DE3348508C2 - Kleiderbügel - Google Patents
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- A47G25/14—Clothing hangers, e.g. suit hangers
- A47G25/48—Hangers with clamps or the like, e.g. for trousers or skirts
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kleiderbügel aus Kunststoff mit integral ausgeformten
Haltemitteln zum Aufhängen eines Kleidungsstückes gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Die Klemmenkonstruktion eines typischen Wegwerf- bzw. Versandkleiderbügels weist,
wie es zum Beispiel in der US 4,148,421 offenbart ist, einen Finger auf, der beim
Einführen des betreffenden Kleidungsstückes in einen von dem Finger und einem
Wandabschnitt gebildeten Schlitz geringfügig von diesem Wandungs
oberflächenabschnitt weggedrückt wird. Das von dem Kleiderbügel ergriffene bzw. an
diesem aufgehängte Kleidungsstück wird sodann zu einem Händler versandt, der es
zweckmäßigerweise mühelos ohne besondere Bearbeitung auf eine Stange oder eine
andere Stützeinrichtung eines Display-Gestells oder dergleichen hängen kann. Es
passiert jedoch leider häufig, daß der Fingerabschnitt einer solchen
Kleiderbügelklemme, der, wie bereits erwähnt, beim Aufhängen eines
Bekleidungsstückes etwas zur einen Seite hin gedrückt wird, an seiner
Verbindungsstelle zu dem Kleiderbügel bzw. dessen Körper aufgrund der
Beanspruchung bricht, die bei diesem Vorgang in dem Kunststoff-Konstruktionsmaterial
des Kleiderbügels entsteht.
Es gibt zahlreiche Ausgestaltungen von billigen, im allgemeinen durch Spritzguß
hergestellten Kleiderbügeln aus Kunststoff, an welchen Bekleidungsstücke oder
dergleichen in einem Herstellungswerk für Bekleidungsstücke oder in einem anderen
Herstellungsbetrieb oder dergleichen jeweils befestigt und beispielsweise zu einem
Groß- oder Einzelhändler versandt werden, welcher die Kleidungsstücke oder
dergleichen sodann in bequemer Weise auf seine Gestelle, Ständer oder dergleichen
umhängen kann. Die Kleiderbügel, auf welche hier Bezug genommen wird, werden
üblicherweise als Versandbügel (im englischen Sprachbereich als "ship-on" hangers)
bezeichnet und bieten dem betreffenden Händler den offensichtlichen Vorteil bzw. die
vorteilhafte Bequemlichkeit, die zu verkaufenden Kleidungsstücke jeweils bereits in
einem einem geeigneten Angebotszustand auf einem Kleiderbügel entsprechenden
Zustand zu erhalten, der es seinerseits gestattet, daß ein an einem Kleiderbügel
gehaltenes Bekleidungsstück auf einfache Weise mit wenig bzw. praktisch keinem
Aufwand auf eine Haltestange eines Displaygestells gehängt werden kann.
Darüberhinaus ist ein solcher Kleiderbügel so billig, daß es ohne weiteres möglich ist,
ihn mitzugeben, wenn der Kunde dieses nach erfolgtem Kauf des betreffenden
Kleidungsstückes wünscht, wobei der Kleiderbügel seine primäre Funktion einer
vorteilhaften Zurschaustellung des betreffenden Kleidungsstückes mit dessen Verkauf
erzielt hat.
Das wirtschaftliche Bedürfnis und die Vorteilhaftigkeit derartiger vorstehend allgemein
beschriebener Kunststoff-Versandbügel hat demgemäß zu einer Vielzahl
unterschiedlicher Ausgestaltungen geführt, die sich jeweils bezüglich spezifischer
konstruktiver Merkmale voneinander unterscheiden, wie dieses beispielhaft anhand des
in Fig. 1 dargestellten vorbekannten Kleiderbügels beschrieben werden soll, der
bestimmte konstruktive Grundmerkmale bzw. charakteristische Merkmale aufweist. Im
einzelnen sei bezüglich eines typischen vorbekannten Kleiderbügels dieser Art, von dem
einer in Fig. 1 dargestellt ist, der zumindest im wesentlichen dem Kleiderbügel gemäß
der US 4,148,421 entspricht und allgemein bzw. insgesamt mit 10' bezeichnet ist,
ausgeführt, daß ein solcher Kleiderbügel einen flachen Kunststoffkörper 12' aufweist,
der integral angeformte, nachstehend der Einfachheit halber als "Klemmen" bezeichnete
Halte- bzw. Einspannklemmen 14' an strategisch zweckmäßigen Punkten aufweist, die
jeweils wenigstens zum Teil im Einsatzfalle mit einem am Kleiderbügel 10' zu
befestigenden Kleidungsstück in Eingriff zu bringen sind, wie dieses in Fig. 1
dargestellt und demgemäß aus dieser erkennbar ist. Weiterhin sei allgemein darauf
verwiesen, daß jede Klemme 14' einen Finger 16' aufweist, der an einer benachbarten
Stelle zu einem gegenüberliegenden Wandungsoberflächenabschnitt 18' angeordnet ist,
der Teil des Kunststoffkörpers 12' des Kleiderbügels ist. Damit ergibt sich jeweils
zwischen einem Finger 16' und der zugehörigen Wandungsoberfläche 18' ein
Schlitz 20', in dem ein Hüftband oder ein anderer Teil eines Bekleidungsstückes
aufzunehmen ist, welches von dem Kleiderbügel 10' abgestützt bzw. gehalten werden
soll.
Bei einer Bezugnahme auf den vorbekannten Kleiderbügel 10' gemäß Fig. 1 ist es
bedeutungsvoll darauf zu verweisen, daß beim Einführen des Bekleidungsstückes in den
freien Zwischenraum 22 der fingerartigen Klemme 14' der Finger 16' in Richtung des
Pfeils 24 gedrückt wird, um damit für das entsprechend dicke Material des Hüftbandes
oder dergleichen, welches in den Schlitz 20' bzw. den diesem gegenüber verbreiterten
freien Zwischenraum 22' des Schlitzes 20' eingeführt werden soll, auch tatsächlich die
entsprechende Zugangsmöglichkeit zu schaffen. Der Finger 16' verbleibt in dieser
leichten Winkelstellung, und es wurde in der Praxis herausgefunden, daß als Ergebnis
hiervon Beanspruchungskonzentrationen in dem Kunststoffmaterial des
Kleiderbügels 10' entstehen, welche letztlich zu einem Bruch der Finger 16' führen.
Dieser Bruch erfolgt im allgemeinen an der Verbindungsstelle eines Fingers 16' mit
dem Kunststoffkörper 12', also etwa bei 26'.
Nun hat es selbstverständlich zahlreiche Versuche gegeben, das Abbrechen der Finger
der Klemmen des Kleiderbügels an ihrer Verbindungsstelle mit dem Kunststoffkörper
zu vermeiden. So sind beispielsweise bei einem anderen vorbekannten Modell eines
Kleiderbügels 10", wie er in Fig. 2 dargestellt ist, die Finger 16" jeweils im
wesentlichen als verstärkte Kante bzw. Rippe ausgebildet worden, beispielsweise
ähnlich zu den in Fig. 2 erkennbaren, am Rand des Kunststoffkörpers 12"
verlaufenden Umfangsrippen 28", welche traditioneller- und wirkungsvollerweise dazu
dienen, die Konstruktionsfestigkeit des Kunststoffkörpers 12' eines solchen
Kleiderbügels zu erhöhen. Obwohl diese Lösung gegenüber dem vorstehend
beschriebenen Stand der Technik eine Verbesserung darstellt, löst sie das hier
abgehandelte Problem nicht völlig. Denn selbst bei den Kleiderbügeln 10" gemäß
Fig. 2 hat sich in der Praxis herausgestellt, daß die Finger 16" der integral geformten
Klemmen 14" dennoch an Stellen 26" brechen, wenn ein Hüftband oder dergleichen in
den Schlitz 20" eingeführt wird, um an einander gegenüberliegenden Seiten von einem
Finger 16" und der entsprechenden Wandungsoberfläche 18" gegriffen werden.
Aus DE-GM 76 36 729 ist ein Kleiderbügel für Röcke bekannt, der J- sowie U-förmig
ausgebildete Haken zum Einhängen von Rockschlaufen aufweist, welche darin frei
beweglich sind, wobei sich die Hakenöffnungen im wesentlichen horizontal erstrecken.
In DE-GM 76 13 691 ist ein Kleiderbügel offenbart, bei dem eine Einhängevorrichtung
für Rockschlaufen durch sich im wesentlichen horizontal erstreckende, hakenartige
Laschen, die federnd an der Unterseite der Bügelarme anliegen, gekennzeichnet ist, um
so ein Herausrutschen der Rockschlaufen, die in den hakenartigen Laschen frei
beweglich sind, zu verhindern.
Aus US 2,421,307 ist des weiteren ein Kleiderbügel vorbekannt, der aus mehreren
Teilen besteht, das heißt montiert werden muß, vorzugsweise aus Holz oder Aluminium
hergestellt werden soll und Federelemente zum Festklemmen von Kleidungsstücken
aufweist. Neben der notwendigen Montage weist dieser Kleiderbügel den wesentlichen
Nachteil auf, daß die Federelemente im rechten Winkel zur Bügelkörperfläche
angeordnet und vor allem wirksam sind, wodurch sich die Breite des Kleiderbügels
mehr als verdreifacht, was bei mehreren, nebeneinander aufgehängten Kleidungsstücken
eine extreme Verschwendung des zur Verfügung stehenden Platzes mit sich bringt.
In DE 81 16 612 U1 ist ein Kleiderbügel offenbart, welcher an seinen beiden Enden
jeweils einen Haken zum Einhängen von Rockschlaufen und daneben eine (elastische)
Federnase mit einem nach unten offenen Schlitz besitzt. Die Haken stimmen mit
denjenigen aus DE-GM 76 36 729 ebenso identisch überein, wie die Federnasen mit
den oben zum Stand der Technik angeführten Klemmkonstruktionen, welche somit den
gemeinsamen Nachteil besitzen, daß die hohen Beanspruchungen in den Fingernasen
bzw. -abschnitten häufig zu Brüchen führen.
Aus DE 81 29 186 U1 ist weiterhin ein Kleiderbügel bekannt, welcher an seinen
Bügelenden jeweils einen sich horizontal erstreckenden sogenannten Haltestreifen zum
Einhängen von Schlaufen oder Trägern und eine Klammer zum klemmenden Halten
eines Kleidungsstücks aufweist, wobei diese Klammern aus mehreren Teilen, unter
anderem einer Feder, bestehen, so daß sie vergleichsweise teuer sind und montiert
werden müssen. Die genannten Haltestreifen sind an der Bügeloberseite angeordnet, so
daß sie auf Vorsprüngen, die aus der Bügeloberseite hervorstehen, aufliegen, um ein
ungewolltes Herausrutschen der in dem durch die Haltestreifen abgegrenzten Raum frei
beweglichen Rockschlaufen zu verhindern.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Kleiderbügel
zu schaffen, bei dem es unter normaler Nutzung nicht zu einer Beschädigung bzw. zum
Bruch der Klemmenfinger kommt. Dabei soll das Entstehen irgendwelcher
Beanspruchungen im Kunststoffmaterial des Kleiderbügels minimalisiert werden, die
aufgrund der Klemmenteile bei Gebrauch entstehen können, um dennoch eine feste,
wenn nicht gar eine noch festere klemmende Halterung eines zu befestigenden
Kleiderbügels zu erzielen, als dieses bei bekannten Versandkleiderbügeln der Fall ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Kunststoff-Kleiderbügel gemäß dem
beigefügten Anspruch 1 gelöst, der einen mittig angeordneten Aufhängehaken aufweist,
der an seinem unteren Ende mit einem stegartigen, im Gebrauchszustand horizontalen
Bügelkörper verbunden ist, an dessen freien Endabschnitten jeweils zum Befestigen
eines Abschnittes eines Kleidungsstückes wenigstens ein in der Erstreckungsebene des
Bügelkörpers liegendes, U-förmiges Haltemittel integral angeformt ist, welches an
seinem freien Schenkel einen Finger aufweist, der unter Bildung eines ersten Spaltes
mit Abstand zu der gegenüberliegenden, seitlichen Wandung des Bügelkörpers und
unter Bildung eines zweiten Spaltes mit Abstand zu dem freien Schenkel in das
U-förmige Haltemittel hineinragt, und der gekennzeichnet ist durch jeweils wenigstens
einen Finger an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten, der beim Einführen
des Kleidungsstückes in den ersten Spalt in der Erstreckungsebene des Bügelkörpers
quer zu der seitlichen Wandung elastisch beweglich ist, so daß das Kleidungsstück
klemmend gehalten wird, und eine Klemmnase, die an der der seitlichen Wandung des
Bügelkörpers zugekehrten Seite des Fingers angeformt ist.
Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf
eine Zeichnung weiter erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine seitliche Draufsicht auf einen vorbekannten
Kleiderbügel aus Kunststoff,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung eines anderen
vorbekannten Kleiderbügels,
Fig. 3 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Kleiderbügels
mit Klemmen zum Halten eines Bekleidungsstückes,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung durch den Kleiderbügel gemäß
Fig. 3 in Richtung der Schnittlinie 4-4 gesehen,
Fig. 5 eine Fig. 3 entsprechende Darstellung in verkleinertem
Maßstab mit einem von dem Kleiderbügel gehaltenen
Kleidungsstück, welches die Funktionsweise zeigt, und
Fig. 6, 6a Teildarstellungen des in Fig. 5 mit einer Kreislinie 6
eingekreisten Abschnittes, welche die Funktionsweise
der Klemmen bei dem erfindungsgemäßen Kleiderbügel
gemäß den Fig. 3 bis 5 verdeutlichen.
Eine wirksame Lösung, welche ein Brechen der (vorstehend unter Bezugnahme auf die
Fig. 1 und 2 mit 16' bzw. 16" bezeichneten) Finger zum Greifen eines
Bekleidungsstückes bzw. eines Abschnittes hiervon verhindert, ist bei dem
Versandbügel verwirklicht, wie er in den Fig. 3 bis 5 und den sich hierauf
beziehenden Detaildarstellungen gemäß den Fig. 6 und 6a dargestellt ist, welche
nunmehr zum besseren Verständnis des der vorliegenden Patentanmeldung
zugrundeliegenden erfinderischen Konzepts im einzelnen beschrieben werden.
Der in den Fig. 3 bis 6/6a dargestellte Kleiderbügel 10 verwirklicht in mehrfacher
Hinsicht die konventionellen konstruktiven Merkmale der bereits beschriebenen,
vorbekannten Kleiderbügel gemäß den Fig. 1 und 2. Es soll daher zur Vermeidung
unnötiger Wiederholungen auf eine Beschreibung dieser konventionellen konstruktiven
Merkmale bei einer Beschreibung eines des dem vorbekannten Stand der Technik
gegenüber verbesserten Kleiderbügels gemäß den Fig. 3 bis 5 verzichtet werden,
und es dürfte der Hinweis ausreichen, daß diese konstruktiven Merkmale jeweils mit
den gleichen Bezugszeichen (jedoch ohne " ' " bzw. " " ") bezeichnet sind, wie sie in
Verbindung mit der Beschreibung der Kleiderbügel gemäß den Fig. 1 und 2
verwendet worden sind. Der Unterschied des erfindungsgemäßen Kleiderbügels 10
besteht in konstruktiven Merkmalen bezüglich der Klemmen 14, die beim Befestigen
eines Kleidungsstückes mit diesem in Eingriff kommen und nachstehend nunmehr im
einzelnen beschrieben werden, wobei diese Verbesserungen aus konstruktiven
Merkmalen bestehen, die mit dem Bezugszeichen 30 beginnen.
Wie in Fig. 3 im einzelnen deutlich dargestellt ist, weist jedes U-förmige
Haltemittel 14 an seinem Schenkel 30 den gleichen Finger 16 auf, und zwar in einer
benachbarten Abstandsposition zu einem im Gebrauchszustand mit einem
Bekleidungsstück in Eingriff kommenden Wandungsoberflächenabschnitt bzw.
seitlichen Wandung 18, so daß dazwischen - das heißt also jeweils zwischen einem
Finger 16 und einem Wandungsoberflächenabschnitt 18 - ein erster Spalt bzw.
Schlitz 20 zum Einführen eines Bekleidungsstückes gebildet wird. Die Finger 16 sind
jedoch mit dem Kunststoffkörper 12 durch einen Verbindungsabschnitt 30 verbunden.
Das Wichtige dieser Maßnahme besteht darin, daß ein Finger 16 hierdurch mit einem
zusätzlichen Zwischenraum bzw. zweiten Spalt 32 integral ausgebildet werden kann,
der hinter dem Finger 16 liegt, sowie mit dem Zwischenraum 20 zwischen ihm und der
Wandungsoberfläche 18. Demgemäß besitzt jede Klemme bzw. Haltemittel 14 des
Kleiderbügels 10, von denen an jedem Ende des Kleiderbügels 10 drei Stück vorhanden
sind, wie deutlich aus Fig. 3 hervorgeht, die Voraussetzung für einen (zusätzlichen)
freien Zwischenraum 32 auf der einen Seite des Fingers 16 sowie den üblichen
Zwischenraum 20 auf der gegenüberliegenden Seite. Das Vorhandensein des
(zusätzlichen) Zwischenraums 32 an der vorstehend beschriebenen Stelle wirkt sich
beachtlich auf die Art und Weise aus, in welcher jede der Klemmen 14 funktioniert,
was nachfolgend im einzelnen beschrieben ist und am besten unter Bezugnahme auf die
Fig. 6 und 6a verständlich ist.
Wie in den Fig. 6 und 6a dargestellt ist, wird zum Beispiel ein Hüftband 34 eines
Kleidungsstückes in typischer Weise in den Schlitz 20 der Fingerklemme 14 eingeführt.
Dieses hat selbstverständlich eine geringfügige Winkelbewegung sowohl des Fingers 16
als auch des Schenkels 30 von der Wandungsoberfläche 18 fortgerichtet zur Folge,
wobei diese Bewegung selbstverständlich notwendig ist, um eine Einführung des relativ
dicken Hüftbandmaterials in den Schlitz 20 zu ermöglichen. Statt in der in Fig. 6
dargestellten Winkelstellung zu bleiben, nimmt die Klemme 14 jedoch die in Fig. 6a
genauer dargestellte Stellung ein. Bei dieser verbleibt der Finger 16 in Klemmkontakt
mit dem Hüftband 34 des Bekleidungsstückes, aber der Finger 16 gibt hinreichend
großen Freiraum für die Menge des Hüftbandmaterials 34, indem er geringfügig in den
Zwischenraum 32 ausweicht, das heißt mit anderen Worten in eine Richtung quer zum
Wandungsoberflächenabschnitt 18 und von diesem weggerichtet. Das hat zur Folge, daß
bei dem erfindungsgemäßen Kleiderbügel gemäß den Fig. 3 bis 5 das
Kleidungsstück in angebrachtem Zustand in festem Griff zwischen dem Finger 16 und
der Wandungsoberfläche 18 ist, daß aber die vorstehend erläuterte Fingerbewegung in
den freien Zwischenraum 32 - wie in der Praxis gefunden wurde - dazu führt, jegliche
Beanspruchung in dem Kunststoff-Konstruktionsmaterial des Kleiderbügels 10 an der
Stelle 26 zu vermeiden, an welcher bei den vorbekannten Kleiderbügeln eine ganz
erhebliche Bruchgefahr besteht.
Wie wohl am besten anhand der vergrößerten Darstellungen gemäß den Fig. 6
und 6a verständlich sein dürfte, ist die dem Wandoberflächenabschnitt 18 und
demgemäß im Gebrauchszustand auch dem dazwischen angeordneten Kleidungsstück 34
zugekehrte Seite des Fingers 16 mit einem nachstehend als Klemmnase bezeichneten
"Greif- bzw. Klemmvorsprung" in der speziellen Ausgestaltung, zum Beispiel eines
Höckers, versehen. Diese vorspringende Klemmnase 36 ist demgemäß in vorteilhafter
Weise im Gebrauch unter Druck mit dem Bekleidungsstück 34 im Eingriff, wenn sich
der Finger 16 von dem Wandungsoberflächenabschnitt 18 in der beschriebenen Weise
fortbewegt, wobei dieses die auf das angebrachte Kleidungsstück ausgeübte Reibungs-
bzw. Klemmkraft in bemerkenswerter Weise erhöht.
Vollständigkeitshalber sei darauf verwiesen, daß von den erfindungsgemäßen
Maßnahmen nicht nur in höchst wirkungsvoller Weise Gebrauch gemacht werden kann,
wenn es sich bei der Klemme 14 um eine solche mit vertikaler Orientierung handelt,
sondern auch bei einer horizontal orientierten Klemme, und daß unabhängig von der
Orientierung in vertikaler oder horizontaler Richtung das gleiche positive Ergebnis
erzielt wird, indem nämlich die Bewegung des Fingers 16 der Klemme 14 in einen
hinter dem Finger 16 befindlichen Zwischenraum 32 in wirksamer Weise jegliche
Beanspruchung vermeidet, die zu einem Bruch des Konstruktionsmaterials an der
Verbindungsstelle zwischen dem Finger 16 und dem Körper 12 des Kleiderbügels 10
führen könnte.
Aus dem Vorhergehenden dürfte ohne weiteres entnehmbar sein, daß ein
Kunststoff-Versandkleiderbügel aus beispielsweise Styrol oder einem ähnlichen
Konstruktionsmaterial beschrieben worden ist, bei dem in effizienter Weise Vorsorge
getroffen worden ist, um den Kleiderbügel von Beanspruchungen freizuhalten, die
letztlich zu einem Bruch führen, wenn das in die betreffende Klemme zwecks
Anbringen des Bekleidungsstückes an dem Kleiderbügel einzuführende Material in diese
eingeführt wird bzw. ist.
Claims (3)
1. Kunststoff-Kleiderbügel mit einem mittig angeordneten Aufhängehaken, der an seinem
unteren Ende mit einem stegartigen im Gebrauchszustand horizontalen Bügelkörper
verbunden ist, an dessen freien Endabschnitten jeweils zum Befestigen eines Abschnittes
eines Kleidungsstückes wenigstens ein in der Erstreckungsebene des Bügelkörpers
liegendes U-förmiges Haltemittel integral angeformt ist, welches an seinem freien
Schenkel einen Finger aufweist, der unter Bildung eines ersten Spaltes mit Abstand zu der
gegenüberliegenden seitlichen Wandung des Bügelkörpers und unter Bildung eines zweiten
Spaltes mit Abstand zu dem freien Schenkel in das U-förmige Haltemittel hineinragt,
gekennzeichnet durch
jeweils wenigstens einen Finger (16) an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten,
der beim Einführen des Kleidungsstückes in den ersten Spalt (20) in der Erstreckungsebene
des Bügelkörpers (12) quer zu der seitlichen Wandung elastisch beweglich ist, so daß das
Kleidungsstück klemmend gehalten wird, und eine Klemmnase (36), die an der der
seitlichen Wandung (18) des Bügelkörpers (12) zugekehrten Seite des Fingers angeformt
ist.
2. Kunststoff-Kleiderbügel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten
jeweils wenigstens ein Finger (16) im wesentlichen vertikal erstreckt.
3. Kunststoff-Kleiderbügel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß an den einander gegenüberliegenden Endabschnitten des
Bügelkörpers (12) weitere Finger angeordnet sind, von denen sich wenigstens ein Finger
im wesentlichen horizontal erstreckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3328855A DE3328855C2 (de) | 1981-09-30 | 1983-08-10 | Kleiderbügel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3348508C2 true DE3348508C2 (de) | 1999-08-26 |
Family
ID=6206225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3348508A Expired - Lifetime DE3348508C2 (de) | 1983-08-10 | 1983-08-10 | Kleiderbügel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3348508C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB2564842A (en) * | 2017-06-28 | 2019-01-30 | Cassidy Adrian | A hanger for laundry |
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- 1983-08-10 DE DE3348508A patent/DE3348508C2/de not_active Expired - Lifetime
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