrehenden Formöffnung des Drehtischtellers befindliche Arbeitsstück aufstößt. Beim Auftreffen des Stiftes 2i werden die Hebel 18 und 2o entkuppelt. Im weiteren Verlauf des Stößelniederganges bewegt sich der Winkelhebel 18 weiter, während der dreiarmige Hebel 2o stehenbleibt. Bei dem nach dem Pressen erfolgenden Hochgang des -Stößels stößt die Anschlagschraube 22 am Tisch an, hemmt die Bewegung des Hebels 20, während der Hebel 18 sich weiterbewegt, bis der Bolzen i9 durch Einwirkung der Feder wieder einschnappt und die Hebel 18 und 20 kuppelt, worauf der nächste Stößelniedergang beginnt.
  • Befindet sich in der Formöffnung kein Arbeitsstück, so findet auch der Stift 21 keinen Widerstand. und die Entkupplung der beiden Hebel 18 und 2o bleibt aus. Durch die am Ende des Hebels 2o angebrachte Zugstange 23 wird dann durch den Hebel 24 und die an dem Hebel angebrachte Klinke 25 die Mitnehmerscheibe 26 gedreht. Hierdurch wird der Nasenhebel 7, der mit der Mitnehmer-Scheibe 26 und dem Gewichtshebel 6 auf der gemeinsamen Achse 27 aufgekeilt ist, abgehoben. Die Bremsung der Steuerstange 2 wird aufgehoben, und die Steuerstange2 wird durch Einwirkung des Gewichtes 28 und Hebels 29 nach unten gezogen, wodurch eine sofortige Umsteuerung erfolgt und der Stößel nach oben geht, um in oberster Stellung in bekannter Weise zum Stillstand zu kommen. Gleichzeitig wird die Mitnehmerscheibe 26 und dadurch auch die Achse 27 durch den Schnepper 30 in der erreichten Stellung fest-Jelegt. " Der Stößel bzw. -der Stempel erreicht somit seine tiefste Stellung nicht, es kann also auch lein Zusammentreffen und keine Beschädigung der Werkzeuge und des Drehtisches erfolgen. Durch Niederdrücken des Steuernebels 9 erfolgt nun ein Arbeitsgang, während zugleich der Drehtischteller um eine Teilung weiter geschaltet wird. Der Stößel selbst bleibt, da die Bremswirkung an der Steuerstange noch nicht wieder hergestellt ist, in höchster Lage stehen. Nunmehr wird in die vorher nicht beschickte, zur Arbeitsstellung drehende Formöffnung, die sich noch nicht unter dem Stößel befindet, ein Arbeitsstück eingelegt. Nachdem der .Schnepper 30 zurückgezogen worden ist und die Steuerstange wieder abgebremst ist, wird durch erneutes Niederdrücken des Steuerhebels 9 der ununterbrochene Gang der Maschine wieder eingeleitet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Friktionspresse mit drehbarem Formtisch, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel und die Presse durch einen in eine Formöffnung des Drehtisches hineinreichenden. mit dem Stößel (i) und der auf die Steuerstange (2) wirkenden Bremsvorrichtung gekuppelten Fühlhebel (2o) stillgelegt wird, wenn die unter dem Fühlhebel befindliche Formöffnung leer ist.
  2. 2. Friktionspresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der dreiarmige, am Maschinengestell gelagerte Fühlhebel (2o) an einem Arm einen verstellbaren, in .die Formöffnung reichenden Anschlagbolzen (21), am zweiten Arm einen unter Federwirkung stehenden Kuppelstift (i9) und am dritten Arm eine am Drehtisch anschlagende einstellbare Schraube (22) und eine mit der Bremsvorrichtung der Steuerstange (2) in Verbindung stehende Zugstange (23) trägt.
  3. 3. Friktionspresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Kurvenschilde des Stößels (i) geführte und durch den Kuppelstift (i9) mit dem Fühlhebel (2o) gekuppelte Winkelhebel (i8) die Kupplung freigibt, wenn der Fühlhebel (2o) in der unter ihm befindlichen Formöffnung einen Widerstand findet. d.. Friktionspresse nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei verbleibender Kupplung des Fühlhebels (2o) mit dem Winkelhebel (i8) die Mitnehmerscheibe (26) durch das Hebelsystem (23, 2d., 25) gedreht wird und durch den auf der gleichen Achse (27) sitzenden Nasenhebel (7) den die Steuerstan ge (2) durch den Gewichtshebel (5, 6) abbremsenden Schleifkeil (3) freigibt. Fri,ktionspresse nach den Ansprüchen r bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe (26) in ausgerückter Bremsstellung durch einen unter Federdruck stehenden Schnepper (30) festgehalten wird.
DEB144464D 1929-07-04 1929-07-04 Friktionspresse mit drehbarem Formtisch Expired DE510550C (de)

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