DE256643C - - Google Patents
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- DE256643C DE256643C DENDAT256643D DE256643DA DE256643C DE 256643 C DE256643 C DE 256643C DE NDAT256643 D DENDAT256643 D DE NDAT256643D DE 256643D A DE256643D A DE 256643DA DE 256643 C DE256643 C DE 256643C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/16—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256643 KLASSE 49 c. GRUPPE
FRANZ STOCK in BERLIN. Gewindeschneidmaschine mit selbsttätiger Umschaltung.
Zusatz zum Patent 215068.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1912 ab. Längste Dauer: 15.Januar 1922.
Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Gewindeschneidmaschine mit selbsttätiger Umschaltung
und Antrieb für Rechts- und Linksgang, bei der in einer verschiebbaren, umschaltbaren
Hohlspindel die Werkzeugspindel um ein der zu schneidenden Gewindetiefe entsprechendes
einstellbares Maß achsial verschiebbar ist. Zum Umschalten der Maschine, die leer links herumläuft, wird die Hohlspindel
durch einen vom Werkstück auf den Gewindebohrer ausgeübten Druck verschoben. Da zum Umkuppeln der Werkzeugspindel auf
Schneidgang hierbei die Federkraft zu überwinden ist, welche die Spindel auf Rücklauf
gekuppelt hält, so wirken infolge des notwendigen verhältnismäßig großen Druckes bei
stärkeren Gewindebohrern mit langem Anschnitt diese im Augenblick des Angreifens
des Gewindebohrers wie eine Reibahle auf das Werkstück. Nach der Erfindung spannt die
vom Werkstück verschobene Hohlspindel zunächst eine Kraftquelle, die die Umschaltung
alsdann selbsttätig so bewirkt, daß eine Druckentlastung zwischen Werkstück und Gewindebohrer
stattfindet.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dar, und zwar
ist
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine.
Fig. 2 ist eine Ansicht von rechts auf Fig. 1,
Fig. 3 ein Grundriß im Schnitt.
Fig. 4 ist das Seitenteil von Fig. 1 in etwas größerem Maßstabe, und
Fig. 5 ist der Grundriß zu Fig. 4.
Die das Werkzeug tragende Spindel i, die im allgemeinen in der in dem Hauptpatent
dargestellten Art in der Hohlspindel d gelagert ist, wird in der Ruhelage, d. h. beim Linksgang
der Maschine (Fig. 3), durch die Feder u in der gezeichneten Lage gehalten. An ihrem
hinteren Ende trägt die Spindel i zwei Anschläge 2 und m, zwischen denen auf der Spindel
eine gabelförmig gestaltete Hülse 5 Verschiebbar ist. Diese Hülse ist mit den Armen
des um Punkt 7 schwingenden, oberhalb des Drehpunktes gegabelten Doppelhebels 6 drehbar verbunden. Die Arme fassen mit
Spielraum in entsprechende Aussparungen des auf der Hohlspindel d gelagerten Ringes 3 ein,
der drehbar in einem auf der Hohlspindel befestigten
Lager 4 liegt, so daß sowohl die Hohlspindel d als auch die Spindel i sich drehen
kann, während der Ring 3 und die Hülse 5 feststehen.
Das untere Ende des Hebels 6 ist nach beiden Seiten abgeschrägt und legt sich gegen
den Kopf einer Uberfallfeder 8. Ferner sind am Gestell der Maschine Hebel 9 gelagert, die
durch Druckfedern 10 in der Ruhelage gehalten werden. Diese Hebel besitzen Nasen 11,
mit welchen sie sich hinter entsprechende, durch Aussparungen gebildete Ansätze an dem
Ringe 3 legen. Die vorderen Enden der Hebel 9 sind abgeschrägt und legen sich gegen
entsprechende Abschrägungen 12 an dem Hebel 6.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Beim Leerlauf (Fig. 3) befindet sich die
Kupplungsscheibe h, die auf der Hohlspindel d angeordnet ist, im Eingriff mit der für Linksgang
bestimmten Scheibe f. Beim Andrücken des Werkstückes gegen die Werkzeugspindel
wird diese von dem Werkstück verschoben, so daß sich der Anschlag 2 gegen die Hülse 5
legt und diese sowie den Ring 3 und die Hohlspindel d mitnimmt. Gleichzeitig dreht sich
auch der Hebel 6 um seinen Drehpunkt 7, bis seine Spitze die Spitze der Überfeder 8 überschreitet.
Nunmehr bewirkt die Feder selbsttätig die Umschaltung so, daß Druckentlastung zwischen Werkstück und Gewindebohrer stattfindet.
Ist auf Rechtsgang geschaltet, so legen sich die Hebel 9 mit ihren Nasen 11 hinter die
Ansätze des Ringes 3 und halten dadurch die Hohlspindel im Eingriff mit der für den
Rechtsgang bestimmten Scheibe g. Es folgt nun das Schneiden des Gewindes, wobei sich
die Spindel i nach vorn bewegt und gegen Ende ihrer Bewegung die Hülse 5 mittels des
Anschlages m mitnimmt.
Damit auch die Umschaltung vom Rechtsgang auf den Linksgang plötzlich erfolgt, wird
die Hohlspindel d so lange durch die Klinken 9 mit der für den Rechtsgang bestimmten
Scheibe g in Eingriff gehalten, bis der Hebel 6 den höchsten Punkt der Uberfallfeder 8 überschritten
hat. In diesem Augenblick haben auch die schrägen Oberkanten des Hebels 6
die Köpfe der· Klinkenhebel 9 so weit angehoben, daß letztere den Ring 3 freigeben, so
daß jetzt durch die Wirkung der Überfall- 40 feder 8 die plötzliche Umschaltung vor sich
geht.
Claims (3)
1. Gewindeschneidmaschine mit selbsttätiger Umschaltung nach Patent 215068,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Umschalten der Maschine die vom Werkstück verschobene Hohlspindel (d) zunächst eine
Kraftquelle spannt, die die Umschaltung alsdann selbsttätig so bewirkt, daß eine
Druckentlastung zwischen Werkstück und Gewindebohrer stattfindet.
2. Gewindeschneidmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
auf der Werkzeugspindel befindlichen Anschläge (2, m) beim Gegendrücken des Werkstückes
gegen das Werkzeug einen Hebel
(6) bewegen, der mit einer Überfallfeder (8) so in Eingriff kommt, daß bei Überschreiten
der Spitze der Feder (8) diese eine rasche Umschaltung unter Entlastung des Gewindebohrers bewirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlspindel
(d) während des Spannens der Überfallfeder (8) zum Zwecke der Schaltung auf
Linksgang durch eine Verriegelung (9) in Eingriff mit der rechts treibenden Scheibe
(g) gehalten wird und die Verriegelung (9) erst dann freigegeben wird, wenn der
höchste Punkt der Überfallfeder (8) überschritten ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256643C true DE256643C (de) |
Family
ID=514627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256643D Active DE256643C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256643C (de) |
-
0
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