DE375253C - Fraesmaschine - Google Patents

Fraesmaschine

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DE375253C
DE375253C DEP33351D DEP0033351D DE375253C DE 375253 C DE375253 C DE 375253C DE P33351 D DEP33351 D DE P33351D DE P0033351 D DEP0033351 D DE P0033351D DE 375253 C DE375253 C DE 375253C
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turntable
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C1/00Milling machines not designed for particular work or special operations
    • B23C1/02Milling machines not designed for particular work or special operations with one horizontal working-spindle
    • B23C1/027Milling machines not designed for particular work or special operations with one horizontal working-spindle with working-spindle movable in a vertical direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

Es sind Fräsmaschinen mit zwei auf einem gemeinsamen, quer zu einem Drehtisch verschiebbaren Arbeitstisch vorgesehenen Werk-, stückaufspannstellen bekannt, bei denen der wagerechte Hin- und Hervorschub des Arbeitstisches von der den Drehtisch nach Einrücken einer Kupplung antreibenden senkrechten Mittelwelle abgeleitet wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fräsmaschine dieser Art, bei der aber nach Einleiten der Drehtischbewegung vom bedienenden Arbeiter aus sich alles selbsttätig vollzieht. Der Arbeiter braucht dabei seinen - Standort nicht zu verlassen, er kann sein ganzes Augenmerk auf die Arbeit selbst richten, ohne sich um den Gang der Maschine kümmern zu müssen. Das Einzige, was er zu tun hat, ist, beim Ingangsetzen einen Fußtritt niederzudrücken. Durch die Bedienung des Fußtrittes wird die Hauptwelle der Maschine mit dem Antrieb zunächst unter Benutzung eines unveränderlichen Geschwindigkeitsgetriebes gekuppelt und dadurch der Tisch zu einer Drehung um i8o° veranlaßt, um das eingespannte Werkstück in Arbeitsstellung zu bringen. Ist diese Schaltbewegung beendet, so wird der Antrieb dieser Drehbewegung selbsttätig entkuppelt, eine den Fußtritt bis dahin niedergedrückt haltende Sperrvorrichtung freigegeben und die Hauptwelle nunmehr unter Zwischenschaltung eines veränderlichen Geschwindigkeitsgetriebes mit dem Antrieb gekuppelt, wodurch sich der Vorschub des Werkstückes unter dem Fräser vollzieht.
Die Geschwindigkeit des Vorschubes kann der jeweiligen Arbeit angepaßt werden, während die Umlaufgescfovindigkeit des Drehtisches ein für allemal durch die gewählten Abmessungen der Maschine festgelegt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine Aufsicht, Abb. 2 ein senkrechter Längsschnitt, Abb. 3 teils Vorderansicht, teils Schnitt, Abb. 4 Rückansicht; Abb. 5 bis 9 zeigen Einzelheiten der den Vorschub des Werkstückes regelnden Vorrichtungen.
Die Abb. 10 und 11 zeigen die selbsttätige Entsperrung des Fußtrittes und die Abb. 12 und 13 Einzelheiten der Drehtischbremse.
Der in einem Ringkanal 11 (Abb. 1 und 3) des Maschinengestelles 12 (Abb. 3) sitzende Drehtisch 10 trägt den mit mehreren Aufspannstellen versehenen Arbeitstisch 14, der aus mehreren rippenförmigen Werkstückauflagern 16 mit T-Schlitzen 17 besteht.
Zum Hin- und Hervorschub des Arbeitstisches dlienen eine Schraubenspindel i8, eine an der Oberseite des Drehtisches angeordnete fio Mutter 19 (Abb. 7 und 8) sowie eine parallel zur Spindel 18 liegende Welle 20 (Abb. 1 bis 3), die mit der Spindel 18 durch Vorgelege verbunden ist. Auf der Welle 20 sitzen zwei Kegelräder 21 und greifen in ein Kegelrad 22 am oberen Ende einer senkrechten Mittelwelle 23 ein (Abb. 2).
Zwischen den Kegelrädern 21 sitzt auf der Welle 20, durch Federkeil verbunden, eine Kupplungsmuffe 26, in die eine gleichmittig zur Schaltspindel 18 verschiebbare Gabel 27 greift (Abb. 7 bis 9). In eine Zahnstange 28
an der Gabel 27 greift ein Zahnrad 28" einer Schwingwelle 30, die rechtwinklig zur Schaltspindel 18 durch den Drehtisch 10 hindurchgeht. Sie trägt an jedem Ende außerhalb cles Drehtisches einen Kurbelarm 29, mittels dessen sie von Hand geschwungen werden kann, um die Muffe 26 entweder in das eine oder das andere der Räder 21 einzurücken oder in eine unwirksame Mittelstellung zu bringen. Jeder Arm 29 trägt einen Federriegel 290 (Abb. 5 und 6), um den Arm nachgiebig in jeder der drei möglichen Stellungen zu verriegeln. An dem einen Ende hat die Schwingwelle 30 zwei einander gegenüberstehende Finger 31 (Abb. 6), von denen jeder gegen das untere Ende je einer von-zwei senkrecht verschiebbaren Stangen 32 im Drehtisch 10 treffen kann. Mit ihren zugeschärften Enden ragen die Stangen 32 in die Bahn je eines von zwei Anschlägen 33 hinein, die seitlich am Arbeitstisch 14 angebracht sind. Bei seiner Längsverschiebung geht ein Anschlag 33 über das angeschärfte Ende derjenigen Gleitstange 32 hiinweg, die höher als die andere steht, so daß diese Stange von dem Anschlag 33 niedergedrückt und die Schwingwelle 30 in eine Mittelstellung geschwungen wird. Dadurch gelangt die Kupplungsmuffe 26 in ihre Mittelstellung zwischen den beiden Kegelrädern 21, und der Vorschub des Arbeitstisches 14 wird unterbrochen.
Jeder Kurbelarm 29 hat einen Daumen 34
(Abb. 5 und 6), gegen den sich mit seinem
' oberen Ende ein senkrecht verschiebbarer Kolben 35 stützt. Er ist in einer Büchse 36 am Maschinengestell gelagert und wird für gewöhnlich durch eine Feder 37 hoch gedrückt, so daß er bestrebt ist, die Welle 30 zu schwingen, um die Kupplungsmuffe aus der Mittelstellung zu verschieben und in das eine oder andere Kegelrad 21 einzurücken. Drückt einer der Daumen 33 eine Gleitstange 32 nieder, um die Kupplungsmuffe 26 in die unwirksame Mittelstellung zu bringen, so wird über 31, 30 und 34 der Kolben 35 niedergedrückt undiin der Tiefststellung durch einen Winkelhebel 38 verriegelt, der mit einer Klaue über einen Seitensflift 39 des Federbolzens 35 greift. Der andere Arm des Winkelhebeis liegt mit einer Nase im Wege zweier Anschläge 40, die einander gegenüber seitlich ■ am Drehtisch 10 angelenkt sind und mit ihm herumbewegt werden.
Wird durch einen dieser Anschläge das Gesperre 38 ausgehoben, so wird der Kolben 35 durch seine Feder 37 nach oben bewegt und die Schwingwelle 30 dadurch so gedreht, daß die Muffe 26 in eines der Kegelräder 21 der Vorschubvorrichtung eingerückt wird. Es sind zwei Gleitstangen 32 und zwei Anschläge 33, je einer für jede Stange, notwendig, weil die Vorsclnibrichtung des Arbeitstisches gewechselt wird. Obwohl beide Werkstückhalter sich gleichzeitig in derselben Richtung bewegen, wenn zwei Werkstücke nacheinander gefräst werden, so wird doch die Vorschubrichtung gewechselt, weil nach einer halben Drehung des Drehtlisches die Lage des Werkstückes zum Fräser anders ist. Da zwei Handhebel 29 an einander gegenüberliegenden Stellen des Drehtisches vorhanden sind, so braucht man nur einen Kolben 35, weil nach einem halben Umgang des Drehtisches die Hebel 29 abwechselnd in wirksame Stellung gegenüber dem Kolben 35 gelangen. Infolge der Einwirkung dieses Kolbens auf den Daumen 34 des betreffenden Handhebels 29 wird erst die eine Gleitstange 32 in den Bereich ihres Anschlages 33 gehoben, und dann wird die andere Gleitstange 32 in den Bereich des zu ihr gehörigen Anschlages 33 gebracht. So wirkten die Anschläge wechselweise bei der Umsteuerung des Arbeitstisches auf die zugehörigen Gleitstangen.
Der Vorschub des Arbeitstisches 14 kann auch von Hand bewerkstelligt werden. Am einen Ende des Schlittens ist eine Querwelle 24 vorgesehen (Abb. 1), die mit der Schaltspindel 18 durch Schneckenräder 25 verbunden ist. An jedem Ende hat sie einen Vierkant, auf den eine Handkurbel aufgesteckt werden kann. Vermöge dieser Welle und ihrer an den Seiten des Arbeitstisches 14 be-, findlichen Kurbelenden kann man die Schaltschraube 18 drehen, ohne seinen Platz an der Vorderseite der Maschine, wo die Werkstücke aufgelegt und abgenommen werden, verlassen zu müssen.
Die Welle 23 (Abb. 2) vermittelt auch die Drehung des Tisches 10. Eine auf ihr festgekeilte Scheibe 41 trägt einen geschlitzten Reibring 42, der nach der Spreizung sich gegen den Innenumfang eines Ringflansches 43 am Drehtisch 10 anlegt, so daß durch den Spreizring der Drehtisch mit der Welle 23 gekuppelt ist. Zum Spreizen des Ringes dient ein Bolzen 44, der radial verschiebbar in der Scheibe 41 gelagert ist und mit seinem äußeren Ende in den Schlitz des Ringes eingreift, während auf sein inneres Ende ein Hebel 45 wirkt, der einerseits an der Scheibe 41 angelenkt und anderseits mit einer Rolle versehen ist, die an einer Schrägfläche 4t einer auf der Nabe der Scheibe 41 senkrechi verschiebbaren Muffe 47 entlanglaufen kann Die Muffe 47 ruht mit einem wagerechter Flansch 48 auf senkrecht beweglichen Pfoster 51, die in an sich bekannter Weise durcl einen Fußtritthebel 49 gehoben werden, wem man die Drehscheibe mit der Welle 23 kup pein wiill. Der Tritthebel kommt dann ai seinem inneren Ende mit einer die Pfosten 5:
untereinander verbindenden Schiene 50 in Berührung und hebt diese an. Er ist ferner dazu benutzt, die Drehscheibe zu entSperren, bevor sie gedreht wird. Sein inneres Ende wirkt über einen Hebel 52 und einen Lenker
53 auf das untere Ende eines federnd gelagerten Sperrbolzens 54, dessen oberes Ende in Löcher 55 auf der Unterseite des Drehtisches eingreifen kann, die bei der Drehung des Tisches nacheinander über den Sperrbolzen laufen. Wird der Fußtritt 49 niedergedrückt, so wird zunächst der Sperrbolzen
54 zurückgezogen, und sodann hebt der Tritthebel die Stange 50 und kuppelt die Scheibe 41 mit dem Drehtischflansch 43. Ist der Fußtritt tief genug niedergedrückt, so wird er durch ein Gesperre 56 an der Außenseite des Gestelles 12 abgefangen (Abb. 3 und 11). Das Gesperre schwingt mit einer Schulter 57 über den Fußtritt. Am oberen Ende liegt der Sperrhebel 56 in der Bahn von zwei einander gegenüberliegenden Anschlägen 58 an einer Scheibe 59, die mit dem Drehtisch 10 durch eine solche übersetzung verbunden ist, daß bei jeder halben Drehung des Drehtisches v einer der Anschläge 58 den Sperrhebel 56 abfängt und den Fußtritt 49 auslöst, damit der Drehtisch von seinem Antrieb entkuppelt und in der vorbezeichneten Stellung selbsttätig verriegelt wird.
Zur Übersetzung zwischen dem Drehtisch
und der Scheibe 59 dient ein Schneckenrad 60 auf der Scheibenwelle und eine Schnecke 61 .auf einer senkrechten Welle 62 mit einem Rade 63, das in einem Zahnkranz 64 am Drehtischflansch 43 eingreift. Ein auf der Welle 62 sitzendes Kegelrad 65 greift in ein Kegelrad 66 (Abb. 2) einer Welle 67, auf deren Yierkantende eine Handkurbel aufgesteckt werden kann, um den Drehtisch mit der Hand zu drehen.
Außer der Sperrung für den Drehtisch mittels des Bolzens 54 ist noch eine Bremse vorgesehen. Ein Bremsblock 68 liegt am Drehtisch im Gestell 12 und sitzt auf einer Schraubenspindel 69, die in einer mit Muttergewinde versehenen Buchse 70 ruht und mit einem Zahnrad 71 in ein Zahnrad 72 einer Schwingwelle 73 eingreift (Abb. 12 und 13).
Letztere ist durch einen Kurbelarm 74 bei 75 mit dem oberen Ende einer Lenkstange 76 verbunden. Ihr unteres Ende hängt durch Schlitz und Zapfen jy mit einem Arm 78 eines Hebels 79 zusammen, der mit dem Fußtritt 49 zu gemeinsamer Drehung verbunden ist. Eine am Lenker 76 angreifende Feder 80 (Abb. 12) sucht ihn hoch zu halten und die Spindel 69 zu drehen und den Bremsklotz 68 gegen den Drehtisch anzudrücken. Beim X iederdrücken des Fußtrittes 49 wird die Schraubenspindel in entgegengesetzter Richtung gedreht und dadurch der Bremsklotz zurückgezogen. In Tiefststellung erfaßt eine unter Federwirkung stehende Klinke 81 eine seitliche Knagge 82 des Lenkers 76. Wenn der Tritt selbsttätig ausgelöst wird und wieder hoch geht, stößt ein einstellbarer Bo'lzen 83 gegen die Klinke 81 und löst sie von dem Lenker 76, worauf der letztere hoch geht und der Bremsklotz 68 wieder augedrückt wird. Um die Abnutzung des Bremsklotzes 68 auszugleichen, ist er mit einem Gewindeschaft 680 versehen, der durch ein Gewindeloch der Hohlspindel 69 hindurchgeht und am anderen Ende eine Gegenmutter (181 trägt.
Die den Antrieb erstens des Drehtisches 10, zweitens des Arbeitstisches 14 von der Riemenscheibe 94 vermittelnde Hauptwelle 86 steht über ein Schneckengetriebe 84, 85 in unmittelbarer Verbindung mit der Mittelwelle 23 (Abb. 1). Die Vorschubgeschwindigkeit des Arbeitstisches 14 muß für verschiedene Arbeiten veränderbar sein, andernfalls soll sich die Drehung des Drehtisches 10 immer gleich schnell vollziehen, also unabhängiig von der etwaigen Änderung des Vorschubes sein. Zu diesem Zweck findet während der Drehschaltung des Tisches 10 keine \Torschubbewegung des Arbeitstisches 14 statt. Außerdem liegt zwischen der Antriebsscheibe 94 und der Hauptwelle 86 eine Umschalteinrichtimg, die beim Niederdrücken des Fußtrittes 49 die gleichförmige Drehung der Welle 86 veranlaßt, beim selbsttätigen Hochgehen des Fußtrittes nach 180° Drehung des Drehtisches 10 aber ein willkürlich veränderbares Wechselgetriebe einschaltet.
Lose auf der Welle 86 sitzt ein Zahnrad 87 (Abb. 2 und 4), das selbsttätig mit ihr ge- too kuppelt werden kann. In das Zahnrad 87 greift ein Rad 89 einer Welle 90, deren Zahnrad 91 in ein Rad 92 der die Riemenscheibe tragenden Welle 93 eingreift.
In das Rad 92 greift ein Rad 95 einer Welle 96. Ein Rad 97 auf ihr greift in ein Rad 98 einer Welle 99 ein, die gleichachsig zur Welle 86 Hegt und ein Kupplungsglied 100 hat. Dazu gehört ein Kupplungsglied 101 der Welle 86, um die Welle 86 von der Riemenscheibe 94 aus durch die Räder 97, 98, die Wechselräder darstellen, zu betreiben. Ist aber die Kupplung ioo, 101 ausgerückt, so erhält die Welle 86 ihren Antrieb von der Riemenscheibe 94 durch das Rad 87, und zwar mit einer unveränderlichen Geschwindigkeit. Die unveränderliche Drehtischbewegung von 94 über 92, 89, 87 auf die Welle 86 wird selbsttätig eingerückt, wenn der Fußtritt 49 niedergedrückt wird, um den Drehtisch 10 zu entsperren und ihn mit der Scheibe 41 zu kuppeln.
Der die Kupplungsmuffe ιοί erfassende Hebel 102 ist durch einen Lenker 104 mit einem Arm 103 des Hebels 52 verbunden. Da der Lenker 104 durch Schlitz und Zapfen mit dem Hebel 102 zusammenhängt (Abb. 2), .so erfaßt der Lenker 104 den Hebel 102 und damit die Muffe 101 erst, nachdem der Sperrbolzen 54 aus dem Drehtisch herausgezogen ist. Erst dann wird die Muffe 101 aus der Kuppelscheibe 100 entfernt und das Wechselgetriebe ausgeschaltet. Dieser tote Gang zwischen 104 und 102 ist auch zweckmäßig, damit das Entsperren des Drehtisches 10 erfolgen kann, ohne daß gleichzeitig der Vorschub mit den Wechselrädern ausgeschaltet wird, so daß der Drehtisch mit der Hand gedreht werden kann, um den Arbeitstisch schräg einzustellen, wenn man das Arbeitsstück in schräger Richtung bearbeiten will. In diesem Falle ist der Drehtisch mit genügender Sicherheit durch die Bremse 68 verriegelt, die gelöst werden kann, indem man ihren Sperrhebel mit der Hand ausrückt und den Fußtritt 49 nicht so hoch gehen läßt, daß er diesen Sperrhebel auslösen könnte. Auch kann die zum Ausgleich der Abnutzung des Bremsklotzes 68 dienende Schraube 680 mit der Hand gedreht werden, um die Drehscheibe festzuhalten, nachdem man zunächst die Gegenmutter 681 gelockert hat.
Ist der Tisch uni.1800 gewandert, so wird, wie oben beschrieben ist, die Sperrung 56, 57 des Fußtrittes 49 selbsttätig ausgelöst, und der 'Fußtritt 49 hebt sich unter dem Einfluß seiner rückwärtigen Belastung selbsttätig. Hierdurch wird nicht nur die Bremse angeworfen, der Drehtisch verriegelt, die Vor-. Schubverbindung hergestellt, sondern auch durch Schwenkung des Hebels 52 über 103, T04, 102 die Muffe 101 in die Kupplungsscheibe 100 eingelegt, so daß nunmehr die Welle 86 über die Wechselräder mit der Antriebsriemenscheibe 94 -verbunden ist und der Arbeitstisch 14 bewegt wird.
Die Maschine kann mittels einer Kupplung für die Riemenscheibe 94 ein- und ausgerückt werden. Die zur Steuerung der Kupplung dienende Gabel 111 ist durch eine Stange 112 mit einem Handhebel 113 an der \rorderseite der Maschine verbunden, der im Bereich des Arbeiters liegt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche: '
    i. Fräsmaschine mit zwei auf einem gemeinsamen, quer zu einem Drehtisch :
    verschiebbaren Arbeitstisch vorgesehenen Werkstückaufspannstellen unter Ableileitung des wagerechten Hin- und Hervorschubes des Arbeitstisches von der den Drehtisch nach Einrücken einer Kupplung antreibenden senkrechten Mittelwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienung eines Fußtrittes die Hauptwelle (86) mit dem Antrieb (94) zunächst unter Benutzung eines unveränderlichen Geschwindigkeitsgetriebes kuppelt und dadurch eine Drehung des Tisches (10) um i8o° veranlaßt. Nach Beendigung dieser Bewegung wird gleichzeitig der Antrieb der Drehbewegung selbsttätig entkuppelt und unter Freigabe einer Sperrvorrichtung für den Fußtritt die Welle (86) mit dem Antrieb (94) unter Zwischenschaltung eines veränderlichen Geschwindigkeitsgetriebes gekuppelt.
  2. 2. Fräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Drehtisch (10) an den Enden einer Querwelle (30) in an sich bekannter Weise je zwei Stoßstangen (32) zur Beeinflussung durch Einstelldaumen (33) am Arbeitstisch (14) angeordnet sind, daß ein im Gestell (12) senkrecht liegender Federbolzen (35) beim Niederdrücken der einen Stoßstange (32) gespannt und durch einen Sperrhebel (38) so lange der drehenden Rückwirkung auf die Schwingwelle (30) entzogen wird, bis Anschläge (40) am Drehtisch (10) die Sperrung (38) aufheben, der Bolzen (35) vorschnellt und die Schwingwelle (30) in eine ihrer Endlagen bringt und dadurch den Vorschub des Arbeitstisches einkuppelt.
  3. 3. Fräsmaschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Umdrehung des Drehtisches (10) zweimal die den Fußtritt (49) haltende Verriegelung (56, 57, 58) ausgeschaltet wird, so daß der Fußtritt (49) hoch geht, dabei eine Bremse (68) am Drehtisch einschaltet und den Drehtisch verriegelt, während letzterer vom Antrieb abgekuppelt wird.
  4. 4. Fräsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Bremsgestänge in Lüftungsstellung haltende Verriegelung (81, 82) beim selbsttätigen Wiederhochgehen des Fußtrittes (49).gelöst wird, so daß die Bremse kraftschlüssig : (durch Feder 80) wieder zur Anlage gebracht wird.
    Hierzu 3 Blau Zeichnungen.
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