DE736162C - Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf - Google Patents

Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf

Info

Publication number
DE736162C
DE736162C DEJ67910D DEJ0067910D DE736162C DE 736162 C DE736162 C DE 736162C DE J67910 D DEJ67910 D DE J67910D DE J0067910 D DEJ0067910 D DE J0067910D DE 736162 C DE736162 C DE 736162C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nut
spindle
threaded spindle
drilling device
drilling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ67910D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Schwenecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DEJ67910D priority Critical patent/DE736162C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736162C publication Critical patent/DE736162C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/52Limiting feed movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2705/00Driving working spindles or feeding members carrying tools or work
    • B23Q2705/22Limiting feed movement of a boring spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Bohrvorrichtung mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Bohrvorrichtung nach. dem Patent 7-4421, bei der die Bohrspindel vermittels einer mit derselben verbundenen Mutter und einer mit unterschiedlicher Drehzahl angetriebenen Gewindespindel in Längsrichtung verschiebbar ist. Nach dem Hauptpatent ist vorgesehen, däß die mit der angetriebenem Bohrspindel frei: drehbar verbundene 'Mutter und die Gewindespindel von einer von der Bohrspindel getriebenen Steuerwelle über in bekannter Weise ;als Diffenentialgetriebe wirksame Übersetzungen und eine vorgeschaltete Kupplung angetrieben werden. Erfindungsziel ist dort die Unabhängigkeit der _ Vorschubmutter von der Drehzahl der Bohr-Spindel.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird bezweckt,' die Vorrichtung derart weiter auszubilden, daß -der selbsttätige Vorschub der Bohrspindel in zwei verschieden schnelle Bewegungen unterteilt wird, nämlich in einen auf eine beliebige Weglänge einstellbaren. Eilvorschub bis etwa, zum Ansetzen des Werkzeuges am Werkstück und der normalen Arbeitsvorschub, welcher nach Zurücklegen des Eilvorlaufes selbsttätig :eingeschaltet wird.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde,. daß es bei Ausbildung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent infolge der Unabhängigkeit der Vorschubmutter von der Drehzahl der Bohrspindel möglich ist, abwechselnd die mit der Mutter zusammenwirkende Gewindespindel und die Mutter selbst stillzusetzen. Dies wird erfindungsgemäß durch die Anordnung-,einer Kupplung zur Abtrennung der Mutter vom mit der Gewindespindel gemeinsamen Antriebe durch : die Steuerwelle erreicht. -Dadurch wird in einfacher Weise erzielt, daß zu Beginn jedes Arbeitsvorganges :durch Ausrücken der Kupplung die mit der Mutter in Eingriff stehende Gewindespindel allein gedreht wird, während die Mutter noch nicht in Drehung versetzt wird, wodurch die Bohrspindel- im Eilgang vorgeschoben wird. Dieser Eilvorschub ist vermittels eines umlaufenden :einstellbaren Anschlages auf bestimmte Weglängen einstellbar. Die Erfindung sieht deshalb in weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens vor, daß.
    bewegten einstellbaren Anschlag, der auf die genannten Verriegelungsglieder am Ende des eingestellten Eilvorschubweges zur Einwirkung kommt, ausgelöst wird und den Arbeitsvorschub einschaltet.
  • Ein weiteres Einzelmerkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß ,als Antrieb für den einstellbaren Anschlag ein steilgängiges Gewinde in dem mit der Vorschubmutter verbundenen axial- verschiebbaren Führungskolben vorgesehen ist; in welches eine entsprechend steilgängige, drehbar, aber axial unverschieblieh gelagerte Gewindespindel eingreift, so daß beim Vorlauf des Führungskolbens der auf einem durch die steilgängige Gewindespindel bewegten Rade vorgesehene Anschlag mitläuft.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i ist ein Mittellängsschnitt, Abb. 2 ein Schnitt nach Linie II-II in Abb. i, Abb.,3 ein Schnitt nach Linie III-III in Abb. 1.
  • Abb. 4 ist eine Einzeldarstellung des Schaltwerkes im Mittellängsschnitt nach Linie IV-IV in Abb. 2. _ Abb. 5 bis 7 sind Einzelheiten des Schaltwerkes bei verschiedenen Schalthebelstellungen. Mit der Bohrspindel i gleichlaufend ist düse Steuerwelle 6 im Vorrichtungsgehäuse 2 gelagert, die an ihrem einen Ende ein Stirnrad 7 trägt, welches in eine Stirnverzahnung 8 der das Drehmoment auf .die Spindel i übertragenden Hülse 3 eingreift. 4 ist die fest mit der Hülse 3 verbundene Antriebsriemenscheibe. Auf :dem entgegengesetzten Ende der Welle 6 sitzt . der Teil 9 einer Lamellenkupplung, deren anderer Teil Io starr mit einer Hohlwelle i i verbunden ist, welche die Steuerwelle 6 umschließt. i 2 ist eine Verzahnung der Hohlwelle, in die das mit der Mutter 14 fest verbundene Zahnrad 13 eingreift. Das Gewinde der Mutter 14 greift in die Schraubenspindel 15, die in einer Bohrung 16 der Bohrspindel i untergebracht ist. Die Gewindespindel 15 ist in einer Querwand 2a und in .der Stirnwand 2b dies Gehäuses 2 dreh:-bar,.aber unverschieblich gelagert. Die Hohlwelle i i weist ferner eine Verzahnung 17 auf, die in ein Stirnrad 18 eingreift, das lose auf der Spindel 15 sitzt. Die Nabe des. Stirnrades i8 trägt die eine Hälfte einer Kupplung i9. Die andere Hälfte dieser Kupplung ist auf einer Kuppelmuffe 2o angeordnet, die ündrehbar, aber längs verschieblich auf der
    stücke weisen die Kuppelzähne i i i und 112 auf: Das Teilstück der Hohlwelle i i, welches dem Stirnrad 7 der von der Hohlwelle umschlossenen Steuerwelle 6 zugerichtet ist, steht unter der Wirkung einer Feder 11.3, welche die Kuppelzähne der beiden Hohlwellenteilstücke dauernd in Eingriff zu halten bestrebt ist. 9o ist eine Schubstange' die gegen, einen Flansch des die Verzahnung i i i aufweisenden Hohlwellenteilstückes bewegbar ist, zwecks Ausrückens dieses hohlwellenteilstükkes aus den Kupplungszähnen, i 12 des anderen Hohlwellenteilstückes. Die Schubstange 9o ist ebenfalls im Gehäuse 2 (Querwand 2a und Stirnwand 2b) gelagert und mit ihrem von dem Flansch . der Hohlwelle i i abgewandten linde aus der Stirnwand 2b des Gehäuses hinausgeführt. Dieses Ende weist eine Schrägfläche auf, die mit einer entsprechend gestalteten Schrägfläche einer Starire 9 i zusammenwirkt. Letztere ist in . einem Lagerkötper 92 außen an der Gehäusestirnwand 2b senkrecht zur Achse der Stange 9o und zur Gehäusewandkarte schrägliegend verschiebbar angeordnet. Das andere Ende der Stange 91 ist ebenfalls finit einer Schrägfläche 91a ausgestattet, die ihrerseits mit einer entsprechend ausgebildeten Schrägfläche 93a eines Stößels 93 in Zusammenwirkung. steht. Der Stößel 93 ist senkrecht zur Achse der Stange 9 i in der Gehäusestirnwand 2b federnd gelagert, wie es die Abb. 4 zeigt, an Hand welcher weiter unten die Wirkung dieser Einrichtung beschrieben: wird.
  • In dem Gehäuse 2 ist, wie Abb. i weiter erkennen läßt, eine mit einem steilgängigen Gewinde versehene Spinde195 drehbar, aber unverschieblich gelagert. In dies Gewinde dieser Spindel greift ein Mutterstück I 14a des Führungskolbens I14 der Mutter 14 ein, so daß bei den Bewegungen des Führungskolbens i i4, der die Värschubbewegungen der Bohrspindel i mitmacht, die unverschieblch gelagerte Spindel 95 in Umdrehungen versetzt wird. An dem aus der Gehäusestirnwand 2b herausragenden Ende der Spindel 95 ist ein Stirnrad 96 festgelegt, welches mit einem weiteren, in der Gehäusestirnwand 2b gelagerten Stirnrad 97 in Eingriff steht. Auf der Außenfläche des letztgenannten Stirnrades 97 ist ein Schleppanschlag 98 in: Umfangsrichtung des Rades 97 einstellbar angeordnet. In die Bewegungsbahn des Schleppanschlages 98 (Abb.3) ragt ein Stößel 99, der in dem Lagerkörper 92 der Gehäusestirnwand 2b gelagert, ist. Die in dem gleichen Lagerkörper gelagerte Stange 9 i steht senkrecht zu - dem Stößel 99 und Wird von demselben durchsetzt. Die Stange 9i weist deshalb eine längliche Durchbrechung Ioo auf, die eine abgestüfte Auflagefläche für einen auf den Stößel 99 auf-, gezogenen Bund 99- besitzt. Der Stößel 99 ist außerdem noch-mit einem Bund 99b ausgerüstet, welcher als Federanlage für eine Feder i o i dient, 'die an ihrer ,anderen Seite gegen einen Vorsprung des. Lagerkörpers 92 abgestützt ist. Die Feder IoI hat das Bestreben, den Stößil 99 ständig gegen die abgestufte Auflagefläche in der länglichen Durchbrechung Ioo zu drücken.
  • Die Steuermittel des Bohrgerätes sind im einzelnen aus den Abb. q: bis 7 ersichtlich und umfassen folgende Teile: Den um den Zapfen so schwenkbar gelagerten Doppelhebel 31, der in eine Ringnut der Kuppelmuffe 2o der Gewindespindel i 5 eingreift, ferner den um den Zapften 3oa schwenkbaren Doppelhebel 46, der an der Kupplungsmuffe 48 der Höhlwelle i i angreift. Jeder der beiden Doppelhebel 31, 4.6 weist eine Rolle 73 bzw. 74 auf; welchein je einen Ausschnitt 71 - bzw. 72 einer Steuerscheibe 6o reingreift. Die Steuerscheibe 6o ist mit einem Handgriff 75 versehen. Jeder der Ausschnitte 7 i, 7 z weist eine Anzahl von Steuerkanten auf.
  • An den seinen Arm des Doppelhebels 3 i ist eine Stoßlasche 49 angelenkt, deren freies Ende den Zapfen 5o, welcher zur Verbindung des zweiten Doppelhebels 46 mit der Kupplungsmuffe 48 gehört, untergreift und von einer am Zapfen 3oa befestigten . Zugfeder 53 gegen diesen Zapfen 5o -gezogen wird. Der Zapfen 5ö besitzt einen Ausschnitt, in welchen ein entsprechend gestalteter Vorsprung 5z der Stoßlasche 49 eingreifen - kam.
  • An dem anderen Arm des Doppelhebels 3 1 ist ein über die Kupplungsmuffe 2o hinausragendes Verlängerungsstück 34 vorgesehen, Dieses Verlängerungsstück 34 liegt im .Bereich einer Nase 36 eines im Gehäuse 2 ;gelagerten Winkelhebels 35, dessen abgewinkelter Arm 37 in eine Führungsgabel der hohlen Steuerstange38 eingreift (Abt. i), welche von der steilgängigen Gewindespindel 95 durchsetzt setzt wird. Diese hohle Steuerstange 38 steht unter dem Einfluß einer im Gehäuse z' gelagerten Feder 39- und wird von derselben -ständig in Richtung auf. - die Mutter 14 bzw. deren Führungszylinder i 14, zu gedrückt.
  • Gleichlaufend mit der Stoßlasche 49 ist eine weitere Lasche r25 angeordnet. -Dieselbe ist mit einem Ende an dem Zapfen 50 festgelegt. Mit ihrem anderen Ende erfaßt sie in einem Langloch 126 den Verbindungsbolzen des Doppelhebels 31 mit der Stoßlasche 49. An dieser zweiten Lasche ist ein Federgehäuse 127 festgelegt, in welcher ein Bremsglied 128 sitzt. Dieses Bremsglied 128 kommt auf den Kupplungsteil Io der Hohlwelle i r zur Einwirkung.
  • Die Steuerscheibe 6o ist auf :einem Teil :ihres Umfanges mit einer Verzahnung 63 versehen, welche in die Zähne einer im Gehäuse 2 längs verschieblich gelagerten, verzahnten Schubstange 64 eingreift. Die Schubstange 64 ragt mit einer Verlängerung 65 in eine Hülse 66, welche unter der Wirkung einer Druckfeder 67 steht, die sich mit ihren anderen Ende im Gehäuse 2 abstützt (siehe Abb.-4). Der Hülse 66 ist zur Hubbegrenzung ein Stellring 68 zugeordnet.
  • Weiterhin weist die Steuerscheibe 6o an ihrem Umfang einen Nocken 61 auf, der im Bereich einer Nase 6z der Stoßlasche 49 liegt.
  • Außer diesem Nocken 6i ist noch ein anderer blocken 130 auf dem Umfang der Steuerscheibe 6o vorgesehen, welcher sich im Bereich des federnden Stößels 93 befindet.
  • Die Nahe der Steuerscheibe 6o ist als Nokkenscheibe 69 ausgestaltet, die mit ihrem N:okken im - Bereich seiner Nase 70 des Winkelheblels 3 5 liegt.
  • Außerdem ist im Gehäuse 2 noch ein Winkelhebel 42 schwenkbar gelagert, der mit einem an seinem einen Arm angeordneten Zahn 43 im Bereich der auf dem Bund 2 i der Kuppielmuffe 2o sitzenden Verzahnung 2 i liegt.- Mit seinem anderen Arm 44 liegt der Winkelhebel42 an einem in der Gehäusestirntvand 2b federnd gelagerten Bolzen 45 an-Aus der Gehäusestirnseite 2b ragt das Ende 8o der Gewindespindel 15 heraus. Es ist zum Aufstecken einer Handkurbel 8 i eingerichtet, mit welcher die Werkzeugspindel i axial einstellbar ist.
  • Nachstehend sei die Wirkungsweise der Vorrichtung beschrieben.
  • Die Einschaltung der Bewegungsvorgänge erfolgt mit Hilfe des Schalthebels 75, der finit der Steuerscheibe 6o fest verbunden ist. Die Normallage des Schalthebels 75 ist die Stellung- I .(Nullage), in welcher der Schalthebel durch die Wirkung der Feder 67 gehalten wird.
  • Die Stellung II (Abt. 4)- ist die Einschaltstellung des Eilvorlaufes der Bohrspindel i bis zum Ansetzen an das Werkstück. Die Weglänge des Eilvorlaufes ist durch dien Schleppanschlag 98 .(Abt. 3) einstellbar. Nach Ablauf des eingestellten Weges erfolgt selbsttätig die Umschaltung auf den normalen Arbeitsvorschub. Die Verschwenkung des Handhebels 75 in die Einschaltstellung II erfolgt gegen die Wirkung der Feder 67 durch Verschieben der Schubstange 64 über deren Verzahnung und- die Verzahnung 63 der Steuerscheite 6o. Nach ,erfolgtem Einschalten diesec Stellung und nach Freigabe des Schalthebels schnappt derselbe selbsttätig wieder in die Nullage i zurück.
  • Die Stellung III (s. auch Abb. 7) ist die Ausschaltstellung des gesamten Vorschubgetrvebes.
  • Die Abb.5 zeigt die Stellung der Schalt-"verksglieder bei Beginn des Eilrücklaufes der Bohrspindel und die Abb. 6 .die Stellung der Schaltwerksglieder unmittelbar nach Beendigung des Eilrücklaufs der Bohrspindel i.
  • Beim Verschwenken des Handhebels 75 in die Stellung II hat der Nocken 69 auf der Nabe der -Steuerscheibe 6o die Nase 7o des Winkelhebels 35 verdrängt und die Nase 36 des letzteren von dem Verlängerungsstück 34 des Doppelhebels 31 abgeworfen. Sogleich kommt die auf der Kupplungsmuffe 20 lastende Feder 22 zur Wirkung und rückt die Muffe 20 in die andere Kupplungshälfte 19 ein. Damit ist die Gewindespindel 15 in. das Getriebe eingeschaltet. Im Zuge der Bewegung des Schalthebels 75 hat die Steuer-. kante 76 in. dem Ausschnitt 7z der- Steuerscheibie 6o die Rolle 74 des Doppelhebels 46 nach der Gehäusestirnseite zu ,abgedrückt und somit über den anderen Hebelarm des Doppelheb.els 46 die Kupplungsmuffe 48 in entgegengesetzter Richtung verschwenkt, wodurch die Lamellenkupplung der Hohlwellle i i eingerückt und letztere mit der Steuerwelle 6 gekuppelt ist. Gleichzeitig hat der Nocken I3o am Urifang der Steuerscheibe 6o den Stößel 93 in Richtung auf die Gehäusestirnwand zu bewegt. Die Schrägflächenverbindung dieses Stößels 93 mit der Schubstange 9 i hat letztere, welche in der Ebene der Gehäusestirnwand 2b gelagert ist, parallel zu dieser Wand verschoben. Die Schrägflächenverbindung der Stange 9i mit der Stange 9o hat zur Folge, daß letztere in Richtung auf das Gehäuseinnere zu bewegt wird. Die Stange 9o drückt auf den Flansch des Federbelasteten Teilstückes der Hohlwelle i i und rückt die Zähne i i i dieses Teilstückes aus den Kuppelzähnen 112 des anderen Hohlwellenteilstückes unter Artspannung der Feder 113 aus. Bei der Verschiebung der Stange 9 i an der Gehäusestirnwand 2k' ist der unter Federwirkung stehende Stößel 99 auf den niedrigeren Teil der Abstufung in der läng: lichen Durchbrechung Ioo dieser Stange 9i ;gedrückt worden und hält diese Stange und damit auch die Schubstange 9o in der eingenommenen Lage fest, zugleich in den Bereich des Schleppanschlages 98 auf dein Stirnrad 97 vorrückend (s. Abb. 3).
  • E s kann jetzt -das Zahnrad 13 : und die damit fest verbundene Mutter 14 an der Drehbewegung nicht teilnehmen. Die Gewindespindel 15 dreht sich, so daß die. Mutter 14 und damit die Werkzeugspindel i mit Eilgeschwindigkeit auf das Werkstück zu bewegt wird. Das Mutterstück i i 4a des Führungskolbens i i 4, welches mit diesem die Vorschubbewegung mitmacht und in die steilgängige Spindel 95 -eingreift, versetzt letztere in Umdrehung und damit auch das fest auf dem ,aus der Gehäusestirnwand herausragenden Ende sitzende Stirnrad 96. Dieses kämmt mit dem Stirnrad 97, auf welchem der Schleppanschlag 98 für die Weglänge des Eilvorschubes angeordnet ist. Ist die eingestellte Weglänge mit Eilgeschwindigkeit zurückgelegt, so hat der Schleppanschlag 98 .den Stößel 99 erreicht und drückt denselben nieder. Der Stößel 99 schnappt von der niedrigeren: Abstufung in der Durchbrechung Ioo der Stange 9 i ab, und letztere gleitet unter dem Druck der Kupplungsfeder i 13, der auf dem ausgekuppelten Hohlwellenteilstück i I lastet, in seine Ausgangslage zurück. Gleichzeitig kommen die Kuppelzähne i i i und 112 der Hohlwellenteüstücke i i in Einsgriff: Nunmehr nimmt die gesamte Hohlwelpe i i an, der Bewegung teil; über die lange Verzahnung 12 derselben wird auch das Stirnrad 1,3 sowie die Mutter 14 bewegt. Aus der Differenz der Bewegung der Spindel I5 und der Mutter 14 resultiert der normale Arbeitsvorschub, mit welchem jetzt die Bohrspindel i weiter vorgeschoben wird.
  • Es liegt-- im Rahmen der Erfindung, - an Stelle der im Ausführungsbeispiel. gezeigten Ausgestaltung der Löseeinrichtung 95, 94, 97, 98 für die Verriegelungsglieder 99, 99a 99b in der Steuerverbindung zwischen dem Schalthebel und den- Teilstücken der Hohlwelle i i auch andere Lös-e-einrirht°ungen anzuwenden, z. B. kann in gleicher. Weise an Stelle der steilgängigen Gewindespindel 95 eine Zahnstange - vorgesehen sein, welche mit einem Zahnrad auf dem Führungszylinder 114 zusammenarbeitet. Es kann aber auch eine noch andere Ausgestaltung der Löseeinrichtung Anwenldung finden, bei welcher mit dem Führungszylinder 114 eine Zugvorrichtung verbunden ist, welche über leine Umlenktulg an die in diesem Falle als Federgehäuse ausgebildete Anschlagscheibe 97 angreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Bohrvorrichtung mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf, bei der die Bohrspindel vermittels -einer mit derselben verbundenen Mutter und einer mit unterschiedlicher Drehzahl angetriebenen Gewindespindel in Längsrichtung verschiebbar ist, nach dem Patent 73 4 42 i, gekexutzeichn:et durch die Anordnung einer Kupplung (i i r, I i 2) zur Abtrennung der Mutter (1 q.) vom mit der Gewindespindel ( i 5 ) gemeinsamen Antriebe durch die Steuerwelle (6). z. Bohrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (I 11, 11-2) über von der Steuerscheibe (6o) beeinflußte Verriegelungsglieder (99; 99a j 99b, Zoo) bei Beginn des Arbeitsvorganges zunächst ausgerückt ist und nach Ablauf eines -Eilvorschubes durch einen mitbewegten einstellbaren Anschlag (98), der auf die genannten Verriegelungsglieder einwirkt, ausgelöst wird und den Arbeitsvorschub einschaltet.. -3. Bohrvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb für den einstellbaren Anschlag (98 ein steilgängiges- Gewinde in dem mit. der Mutter (14) verbundenen, axial verschiebbaren Führungskolben (114) vorgesehen ist, in welches eine .entsprechend steilgängige drehbar, aber axial unverschieblich gelagerte Gewindespindel (95) eingreift, so daß beim Vorlauf des. Führungskolbens der auf einem durch die steilgängige Gewindespindel bewegten Rade (97) vorgesehene Anschlag mitläuft.
DEJ67910D 1940-09-26 1940-09-26 Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf Expired DE736162C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ67910D DE736162C (de) 1940-09-26 1940-09-26 Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ67910D DE736162C (de) 1940-09-26 1940-09-26 Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736162C true DE736162C (de) 1943-06-12

Family

ID=7208031

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ67910D Expired DE736162C (de) 1940-09-26 1940-09-26 Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE736162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3139540A1 (de) * 1980-10-10 1982-06-16 John A. 06410 Cheshire Conn. Watkins "bohrmaschine mit intermittierener rueckholung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3139540A1 (de) * 1980-10-10 1982-06-16 John A. 06410 Cheshire Conn. Watkins "bohrmaschine mit intermittierener rueckholung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE736162C (de) Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf
DE734421C (de) Bohrvorrichtung mit selbsttaetigem Vorschub und Schnellruecklauf
DE543251C (de) Revolverdrehbank
DE810950C (de) Scheibenschneidmaschine
DE552336C (de) Gewindeschneideinrichtung fuer Ein- und Mehrspindelautomaten mit im gleichen Drehsinn, aber verschiedener Geschwindigkeit umlaufender Werkzeug- und Werkstueckwelle
DE610781C (de) Kupplungsvorrichtung mit Bremseinrichtung
DE551730C (de) Selbsttaetige Nachschubeinrichtung fuer Werkstoffstangen an selbsttaetigen Drehbaenken
DE144901C (de)
DE389291C (de) Stoesselhobelmaschine mit selbsttaetigem wagerechten und senkrechten Vorschub
AT111504B (de) Antrieb für den Werkzeugschlitten von selbsttätigen Drehbänken.
DE248537C (de)
DE944408C (de) Vorschub- und Spannvorrichtung fuer stangenfoermigen Werkstoff an selbstaetigen Drehbaenken
DE591860C (de) Bohrmaschinenantrieb
CH231660A (de) Bohrgerät mit selbsttätigem Vorschub und Schnellrücklauf.
DE507375C (de) Werkzeugmaschine zur Herstellung von Ausdrehungen in der inneren Bohrung von Arbeitsstuecken
DE373991C (de) Eintrittskarten-Ausgabe- und Zaehlmaschine
DE456538C (de) Vorrichtung zum Stillsetzen von selbsttaetigen Drehbaenken
DE374293C (de) Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit mehreren Magazinenund einem Ableger fuer jedes Magazin
DE560277C (de) Mit einer Leitpatrone arbeitende Gewindestrehlvorrichtung
DE383881C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Beistellvorschubes des Schleifscheibenschlittens an Schleifmaschinen
DE557787C (de) Einrichtung zum stosslosen Ingangsetzen der Streckwalzen an Wagenspinnern
DE523749C (de) Selbsttaetige Vorrichtung zum Abschneiden von Dachziegeln, Platten u. dgl. von einem Tonstrang
DE918545C (de) Selbsttaetig arbeitende Schuhmaschine
DE48942C (de) Maschine zum Hervorbringen von Schraubengewinden
DE380091C (de) Gewindeschneidvorrichtung