AT223916B - Schlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl. - Google Patents

Schlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl.

Info

Publication number
AT223916B
AT223916B AT574259A AT574259A AT223916B AT 223916 B AT223916 B AT 223916B AT 574259 A AT574259 A AT 574259A AT 574259 A AT574259 A AT 574259A AT 223916 B AT223916 B AT 223916B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
loop
central part
carrier material
leather
straps
Prior art date
Application number
AT574259A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Acfa Soc Accom Sempl Di A Stei
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Acfa Soc Accom Sempl Di A Stei filed Critical Acfa Soc Accom Sempl Di A Stei
Application granted granted Critical
Publication of AT223916B publication Critical patent/AT223916B/de

Links

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Metallschlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl. mit einem Mittel- teil und ösenförmig umgebogenen Seitenteilen. Die Befestigung derartiger Schlaufen am Lederartikel ist bisher äusserst umständlich und mühsam und kann trotzdem in vielen Fällen nicht befriedigend durchge- führt werden. Es ist bekannt, die Schlaufen am Leder durch Annähen oder Annieten zu befestigen.

   Eine andere Befestigungsweise, die aber nur bei Doppelösen möglich erscheint, besteht darin, einen zwischen den Ösen liegenden Schlaufenteil nach seinem gemeinsamen Durchführen mit den Ösen durch eine ent- sprechende Öffnung des Leders zusammenzuquetschen, so dass er nach beiden Seiten über die Öffnung vorstehende Randborde bildet, die mit an der andern   Öffnungsseite   liegenden, mit den Ösen und dem
Schlaufenteil verbundenen Randflanschen gemeinsam das Leder einklemmen und damit die Doppelöse am
Leder fixieren. 



   Diese Ausführung macht es notwendig, zunächst eine geeignete Öffnung aus dem Trägermaterial auszuschneiden und dann erst nach Einführen der Ösen und des Schlaufenteiles die Befestigung vorzunehmen. 



  Durch das Ausschneiden der Öffnung ergibt sich neben dem hohen Arbeitsaufwand für die Anbringung des Bauteiles eine beträchtliche Schwächung des Trägermaterials. Ferner kann, wenn das Trägermaterial einigermassen elastisch ist, bei Druckbelastungen die eine oder andere Öse unter Schrägstellung des Bauteiles gegenüber dem Trägermaterial in die Öffnung hineingedrückt werden. Schliesslich weist die gesamte Befestigung und insbesondere der flachgedrückte   Schlaufenteilein unschönes   Aussehen auf, wobei die Kanten des flachgedrückte Schlaufenteiles dann, wenn weitere Lederstücke an der Doppelöse befestigt werden, Beschädigungen an diesem Leder hervorrufen könnten. Bei andern Schlaufen sind die Seitenteile als durch Schlitze des Leders hindurchführbare Befestigungslaschen ausgebildet, die nach dem Durchführen durch die Schlitze umgebogen werden.

   Diese Befestigungsweise erfordert meist ebenfalls mehrere Arbeitsgänge und hat den Nachteil, dass häufig beim einfachen Umbiegen der rechtwinkelig vom Mittelteil abstehenden Lappen das Leder eingerissen und damit beschädigt wird, so dass derartige Verankerungen nicht voll befriedigen können. Schliesslich ist es auch schon bekannt, zur Befestigung von Schlaufen an der Rückseite des Leders zusätzliche Stützplatten   od. ähnl. zusätzliche   Teile vorzusehen, die mit den Schlaufen über   Befestigungslappen, Nieten od. dgl.   verbunden werden. Eine derartige Befestigung der Schlaufen ist naturgemäss kostspielig und erfordert einen grossen Arbeitsaufwand.

   Beim Befestigen von Ösen aus Leder, Stoffen oder Kunststoff wird meist so vorgegangen, dass diese Schlaufen durch Annähen oder Anheften mit Hilfe einer Heftmaschine und Heftklammern befestigt werden. Weder das Annähen noch das Anheften erweist sich jedoch als haltbar. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Schlaufe der eingangs genannten Art und besteht im wesentlichen darin, dass jeder Seitenteil aufeinanderfolgend einen ersten, im wesentlichen senkrecht zu dem Mittelteil sich erstreckenden Teil, anschliessend einen im wesentlichen parallel zum Mittelteil sich erstreckenden Zwischenteil, weiters einen zweiten im wesentlichen senkrecht zum Mittelteil sich erstreckenden, durch das Trägermaterial, wie Leder   od. dgl.. hindurchgesteckten   und in seiner Länge der Dicke des Trägermaterials angepassten Teil und anschliessend einen wiederum parallel zum Mittelteil und in einigem Abstand unterhalb des Zwischenteiles sich erstreckenden Endteil aufweist, der zusammen mit dem Zwischenteil das 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 durchdrungene Trägermaterial einklemmt.

   Eine   erfindungsgemässe   Schlaufe kann in einfacher Weise be- festigt werden, wobei das durchlöcherte Trägermaterial und das Umbiegen und Festklemmen der Endteile in einem einzigen Arbeitsgang mit Hilfe einer den bekannten Heftmaschinen ähnlichen Maschine durch- geführt werden kann. Das Trägermaterial wird zwischen dem Zwischenteil und dem Endteil eingeklemmt,   ) so   dass sich dort eine genügend grosse   Klemmfläche   ergibt. 



   Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Schlaufe aus einem einzigen entsprechend gebogenen
Metallstück gebildet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den sich parallel zum Mittelteil erstrecken- den Zwischenteil als zusätzliches, mit dem Mittelteil und den Seitenteilen der Schlaufe verbundenes Ein- satzstück auszubilden. Die Endteile selbst sind vorzugsweise als flache Doppelspitzen ausgeführt. 



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es   zeigt : Fig. l   ein zur Herstellung der Schlaufe dienendes Metallstück, Fig. 2 die Schlaufe in der Befesti- gungsstellung vor dem Umbiegen der Endteile, im Schnitt, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie   III-HI   der
Fig. 2, die Fig.   4,   5 und 6 einen anders ausgebildeten Schlaufenteil in den Fig.   1-3   entsprechender Darstel-   lungsweise, Fig. 7 den Teil nach denFig 5und6vonuntenimSchaubild, Fig. 8 den Teil kanpp vor dem Ein-    i führen eines Klappverschlusses für Taschen   u. dgl., ebenfalls   im Schaubild, Fig. 9 ein zusätzliches Stück zur Verstärkung des Teiles nach Fig. l, und die Fig.

   10 und 11 zwei Ausführungsvarianten einer Schlaufe mit dem zusätzlichen Teil'nach Fig. 9. 



   Nach den Fig. 1-3 besteht die Schlaufe aus einem aus einem Blechband ausgestanzten Formstück ge- mäss Fig. l, das einen Mittelteil l mit zwei Seitenrändern 2, 3 und zwei Enden 4,5 aufweist, die gegebe- nenfalls auch unter   Berücksichtigung der Ränder 2 und 3 schmäler als   der Mittelteil l gehalten sind und sich verjüngende Ausläufe 11 besitzen, um ein Einführen in die Lederware zu erleichtern. Das Formstück nach
Fig. l wird zunächst nach den Linien 6,   7, 8   gebogen, wodurch ein Gebilde entsteht, das im Längsschnitt in Fig. 2 ersichtlich ist. Nun werden die zum Mittelteil 1 parallel verlaufenden Zwischenteile 7'auf das
Leder gelegt, wobei die äusseren Enden 4 und 5 durch die Spalten 9 im Leder 10 eingeführt werden.

   Die
Ränder 2 und 3 können einwärts umgebogen werden, um den Mittelteil l zu verstärken und scharfe Kan- ten an diesem zu vermeiden. Dadurch entsteht das in Fig. 3 im Querschnitt dargestellte Gebilde. Schliess- lich werden die Endteile 11, die unten über das Leder 10 vorstehen, an diesem durch Umbiegen in Pfeil- richtung Fi oder F2 befestigt. 



   Die auf diese Weise erhaltene Schlaufe bildet eine stabile Durchgangsöffnung, ist billig in der Her- stellung und leicht und sicher zu befestigen. 



   In den Fig. 4-8 sind die gleichen Teile mit denselben Bezugszeichen unter Hinzufügung des Buch- stabens a versehen. Es ist ersichtlich, dass der einzige Unterschied darin besteht, dass der Mittelteil la keine Ränder 2 besitzt und eine Form aufweist, die sich für die Herstellung der Schlaufe für einen Klapp- verschluss eignet. Die Enden   lla   der Schlaufe laufen spitz aus, wobei sie der Bedingung genügen, wenig- stens teilweise schmäler als der Mittelteil la zu sein. Das für den Eingriff mit dieser Schlaufe bestimmte
Schliessorgan ist in Fig. 8 dargestellt, jedoch mit keinem Bezugszeichen versehen, da es nicht zur Erfin- dung gehört. 



   In Fig. 9 ist ein Blechstück   Ib   ersichtlich, das nach einer im allgemeinen rechteckigen Form gestanzt und nach senkrecht zu seiner   Längsrichtung   verlaufenden Linien gebogen ist. Diese Linien entsprechen un- ter Berücksichtigung der erforderlichen, durch die innere Lage dieser Teile bedingten Toleranzen den Li- nien 6 und 7, weshalb sie mit 6b und 7b bezeichnet sind. Ein nach Fig. 9 hergestelltes Stück wird in Aus-   führungsformen   nach den Fig. 10 und 11 verwendet.

   Während nach Fig. 10 das Stück   Ib   lediglich als Ver- stärkung der Schlaufe dient, die nach dem Vernieten die Form des   Buchstabens "Omega" erhält,   wobei die Ränder 2 und 3, das Blechstück   Ib   umschliessend, umgebogen sind, wird nach Fig. 11 der Abstand der
Umbiegung 7b von der Umbiegung 6b grösser gehalten. Zwischen den an die Umbiegungen 7b anschliessen- den, zum   Teil lb   parallelen Endteilen und den nach den Linien 8 umgebogenen Enden der Teile 4 und 5 wird das Leder 10 eingeklemmt.

   Ein nochmaliges Umbiegen der Teile 4 und 5, wie dies bei den Ausfüh- rungen nach den Fig.   l-10 vorgesehen   ist, erübrigt sich dabei, da der   Teil lb   mit seinen umgebogenen
Enden die Abstandhalterung vom Leder übernimmt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : - l. Schlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl. mit einem Mittelteil und ösenfòrmig umgebogenen Seitenteilen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Seitenteil (4 bzw. 5) aufeinanderfolgendeinen ersten, im wesentlichen senkrecht zu dem Mittelteil (1, la, Ib) sich erstreckenden Teil (6-7, 6a-7a, 6b-7b), anschliessend einen im wesentlichen parallel zum Mittelteil (1, la, Ib) sich erstreckenden Zwischen- <Desc/Clms Page number 3> teil (7', 7'a, 7'b), weiters einen zweiten. im wesentlichen senkrecht zum Mittelteilsicherstreckenden, durch das Trägermaterial, wie Leder od.
    dgl., hindurchgesteckten und in seiner Länge der Dicke des Trägermaterials angepassten Teil (8-11, 8a-lla, 8b-llb) und anschliessend einen wiederum parallel zum Mittelteil und in einigem Abstand unterhalb des Zwischenteiles (7', 7'a, 7'b) sich erstreckenden Endteil (11) aufweist, der zusammen mit dem Zwischenteil (7', 7'a, 7'b) das durchdrungene Trägermaterial einklemmt.
    2. Schlaufe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem einzigen entsprechend gebogenen Metallstück gebildet ist (Fig. 1-8).
    3. Schlaufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der parallel zum Mittelteil sich er- streckendeZwischenteil (7'b) auseinemzusatzllchen, mitdemMitteltellund den Seitenteilen der Schlaufe verbundenen Einsatzstück (lb, 6b, 7b) besteht (Fig. 10, 11).
    4. Schlaufe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Endteile (11) als flache Doppelspitzen (alla) ausgebildet sind.
AT574259A 1958-08-08 1959-08-05 Schlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl. AT223916B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT223916T 1958-08-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT223916B true AT223916B (de) 1962-10-25

Family

ID=29596855

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT574259A AT223916B (de) 1958-08-08 1959-08-05 Schlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT223916B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1043268B (de) Waescheklammer in Zangenform aus elastischem Kunststoff
DE2643006A1 (de) Vorrichtung zum zusammenheften eines stapels loser blaetter
DE2644348A1 (de) Radzierblende
DE1610347A1 (de) Plastisches Befestigungsglied fuer Schnappverschluesse
DE4135567A1 (de) Mappe oder dergleichen
AT223916B (de) Schlaufe für Riemen, Taschenverschlüsse u. dgl.
DE1500637B1 (de) Befestigungsklammer
CH317488A (de) Registraturhilfsmittel an Hängeregistraturen mit seitlicher Sicht
DE2619179C3 (de) Bandschelle mit einem lösbaren Spannkopf
DE1760491C3 (de) Verschlußglied für einen Reißverschluß mit Einzelverschlußgliedern
DE2140799C3 (de) Schlauchbefestigungsschelle
DE1113926B (de) Schnellhefter mit mindestens zwei elastisch biegsamen Aufreihzungen aus Kunststoff
CH231911A (de) Verschlusseinrichtung für Papiersäcke.
DE1912744A1 (de) Hakenband
DE1500810C (de) Befestigungsglied zum Anbringen von geripptem Streckblech an Tragstaben für eine Hangedecke
DE66994C (de) Sicherheitsverschlufs für Busen-, Hut- und dergl. Nadeln
DE2309144A1 (de) Befestigungsklammer
DE1901655C3 (de) Heftstreifen zum Abheften von gelochtem Schriftgut
DE2258217A1 (de) Verbindungsklammer fuer foerderbaender, riemen oder aehnliche elemente
DE1128839B (de) Schnellhefter mit zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten Aufreihvorrichtungen
DE2656695C2 (de) Heftvorrichtung für gelochte Papiere
DE4333210A1 (de) Verpackungselement zum Legen eines Hemdes, insbesondere Herrenoberhemdes oder dergleichen Kleidungsstückes
DE3717318A1 (de) Klettbandverschluss fuer textilen waeschesack
DE1924172U (de) Vorrichtung zur befestigung eines gurtes an einer schnalle.
DE1178037B (de) Schnellhefter fuer gelochtes Schriftgut