DE334541C - Verfahren zum Herstellen des Filmbandes - Google Patents
Verfahren zum Herstellen des FilmbandesInfo
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- DE334541C DE334541C DE1919334541D DE334541DD DE334541C DE 334541 C DE334541 C DE 334541C DE 1919334541 D DE1919334541 D DE 1919334541D DE 334541D D DE334541D D DE 334541DD DE 334541 C DE334541 C DE 334541C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B31/00—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
- G03B31/02—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film
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Description
- Verfahren zum Herstellen des Filmbandes. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Filmbändern gemäß Patent 333032. Damit der Zweck des als »sprechenden Filmbandes« bezeichneten Gegenstandes der Haupterfindung überhaupt erreicht und eine gute künstlerische @Virleung hervorgerufen wird, müssen die dem Filmband einzuverleibenden schriftlichen Angaben und Zeichen in völlig synchroner Form mit denjenigen Handlungen der Darsteller erfolgen, auf welche die betreffenden Angaben gerade Bezug haben. Diese Aufgabe sowie weitere damit in Verbindung stehende Vervollkommnungen der Haupterfindung löst und bringt das neue Verfahren.
- Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist eine-Ausführungsform des Verfahrens sowie eine hierbei zweckdienliche Einrichtung nachstehend beschrieben.
- Es findet eine der eigentlichen Aufnahme des Films vorausgehende Probe des ganzen Stückes statt (Stückprobe). Hierbei tritt der photographische Aufnahmeapparat (Kurbelapparat) noch nicht in Tätigkeit. Von den einzelnen Darstellern werden bei der Stückprobe die Handlungen so ausgeführt, wie es auch bei der tatsächlichen Filmaufnahme geschieht, und es werden ordnungsgemäß die von ihnen zu bringenden Worte gesprochen.
- Zu Beginn der Stückprobe wird ein leerer Papierstreifen von hinreichender Länge und Breite in Bewegung gesetzt, derart, daß er von einer Rolle, auf der er aufgewickelt ist, abläuft und auf eine andere leere Rolle sich aufwickelt. Diese beiden Rollen werden durch einen geeigneten Mechanismus angetrieben und sind in ihrer Funktion vergleichbar mit den entspre_^.henden Rollen eines Morsetelegraphenapparats. Wie bei diesem ist auch eine Schreibvorrichtung vorhanden, vermittels deren Zeichen auf dem Band vorgenommen werden können. Es wird während der Stückprobe auf dem Band jedesmal dann ein Zeichen gemacht, f wenn im Laufe der Probe von einem der Darsteller einzelne Worte oder ein Satz zu sprechen ist. Auf diese Weise wird also der zeitliche Abstand der einzelnen gesprochenen Worte oder Sätze unter Zugrundelegung einer bestimmten Geschwindigkeit des Bandes in einen entsprechenden Längenabstand umgewandelt und festgehalten. Wenn der gesamte Text auf diese Weise erledigt ist, so ist die Stückprobe beendigt.
- Auf demselben Band oder auch auf einem anderen in gleicher Weise mit Zeichen versehenen Bande werden dann dort, wo die Zeichen während der Stückprobe gemacht sind, die Worte und Sätze, zweckmäßig unter Verwendung von lichtausstrablenden Mitteln, eingetra,cn.
- Bei der wirklichen Aufnahme wird dann das Textband an einer geeigneten Stell, zweckmäßig in der Mitte nach oben, in der aufzunehmenden Szene so angeordnet, daß es mit der ihm bei der Stückprobe gegebnen Geschwindigkeit von der einen Rolle auf die andere Rolle abrollen kann, und zwar zweckmäßig von unten nach oben; zugleich erfolgen die Handlungen der Darsteller ebenso, wie es vorher bei der Stückprobe stattgefunden hat, so daß ständig der entsprechende Inhalt des Textbandes und die zugehörigen Handlungen synchron auf dem Filmband zur Aufnahme gelangen. Dabei ist noch Sorge zu tragen, daß das Textband als solches und seine zugehörige Apparatur nicht mit zur Aufnahme gelangen, sondern lediglich die von dem Bande betzagenen Worte. Das läßt sich stets durch geeignete Attrappen und z: B. eine leuchtende Schrift erreichen.
- .Von Bedeutung ist es noch, daß dem Publikum genügend Zeit bleibt, die auf dem Film enthaltenden Angaben zu lesen. Das kann dadurch erreicht werden, daß das Textband absatzweise derartig geschaltet wird, daß, sobald eine Angabe vor den Kurbelapparat getreten ist, das Textband kurze Zeit stillsteht und dann wieder weiterläuft. Das läßt sich am besten durch eine mit dem Textband in Verbindung zu bringende, zweckmäßig elektrische Auslösevorrichtung des Bewegungsmechanismus bewirken oder auch direkt von Hand.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜcHE: Z.
- Verfahren zum Herstellen des Filmbandes nach Patent 333o32, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der eigentlichen Filmaufnahme vorangehenden Aufführung des aufzunehmenden Stückes auf einem mit zweckentsprechender Geschwindigkeit sich bewegenden Streifen die zeitlichen Abstände der von den Darstellern im Verlauf des Stückes zu bringenden Worte oder Sätze festgelegt werden und dann an diesen Stellen des Streifens in einer geeigneten, zweckmäßig leuchtenden Schrift, der Text eingetragen wird, worauf der beschriftete Streifen bei der eigentlichen Filmaufnahme so abrollt, daß sein Inhalt an einer geeigneten _ Stelle des Films mit zur Aufnahme gelangt. a.' Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Textband in der Mitte des oberen Teiles der aufzunehmenden Szene in der Richtung von unten nach oben abrollt.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, bestehend aus einem Papierstreifen, zwei Trommeln zum Auf- und Abwickeln des Streifens und einer Vorrichtung zum Eintragen von Zeichen auf dem Streifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334541T | 1919-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334541C true DE334541C (de) | 1922-01-13 |
Family
ID=6217043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919334541D Expired DE334541C (de) | 1919-10-12 | 1919-10-12 | Verfahren zum Herstellen des Filmbandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334541C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161131B (de) * | 1960-09-12 | 1964-01-09 | Bavaria Atelier Ges M B H | Verfahren zum Aufnehmen von optischakustischen Darbietungen und regiemaessigen Vorbereiten solcher Aufnahmen |
-
1919
- 1919-10-12 DE DE1919334541D patent/DE334541C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1161131B (de) * | 1960-09-12 | 1964-01-09 | Bavaria Atelier Ges M B H | Verfahren zum Aufnehmen von optischakustischen Darbietungen und regiemaessigen Vorbereiten solcher Aufnahmen |
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