DE3348508C2 - Kleiderbügel - Google Patents

Kleiderbügel

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DE3348508C2
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plastic
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DE3348508A
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Donald Tendrup
Vito Joseph De
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Spotless Plastics Pty Ltd
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Spotless Plastics Pty Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/14Clothing hangers, e.g. suit hangers
    • A47G25/48Hangers with clamps or the like, e.g. for trousers or skirts

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kleiderbügel aus Kunststoff mit integral ausgeformten Haltemitteln zum Aufhängen eines Kleidungsstückes gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die Klemmenkonstruktion eines typischen Wegwerf- bzw. Versandkleiderbügels weist, wie es zum Beispiel in der US 4,148,421 offenbart ist, einen Finger auf, der beim Einführen des betreffenden Kleidungsstückes in einen von dem Finger und einem Wandabschnitt gebildeten Schlitz geringfügig von diesem Wandungs­ oberflächenabschnitt weggedrückt wird. Das von dem Kleiderbügel ergriffene bzw. an diesem aufgehängte Kleidungsstück wird sodann zu einem Händler versandt, der es zweckmäßigerweise mühelos ohne besondere Bearbeitung auf eine Stange oder eine andere Stützeinrichtung eines Display-Gestells oder dergleichen hängen kann. Es passiert jedoch leider häufig, daß der Fingerabschnitt einer solchen Kleiderbügelklemme, der, wie bereits erwähnt, beim Aufhängen eines Bekleidungsstückes etwas zur einen Seite hin gedrückt wird, an seiner Verbindungsstelle zu dem Kleiderbügel bzw. dessen Körper aufgrund der Beanspruchung bricht, die bei diesem Vorgang in dem Kunststoff-Konstruktionsmaterial des Kleiderbügels entsteht.
Es gibt zahlreiche Ausgestaltungen von billigen, im allgemeinen durch Spritzguß hergestellten Kleiderbügeln aus Kunststoff, an welchen Bekleidungsstücke oder dergleichen in einem Herstellungswerk für Bekleidungsstücke oder in einem anderen Herstellungsbetrieb oder dergleichen jeweils befestigt und beispielsweise zu einem Groß- oder Einzelhändler versandt werden, welcher die Kleidungsstücke oder dergleichen sodann in bequemer Weise auf seine Gestelle, Ständer oder dergleichen umhängen kann. Die Kleiderbügel, auf welche hier Bezug genommen wird, werden üblicherweise als Versandbügel (im englischen Sprachbereich als "ship-on" hangers) bezeichnet und bieten dem betreffenden Händler den offensichtlichen Vorteil bzw. die vorteilhafte Bequemlichkeit, die zu verkaufenden Kleidungsstücke jeweils bereits in einem einem geeigneten Angebotszustand auf einem Kleiderbügel entsprechenden Zustand zu erhalten, der es seinerseits gestattet, daß ein an einem Kleiderbügel gehaltenes Bekleidungsstück auf einfache Weise mit wenig bzw. praktisch keinem Aufwand auf eine Haltestange eines Displaygestells gehängt werden kann. Darüberhinaus ist ein solcher Kleiderbügel so billig, daß es ohne weiteres möglich ist, ihn mitzugeben, wenn der Kunde dieses nach erfolgtem Kauf des betreffenden Kleidungsstückes wünscht, wobei der Kleiderbügel seine primäre Funktion einer vorteilhaften Zurschaustellung des betreffenden Kleidungsstückes mit dessen Verkauf erzielt hat.
Das wirtschaftliche Bedürfnis und die Vorteilhaftigkeit derartiger vorstehend allgemein beschriebener Kunststoff-Versandbügel hat demgemäß zu einer Vielzahl unterschiedlicher Ausgestaltungen geführt, die sich jeweils bezüglich spezifischer konstruktiver Merkmale voneinander unterscheiden, wie dieses beispielhaft anhand des in Fig. 1 dargestellten vorbekannten Kleiderbügels beschrieben werden soll, der bestimmte konstruktive Grundmerkmale bzw. charakteristische Merkmale aufweist. Im einzelnen sei bezüglich eines typischen vorbekannten Kleiderbügels dieser Art, von dem einer in Fig. 1 dargestellt ist, der zumindest im wesentlichen dem Kleiderbügel gemäß der US 4,148,421 entspricht und allgemein bzw. insgesamt mit 10' bezeichnet ist, ausgeführt, daß ein solcher Kleiderbügel einen flachen Kunststoffkörper 12' aufweist, der integral angeformte, nachstehend der Einfachheit halber als "Klemmen" bezeichnete Halte- bzw. Einspannklemmen 14' an strategisch zweckmäßigen Punkten aufweist, die jeweils wenigstens zum Teil im Einsatzfalle mit einem am Kleiderbügel 10' zu befestigenden Kleidungsstück in Eingriff zu bringen sind, wie dieses in Fig. 1 dargestellt und demgemäß aus dieser erkennbar ist. Weiterhin sei allgemein darauf verwiesen, daß jede Klemme 14' einen Finger 16' aufweist, der an einer benachbarten Stelle zu einem gegenüberliegenden Wandungsoberflächenabschnitt 18' angeordnet ist, der Teil des Kunststoffkörpers 12' des Kleiderbügels ist. Damit ergibt sich jeweils zwischen einem Finger 16' und der zugehörigen Wandungsoberfläche 18' ein Schlitz 20', in dem ein Hüftband oder ein anderer Teil eines Bekleidungsstückes aufzunehmen ist, welches von dem Kleiderbügel 10' abgestützt bzw. gehalten werden soll.
Bei einer Bezugnahme auf den vorbekannten Kleiderbügel 10' gemäß Fig. 1 ist es bedeutungsvoll darauf zu verweisen, daß beim Einführen des Bekleidungsstückes in den freien Zwischenraum 22 der fingerartigen Klemme 14' der Finger 16' in Richtung des Pfeils 24 gedrückt wird, um damit für das entsprechend dicke Material des Hüftbandes oder dergleichen, welches in den Schlitz 20' bzw. den diesem gegenüber verbreiterten freien Zwischenraum 22' des Schlitzes 20' eingeführt werden soll, auch tatsächlich die entsprechende Zugangsmöglichkeit zu schaffen. Der Finger 16' verbleibt in dieser leichten Winkelstellung, und es wurde in der Praxis herausgefunden, daß als Ergebnis hiervon Beanspruchungskonzentrationen in dem Kunststoffmaterial des Kleiderbügels 10' entstehen, welche letztlich zu einem Bruch der Finger 16' führen. Dieser Bruch erfolgt im allgemeinen an der Verbindungsstelle eines Fingers 16' mit dem Kunststoffkörper 12', also etwa bei 26'.
Nun hat es selbstverständlich zahlreiche Versuche gegeben, das Abbrechen der Finger der Klemmen des Kleiderbügels an ihrer Verbindungsstelle mit dem Kunststoffkörper zu vermeiden. So sind beispielsweise bei einem anderen vorbekannten Modell eines Kleiderbügels 10", wie er in Fig. 2 dargestellt ist, die Finger 16" jeweils im wesentlichen als verstärkte Kante bzw. Rippe ausgebildet worden, beispielsweise ähnlich zu den in Fig. 2 erkennbaren, am Rand des Kunststoffkörpers 12" verlaufenden Umfangsrippen 28", welche traditioneller- und wirkungsvollerweise dazu dienen, die Konstruktionsfestigkeit des Kunststoffkörpers 12' eines solchen Kleiderbügels zu erhöhen. Obwohl diese Lösung gegenüber dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik eine Verbesserung darstellt, löst sie das hier abgehandelte Problem nicht völlig. Denn selbst bei den Kleiderbügeln 10" gemäß Fig. 2 hat sich in der Praxis herausgestellt, daß die Finger 16" der integral geformten Klemmen 14" dennoch an Stellen 26" brechen, wenn ein Hüftband oder dergleichen in den Schlitz 20" eingeführt wird, um an einander gegenüberliegenden Seiten von einem Finger 16" und der entsprechenden Wandungsoberfläche 18" gegriffen werden.
Aus DE-GM 76 36 729 ist ein Kleiderbügel für Röcke bekannt, der J- sowie U-förmig ausgebildete Haken zum Einhängen von Rockschlaufen aufweist, welche darin frei beweglich sind, wobei sich die Hakenöffnungen im wesentlichen horizontal erstrecken.
In DE-GM 76 13 691 ist ein Kleiderbügel offenbart, bei dem eine Einhängevorrichtung für Rockschlaufen durch sich im wesentlichen horizontal erstreckende, hakenartige Laschen, die federnd an der Unterseite der Bügelarme anliegen, gekennzeichnet ist, um so ein Herausrutschen der Rockschlaufen, die in den hakenartigen Laschen frei beweglich sind, zu verhindern.
Aus US 2,421,307 ist des weiteren ein Kleiderbügel vorbekannt, der aus mehreren Teilen besteht, das heißt montiert werden muß, vorzugsweise aus Holz oder Aluminium hergestellt werden soll und Federelemente zum Festklemmen von Kleidungsstücken aufweist. Neben der notwendigen Montage weist dieser Kleiderbügel den wesentlichen Nachteil auf, daß die Federelemente im rechten Winkel zur Bügelkörperfläche angeordnet und vor allem wirksam sind, wodurch sich die Breite des Kleiderbügels mehr als verdreifacht, was bei mehreren, nebeneinander aufgehängten Kleidungsstücken eine extreme Verschwendung des zur Verfügung stehenden Platzes mit sich bringt.
In DE 81 16 612 U1 ist ein Kleiderbügel offenbart, welcher an seinen beiden Enden jeweils einen Haken zum Einhängen von Rockschlaufen und daneben eine (elastische) Federnase mit einem nach unten offenen Schlitz besitzt. Die Haken stimmen mit denjenigen aus DE-GM 76 36 729 ebenso identisch überein, wie die Federnasen mit den oben zum Stand der Technik angeführten Klemmkonstruktionen, welche somit den gemeinsamen Nachteil besitzen, daß die hohen Beanspruchungen in den Fingernasen bzw. -abschnitten häufig zu Brüchen führen.
Aus DE 81 29 186 U1 ist weiterhin ein Kleiderbügel bekannt, welcher an seinen Bügelenden jeweils einen sich horizontal erstreckenden sogenannten Haltestreifen zum Einhängen von Schlaufen oder Trägern und eine Klammer zum klemmenden Halten eines Kleidungsstücks aufweist, wobei diese Klammern aus mehreren Teilen, unter anderem einer Feder, bestehen, so daß sie vergleichsweise teuer sind und montiert werden müssen. Die genannten Haltestreifen sind an der Bügeloberseite angeordnet, so daß sie auf Vorsprüngen, die aus der Bügeloberseite hervorstehen, aufliegen, um ein ungewolltes Herausrutschen der in dem durch die Haltestreifen abgegrenzten Raum frei beweglichen Rockschlaufen zu verhindern.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Kleiderbügel zu schaffen, bei dem es unter normaler Nutzung nicht zu einer Beschädigung bzw. zum Bruch der Klemmenfinger kommt. Dabei soll das Entstehen irgendwelcher Beanspruchungen im Kunststoffmaterial des Kleiderbügels minimalisiert werden, die aufgrund der Klemmenteile bei Gebrauch entstehen können, um dennoch eine feste, wenn nicht gar eine noch festere klemmende Halterung eines zu befestigenden Kleiderbügels zu erzielen, als dieses bei bekannten Versandkleiderbügeln der Fall ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Kunststoff-Kleiderbügel gemäß dem beigefügten Anspruch 1 gelöst, der einen mittig angeordneten Aufhängehaken aufweist, der an seinem unteren Ende mit einem stegartigen, im Gebrauchszustand horizontalen Bügelkörper verbunden ist, an dessen freien Endabschnitten jeweils zum Befestigen eines Abschnittes eines Kleidungsstückes wenigstens ein in der Erstreckungsebene des Bügelkörpers liegendes, U-förmiges Haltemittel integral angeformt ist, welches an seinem freien Schenkel einen Finger aufweist, der unter Bildung eines ersten Spaltes mit Abstand zu der gegenüberliegenden, seitlichen Wandung des Bügelkörpers und unter Bildung eines zweiten Spaltes mit Abstand zu dem freien Schenkel in das U-förmige Haltemittel hineinragt, und der gekennzeichnet ist durch jeweils wenigstens einen Finger an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten, der beim Einführen des Kleidungsstückes in den ersten Spalt in der Erstreckungsebene des Bügelkörpers quer zu der seitlichen Wandung elastisch beweglich ist, so daß das Kleidungsstück klemmend gehalten wird, und eine Klemmnase, die an der der seitlichen Wandung des Bügelkörpers zugekehrten Seite des Fingers angeformt ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf eine Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine seitliche Draufsicht auf einen vorbekannten Kleiderbügel aus Kunststoff,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines anderen vorbekannten Kleiderbügels,
Fig. 3 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Kleiderbügels mit Klemmen zum Halten eines Bekleidungsstückes,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung durch den Kleiderbügel gemäß Fig. 3 in Richtung der Schnittlinie 4-4 gesehen,
Fig. 5 eine Fig. 3 entsprechende Darstellung in verkleinertem Maßstab mit einem von dem Kleiderbügel gehaltenen Kleidungsstück, welches die Funktionsweise zeigt, und
Fig. 6, 6a Teildarstellungen des in Fig. 5 mit einer Kreislinie 6 eingekreisten Abschnittes, welche die Funktionsweise der Klemmen bei dem erfindungsgemäßen Kleiderbügel gemäß den Fig. 3 bis 5 verdeutlichen.
Eine wirksame Lösung, welche ein Brechen der (vorstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 mit 16' bzw. 16" bezeichneten) Finger zum Greifen eines Bekleidungsstückes bzw. eines Abschnittes hiervon verhindert, ist bei dem Versandbügel verwirklicht, wie er in den Fig. 3 bis 5 und den sich hierauf beziehenden Detaildarstellungen gemäß den Fig. 6 und 6a dargestellt ist, welche nunmehr zum besseren Verständnis des der vorliegenden Patentanmeldung zugrundeliegenden erfinderischen Konzepts im einzelnen beschrieben werden.
Der in den Fig. 3 bis 6/6a dargestellte Kleiderbügel 10 verwirklicht in mehrfacher Hinsicht die konventionellen konstruktiven Merkmale der bereits beschriebenen, vorbekannten Kleiderbügel gemäß den Fig. 1 und 2. Es soll daher zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen auf eine Beschreibung dieser konventionellen konstruktiven Merkmale bei einer Beschreibung eines des dem vorbekannten Stand der Technik gegenüber verbesserten Kleiderbügels gemäß den Fig. 3 bis 5 verzichtet werden, und es dürfte der Hinweis ausreichen, daß diese konstruktiven Merkmale jeweils mit den gleichen Bezugszeichen (jedoch ohne " ' " bzw. " " ") bezeichnet sind, wie sie in Verbindung mit der Beschreibung der Kleiderbügel gemäß den Fig. 1 und 2 verwendet worden sind. Der Unterschied des erfindungsgemäßen Kleiderbügels 10 besteht in konstruktiven Merkmalen bezüglich der Klemmen 14, die beim Befestigen eines Kleidungsstückes mit diesem in Eingriff kommen und nachstehend nunmehr im einzelnen beschrieben werden, wobei diese Verbesserungen aus konstruktiven Merkmalen bestehen, die mit dem Bezugszeichen 30 beginnen.
Wie in Fig. 3 im einzelnen deutlich dargestellt ist, weist jedes U-förmige Haltemittel 14 an seinem Schenkel 30 den gleichen Finger 16 auf, und zwar in einer benachbarten Abstandsposition zu einem im Gebrauchszustand mit einem Bekleidungsstück in Eingriff kommenden Wandungsoberflächenabschnitt bzw. seitlichen Wandung 18, so daß dazwischen - das heißt also jeweils zwischen einem Finger 16 und einem Wandungsoberflächenabschnitt 18 - ein erster Spalt bzw. Schlitz 20 zum Einführen eines Bekleidungsstückes gebildet wird. Die Finger 16 sind jedoch mit dem Kunststoffkörper 12 durch einen Verbindungsabschnitt 30 verbunden. Das Wichtige dieser Maßnahme besteht darin, daß ein Finger 16 hierdurch mit einem zusätzlichen Zwischenraum bzw. zweiten Spalt 32 integral ausgebildet werden kann, der hinter dem Finger 16 liegt, sowie mit dem Zwischenraum 20 zwischen ihm und der Wandungsoberfläche 18. Demgemäß besitzt jede Klemme bzw. Haltemittel 14 des Kleiderbügels 10, von denen an jedem Ende des Kleiderbügels 10 drei Stück vorhanden sind, wie deutlich aus Fig. 3 hervorgeht, die Voraussetzung für einen (zusätzlichen) freien Zwischenraum 32 auf der einen Seite des Fingers 16 sowie den üblichen Zwischenraum 20 auf der gegenüberliegenden Seite. Das Vorhandensein des (zusätzlichen) Zwischenraums 32 an der vorstehend beschriebenen Stelle wirkt sich beachtlich auf die Art und Weise aus, in welcher jede der Klemmen 14 funktioniert, was nachfolgend im einzelnen beschrieben ist und am besten unter Bezugnahme auf die Fig. 6 und 6a verständlich ist.
Wie in den Fig. 6 und 6a dargestellt ist, wird zum Beispiel ein Hüftband 34 eines Kleidungsstückes in typischer Weise in den Schlitz 20 der Fingerklemme 14 eingeführt. Dieses hat selbstverständlich eine geringfügige Winkelbewegung sowohl des Fingers 16 als auch des Schenkels 30 von der Wandungsoberfläche 18 fortgerichtet zur Folge, wobei diese Bewegung selbstverständlich notwendig ist, um eine Einführung des relativ dicken Hüftbandmaterials in den Schlitz 20 zu ermöglichen. Statt in der in Fig. 6 dargestellten Winkelstellung zu bleiben, nimmt die Klemme 14 jedoch die in Fig. 6a genauer dargestellte Stellung ein. Bei dieser verbleibt der Finger 16 in Klemmkontakt mit dem Hüftband 34 des Bekleidungsstückes, aber der Finger 16 gibt hinreichend großen Freiraum für die Menge des Hüftbandmaterials 34, indem er geringfügig in den Zwischenraum 32 ausweicht, das heißt mit anderen Worten in eine Richtung quer zum Wandungsoberflächenabschnitt 18 und von diesem weggerichtet. Das hat zur Folge, daß bei dem erfindungsgemäßen Kleiderbügel gemäß den Fig. 3 bis 5 das Kleidungsstück in angebrachtem Zustand in festem Griff zwischen dem Finger 16 und der Wandungsoberfläche 18 ist, daß aber die vorstehend erläuterte Fingerbewegung in den freien Zwischenraum 32 - wie in der Praxis gefunden wurde - dazu führt, jegliche Beanspruchung in dem Kunststoff-Konstruktionsmaterial des Kleiderbügels 10 an der Stelle 26 zu vermeiden, an welcher bei den vorbekannten Kleiderbügeln eine ganz erhebliche Bruchgefahr besteht.
Wie wohl am besten anhand der vergrößerten Darstellungen gemäß den Fig. 6 und 6a verständlich sein dürfte, ist die dem Wandoberflächenabschnitt 18 und demgemäß im Gebrauchszustand auch dem dazwischen angeordneten Kleidungsstück 34 zugekehrte Seite des Fingers 16 mit einem nachstehend als Klemmnase bezeichneten "Greif- bzw. Klemmvorsprung" in der speziellen Ausgestaltung, zum Beispiel eines Höckers, versehen. Diese vorspringende Klemmnase 36 ist demgemäß in vorteilhafter Weise im Gebrauch unter Druck mit dem Bekleidungsstück 34 im Eingriff, wenn sich der Finger 16 von dem Wandungsoberflächenabschnitt 18 in der beschriebenen Weise fortbewegt, wobei dieses die auf das angebrachte Kleidungsstück ausgeübte Reibungs- bzw. Klemmkraft in bemerkenswerter Weise erhöht.
Vollständigkeitshalber sei darauf verwiesen, daß von den erfindungsgemäßen Maßnahmen nicht nur in höchst wirkungsvoller Weise Gebrauch gemacht werden kann, wenn es sich bei der Klemme 14 um eine solche mit vertikaler Orientierung handelt, sondern auch bei einer horizontal orientierten Klemme, und daß unabhängig von der Orientierung in vertikaler oder horizontaler Richtung das gleiche positive Ergebnis erzielt wird, indem nämlich die Bewegung des Fingers 16 der Klemme 14 in einen hinter dem Finger 16 befindlichen Zwischenraum 32 in wirksamer Weise jegliche Beanspruchung vermeidet, die zu einem Bruch des Konstruktionsmaterials an der Verbindungsstelle zwischen dem Finger 16 und dem Körper 12 des Kleiderbügels 10 führen könnte.
Aus dem Vorhergehenden dürfte ohne weiteres entnehmbar sein, daß ein Kunststoff-Versandkleiderbügel aus beispielsweise Styrol oder einem ähnlichen Konstruktionsmaterial beschrieben worden ist, bei dem in effizienter Weise Vorsorge getroffen worden ist, um den Kleiderbügel von Beanspruchungen freizuhalten, die letztlich zu einem Bruch führen, wenn das in die betreffende Klemme zwecks Anbringen des Bekleidungsstückes an dem Kleiderbügel einzuführende Material in diese eingeführt wird bzw. ist.

Claims (3)

1. Kunststoff-Kleiderbügel mit einem mittig angeordneten Aufhängehaken, der an seinem unteren Ende mit einem stegartigen im Gebrauchszustand horizontalen Bügelkörper verbunden ist, an dessen freien Endabschnitten jeweils zum Befestigen eines Abschnittes eines Kleidungsstückes wenigstens ein in der Erstreckungsebene des Bügelkörpers liegendes U-förmiges Haltemittel integral angeformt ist, welches an seinem freien Schenkel einen Finger aufweist, der unter Bildung eines ersten Spaltes mit Abstand zu der gegenüberliegenden seitlichen Wandung des Bügelkörpers und unter Bildung eines zweiten Spaltes mit Abstand zu dem freien Schenkel in das U-förmige Haltemittel hineinragt, gekennzeichnet durch jeweils wenigstens einen Finger (16) an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten, der beim Einführen des Kleidungsstückes in den ersten Spalt (20) in der Erstreckungsebene des Bügelkörpers (12) quer zu der seitlichen Wandung elastisch beweglich ist, so daß das Kleidungsstück klemmend gehalten wird, und eine Klemmnase (36), die an der der seitlichen Wandung (18) des Bügelkörpers (12) zugekehrten Seite des Fingers angeformt ist.
2. Kunststoff-Kleiderbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten jeweils wenigstens ein Finger (16) im wesentlichen vertikal erstreckt.
3. Kunststoff-Kleiderbügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten des Bügelkörpers (12) weitere Finger angeordnet sind, von denen sich wenigstens ein Finger im wesentlichen horizontal erstreckt.
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