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Leseeinrichtung Es ist bereits bekannt, Literaturwerke photographisch
auf einem Film von beliebiger Länge und Breite stark verkleinert aufzunehmen und
dessen Positiv dann fortlaufend oder absatzweise auf einem zum Lesen dienenden Bildschirm
wiederzugeben.
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Aber bei diesen bekannten Vorrichtungen muß der Film mit der Hand,
unter Benutzung makroskopischer Randmerkzeichen, langsam verschoben oder durch ein
stark abgebremstes Uhrwerk allmählich weitergeschaltet oder auch durch eine mittels
Tastendruck o. dgl. zu betätigende elektromagnetische Fortschaltvorrichtung schritt-
bzw. bildweise zum Abrollen gebracht werden, um jederzeit die auf den Seiten des
Buches aufgedruckte und auf den Film übertragene Seitenbezifferung lesen zu können,
damit die Seite, die man sucht, aufgefunden und in das Gesichtsfeld gebracht werden
kann. Dieses Verfahren ist aber mit einem erheblichen Zeitverlust verbunden und
verlangt viel Geduld vom Leser, um die gesuchte Seite auf dem Film zu finden, sobald
dieser Film einem umfangreichen Werk entspricht, beispielsweise einem dicken Wörterbuch.
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Es ist auch vorgeschlagen worden, mit bloßem Auge lesbare Merkzeichen
auf einem Hilfsfilm anzuordnen, der mit einer geringeren Geschwindigkeit als der
Hauptfilm mit den verkleinerten Reproduktionen abläuft. Aber zu diesem Verfahren
sind zwei getrennte Filme erforderlich, wodurch der Gestehungspreiserhöht und die
Einstellung noch weiter erschwert wird; denn die beiden Filme können sich leicht
ungleichmäßig dehnen, so daß die Merkzeichen des Hilfsfilms sich gegenüber den zugehörigen
Textseiten auf dem Hauptfilm versetzen, wodurch das genaue und schnelle Auffinden
einer Seite auf dem Hauptfilm unmöglich gemacht wird.
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Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile.
Sie betrifft die besondere Ausgestaltung von Leseeinrichtungen für auf Filmen in
starker Verkleinerung dargestellte Literaturwerke mit Randmerkzeichen zum Aufsuchen
und Einstellen der gewünschten zu projizierenden Textseite und besteht im wesentlichen
darin, daß für das visuelle oder automatische Einstellen vorausbestimmter Textseiten
auf dem Film komhinationsfähige Ordnungszeichen in Gestalt von Schriftzeichen oder
Lochsymbolen angeordnet sind, die serienweise bei einer Ablaufgeschwindigkeit des
Films, die ein unmittelbares Erkennen des Seitentextes nicht mehr zuläßt, direkt
ablesbar oder maschinell abfühlbar sind.
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Auf den Zeichnungen sind Vorrichtungen nach der Erfindung in Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigen Abb. r eine Teilansicht eines Films nach der Erfindung
von oben gesehen, Abb. z, 3 und q. eine Aufsicht, eine Stirnansicht und einen senkrechten
Schnitt einer Vorrichtung zur Wiedergabe dieses Films, Abb. 5 eine schaubildliche
Ansicht dieser Vorrichtung,
Abb. 6, 7, 7a und 8 die Vorrichtung
zum Ankuppeln des Films in größerem Maßstabe, Abb. 9 und io schematisch die Wirkungsweise
der Projektionsvorrichtung, Abb. i i eine schematische Ansicht des Antriebs der
Vorrichtung, die zur selbsttätigen Steuerung des Films dient, Abb.12, 13 und 14
eine Aufsicht, eine Stirnansicht und einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung zur
Wiedergabe nach Abb. 2, 3 und q., ausgerüstet mit dem selbsttätig arbeitenden Schaltwerk
nach Abb. i i und einem Filmmagazin.
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Zur Aufnahme bzw. zur Kopie von zu filmenden Werken können vorteilhaft
Filme von ungefähr 35o mm Breite bei veränderlichen Längen benutzt werden. Die Verkleinerung
kann 1/20 linear, d. h. 1/400 in der Fläche sein.
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Eine Seite von 250 X 3oo mm Größe einschließlich der Ränder
(Großlexikonformat) erscheint also auf dem Film in den Abmessungen 12,5 X 15 mm,
d. h. je 25 Seiten bilden auf einem Film von 330 mm Breite eine Querreihe.
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Ein Konservationslexikon von 2o Bänden mit je 1500 Seiten,
d. h. insgesamt 30 000 Seiten beansprucht _ also einen Film von
. Ein solcher Film läßt sich natürlich mittels einer vergrößernden optischen Vorrichtung
ohne weiteres lesbar wiedergeben.
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Aber in diesem Falle würde das Anhalten des ablaufenden Films an der
gesuchten Stelle mit langwierigem Tasten verbunden sein. Um dies auf ein Mindestmaß
zu beschränken, markiert man an den Rändern mit deutlichen und sich wiederholenden
Erkennungszeichen entweder die Seitenbezifferung, wenn es sich um ein beliebiges
Werk handelt, oder die Buchstaben des Alphabets bei einem Lexikon.
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Beim Ablaufenlassen des Films mit einer entsprechenden Fortschaltbewegung,
wie beim Iiinematob aphen, erscheint dann die Seitenbezifferung oder das Alphabet
in der Wiedergabe. Das Anhalten kann also im geeigneten Augenblick veranlaßt werden.
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Außerdem können die Textseitenreihen wie die Worte in Schriftstücken
auf dem Film in bekannter Weise hin und her laufend angeordnet werden, und zwar
von links nach rechts in der ersten und allen ungeraden Reihenzahlen und von rechts
nach links in der zweiten und allen geraden Reihenzahlen, so daß die Wiedergabevorrichtung
möglichst wenig verschoben zu werden braucht.
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Der Film wird beispielsweise so ausgeführt, wie es in Abb. i angedeutet
ist. Auf diesem Film ist ein beliebiges Werk photographisch aufgenommen worden,
dessen Seiten 21, 22 in Reihen angeordnet sind, die etwa in der Mitte des Films
einen freien Zwischenraum io aufweisen und deren Ablesen in der durch die Pfeile
angedeuteten Richtung erfolgen muß, während eine Spalte i i die Abbildungen der
Ziffern oder Buchstaben enthält, die kinematographisch erscheinen sollen.
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Der als Beispiel in der Abb. i dargestellte Film trägt am Rande eine
Seitenbezifferung i i, die sich auf die Gruppen oder Reihen von Seiten bezieht und
die Zahlen 142 95o bis 143 050 enthält.
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Es ist klar, daß beim Ablaufenlassen dieses Films in der Reihenfolge
der Zahlen dieser Seitenbezifferung während der kinematographischen Wiedergabe die
Ziffern, welche die Hunderttausender bezeichnen, viel länger erscheinen als diejenigen,
die die Zehntausender usw. bezeichnen.
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Bei einer Geschwindigkeit von 25 Bildern in der Sekunde wird die Seitenbezifferung
der Hunderter, d. h. die Ziffern, die sich auf die Hunderternullen rechts beziehen,
also nur viermal hintereinander wiedergegeben werden, und diese Bezifferung der
Hunderter von Seiten wird daher beim kinematographischen Ablaufen 'unkenntlich.
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Die Seitenbezifferung der Tausender, bei dem Ausführungsbeispiel die
Ziffer 3, wird vierzigmal hintereinander erscheinen und kann daher während 4e25
Sekunden wahrgenommen werden.
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Die die Seitenbezifferung der Zehntausender kennzeichnende Ziffer
q. wird vierhundertmal erscheinen und daher während 40025 Sekunden (= 16 Sekunden)
sichtbar sein usw.
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Zusammengefaßt beruht diese kinematographische Merkbezeichnung in
bekannter Weise auf dem Beharren der Bilder auf der Netzhaut des Auges und auf der
schnellen Überlagerung der Bilder auf dieser Netzhaut.
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Es zeigt sich also, daß die Anwendung der kinematographischen Merkbezeichnung
ein sehr schnelles Auffinden der Hunderttausender, der Zehntausender und der Tausender
gestattet, worauf dann nach entsprechender Verminderung der Ablaufgeschwindigkeit
auch die Hunderter und schließlich die gesuchte Seite leicht gefunden wird.
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Der Film i weist an seinen Längsrändern wie jeder gewöhnliche Film
Perforationen 31, 32 auf zu seiner Mitnahme durch die kinematographische Trommel.
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Der Film besitzt zu seinem selbsttätigen Anhalten an der gewünschten
Seite Gruppen von Löchern, die auf ihm in der nachstehend beschriebenen und in der
Abb. i dargestellten Weise verteilt sind. In der Zwischenreihe zwischen zwei Reihen
von Seiten ist je ein Loch 14 mitten oberhalb jeder Seite 2 und ein Loch 13 links
über der ersten von jeweils
io Seiten angeordnet. Diese Löcher 13
und 14 liegen in zwei einander parallelen Reihen zwischen je zwei Reihen von Seiten.
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Am rechten Rande des Films i sind zwischen der Perforation 3= und
der letzten Seitenlängsreihe Löcher 8 an jeder Seitenzwischenreihe angeordnet, die,
wie nachstehend erläutert werden soll, das Anhalten des Films bei jeder Seitenreihe
ermöglichen.
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Am linken Rande des Films i, und zwar zwischen der Perforation 31
und der Spalte i i, in der die sichtbaren Merkzeichen eingetragen sind, sind Löcher
in parallelen Längsreihen nach folgender Art angeordnet.
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Auf einer ersten Längsreihe befinden sich Löcher 7 gegenüber jeder
Seitenzwischenreihe, die der Seitenreihe vorausgeht, mit der ein neues Hundert beginnt.
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In einer zweiten Längsreihe sind Löcher 6 gegenüber jeder Seitenzwischenreihe
angeordnet, die der Seitenreihe vorausgeht, mit der ein neues Tausend beginnt.
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In einer dritten Längsreihe liegen Löcher 5 vor der ersten Seitenreihe
jedes Bandes.
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In einer vierten Längsreihe befinden sich Löcher 4 vor der ersten
Reihe jedes zehnten Bandes.
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Würde es sich um eine alphabetische Einteilung nach den drei ersten
Buchstaben handeln, so brauchten bloß an Stelle der drei Lochreihen 4, 5 und 6 drei
Lochgruppen entsprechend den Buchstaben des Alphabets zu treten.
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Die auf diese Weise ausgestatteten Filme werden auf besonderen Metallspulen
aufgespult und an ihrem freien Ende mit einer Verstärkungsstange 73 (Abb. 8) versehen,
die die selbsttätige Befestigung am Abwickler ermöglicht, wie später auseinandergesetzt
werden soll.
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Die Metallspule (Abb. 6) besteht aus einer Achse 23, auf die der Film
i aufgewickelt wird und die vermittels einer Kupplung 69 in Umlauf versetzt wird.
Diese Achse a3 ist gegenüber den Spulenseitenwänden 24, die gegen eine Gabel 63
unbeweglich gehalten werden, beweglich. Eine bewegliche Hilfsrolle 25, deren Achse
mit beiden Enden an den Spulenseitenwänden 24 befestigt ist, führt den Film i und
zwingt ihn ständig, während des Ablaufens gegenüber der weiter unten beschriebenen
Befestigungsvorrichtung eine bestimmte Stellung einzunehmen. Zu diesem Zweck greift
die. Verstärkungsstange 73 in Kerben am Umfange der Spulenseitenwände 24 ein.
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Die nachstehend als Ausführungsbeispiel beschriebene Wiedergabevorrichtung
(Abb. bis io) ist derart durchgebildet, daß sie an Ort und Stelle eine schnelle
Benutzung von zwölf Filmen der oben beschriebenen Art ermöglicht, die also insgesamt
den Inhalt von zoo Bänden mit je 1500 Seiten der Größe 250 X
300 mm oder iaoo bis i3oo Bänden in Oktavformat umfassen.
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Diese Wiedergabevorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Magazin
5o, das zwölf Spulen aufnehmen kann, die nacheinander vor die Kupplungsvorrichtung
gebracht werden können, aus einem kinematographischen Auf-und Abwickler 51 beliebiger
Bauart, der einerseits mit einer Kupplungsvorrichtung und andererseits mit einer
Aufwickeltrommel versehen ist, aus einer Wiedergabevorrichtung 52 mit Lichtquelle
und Bildwerfer, die parallel zu den Seitenreihen des Films beweglich sind, aus einem
Bildschirm 53, der aus einer Mattglasscheibe besteht, und endlich aus einem schrankartigen
Gehäuse 54, das alles umschließt und die verschiedenen Teile trägt und in ihren
bestimmten Stellungen zueinander hält.
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Das Magazin 5o ist in folgender Weise eingerichtet.
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Zwei auf Kettenrädern 62 laufende Ketten bewegen sich in parallelen
Ebenen. Diese Ketten tragen in regelmäßigen Abständen Gabeln 63, in denen die Enden
der Filmspulen in einer solchen Lage befestigt sind, daß sich die Verstärkungsstange
des Films der Kupplungsvorrichtung darbietet, wenn die Spule sich beim Drehen des
Handgriffes 64, der den Spulenaustausch im Magazin betätigt, in ihrer Höchstlage
befindet.
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Der kinematographische Ab- und Aufwickler 51 ist stets in Bereitschaftsstellung,
um die Spüle zu erfassen. Er setzt sich im wesentlichen aus einem beliebigen, aber
umkehrbaren kinematographischen Antrieb zusammen, der auf der Zeichnung nur durch
die gezahnten Trommeln 65 angedeutet ist, welche zunächst die Stahlbänder, von denen
noch zu sprechen sein wird, und dann den Film erfassen.
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Dieser kinematographische Antrieb ist unmittelbar mit den gezahnten
Trommeln 65, mittelbar durch Riemen mit der Kupplung 69, die den gerade benutzten
Film mitnimmt, und ebenfalls durch Riemen mit der Aufwickelspule 67 verbunden.
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Vier Bänder aus biegsamem Stahl 66 sind, wie der Film selbst, in gleichen
Abständen mit Perforationen versehen. Diese zu je zwei an jedem Ende angebrachten
Bänder stehen mit den sie berührenden.gezahnten Trommeln 65 in Eingriff wie bei
einem Kinematographen. Sie wickeln sich auf die im oberen Teil des Schrankes untergebrachte
Aufwickelspule 67 auf und nehmen - vorausgesetzt, daß die Kupplung erfolgt ist -
in diesem Sinne den Film bis zur gewünschten Seitenreihe mit. Bei der umgekehrten
Bewegung
folgen sie dem Film nach und haken sich selbsttätig aus,
wenn dieser vollständig aufgewickelt ist.
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Die Kupplungsvorrichtung besteht aus zwei federnden Haken 68, von
denen jeder je einer Ecke des zu erfassenden Films gegenüber angeordnet ist. Jeder
dieser Haken 68 ist zwischen den beiden entsprechenden Stahlbändern 661,
bfr (Abb.7) gelenkig durch eine Achse 681 befestigt, auf der er sich leicht bewegen
kann, um nicht der notwendigen Formveränderung dieser Bänder hinderlich zu sein,
wenn diese zwischen den gezahnten Trommeln erfaßt werden, während der Haken selbst
zwischen den beiden Zahnungen der Trommeln hindurchgeht.
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Der durch eine Feder 682 abgestützte Haken 68 legt sich auf eine Platte
683 auf, mit der er eine Zange bildet. Der Haken 68 wird durch eine Scheibe
70 von entsprechender Form gesteuert, die durch einen Handhebel 7i (Abb.4)
entsprechend dem Pfeil f (Abb. 7) betätigt wird. Die Scheibe 7o besitzt einen Ansatz
74, der zwischen den beiden Armen des Hakens 68 hindurchgeht und mit einem Vorsprung
685 dieses Hakens in Eingriff kommt. Auf diese Weise schiebt der Ansatz 74 den Haken
68 vor (Abb. 6), und dieser, dessen Nase zunächst beim Hinweggleiten ihrer unteren
Schrägfläche über die Verstärkungsstange 73 des zu erfassenden Films angehoben wird,
schließt sich dann hinter dieser Stange 73 unter dem Druck der Feder 682.
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Wenn die Stange 73 des Films i von den beiden Haken 68 der Bänder
66 erfaßt ist, läßt der Benutzer den Handhebel 71 los, und der von den Haken 68
angezogene Film kommt mit den Mitnehmertrommeln in Eingriff. In diesem Augenblick
kann der kinematographische Antrieb in Tätigkeit gesetzt werden, und der Film i
wickelt sich von der Spule ab.
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Wenn der Film an der gewünschten Stelle von dem Benutzer angehalten
worden ist, so setzt dieser, wenn er den Film nicht mehr braucht, die Vorrichtung
in umgekehrter Richtung in Gang, so daß die Achse 23 - entgegengesetzt umlaufend
- den Film wieder aufwickelt. Am Ende des Rufwickelns nimmt der Film i die Bänder
66, an die er angehakt ist; mit sich, und das Abhaken erfolgt dann, wenn die Haken
68 auf den Doppelanschlag 72 der Scheiben 7o (Abb. 7a) auftreffen. Die Haken 68
öffnen sich, und die freigewordene Stange 73 des Films nimmt wieder ihren Platz
in den Kerben der Seitenwände 24 der Spule ein.
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In diesem Augenblick ist die Vorrichtung bereit, um entweder wieder
denselben Film oder aber einen anderen Film zu ergreifen, der aus dem Magazin 5o
in die Einhakstellung gebracht worden ist.
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Die Wiedergabevorrichtung 52 besteht aus den beiden Teilen eines gewöhnlichen
Bildwerfers, der Lichtquelle 75 und dem Objektiv 76. Sie weist aber in doppelter
Hinsicht eine Besonderheit auf: Sie wandert längs den Seitenreihen des Films in
hin und her gehender Bewegung, und außerdem müssen sich die beiden Teile 75, 76,
zwischen denen der Film i hindurchgeht, derart bewegen, daß ihre Achsen -stets zusammenfallen.
Zu diesem Zweck laufen die Lichtquelle 75 und das Objektiv 76 auf parallelen Schienen
77 unter der Wirkung von Ketten 781, 782, die über Kettenräder 79 laufen. Die beiden
Ketten stimmen überein, und ihre Kettenräder sitzen auf derselben Achse 8o, so daß
die Gleichförmigkeit der Bewegungen gewährleistet ist.
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Der Bildschirm 53 besteht aus einer sehr feinkörnigen Mattglasscheibe,
die in einem Rahmen 82 gehalten wird. Rahmen und Mattscheibe sind zusammen abnehmbar.
Sie können ersetzt werden durch einen photographischen Kopierrahmen, um von der
wiedergegebenen Seite eine Kopie machen zu können.
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Um die Zeichnung verständlicher. zu gestalten, werden bei der dargestellten
Vorrichtung die verschiedenen Bewegungen durch Handhebel und Handkurbel hervorgerufen.
Die kinematographische Vorrichtung ist nicht dargestellt, aber für die praktische
Ausführung genügen zwei Motore, die durch Handhebel gesteuert werden, für sämtliche
Arbeitsvorgänge.
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Die in dieser Weise ausgebildete Vorrichtung wird vorteilhafterweise
mit einer selbsttätigen Antriebsvorrichtung vereinigt, die schematisch auf der Abb.
i i dargestellt ist und nachstehend beschrieben wird.
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Wie beispielsweise in Abb. i i dargestellt ist, treibt ein erster
Elektromotor 107 die kinematographische Vorrichtung, die das Abwickeln und Aufwickeln
des Films i besorgt. Ein zweiter Elektromotor io8 treibt die Welle 8o an, die die
Bewegungen der Wiedergabevorrichtungen 52 (Lichtquelle 75 und Objektiv 76) besorgt.
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Eine gemeinsame Stromquelle 83 kann mit Hilfe eines Vielfachschalters
io6 und eines Schalthebels io5 mit den verschiedenen Stromkreisen verbunden werden.
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Wenn so der Schalthebel 105 . auf der Inschrift Film V (vorwärts)
der Skalenscheibe io6 steht, speist die Stromquelle83 durch die Kabel 84 den Elektromotor
107, der den Film vorwärts bewegt.
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Der Stromkreis des Motors 107 wird andererseits beherrscht
von einer drehbaren Kontaktscheibe i io mit Kontakt 115, . welch letzterer
den Stromkreis 89 des Motors io7
schließt. Die drehbare Kontaktscheibe
iio, die unter Federspannung steht (iioi), wird durch den Schalthebel io5 mit Hilfe
einer Zahnstange iog und eines Zahnrades iogl betätigt.
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So befindet sich in der Schalthebelstellung Film h der Kontakt i 15
des Unterbrechers i io bei i i i und schließt den Stromkreis 89. Der Motor
107 steht alsdann unter Strom, während in der Stellung stop der Schalthebel
io5 die Scheibe iio unter Vermittlung der Zahnstange iog und des Zahnrades io91
dreht, so daß der Kontakt i15 die Stellung 112 einnimmt und der Stromkreis 89 des
Motors io7 geöffnet ist, also der Film i anhält.
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Bei der Schalthebelstellung Film R (rückwärts) wird die Richtung des
Stromes in dem Stromkreis des Motors io7 umgekehrt, so daß dieser den Film in umgekehrter
Richtung mitnimmt.
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In der Stellung des Schalthebels 105 auf Objektiv V speist die Stromquelle
83 über die Leitungen 85 deri Motor io8, und der Bildwerfer bewegt sich von der
linken Seite des Films nach rechts, um an der Textseitenreihe, bei der der Film
angehalten worden ist, entlang zu wandern.
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In der Stellung Objektiv R kehrt der Schalthebel 105 die Richtung
des Stromes von der Stromquelle zum Motor io8 um, und der Bildwerfer bewegt sich
von rechts nach links usw. bis zum Anhalten bei der gesuchten Seite.
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Mit Hilfe dieser Vorrichtung setzt der Benutzer, nachdem der Film
i an der kinematographischen Vorrichtung angehakt worden ist, wie dies weiter oben
beschrieben wurde, den Film i durch Betätigung des Schalthebels 105 (Film V) in
Gang. Der Film wickelt sich vor dem Objektiv ab, und die Bilder der eingetragenen
Ziffern am Rand i i werden auf den Bildschirm 53 geworfen, so daß der Benutzer -mit
Sichtauffindung arbeitet. Durch Änderung der Abwickelgeschwindigkeit hält der Benutzer
den Schirm schließlich auf der Reihe der gesuchten Seite an.
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Er stellt sodann den Schalthebel io5 auf den Kontakt Objektiv V, um
den Bildwerfer von links nach der rechten Seite des Films bis zu der gewünschten
Seite zu bewegen. Dann stellt er den Schalthebel 105 auf den Kontakt stop, und die
gesuchte Seite erscheint in Wiedergabe auf dem Bildschirm 53.
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Auf diese Weise vollzieht sich die Sichtauffindung der gesuchten Seite
mit Hilfe elektrischer Antriebe des Films und des Bildwerfers.
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Die Vorrichtung zum selbsttätigen Anhalten des Films bei der gewünschten
Seite ohne Zuhilfenahme der Sichtauffindung wird im folgenden beschrieben. Die in
Abb. ii als Ausführungsbeispiel dargestellte Ausrüstung dient zum Anhalten des Films
an einer durch Ziffern (Seitenbezifferung) gekennzeichneten Seite. Die Einrichtung
gestaltet sich entsprechend, wenn es sich um das Anhalten des Films an einer gesuchten
Seite in einem Wörterbuch handelt (alphabetische Seitenkennzeichnung). Die Wählerscheiben,
von denen noch gesprochen -,verden wird, würden in diesem Falle die 27 Buchstaben
des Alphabets an Stelle von zehn Ziffern tragen.
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Wählerscheiben io2 sind in gleicher Anzahl wie die Stellenzahl der
Seiten auf dem Film i, d. h. also sechs Wählerscheiben bei dem dargestellten Beispiel,
im oberen Teil des Gehäuses der Vorrichtung untergebracht. Auf diesen Wählerscheiben
sind in einander entgegengesetztem Sinne zwei Gruppen von Ziffern (o bis 9 für den
äußeren Sektor und 9 bis o für den inneren Sektor) aufgetragen.
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Die äußeren Ziffern jeder dieser sechs Wählerscheiben io-9 dienen
zum -Anzeigen bzw. Einstellen, und zwar: die erste Wählerscheibe von links für-
jeden zehnten Band; die zweite für die Einer von Bänden, die dritte für die Tausender
von Seiten, die vierte für die Hunderter von Seiten, die fünfte für die Zehner von
Seiten und die sechste für die Einer der gesuchten Seite.
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Um die gewünschte Seite des Werkes einzustellen, ist ein auf dem äußeren
Sektor jeder Wählerscheibe io2 verschiebbarer Zeiger in Gestalt eines Stellkontaktes
103 vorgesehen, so daß der Leser bloß die verschiedenen Zeiger 103 auf den Wählerscheiben
nach vorgegebenen Band- und Seitenzahlen einzustellen braucht, um die Nummer der
Seite in einem von mehreren Bänden eines Werkes in der Lesevorrichtung festzulegen.
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Auf der Achse jeder Wählerscheibe io2 ist noch ein Kontaktfolgezeiger
104 angebracht, der im Uhrzeigersinne durch eine Spiralfeder 144 angetrieben wird
und dessen Umdrehung durch ein Sperrad i ig mit Anker 118 beherrscht wird.
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Dieselbe Stromquelle 83, die entweder den Antrieb für den Film oder
den für den Bildwerfer in Gang setzen kann, wird gleichzeitig dazu benutzt, um Kontakte
herzustellen und Stromkreise zu schließen, und zwar vermittels der Abfühlkontakträdchen
ioi, zwischen denen der Film i durchläuft.
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Zu diesem Zweck kann der Schalthebel io5 des Vielfachschalters io6
auf die Kontakte' Auto V, stop oder Auto R gestellt werden. Der Schalthebel io5,
der mechanisch die Kontaktscheibe i io betätigt, entkuppelt, wenn er sich auf dem
Schaltbrett io6 verschiebt, zunächst die Kontaktscheibe iio von jedem mechanischen
Antrieb, und die durch ihre
Feder iiol in der Endlage gehaltene
Scheibe i io hält den Kontakt i 15 in der Stellung I i F fest und schließt den Stromkreis
89 des Elektromotors 107.
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Andererseits wird, wenn der Schalthebel i05 auf den Kontakt Auto V
eingestellt wird, die Stromquelle durch die Leitungen 86 und 84 und vermittels der
Kontaktscheibe i io und der Leitung 8g mit dem Motor 107 verbunden, der den
Film alsdann antreibt.
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Die Stromquelle 83 ist gleichzeitig verbunden mit einer Verteilerleitung
88, die einerseits Stromkreise 116 speist, die durch die Abfühlrädchen ioi gesteuert
werden und die ihrerseits wieder Elektromagnete 117 speisen. Wenn einer der Stromkreise
116 geschlossen wird, so wird der zugehörige Elektromagnet 117 erregt, und dieser
zieht den Anker i 18 des Sperrades i 19 an, welches den Kontaktfolgezeiger
104 der entsprechenden Wählerscheibe antreibt.
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Der erste Stromkreis 1161 entsprechend der ersten Wählerscheibe i02
wird lediglich durch die Rädchen ioi gesteuert, während die folgenden Stromkreise
1162=1 gleichzeitig durch Schalter i20, die durch eine Feder offengehalten werden,
beherrscht werden.
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Jeder Schalter i20 wird durch einen Elektromagneten 122 betätigt,
der durch einen Stromkreis 121 gespeist wird, welcher von der Verteilerleitung 88
abgezweigt ist. Jeder Stromkreis 121 wird durch je einen Stellkontakt
103 und Kontaktfolgezeiger 104 gesteuert, so daß, wenn der Kontaktfolgezeiger
104 mit dem Stehkontakt 103 in Berührung kommt, der zugehörige Stromkreis
121 sich schließt, wodurch der zugehörige Elektroinagnet 122 erregt wird und der
zugehörige Schalter i20 in die Schließstellung kommt, so daß der zugehörige Stromkreis-116
seinerseits dann geschlossen werden kann, wenn die entsprechenden Abfühlkontakträdchen
ioi durch ein Loch des Films i miteinander in Berührung kommen.
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Diese Rädchen ioi, die die Stromkreise 116 beherrschen, sind paarweise
ober- und unterhalb der vom Film i durchlaufenen Bahn im Wegbereich der Lochreihen
4, 5, 6 und 7 innerhalb des Gehäuses der Vorrichtung ortsfest angeordnet, während
die den Löchern 13 und 14 zugeordneten Rädchen 124 mit den Bildwerferteilen 75 und
76 beweglich sind und beim Durchgang jedes Loches 13 oder 14 den Kontakt mit den
zugehörigen Führungsplättchen 1241, 1242, die sich in der Breitenausdehnung unter
demjenigen Teil der Filmbahn erstrecken, der mit den Textseitenreihen bedeckt ist,
herstellen. Der Stromkreis 12,4, der durch die Wählerscheibe i02, welche die Hunderter
von Seiten anzeigt, beherrscht wird, kann durch einen elektromagnetischen Schalter
12,9 geöffnet werden, wobei der Stromkreis 12g1 dieses Elektromagneten, der von
der Verteilerleitung 88 abgezweigt ist, selbst einerseits durch einen am Objektivgehäuse
75 sitzenden Schalter 126 und andererseits durch einen elektromagnetischen Schalter
131 beherrscht wird.
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Der Elektromagnet 131 wird durch einen Stromkreis 114 gespeist, der
einerseits durch einen Kontakt i 151 der drehbaren Kontaktscheibe i i o und andererseits
durch einen Schalter 127 beherrscht wird, welcher mechanisch durch das bewegbare
Lampengehäuse 76 betätigt wird, das eine isolierte Scheibe mit Kontaktstiften trägt,
die mit festen Kontakten in Berührung kommen. Dabei ist dieser Schalter 127 mit
einem der Abfühlkontakträdchen 130 verbunden, die auf beiden Seiten der Filmbahn
über bzw. unter der Lochreihe 8 angeordnet sind.
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Wenn schließlich der Schalthebel i05 auf den Kontakt Auto h gestellt
wird, so ist die Stromquelle 83 auch mit dem Motor i08, der den Bildwerfer betätigt,
verbunden, und zwar durch die Leitungen 87, die drehbare Kontaktscheibe iio und
ihren in die Stellung 113 gekommenen Kontakt 115, die Leitungen go,
die biegsamen Leitungen 9i und vermittels Stromwendern 128, die durch den Bildwerfer
75, 76 an jedem Ende seines Bewegungsbereiches betätigt werden.
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Der von der drehbaren Kontaktscheibe i io zum Stromwender 128 führende
Stromkreis 9o wird seinerseits 'durch einen Stromkreis 1251 mit Schalter 1252 beherrscht,
der durch den Elektromagneten 125 des Stromkreises i2C derjenigen Wählerscheibe
i02 betätigt wird, der den Einern von Seiten entspricht. Weiterhin wird die drehbare
Kontaktscheibe i io durch den Schalter 1204 des Stromkreises 1165 betätigt, der
die Wählerscheibe i02 der Zehner von Seiten beherrscht. Zu dieseln Zweck ist der
Schalter i204, der durch den Elektromagneten 123 betätigt wird, durch eine Zugstange
14O mit der Kontaktscheibe i io gelenkig verbunden.
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Die mit Hilfe der schematischen Darstellung nach Abb. i i beschriebene
Vorrichtung kann eine Ausführungsform erhalten, wie sie in den Abb. 12 bis 14 gezeigt
ist.
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Die Wählerscheiben i02 und die Schalttafel i06 der selbsttätig arbeitenden
Vorrichtung sind im oberen Teil und die Motoren 107, i08, die den Film i
bzw. den Bildwerfer 75, 76 antreiben, im unteren Teil des Schrankes 54 untergebracht.
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Der Film i geht zwischen den vier Kontakten ioi und den zwei Kontakten
124, die durch elektrische Leitungen 116 mit den Wählerscheiben 1o2 verbunden sind,
hindurch.
Man erkennt also, daß die beiden Kontakte ioi, wenn sie
einer Durchlochung des Films gegenüberstehen, das Schließen eines der Stromkreise
116 veranlassen. Zum selbsttätigen Anhalten des Films und zur Wiedergabe der gesuchten
Seite auf dem Lichtschirm wird wie folgt vorgegangen.
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Alle Kontaktfolgezeiger 104 der Wählerselieiben i02 stehen auf der
Null des äußeren Sektors. Die Stehkontakte 103 werden, von links angefangen, entsprechend
eingestellt, und zwar auf die Ziffer der Zehner von Bänden, der Einer von Bänden,
des Tausenders, des Hunderters, des Zehners und des Einers der Seite. Angenommen,
es werde in dem 27. Bande eines Werkes die Seite 3637 gesucht, so werden die Stellkontakte
i03 so eingestellt, wie es in der Abb. i i gezeigt ist.
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Zunächst muß natürlich der Film, auf dem die Seiten dieses Werkes
aufgenommen worden sind, durch den Benutzer selbst in die Befestigungsstellung.
gebracht worden sein, wie es weiter oben bereits ausgeführt wurde.
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Dann braucht der Benutzer nur noch den Schalthebel i05 der Schalttafel
i06 auf den Kontakt Auto L' zu stellen, damit der Film sich abwickelt und bei der
gewünschten Seite anhält.
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Beim Vorbeikommen des ersten Loches 4 der Zehner von Bänden schließen
die Abfühlrädchen ioi kurzzeitig den Stromkreis 1161. Der Elektromagnet 117' zieht
das Unterende des Ankers i 18 an, zier einen Zahn des Rades iig freigibt. Die unter
dem Zug der Feder 14. stehende Scheibe 104 läuft im Uhrzeigersinne um einen Schaltschritt
weiter. Der von dieser Scheibe getragene Kontaktfolgezeiger i o41 rückt damit um
eine Einheit weiter. In den entsprechenden Stromkreisen 1162, 1163 usw. der anderen
Wählerscheiben geschieht indessen nichts, da die zugehörigen Schalter 12o noch durch
ihre Feder angehoben, also außer Wirklage sind.
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Wenn das zweite Loch 4 der Zehner von Bänden den Abfühlrädchen ioi
gegenübertritt, so wird der Stromkreis 1161 erneut kurzzeitig geschlossen und der
Folgezeiger i o41 um eine weitere Einheit vorgerückt.
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Da nun der Stehkontakt 103' gerade auf der entsprechenden Ziffer (2)
steht, mithin also der Stehkontakt -mit dem Folgezeiger eine leitende Strombrücke
bildet, so wird der Stromkreis 1211 -geschlossen. Der dadurch erregte Elektromagnet
1221 schließt den Schalter 1201, so daß der nächste Stromkreis 1162 für sein späteres
Schließen vorbereitet ist. Da sich nun der Film in dem gewählten Beispiel nicht
über den Bereich der dritten Zehner von Bänden hinaus abwickelt, so wird der Stromkreis
1161 nicht ein drittes Mal geschlossen werden. Jetzt treten die Löcher 5 in Tätigkeit,
und bei jedem Einer von Bänden bringt ein Loch 5 die entsprechenden Abfühlrädchen
ioi miteinander in Berührung, die den schon vorbereiteten Stromkreis 1162 schließen.
Bei jedem Vorbeikommen eines solchen Loches wird- der Elektromagnet i 172 erregt,
und wie bei der vorhergehenden Wählerscheibe rückt der Kontaktfolgezeiger i o42
auf dem inneren Sektor i02 um eine Einheit vor und kommt schließlich in leitende
Verbindung mit dem Stellkontakt i032, der die Zahl der Einer von Bänden anzeigt.
In diesem Augenblick schließt sich der Stromkreis 1212, der Elektromagnet 1222 wird
dadurch erregt und zieht den zugehörigen Schalter 1202 an, der den nächsten Stromkreis
1163 vorbereitet.
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Ebenso ist es, wenn der Kontaktfolgezeiger 1043 der dritten Wählerscheibe
i02 der durch Stellkontakt 1o33 eingestellten Ziffer 3 gegenübertritt, die die Ziffer
des Tausenders der gesuchten Seite darstellt. Dann stellt der Kontaktfolgezeiger
i043 die Berührung mit dem Stellkontakt 1o33 her, um den Stromkreis 1213 zu schließen
und den folgenden Stromkreis 1164 vorzubereiten.
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Der Kontaktfolgezeiger i044 der vierten Wählerscheibe, der die Ziffer
der Hunderter der gesuchten Seite anzeigt, wird bei dein Vorbeikommen der Löcher
7 in Tätigkeit gesetzt, die den Stromkreis 1i64 schließen. Wenn dieser Zeiger auf
den Stellkontakt 1o34 trifft, der in dem gewählten Beispiel die Ziffer 6 anzeigt,
wird der Stromkreis 12i4 geschlossen.
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Der Elektromagnet 123 wird dadurch erregt. Dieser Elektromagnet 123
schließt den Schalter 12o4, der einerseits den Stromkreis 1165 schließt und andererseits
gleichzeitig die Stange 14o anzieht, wobei diese Stange 14o die Kontaktscheibe iio
um ein bestimmtes Stück entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und damit den Kontakt 115
in Berührung mit den Leitungsenden 113 des Stromkreises go bringt. In diesem Zustand
ist der Stromkreis des Motors 107 geöffnet, der Film i hält an, während der
Stromkreis go für den Antrieb des Motors i08 geschlossen ist. Der Bildwerfer 75,
76, der sich in seiner Ruhestellung an der linken Seite des Films befindet, wie
es punktiert in der Abb. i i dargestellt ist, bewegt sich durch den Antrieb seitens
des Motors i08 nach rechts.
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Bei dem gewählten Beispiel wird also der Film bei dem 27. Band bei
Seite 360o .angehalten, und der Bildwerfer 75, 76 läßt auf dem Lichtschirm die Seitenreihe
erscheinen, bei der der Film angehalten ist.
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Bei seiner Bewegung von links nach rechts nimmt der Bildwerfer 75,
76 die beiden Abfühlrädchen 124 mit, und wenn das Rädchen
124 über
das erste Loch 13 des ersten Zehners der Seitennummer hinweggeht, kommt dieses Rädchen
12q. mit der Gleitschiene 1241 in Berührung und schließt den Stromkreis 1165; der
Elektromagnet 117J wird erregt, und wie bei den anderen Wählerscheiben log rückt
der Kontaktfolgezeiger io¢J bei jedem Loch 13 um eine Einheit vor bis zum eingestellten
dritten Zehner, der durch Stellung des Steilkontaktes 1035 auf die Ziffer 3 in dem
gewählten Beispiel angezeigt ist.
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Der Stromkreis 12,15 wird geschlossen, der Elektromagnet 122J wird
dadurch erregt und zieht den Schalter 12o5 an, der den Stromkreis 116° vorbereitet.
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Wenn das Abfühlrädchen 124 der Einer von Seiten über das erste Loch
1¢ hinweggeht, kommt es mit der Führungsschiene i24.2 in Berührung und schließt
den Stromkreis 1161; der Elektromagnet 117° wird erregt, und der Kontaktfolgezeiger
1041 rückt bei jedem Loch 14 um eine Einheit vor, bis er auf den Stellkontakt 1036
der Einer von Seiten trifft. In diesem Augenblick wird der Stromkreis 1211 geschlossen,
der Elektrömagnet 1a5 wird dadurch erregt, und der Schalter 1252 löst sich, um den
Stromkreis 1251, 115, 113, 90, 91 zu öffnen, der den Motor log speiste. Der Bildwerfer
75, 76 hält also vor der gesuchten Seite an und gibt diese Seite auf dem Bildschirm
53 des Schrankes wieder.
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Bei der vorbeschriebenen Wirkungsweise war angenommen worden, daß
der Zehner und der Einer, die die Nummer der gesuchten Seite bilden, auf der Seitenreihe
waren, von der der Bildwerfer 75, 76 bei Beendigung der Abrollbewegung des Films
ausgegangen war.
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Aber Zehner oder Einer brauchen nicht in derselben Reihe zu liegen,
weil das Hundert mehrere Reihen einnimmt.
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Wenn es sich beispielsweise um den vierten Zehner irgendeines Hunderts
handelt, ist die Wirkungsweise folgende.
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Der Bildwerfer 75, 76 kommt, nachdem er den ersten und zweiten Zehnei
überschritten hat, bei der Seite 25 an. In diesem Augenblick ist der Bildwerfer
am Ende seines Hubes angelangt und bringt dort die Kontakte 126, 127 und 128 in
Wirklage. Der Kontakt 126 schließt den Stromkreis 1291, der den Elektromagneten
129 erregt, und dieser Elektromagnet 129 unterbricht den Stromkreis 1214, der den
Elektromagneten 123 erregte. Die Kontaktscheibe i io bringt unter der Wirkung ihrer
Feder ilol das Kontaktstück 115 aus der Stellung 113, in die es durch die mit dem
Schalter 12o4 verbundene Zugstange iq.o gebracht worden war, wieder in die Stellung
iii zurück.
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Der Stromkreis des Motors lob für den Bildwerfer ist also unterbrochen,
während der Stromkreis des Motors 107 geschlossen ist und der Film sich erneut in
Bewegung setzt. Aber beim Vorbeikommen des ersten Loches 8, d. h. bei der nächsten
Reihe, kommen die Abfühlrädchen 130 miteinander in Berührung, der Stromkreis 114
wird geschlossen, der Elektromagnet 131 unterbricht infolgedessen den Stromkreis
1291 des Elektromagneten 129; der Elektromagnet 123 kommt wieder zur Wirkung, bewegt
somit mittels der Zugstange iq.o die Kontaktscheibe ilo, die das Kontaktstück 1i5
in die Stellung 113 bringt, und der Bildwerfer 75, 76 wird wieder in Bewegung gesetzt.
Dä aber inzwi= schen der Stromwender 128 gewirkt hat, so wird der Bildwerfer in
umgekehrter Richtung in Bewegung gesetzt. Dieselben Vorgänge wiederholen sich am
anderen Ende des Bewegungsbereiches des Bildwerfers, der auf diese Weise von selbst
eine hin und her gehende - Bewegung ausführt, in übereinstimmung mit dem Fortschreiten
des Films um eine Seitenreihe bei Erreichen des Hubendes durch den Bildwerfer bis
zu dem Augenblick, wo der gesuchte Zehner und dann schließlich der gesuchte Einer
erreicht sind. In diesem Augenblick wird alles unter der Wirkung des Elektromagneten
125 stillgesetzt.
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Auf diese Weise wird also das selbsttätige Anhalten bei einer gewünschten
Seite unmittelbar und von Null ausgehend erreicht.
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Wenn man nun eine weiter entfernt liegende Seite sucht und beispielsweise
von Band 14 Seite 3025 zu Band 15 Seite 6213 gelangen will, so verfährt
man wie folgt.
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Man führt zunächst den Bildwerfer nach links mit Hilfe des Schalthebels
105, den man auf den Kontakt Objektiv R einstellt. Bei dieser Bewegung bringt beim
Übergang von dem selbsttätigen zum einfachen Antrieb eine mechanische Verbindung
ein Zwischenrad zwischen den Zahnrädern 1i9 und den Scheiben 104 zum Eingriff, die
von nun an das Bestreben haben, sich im umgekehrten Uhrzeigersinne zu drehen. Die
gleiche Verbindung bringt den Anker 118, der das Zahnrad auslöst, zum Hinundherkippen,
und die freigegebenen Scheiben 104 führen alle Folgezeiger io4l-1 auf Null zurück.
Dann werden sämtliche Stellkontakte 1o31-1 für Band 15 Seite 6213 eingestellt. Dabei
ist zu beachten, daß der Stellkontakt 103 für diejenigen Ziffern von links, die
sich nicht geändert haben, auf Null gestellt werden muß. Für die erste Ziffer (von
links ausgehend), die sich ändert .und die jetzt 5 statt q. wird, wird der Stellkontakt
1o32 auf 5 und der Kontaktfolgezeiger 1o42 auf q. eingestellt, da der Film bereits
bei der vierten Einheit dieser Größenordnung angekommen ist. Ist dies geschehen,
so erfolgt,
nachdem der Schalthebel 1o5 auf den Stromkreis Auto
V eingestellt ist, alles weitere, wie oben ausgeführt wurde. Die erste Scheibe 104
bewegt sich nicht. Nachdem die zweite Scheibe, bei der der Folgezeiger 1o42 auf
4 und der Steilkontakt 1o32 auf 5 steht, nach Überschreiten des ersten Loches 5
die Einer von Bänden festgelegt hat, setzen sich die Tausender in Bewegung usw.
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Der Benutzer kann nun auch wünschen, von dem Band 15 Seite 6213 auf
den Band 12 Seite 5824 zurückzugehen. Um dieses zu erreichen, betrachtet man die
Antriebslöcher des Films im umgekehrten Sinne für jeden Einer. So wird das Loch
7, welches das vierte Hundert in dem einen Sinne steuerte, das dritte Hundert im
umgekehrten Sinne steuern. Die Anordnung eines zweiten inneren Sektors auf der Wählerscheibe,
der die Ziffern im umgekehrten Sinne wie der erste Sektor trägt, erleichtert die
Befolgung dieser Anweisung.
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Man wird also wie folgt vorgehen.
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Man führt wie im ersten Fall den Bildwerfer 75, 76 nach links. Sämtliche
Folgezeiger io41-g werden auf Null zurückgestellt. Die Steilkontakte 1031-s werden
nach den Ziffern des inneren Sektors eingestellt, mit Ausnahme der ersten Ziffern
von links, die sich nicht ändern und bezüglich deren der Steilkontakt 1031 und der
Folgezeiger 1041 auf Null (äußerer Sektor) eingestellt werden müssen, wodurch der
Stromkreis 1161 geschlossen wird und der Elektromagnet 1221 den Stromkreis 1162
der nächsten Einheit schließt. Diese nächste Einheit muß von 5, wo der Film in der
einen Richtung angehalten worden ist, auf 2 kommen, d. h. in Wirklichkeit auf 3,
da man in der Zahlenreihe aufsteigt. Der Folgezeiger 1o4.2 wird also außen auf 5
und der Steilkontakt 1032 innen auf 2 eingestellt. Wird nun auf selbsttätigen Rückwärtsgang
geschaltet, so tritt das gewünschte Ergebnis ein. Die Einer von Bänden treffen nämlich
nacheinander auf zwei Löcher 5, und beim zweiten wird der Stromkreis geschlossen.
Alles weitere geht dann genau wie sonst vor sich bis zum Anhalten bei der .eingestellten
Seite.
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Somit wird also die Aufgabe, selbsttätig in irgendeinem Band eine
bestimmte Seite aufzusuchen, ebenso gelöst wie das Aufsuchen einer Seite, die wie
bei einem Wörterbuch die ersten drei Buchstaben eines Wortes enthält.
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Die dargestellte Vorrichtung ist unabhängig von der Zahnung der Räder
für die kinematographische Mitnahme und ebenso von der Größe der aufgenommenen Seiten.
Nur ein einziges Element muß gleichbleiben, nämlich die Breite der Zwischenreihen
auf dem Film, die ungefähr 5 mm betragen muß, damit die zwei Lochreihen der Zehner
und Einer Platz finden. Die Zwischenzeile müßte aber auch in dem Falle, wo man nur
das Anhalten des Films bei dem Hunderter ins Auge faßt, wenigstens ungefähr 2 mm
breit sein, d. h. also 4 cm in der Projektion. Es gehen also pro Seitenreihe 3 mm
verloren, d. h. 3,30 m in der Länge bei dem Film von 18 m, wie er im eingangs
gewählten Beispiel angenommen wurde.
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Bei den Vorrichtungen, bei denen sich das selbsttätige Aufsuchen auf
die Hunderter beschränkt, könnte im Augenblick des Anhaltens bei dem gesuchten Hundert
ein Glockenzeichen ausgelöst werden (wie am Zeilenende bei Schreibmaschinen); das
die Aufmerksamkeit des Benutzers erregen würde. Hierbei könnte man indessen die
selbsttätige Auslösung des Bildwerfers durch die Hunderter beibehalten, und es würde
genügen, im gewünschten Augenblick anzuhalten.
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Zusammengefaßt wird mit der Erfindung eine Vorrichtung geschaffen,
die es gestattet, in öffentlichen Bibliotheken die umfangreichsten Kataloge, die
vollständigsten Bibliographien sowie Wörterbücher für den allgemeinen und besonderen
Gebrauch (auf Filme übertragen) den Lesern zur Verfügung zu stellen. Dieselben auf
-Papier gedruckten und in Form von Bänden zusammengefaßten Werke nehmen einen beträchtlichen
Raum in Anspruch. Diejenigen, die üblicherweise zur freien Verfügung der Benutzer
stehen sollen, werden ständig entnommen, durcheinander gebracht und dadurch in ihrer
Benutzungsmöglichkeit beschränkt. Die Benutzer würden also tatsächlich in einem
einzigen Schrank, ohne daß sie die Filme entnehmen könnten, alles finden, was sie
suchen.