DE1046366B - Optisches Betrachtungsgeraet mit einer Projektionsvorrichtung - Google Patents

Optisches Betrachtungsgeraet mit einer Projektionsvorrichtung

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DE1046366B
DE1046366B DEA21828A DEA0021828A DE1046366B DE 1046366 B DE1046366 B DE 1046366B DE A21828 A DEA21828 A DE A21828A DE A0021828 A DEA0021828 A DE A0021828A DE 1046366 B DE1046366 B DE 1046366B
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/115Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading of microfiches

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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein optisches Betrachtungsgerät mit einer Projektionsvorrichtung zum Abbilden jeweils eines einzelnen Feldes einer aus einer Vielzahl von in horizontalen Zeilen und in vertikalen Kolonnen angeordneten Feldern bestehenden Felderblockes, der zusammen mit weiteren derartigen Felderblöcken auf einem Filmband photographisch festgehalten ist, wobei das Filmband sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung je mit Hilfe eines Elektromotors verstellbar ist zum Abbilden eines beliebigen Feldes. Die Einrichtung weist auch elektrische Mittel zum automatischen Einstellen des jeweils gewünschten Feldes nach Vorwahl auf.
Es ist schon eine Leseeinrichtung vorgeschlagen worden, die ein optisches Betrachtungsgerät mit einer Projektionsvorrichtung ist und zum Abbilden jeweils einer einzelnen von einer Vielzahl von Textseiten dient, welche in Reihen quer über das Filmband und in Kolonnen längs des Filmbandes photographisch festgehalten sind. Gemäß diesem Vorschlag muß beim Abbilden der in einer Reihe quer über das Filmband angeordneten Textseiten die Projektionsvorrichtung verschoben werden, wobei auf einem verhältnismäßig großen Projektionsschirm die einzelnen Textseiten nicht immer an der gleichen Stelle erscheinen, was das Lesen sehr ermüdet. Insbesondere für das reihenweise Ablesen von Taxzählern und Abonnentennummern auf Filmbändern, auf denen die Gesprächstaxenzähler in Fernsprechzentralen in an sich bekannter Weise photographisch festgehalten sind, wäre es außerordentlich erschwerend und mühsam, wenn die Ablesungen auf dem Bildschirm nicht immer an der gleichen Stelle erfolgen könnten. Es ergäben sich dabei erhöhte Fehlermöglichkeiten bei der Ablesung und bei der Übertragung der Ablesungen auf die Tastatur von Büromaschinen.
Beim erfindungsgemäßen Betrachtungsgerät ist der geschilderte Nachteil vermieden. Die Projektionsvorrichtung und der Projektionsschirm sind im Gerät nach der Erfindung feststehend und in Bezug aufeinander derart angeordnet, daß jeweils nur ein einziges Feld auf dem Filmband praktisch in der ganzen Größe des Projektionsschirmes auf diesem abgebildet wird. Eine in bekannter Weise zum Vorschub des Filmbandes in seiner Längsrichtung dienende gezahnte Trommel, die durch den einen Elektromotor drehbar ist, wird erfindungsgemäß an einem in Richtung der Trommelachse beweglichen Organ gelagert, das zwecks Querverstellung des Filmbandes mittels des zweiten Elektromotors antreibbar ist. Ferner sieht die Erfindung zwei mit den Filmtransportmitteln zwangläufig gekuppelte Sätze von Nockenscheiben vor, die elektrische Kontakte betätigen, zwecks automatischen Schaltens der Motoren nach einem oder mehreren vor-Optiscb.es Betrachtungsgerät
mit einer Projektionsvorrichtung
Anmelder:
AIos A. G.r Zürich (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Paap, Patentanwalt,
München 22, Mariannenplatz 4
gegebenen Programmen und in Übereinstimmung mit den Feldern eines Felderblockes auf dem Filmband.
Die bereits erwähnte bekannte Leseeinrichtung gestattet zwar auch eine automatische Steuerung des Filmes und der Projektionsvorrichtung mit Hilfe elektrischer Mittel, doch ist dort die Aufgabe insofern anders, als nach Vorwahl an elektrischen Einstellorganen irgendein beliebiges Feld des gesamten Filmbandes selbsttätig zur Projektion auf der Mattscheibe gelangt. Das ist beim Betrachtungsgerät nach der Erfindung nicht beabsichtigt, denn die automatische Steuerung bezieht sich hier nur auf die Felder innerhalb eines Felderblockes und noch auf die Steuerung von einem Felderblock zu nächsten. Erfindungsgemäß sind Druckknopfschalter vorgesehen, um das Filmband entweder von Feld zu Feld nach einem vorgegebenen Programm oder dann von Zeile zu Zeile oder von Kolonne zu Kolonne weiterzuschalten. Die Bedienung des erfindungsgemäßen Gerätes ist daher sehr einfach, da keine mit Zifferblättern und Zeigern versehene Einstellorgane vorhanden sind wie bei der erwähnten bekannten Einrichtung.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das Betrachtungsgerät überdies mit zwei oder mehr verschiedenen Arbeitsprogrammen ausgerüstet sein, die durch einfaches Umschalten wahlweise zur Wirkung gebracht werden können. So kommen beim einen Programm die Felder z. B. kolonnenweise nacheinander automatisch zu Projektion, wenn man jeweils einen Schalter betätigt, während bei einem andern Programm und beim Betätigen des gleichen Schalters die Felder nacheinander zeilenweise auf dem Bildschirm projiziert werden, wobei in beiden Fällen am Ende der Kolonne bzw. der Zeile jeweils automatisch ein Rücklauf auf den Kolonnen- bzw. Zeilenanfang
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und ein Fortschalten auf die nächste Kolonne bzw. Zeile erfolgt.
Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in welcher rein beispielsweise eine Ausführungsform des Betrachtungsgerätes nach der Erfindung veranschaulicht ist. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des ganzen Gerätes,
Fig. 2 eine analoge Ansicht, von einer anderen Seite her gesehen,
Fig. 3 in größerem Maßstab den Oberteil des Gerätes, von vorn gesehen,
Fig. 4 einen Film mit mehreren Felderblöcken, von denen in der Figur nur der eine in Felder eingeteilt ist, die kolonnenweise in senkrechter Richtung numeriert sind,
Fig. 5 in analoger Darstellung einen Film, dessen Felderblöcke Felder aufweisen, welche zeilenweise in waagerechter Richtung numeriert sind,
Fig. 6 das Betrachtungsgerät in Seitenansicht bei weggeschnittener Seitenwand,
Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Gerät bei weggeschnittenem Gehäuseoberteil,
Fig. 9 einen senkrechten Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 schematisch den zur horizontalen Filmsteuerung dienenden Nockenscheibensatz mit den zugehörigen elektrischen Kontakten,
Fig. 11 schematisch den zur vertikalen Filmsteuerung dienenden Nockenscheibensatz mit den zugehörigen elektrischen Kontakten und
Fig. 12 das elektrische Schaltschema des Betrachtungsgerätes.
Das Gerät weist ein Gehäuse 101 auf, an dessen Vorderseite ein Lichtschacht 102 ausmündet. Am hinteren, im Gehäuse vertieft liegenden Ende des Lichtschachtes 102 befindet sich eine als Projektionsschirm dienende Mattscheibe 103. Ferner ist die Vorderseite des Gehäuses 101 mit einer Anzahl von Druckknopfschaltern versehen, die mit 1, 10, V, R, A, B, C, L und P bezeichnet sind. Diese Schalter sind auch im Schema gemäß Fig. 12 in gleicher Weise bezeichnet. Die Schalter-4, B, C und L haben je einen solchen Mechanismus, daß sie beim ersten Drücken des betreffenden Knopfes in der gedrückten Stellung arretiert' bleiben, bis ein zweites Mal auf den gleichen Knopf gepreßt wird. Die Bedeutung der einzelnen Druckknopf schalter geht aus der späteren Funktionsbeschreibung an Hand des Schemas gemäß Fig. 12 hervor. An der Vorderseite des Gehäuses 101 ist schließlich noch ein Netzschalter L04 zum Ein- und Ausschalten des Gerätes vorhanden. "
Auf der einen Seite des Gerätes befindet sich ein Stecker 105 (s. auch Fig. 12) zum Anschluß eines Netzkabels 106 sowie ein zweiter Stecker 107 zum Anschluß eines Kabels 108, welches das Betrachtungsgerät mit einem elektrischen Arbeitskontakt in einer Lochkartenmaschine oder an einer Schreibmaschine usw. verbinden kann zur Fernsteuerung des Betrachtungsgerätes von dieser Maschine aus. An der gleichen Seite des Gehäuses 101 sind ferner zwei Sicherungselemente 109 und 110 vorhanden, die auch in Fig. 12 zu finden sind.
An der Oberseite des Gehäuses 101 sind zwei kreisförmige Ausnehmungen 111 und 112 und eine diese miteinander verbindende schlitzförmige Ausnehmung 113 (Fig. 6 und 9) vorhanden, durch welche ein zu betrachtender Film 114 eingeführt werden kann. An der linken Seitenwand des Gehäuses 101 befinden sich zwei Drehknöpfe 115 und 116, deren erster ermöglicht, den eingelegten Film 114 in horizontaler Richtung beliebig zu verstellen, während der zweite Knopf 116 zum Zentrieren des abgebildeten Feldes in vertikaler Richtung in bezug auf die Mattscheibe 113 dient.
Im Inneren des Gehäuses 101 ist gemäß Fig. 6 bis 9 eine senkrechte Scheidewand 120 vorhanden, die an einer Bodenplatte 121 des Gehäuses befestigt und durch zwei schräg verlaufende Streben 122 und 123 gegen hinten abgestützt ist. An der Wand 120 ist ein Lagerkörper 125 befestigt, in welchem mittels zweier Kugellager 126 eine Mutterhülse 127 mit Innengewinde drehbar gelagert ist, wie Fig. 6 und 9 zeigen. Mit der Mutterhülse 127 steht eine vertikale Hohlspindel 128 im Eingriff, die in ihrem unteren Teil mit einem Außengewinde versehen ist. An ihrem oberen Teil ist die Spindel 128 außen glatt und zylindrisch, und sie ist an diesem Teil durch vier Kugellager 129. die von verschiedenen Seiten her gegen die Spindel anliegen, in vertikaler Richtung verschiebbar geführt. In der Zeichnung nicht sichtbare Mittel sichern die Spindel 128 gegen Verdrehung.
An der Mutterhülse 127 ist ein Zahnkranz 130 befestigt, der gemäß Fig. 9 mit einem Zahnrad 131 im Eingriff steht. Das Zahnrad 131 ist lose auf eine Nabe 132 aufgeschoben und wird unter dem Einfluß einer Feder 133 in axialer Richtung nach oben gegen einen Flansch der Nabe 132 angepreßt, so daß Zahnrad 131 und Nabe 132 durch Reibung miteinander gekuppelt sind und zwischen diesen Teilen eine Rutschkupplung besteht. Die Nabe 132 sitzt auf einer abgehenden Welle 134 eines Getriebes 135, das mit einem elektrischen Antriebsmotor Mv zusammengeflanscht und an der Wand 120 befestigt ist, wie Fig. 8 zeigt.
Das Getriebe 145 hat noch eine zweite abgehende, waagerecht verlaufende Welle 136, auf welcher an der Vorderseite der Scheidewand 120 ein Zahnrad 137 sitzt. Das letztere kämmt mit einem weiteren Zahn rad 138, das auf einer in zwei Platinen 139 gelagerten Nockenscheibenwelle 140 sitzt. Die Platinen 139 sind durch Isolierstücke 141 untereinander und ferner mit der Scheidewand 120 verbunden. Auf der Welle 140 sitzen mehrere Nockenscheiben Vl bis V 6, von denen in Fig. 8 nur wenige und in Fig. 6 keine eingezeichnet sind. Die Form der einzelnen Nockensclidben ist in Fig. 11 ersichtlich. An einem der Isolierstücke 141 sind elektrische Kontakte ν 1 α, ν Ib, v2, ν3, ν4, ν5α, υ5b, ν6α und ν6b befestigt, die gemäß Fig. 11 durch die Nockenscheiben geschaltet werden können. Im Schema gemäß Fig. 12 sind die gleicherweise bezeichneten Kontakte ebenfalls zu finden wie auch der Motor Mv.
Wenn sich der Motor Mv dreht, so werden gleichzeitig die Nockenscheiben Vl bis V6 und die Mutterhülse 127 angetrieben, so daß die Spindel 128 in vertikaler Richtung nach oben bzw. nach unten geschraubt wird. Der Motor ATz/ ist in seiner Drehrichtung umkehrbar.
Durch die Hohlspindel 128 hindurch geht eine senkrecht verlaufende Welle 145, die an beiden Enden mittels Kugellagern in der Spindel drehbar gelagert ist (Fig. 9). Das untere Ende der Welle 145 trägt eine Scheibe 146, während am oberen Ende der Welle 145 ein Zahnrad 148 festsitzt. Koaxial zur Welle 14S und Spindel 128 ist weiter unten eine Achse 149 mit Hilfe eines Lagerkörpers 150 und mittels Kugellagern 151
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drehbar gelagert. Der Lagerkörper 150 ist an der An der Oberseite des Gehäuses 101 ist ein Lampen-
Wand 120 befestigt. Die Welle 149 trägt ein un- gehäuse 190 befestigt, welches eine Projektionslampe verdrehbar mit derselben verbundenes Kegelzahnrad 191 mit der zugehörigen Fassung, einen Reflektor 192 152 und ein lose auf der Welle angeordnetes zweites und einen mehrlinsigen Kondensor 193 enthält. Eben-Kegelzahnrad 153. Die Zahnkränze dieser Kegelräder 5 falls an der Oberseite des Gehäuses 101 ist ein Prosind voneinander abgewendet und stehen nicht mit- jektionsobjektiv 194 angeordnet, welches durch einen einander im Eingriff. Eine Feder 154 preßt die Einstellring 195 von außen her verstellt werden kann Scheibe des Kegelrades 153 gegen die Scheibe des zwecks Scharfeinstellung des Projektionsbildes auf anderen Kegelrades 152 an, so daß zwischen den bei- der Mattscheibe 103. Ein an der Oberseite des Gehäuden Rädern 152 und 153 eine Rutschkupplung durch io ses 101 befestigter Umlenkspiegel 196 wirft das ProReibung besteht. Das obere Kegelrad 153 trägt einen jektionslicht nach unten zu einem zweiten Umlenkparallel zu den Wellen 145 und 149 verlaufenden Mit- spiegel 197, der das Licht seinerseits auf die Mattnehmerstift 155, welcher einen radialen Schlitz der scheibe 103 wirft. Der Spiegel 197 ist um eine waage-Scheibe 146 durchsetzt, um die Welle 145 mit dem rechte Achse 198 schwenkbar im Gehäuse 101 gelagert Kegelrad 153 zu kuppeln. Der Stift 155 bleibt immer 15 und mit einem Hebel 199 verbunden, welcher das Verim Eingriff mit der Scheibe 146, auch wenn sich die stellen des Spiegels ermöglicht. Der bereits erwähnte Spindel 128 aufwärts oder abwärts bewegt. Drehknopf 116 an der linken Gehäusewand sitzt auf
Auf der Bodenplatte 121 ist ein zweiter Elektro- einer waagerechten Achse 200, die drehbar im motor Mh befestigt, der mit einem Getriebe 160 zu- Gehäuse 101 gelagert ist und einen Arm 201 trägt, sammengebaut ist. Eine abgehende Welle 161 des- 20 der mit einem Mitnehmerzapfen 202 in einen Längsselben trägt ein Kegelrad 162, das mit dem Kegelrad schlitz 203 des Hebels 199 eingreift. Durch Betäti-152 zusammenarbeitet. Die Welle 161 ist in axialer gung des Knopfes 116 ist es daher möglich, den Spie-Richtung verschiebbar und steht unter dem Einfluß gel 197 zu verschwenken, wobei das Projektionsbild einer Feder 163, die bestrebt ist, das Kegelrad 162 auf der Mattscheibe 103 in vertikaler Richtung vergegen das Kegelrad 152 anzudrücken. Mit Hilfe eines 25 stellt wird.
Elektromagnets K (Fig. 12) kann die Welle 161 ent- Zwischen dem Kondensor 193 und den Führungs-
gegen dem Einfluß der Feder 163 verschoben und da- platten 180 ist ein vorzugsweise grünliches Filterglas durch die Kupplung zwischen dem Getriebe 160 und 204 lösbar in eine zugehörige Führung 205 eingeschodem Kegelrad 152 gelöst werden. ben, um dem Projektionsbild eine angenehme, die
Gemäß Fig. 8 sitzt auf der Welle des Motors Mv 3° Augen weniger ermüdende Farbe zu verleihen. Durch eine Bremsscheibe 165, die sich zwischen einem fest- den Schlitz 113 in der Oberseite des Gehäuses 101 stehenden und einem beweglichen Bremsbacken 166 kann das Filterglas 204 gegebenenfalls herausgezogen bzw. 167 befindet. Der bewegliche Bremsbacken 167 werden. Die Führung 205 ist an der Schiene 175 beist am Anker eines elektrischen Bremsmagnets Bv an- festigt.
geordnet und wird bei nicht erregtem Magnet durch 35 In zwei an der Scheidewand 120 befestigten Platieine Feder 168 gegen die Bremsscheibe 165 und gegen nen 210 (Fig. 9) sind zwei waagerecht verlaufende den feststehenden Backen 166 gepreßt, um den Motor Wellen 211 und 212 drehbar gelagert. Die eine Welle Mv zu bremsen. In völlig analoger Weise ist der 211 trägt ein mit dem Kegelrad 152 zusammengreif en-Motor Mh mit einer Bremsscheibe 170 versehen, der des Kegelrad 213, während die andere Welle 212 ein ein Bremsmagnet Bh zugeordnet ist. Im Schema ge- 40 mit dem Kegelrad 153 zusammengreifendes Kegelrad maß Fig. 12 sind die Bremsmagnete Bv und Bh eben- 214 trägt. Auf der Welle 211 sitzen mehrere Nockenfalls zu finden. scheiben Hl bis H7, von denen in Fig. 9 nur einige Am oberen Ende der Hohlspindel 128 ist eine dargestellt sind. Gemäß Fig. 10 arbeiten die Nockenwaagerecht verlaufende Schiene 175 befestigt, an wel- scheiben mit elektrischen Kontakten Al, hl, h3, A4, eher ein Lager 176 für eine senkrechte Achse 177 an- 45 h5, h6a, h6b und hl zusammen, die an einem zwigebracht ist. Diese trägt ein Zahnrad 178, das mit sehen den Platinen 210 befestigten Isolierstück 215 dem bereits erwähnten Zahnrad 148 am oberen Ende befestigt, in Fig. 9 aber nicht eingezeichnet sind. Der der Welle 145 im Eingriff steht. Die Achse 177 trägt Nockenscheibensatz Hl bis H7 dient zur automatian ihrem oberen Teil ferner eine Filmtransport- sehen Steuerung der horizontalen Filmbewegung, trommel 179, die in bekannter Weise mit zwei Zahn- 50 Die Welle 212 trägt ein Kettenrad 216, das mittels kränzen zum Eingriff in Perforationen 114 a der einer nicht dargestellten Gliederkette mit einem zwei-Filmell4 versehen ist. An der Schiene 175 sind fer- ten Kettenrad 217 gekuppelt ist, das auf der Achse ner zwei zueinander parallele, senkrechte Führungs- 218 des bereits früher erwähnten Drehknopfes 115 platten 180 aus Glas befestigt, zwischen welchen der sitzt. Durch Betätigung des letzteren kann daher die zu betrachtende Filmstreifen 114 hindurchgeht. Die 55 Filmtransporttrommel 179 von Hand angetrieben und Führungsplatten 180 sind so groß, daß der eingelegte dadurch der Film 114 in horizontaler Richtung ver-FiIm 114 in jedem Fall praktisch eben ist, auch wenn stellt werden, wobei die Rutschkupplung zwischen den er die Tendenz hat, sich zu rollen. Die Schiene 175 Kegelradscheiben 152 und 153 schleift, sofern nicht trägt ferner zwei unterhalb der Gehäuseöffnungen 111 das Kegelrad 162 durch Erregung des Magnets K aus und 112 angeordnete Becher 181 und 182, die zur 60 dem Kegelrad 152 ausgerückt worden ist. Aufnahme der Anfangs- und der Endrolle des Filmes Das Gehäuse 101 enthält eine größere Anzahl von 114 dienen und je einen seitlichen Schlitz haben zum Relais Jh, Jv, J, Js, Uh, Uv, Umh, Umv, Hh, Hv, N, Durchlassen des Filmes. Sämtliche Filmführungs- Nl, M, Ra, Rb, Vb1 Ss, Sl, S2, S3. Diese Relais mittel 179, 180, 181 und 182 bewegen sich zusammen sind auf vertikalen Leisten 220 befestigt, die ihrer- mit der Spindel 128 aufwärts bzw. abwärts. 65 seits an einer waagerecht verlaufenden Leiste 221 be-Am freien Ende der Schiene 175 ist eine senkrechte festigt sind, welche schwenkbar an der Bodenplatte Platte 185 befestigt, die zwischen zwei an der einen 120 gelagert ist. Die Relais Js, Hh und Hv sind ab-Seitenwand des Gehäuses 101 drehbar gelagerten fallverzögert, während das Relais Ss anzugverzögert Kugellagern 186 geführt ist, damit die Schiene 175 ist. In Fig. 6 und 8 ist jeweils nur eines der Relais nicht verschwenkt werden kann. 70 eingezeichnet. Zur Speisung der Relais ist eine Gleich-
richterschal tung G vorhanden, die über einen Transformator T mit dem Netzstecker 105 verbunden ist. Die Projektionslampe 194 ist ebenfalls an einen Teil der Sekundärwicklung des Transformators T angeschlossen. Den Elektromotoren Mh und Mv ist je ein Phasenschieberkondensator Ch bzw. Cv zugeordnet. Wie die beschriebenen elektrischen Mittel untereinander zusammengeschaltet sind, geht aus dem Schema nach Fig. 12 und aus der nachfolgenden Funktionsbeschreibung hervor.
Gemäß Fig. 4 sind auf einem Film 114 mehrere Felderblöcke 225 photographisch festgehalten, die je in vierzig Felder eingeteilt sind, von denen sich jeweils fünf in einer Kolonne befinden. Die Numerierung der Felder erfolgt kolonnenweise von oben nach unten, wobei die Bezeichnung der Felder von 20 bis 59 gewählt ist. Wird der Film gemäß Fig. 4 in das beschriebene Betrachtungsgerät eingeführt, so erscheint bei eingeschaltetem Netzschalter 104 auf der Mattscheibe 103 eine Abbildung, deren Größe etwa der Fläche eines einzelnen Feldes der Felderblöcke 225 entspricht. Bei entsprechender Einstellung kann man auf der Mattscheibe demnach ein einzelnes Feld betrachten, z. B. das Feld 20. Um nachher die Felder 21 bis 24 betrachten zu können, muß der Film vor dem Objektiv 194 schrittweise um jeweils ein Feld vertikal nach oben bewegt werden, was durch Heben der Spindel 128 mittels des Elektromotors Mv erfolgt. Nach dem Betrachten des Feldes 24 muß der Film wieder vertikal nach unten zurückbewegt und um ein Feld in horizontaler Richtung vorgeschoben werden, damit das Feld 25 auf der Mattscheibe erscheint. Bei der automatischen Steuerung erfolgt der Filmvorschub in horizontaler Richtung durch den Elektromotor Mh mittels der Transporttrommel 179. Das automatische Schalten der Elektromotoren Mv und Mh nach dem angegebenen Programm wird durch die Nockenscheiben H1, Vl, V 2 und V 6 in der später noch zu beschreibenden Weise vorgenommen.
Der in Fig. 5 dargestellte Film 114 weist mehrere Felderblöcke 226 auf, die je in hundert Felder eingeteilt sind, von denen jeweils zehn in einer Zeile angeordnet sind. Die Felder sind zeilenweise von 00 bis 99 numeriert. Um die Felder in der richtigen Reihenfolge nacheinander auf der Mattscheibe 103 erscheinen zu lassen, muß der Film zuerst in horizontaler Richtung schrittweise um jeweils ein Feld vorgeschoben werden bis das Feld 09 sichtbar wird. Dann muß der Film horizontal rückwärts laufen bis zur ersten Kolonne und um eine Kolonne nach oben transportiert werden, so daß nachher das Feld 10 auf der Mattscheibe abgebildet wird. Nachher erfolgt wieder schrittweiser Vorschub in horizontaler Richtung usw. Nach dem Projizieren des letzten Feldes 99 eines Felderblockes 226 muß der Film in vertikaler Riehtung bis zur obersten Zeile zurücklaufen und anschließend in horizontaler Richtung bis zum ersten Feld 00 des folgenden Blockes vorgeschoben werden. Dieses Programm kann beim beschriebenen Gerät automatisch ablaufen, wobei die Nockenscheiben H 2, H3, HQ, V3, V4, und V5 die Steuerung der Motoren Mv trad Mh übernehmen, wie später noch beschrieben wird.
Dar gleiche Gerät ist auch noch zum automatischen Ablauf eines weiteren Programms ausgebildet, das dem zuletzt beschriebenen ähnlich ist und sich nur durch kleinere Horizontalschritte von diesem unterscheidet. Auf dem entsprechenden Film sehen die Felderblöcke daher ähnlich aus, wie in Fig. 5 gezeigt ist, mit dem Unterschied, daß die Felderblöcke und einzelnen Felder in waagerechter Richtung kleinere Abmessungen aufweisen. Die vertikalen Abmessungen sind die gleichen wie in Fig. 5 Für die automatische Steuerung nach diesem dritten Programm sind die Nockenscheiben H4 und H5 vorhanden.
Die drei erwähnten Programme sind mit A, B und C bezeichnet. Will man das Programm A zur Betrachtung eines Filmes gemäß Fig. 4 zum Ablauf bringen, so drückt man auf den Druckknopfschalter A. Zum Löschen dieses Programms wird nochmals auf den gleichen Knopf gedrückt. Für die anderen Programme gilt analoges.
Unter Bezugnahme auf Fig. 10 bis 12 ist die Wirkungsweise des beschriebenen Betrachtungsgerätes wie folgt:
Beim Einschalten des Gerätes mittels des Schalters 104 werden die Relais Js, Ss und N erregt, sofern der Stecker 105 mit dem Stromverteilungsnetz in Verbindung steht. Es wird angenommen, daß ein Film gemaß Fig. 4 eingespannt und der Schalter A geschlossen sei. Dann ist auch das zugehörige Relais Sl erregt. Ferner wird angenommen, daß bereits das erste Feld 20 eines Felderblockes 225 auf die Mattscheibe eingestellt sei. Der Nockenscheibensatz Vl bis V6 befindet sich dann in einer solchen Drehstellung, daß die Kerbe 0' der Nockenscheibe Vl die Schalter vla und ν 1 b in die Offenstellung gehen läßt.
Um den Filmtransport auf das nächste Feld jeweils auslösen zu können, muß ein zur Wicklung des Relais / führender Steuerstromkreis kurzzeitig geschlossen werden, was entweder durch Drücken der Taste 1 von Hand oder durch Verbinden der Kletnmen des Steckers 107 mit Hilfe eines automatischen Schaltkontaktes an einer Lochkartenmaschine od. dgl. erfolgen kann. Dann wird das Relais / erregt, wodurch auch der Stromkreis des Relais Jv geschlossen wird: Minuspol des Gleichrichters G — Wicklung des Relais Jv — Ruhekontakt des Schalters L — Arbeitskontakt des Relais Sl — Arbeitskontakt des Relais / — Arbeitskontakt des Relais Js — Ruhekontakt des Schalters 10 — Erde, welche mit dem Pluspol des Gleichrichters G verbunden ist. Das Relais Jv wird folglich erregt, wobei es einen Selbsthaltekreis schließt: Wicklung des Relais Jv — Arbeitskontakt von Jv — Ruhekontakt von Hv — Erde. Über einen Arbeitskontakt des Relais Jv wird der Bremsmagnet Bv erregt und somit die Bremse des Motors Mv gelöst. Durch einen weiteren Arbeitskontakt des Relais Jv wird der Motor Mv eingeschaltet, welcher eine vertikale Aufwärtsbewegung der Spindel 128 bewirkt und auch den Nockenscheibensatz Vl bis V6 gemäß den Pfeilen in Fig. 11 in Drehung versetzt. Sobald die Nockenscheibe Vl den Kontakt via schließt, wird das Relais Hv erregt: Wicklung von Hv—Kontaktz/la — Arbeitskontakt des RelaisSl — Erde. Der Wicklung des Relais Hv liegt auch eine zweite Wicklung des Relais Jv parallel, die also ebenfalls erregt wird. Der Selbsthaltekreis durch die andere Wicklung des Relais Jv wird durch einen Ruhekontakt des Relais Hv unterbrochen. Sobald die Kerbe 1 der Nockenscheibe Vl den Kontakte la in die Offenstellung gehen läßt, werden die Relais Jv und H" stromlos. Das Relais Jv setzt den Motor Mv still und entregt den Magnet Bv, so daß sofort die Bremsung des Motors Mv erfolgt. Das Relais Hv fällt mit einiger Verzögerung ab, damit das Relais Jv auf jeden Fall vor dem Relais Hv abfällt, um zu verhindern, daß das Relais Jv nicht etwa sofort wieder erregt wird. Jetzt befindet sich das Projektionsbild des zwei ten Feldes 21 auf der Mattscheibe.
Die Fortschaltung auf die Felder 22, 23 und 24 erfolgt genau gleich jeweils durch Auslösung mittels der Taste 1 oder des Arbeitskontaktes in der Lochkartenmaschine od. dgl.
Wenn das Feld 24 auf der Mattscheibe erscheint, läßt die einzige Kerbe 4 der Nockenscheibe V 2 den Kontakt ν 2 schließen. Sobald hierauf das Relais Hv abfällt, wird das Relais Uv erregt: Wicklung Uv — Ruhekontakt des Relais Hv — Kontakt ν 2 — Arbeitskontakt des Relais Sl — Erde. Das Relais Uv schließt seinerseits den Er reger Stromkreis des Relais Umv: Wicklung Umv — Arbeitskontakt des Relais Uv — Erde. Das Relais Umv schaltet den Stromkreis des Motors Mv auf Rückwärtslauf um. Sobald durch den nächsten Steuerungsimpuls das Relais / und anschließend das Relais Jv erregt werden, beginnt demzufolge der Motor rückwärts zu drehen, wobei die Spindel 128 vertikal nach unten gesenkt wird. Beim Anziehen des Relais Uv hat sich ein Selbsthaltestromkreis für dasselbe geschlossen: Wicklung Uv ■— Arbeitskontakt des Relais Uv—Kontakt ν 6 α der Nockenscheibe V6 — Ruhekontakt des Relais S3 ·— Ruhekontakt des Relais S2 — Erde. Ferner hat das Relais Uv einen Haltestromkreis für das Relais Iv geschlossen : Wicklung Jv — Arbeitskontakt des Relais Jv — Arbeitskontakt des Relais Uv — Erde. Die Relais Uv und Jv bleiben somit erregt bis die Nockenscheibe V6 bei der Kerbenflanke 0' den Kontakt ν 6 öffnet, wodurch die Relais Uv und Jv entregt werden. Der Motor Mv wird dadurch stillgesetzt. Beim Abfallen des Relais Uv wird auch das Relais Umh entregt und der Motor dadurch wieder auf Vorwärtslauf umgeschaltet.
Beim obenerwähnten Erregen des Relais /, durch welches der Rückwärtslauf ausgelöst wird,, schließt sich auch noch folgender Stromkreis: Minuspol des Gleichrichters G — Ruhekontakt des Schalters L —-obere Wicklung des Relais Jh — Arbeitskontakt des Relais Uv — Arbeitskontakt des Relais JU1I—Arbeitskontakt des Relais / — Arbeitskontakt des Relais Js — Auslösekontakt ·— Erde. Dadurch wird das Relais Jh erregt, welches einen Selbsthaltekreis schließt: Wicklung Jh — Arbeitskontakt des Relais Jh — Ruhekontakt des Relais Hh — Erde. Über einen Arbeitskontakt des Relais Jh wird der Bremsmagnet Bh erregt und somit die Bremse des Motors Mh gelüftet. Durch einen weiteren Arbeitskontakt des Relais Jh wird der Motor Mh eingeschaltet, welcher eine horizontale Bewegung des Films durch Antrieb der Transporttronimel 179 bewirkt und auch den Nockenscheibensatz Hl bis HI gemäß den Pfeilen in Fig. 10 in Drehung versetzt. Die entsprechenden Nockenscheiben waren vorher in der in Fig. 10 gezeigten Lage. Sobald die Nockenscheibe H1 den Kontakt h 1 schließt, wird das Relais Hh erregt: Wicklung von Hh — Kontakt Hl-—■ Arbeitskontakt des Relais Sl — Erde. Der Wicklung des Relais Hh liegt auch eine zweite (untere) Wicklung des Relais Jh parallel, sofern der Schalter L nicht betätigt ist, so daß das Relais Jh also auch über diese zweite Wicklung erregt bzw. gehalten wird. Der Selbsthaltekreis durch die andere Wicklung wird durch einen Ruhekontakt des Relais Hh unterbrochen. Sobald die Kerbe 1 der Nockenscheibe Hl den Kontakt fei in die Offenstellung gehen läßt, werden die Relais Jh und Hh stromlos. Das Relais Jh setzt den Motor Mh still und entregt den Magnet Bh, so daß sofort die Bremsung des Motors erfolgt. Jetzt befindet sich das Projektionsbild des Feldes 25 auf der Mattscheibe.
Bei den folgenden Schaltimpulsen auf das Relais / bewegt sich die Spindel nacheinander und schrittweise nach oben, so daß die Felder 26, 27, 28 und 29 nacheinander auf der Mattscheibe sichtbar werden. Beim folgenden Impuls bewegt sich, der Film einen Schritt in horizontaler Richtung und zugleich wieder nach unten, bis das Feld 30 auf der Mattscheibe sichtbar wird usw. Der Übergang vom letzten Feld des einen Blockes zum ersten Feld des nächsten Blockes erfolgt in gleicher Weise wie der beschriebene Kolonnenwechsel, wobei die Nockenscheibe Hl von der Drehstellung 7 in die Stellung 0 läuft.
Wenn das beschriebene Programm^ eingeschaltet ist, kann durch Drücken der Taste 10 direkt von Kolonne zu Kolonne weitergeschaltet werden. Dann wird unmittelbar das Relais Jh erregt: Gleichrichter — Ruhekontakt des Schalters L — (obere) Wicklung des Relais Jh — Arbeitskontakt des Relais Sl — Arbeitskontakt des Relais Js — beide Arbeitskontakte des Schalters 10;—Erde. Dadurch wird die Bremse Bh gelüftet, der Motor Mh für horizontalen Vorschub des Filmes eingeschaltet und auf die oben beschriebene Weise mittels des Kontaktes hl und des Relais Hh automatisch wieder stillgesetzt, wenn der Film um ein Feld, d. h. eine Kolonne, waagerecht vorgeschoben worden ist.
Betätigt man kurzzeitig den Schalter V, so wird automatisch ein waagerechter Vorschub des Filmes herbeigeführt,, bis die erste Kolonne des nächstfolgenden Felderblockes in den Bereich der Projektionsvorrichtung gelangt. Mittels des Schalters V wird zunächst das Relais Vb erregt: Wicklung von Vb —* Schalter V — Ruhekontakt des Schalters L — Erde. Ein Ruhekontakt des Relais Vb unterbricht nun den Erregerstromkreis des Relais Umh. Ein Arbeitskontakt des Relais Vb schließt den Erregerstromkreis des Relais Jh: Gleichrichter — Ruhekontakt des
Schalters L (obere) Wicklung des Relais Jh
Arbeitskontakt des Relais Vb — Schalter V — Ruhekontaktdes Schalters L — Erde. Dadurch wird das Relais Jh ebenfalls erregt, wobei für das Relais Vb ein Selbsthaltekreis geschlossen wird: Gleichrichter— Wicklung des Relais Vb ■—· Arbeitskontakt des Relais Vb — Arbeitskontakt des Relais Jh — Ruhekontakt des Relais Hh — Erde. Nach dem Loslassen des Druckknopf schalters V bleibt das Relais Vb folglich weiterhin erregt. Über einen weiteren Arbeitskontakt des Relais Vb wird das Relais Uh erregt: Gleichrichter — Wicklung von Uh — Arbeitskontakt des Relais Vb — erster Arbeitskontakt des gleichen Relais ■— Arbeitskontakt des Relais Jh — Ruhekontakt des Relais Hh — Erde. Beim Anziehen des Relais Uh wird der Arbeitskontakt des Relais Hh überbrückt durch einen Arbeitskontakt des Relais Uh und den Kontakt h6a der NockenscheibeH6, sofern der Nockenscheibensatz nicht in der Nullstellung und der Film bereits an einem Blockanfang steht. Durch einen Arbeitskontakt des Relais Jh wird der Motor Mh für horizontalen Filmvorschub in Betrieb gesetzt. Wenn bei der Drehung der Nockenscheiben mittels des Kontaktes hl jeweils das Relais Hh erregt wird, hat das keinen Einfluß auf die übrigen Relais, da, der Haltekreis für das Relais Vb dennoch geschlossen bleibt. Erst wenn die Nockenscheiben die Nullstellung erreichen, läßt die Scheibe if 6 den Kontakt fe 6 α in die Offenstellung gehen, wodurch der Erregerstromkreis des Relais Vb sofort unterbrochen wird. Dann werden die Relais Vb, Jh und Uh entregt und der Motor Mh stillgesetzt. Jetzt befindet sich die erste Kolonne des nächsten Felderblockes im Bereich der Projektionsvorrichtung.
Durch kurzzeitige Betätigung des Druckschalters R kann in analoger Weise eine Rückwärtsbewegung des
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Filmes in waagerechter Richtung bis zum Anfang des vorhergehenden Felderblockes herbeigeführt werden. Zunächst wird das Relais Ra erregt: Gleich' richter — Wicklung des Relais Ra — Arbeitskontakt des Schalters R — Ruhekontakt des Schalters L-—-5 Erde. Das Relais Rb wird gleichzeitig über praktisch den gleichen Stromkreis, aber über einen zweiten Arbeitskontakt des Schalters R ebenfalls erregt. Ein Arbeitskontakt des Relais Rb schließt den Erregerstromkreis des Relais Umh: Gleichrichter — Wick- ίο lung von Umh — Ruhekontakt des Relais Vb — Arbeitskontakt des Relais Rb — Erde. Dadurch wird der Motor Mh auf Rückwärtslauf umgeschaltet. Völlig analog, wie mit Bezug auf den Schalter V beschrieben, werden durch das Relais Rb die Relais Jh und Uh erregt, wobei über den Kontakt h 6 α wieder ein Haltekreis für die Relais ausgebildet wird. Der Motor Mh wird rückwärts in Drehung versetzt; damit nun nicht schon beim Erreichen der ersten Kolonne des gleichen Felderblockes der Motor stillgesetzt wird, sondern erst beim Erreichen der ersten Kolonne des nächstvorhergehenden Blockes, ist für das Relais Rb noch ein weiterer Haltestromkreis über einen Kontakt h 7 der Nockenscheibe H 7 und einen Arbeitskontakt des Relais Ra vorhanden. Dieser Haltestromkreis ist in der Nullstellung der Nockenscheiben geschlossen, so daß der Motor Mh weiterdreht. Kurz nachher läßt die Nockenscheibe H7 den Kontakt h 7 vorübergehend in die Offenstellung gehen, wobei das Relais Ra entregt und nachher nicht mehr erregt wird. Beim Erreichen der folgenden Nullstellung der Nockenscheiben Hl bis H7 werden durch den Kontakt h6a die Relais Rb, Jh und Uh stromlos und der Motor Mh stillgesetzt.
Es wird nun angenommen, daß zwecks Betrachtung eines Filmes 114gemäß Fig. 5 der Programmschalter B eingeschaltet worden sei. Das Relais S2 ist dann erregt. Die Schalter A und C sind geöffnet. Ferner wird angenommen, daß bereits das erste FeIdOO eines Felderblockes 226 auf die Mattscheibe eingestellt sei. Der Nockenscheibensatz Vl bis V6 befindet sich dann in einer solchen Drehstellung, daß die Kerbe 0 der Nockenscheibe V3 der Schalter v3 in die Offenstellung gehen läßt, wie in Fig. 11 dargestellt. Der Nockenscheibensatz Hl bis H 7 nimmt die in Fig. 10 dargestellte Drehstellung ein.
Durch einen Schaltimpuls auf das Relais / wird dann das Relais Jh erregt: Gleichrichter — Ruhekontakt des Schalters L — (obere) Wicklung des Relais Jh — Ruhekontakt des Relais Sl — Arbeitskontakt des Relais / — Arbeitskontrakt des Relais Js — Ruhekontakt des Schalters 10 — Erde. Das Relais Jh schließt einen Selbsthaltekreis: Wicklung des Relais Jh — Arbeitskontakt des gleichen Relais — Ruhekontakt des Relais Hh — Erde. Über einen Arbeitskontakt des Relais Jh wird der Bremsmagnet Bh erregt und somit die Bremse des Motors Mh gelüftet. Durch einen weiteren Arbeitskontakt des Relais Jh wird der Motor Mh eingeschaltet, welcher einen horizontalen Vorschub des Filmes bewirkt und auch den So Nockensdheibensatz Hl bis H7 gemäß den Pfeilen in Fig. 10 in Drehung versetzt. Sobald die Nockenscheibe HI den Kontakt h2 schließt, wird das Relais Hh erregt: Wicklung von Hh ■—· Kontakt h 2 — Arbeitskontakt des Relais ,5*2 — Erde. Der Wicklung des Relais Hh Hegt auch die zweite (untere) Wicklung des Relais Jh parallel, sofern der Schalter L nicht betätigt wird, so daß das Relais Jh mittels der zweiten Wicklung gehalten wird, wenn der Stromkreis durch die andere Wicklung durch einen Ruhekontakt des Relais Hh unterbrochen wird. Sobald die Kerbe 1 der Nockenscheibe if 2 den Kontakt & 2 in die Offenstellung gehen läßt, werden die Relais Hh und Jh stromlos, wodurch der Motor stillgesetzt und durch Entregung des Magneten Bh gebremst wird. Jetzt befindet sich das Projektionsbild des Feldes 01 auf der Mattscheibe.
Bei den folgenden Schaltimpulsen auf das Relais / wird der Film jeweils um ein Feld weiter in waagerechter Richtung vorgeschoben, bis schließlich das Feld 09 auf der Mattscheibe sichtbar wird. Dann läßt die Nockenscheibe H 3 den Kontakt h 3 in die Schließlage gehen. Sobald das Relais Hh abfällt, wird demzufolge das Relais Uh erregt: Wicklung von Uh — Ruhekontakt des Relais Hh — Kontakt h 3 — Arbeitskontakt des Relais S 2 — Erde. Das Relais Uh schließt seinerseits den Erregerstromkreis des Relais Umh: Wicklung von Umh — Ruhekontakt des Relais Vb — Ruhekontakt des Relais Uv — Arbeitskontakt des Relais S 2 — Arbeitskontakt des Relais Uh — Erde. Das Relais Umh schaltet den Stromkreis des Motors Mh auf Rückwärtslauf um. Sobald durch den nächsten Steuerungsimpuls auf das Relais / das Relais Jh erregt wird, beginnt demzufolge der Motor rückwärts zu drehen, wobei der Film in waagerechter Richtung zurückbewegt wird, Beim Anziehen des Relais Uh hat sich ein Haltestromkreis für dasselbe geschlossen: Wicklung von Uh — Arbeitskontakt des gleichen Relais — Kontakt h6a der Nockenscheibe H 6 — Erde. Ferner hat das Relais Uh einen Haltestromkreis für das Relais Jh geschlossen: (obere) Wicklung des Relais Λ — Arbeitskontakt desselben Relais — Arbeitskontakt des Relais Uh — Kontakt h6a der Nockenscheibe if 6 — Erde. Die Relais Uh und Jh bleiben somit erregt, bis die Nockenscheibe if 6 in der Nullstellung den Kontakt h6a öffnen läßt. Dann werden die Relais Uh und Jh entregt und der Motor Mh stillgesetzt. Auch das Relais Umh wird entregt und dadurch der Stromkreis des Motors wieder auf Vorwärtslauf umgeschaltet.
Beim obenerwähnten Erregen des Relais /, durch welches der Rückwärtslauf des Motors Mh ausgelöst wurde, schließt sich auch noch folgender Stromkreis: Gleichrichter — (untere) Wicklung des Relais Jv — Ruhekontakt des Schalters L — Arbeitskontakt des Relais Uh—Ruhekontakt des Relais Sl — Arbeitskontakt des Relais J — Arbeitskontakt des Relais Js — Auslösekontakt — Erde. Dadurch wird das Relais Jv erregt, das einen Selbsthaltekreis schließt: (untere) Wicklung des Relais Jv — Arbeitskontakt dieses Relais — Ruhekontakt des Relais Hv — Erde. Über einen Arbeitskontakt des Relais Jv wird der Bremsmagnet Bv erregt und somit die Bremse des Motors Mv gelüftet. Durch einen weiteren Arbeitskontakt des Relais Jv wird der Motor Mv eingeschaltet, welcher eine vertikale Aufwärtsbewegung der Spindel 128 und des Filmes 114 bewirkt und auf den Nockenscheibensatz Vl bis V6 gemäß den in Fig. 11 eingezeichneten Pfeilen in Drehung versetzt. Sobald die Nockenscheibe V3 den Kontakte schließt, wird das Relais Hv erregt: Wicklung von Hv -— Kontakt ν 3 — Ruhekontakt des Relais Sl — Erde. Der Wicklung des Relais Hv liegt auch eine zweite (obere) Wicklung des Relais Jv parallel, so daß dieses Relais erregt bleibt, wenn der Ruhekontakt des Relais Hv den Haltestromkreis durch die andere Wicklung des Relais Jv unterbricht. Sobald die Kerbe 1 der Nockenscheibe V3 den Schalter v3 in die Offenstellung gehen läßt, werden die Relais Jv und Hv stromlos, wodurch der Motor Mv stillgesetzt wird.
Jetzt befindet sich das Projektionsbild des Feldes 10 auf der Mattscheibe.
Bei den folgenden Schaltimpulsen auf das Relais / wird der Film jeweils um ein Feld in waagerechter Richtung vorgeschoben, bis nach dem Erscheinen des Feldes 10 wieder ein Zeilenwechsel in der beschriebenen Weise erfolgt.
Wenn das letzte Feld 99 eines Felderblockes 226 auf der Mattscheibe erscheint, so soll keine Umschaltung des Motors Mh auf Rückwärtslauf erfolgen, da auf das erste FeIdOO des nächsten Felderblockes in waagerechter Richtung vorwärts geschaltet werden muß. Dafür muß der Motor Mv auf Rückwättslauf umgeschaltet werden, damit wieder die oberste Felderzeile in den Bereich der Projektionsvorrichtung gelangt. Das wird folgendermaßen bewerkstelligt:
Beim Übergang von der neunten zur zehnten, d, h. untersten Zeile ließ die Nockenscheibe F4 den zugeordneten Kontakt ν4 in Schließlage gehen, wodurch nach dem Abfallen des Relais Hv der Erregerstromkreis des Relais Uv geschlossen worden ist: Wicklung von Uv — Ruhekontakt des Relais Hv — Kontakt t/4 — Ruhekontakt des Relais Si — Erde. Das Relais Uv wurde demzufolge erregt und hatte mit einem seiner Ruhekontakte den Erregerstromkreis zum Relais Umh unterbrochen, so daß dieses beim Erscheinen des letzten Feldes 99 auf der Mattscheibe nicht erregt werden kann wie sonst jeweils am Ende der Zeilen. Der für die horizontale Filmbewegung vorhandene Motor Mh wird daher am Ende der untersten Zeile nicht auf Rückwärtslauf umgeschaltet. Beim nächsten Impuls auf das Relais / wird der Motor Mh daher vorwärts drehen, bis die Nockenscheibe H2 die in Fig. 10 gezeigte Drehstellung einnimmt.
Über den Kontakt z/4 der Nockenscheibe V4 ist, wie oben erläutert, das Relais Uv erregt worden, das seinerseits den Erregerstromkreis des Relais Umv geschlossen hat: Wicklung von Umv — Arbeitskontakt des Relais Uv ■— Erde. Der für die vertikale Filmbewegung vorhandene Motor Mv ist somit für Rückwärtsdrehung vorbereitet worden. Wie es am Ende jeder Zeile der Fall ist, wird auch beim Erscheinen des letzten Feldes 99 eines Blockes 226 nach dem Abfallen des Relais Hh über den Nockenscheibenkontakt h3 das Relais Uh wieder erregt. Beim Eintreffen des nächsten Impulses auf daiS Relais / wird somit das Relais Jv über den folgenden Stromkreis erregt: (untere;) Wicklung von Jv — Ruhekontakt des Schalters L — Arbeitskontakt des Relais Uh—Ruhekontakt des Schalters Sl — Arbeitskontakt des Relais / — Arbeitskontakt des Relais Js — Auslösekontakt — Erde. Das Relais Jv setzt den Motor Mv in Betrieb, der die Spindel 128 mit dem Film 114 vertikal nach unten bewegt. Über dein Nockenscheibenkontakt/i 6 α und einen Arbeitskontakt des Relais Uh besteht für dieses ein Selbsthaltestromkreis, weshalb der Motor Mv so lange weiterdreht, bis die Nockenscheibe H6 den Kontakt/?·6α in die Offenstellung gehen läßt. Dann befinden sich die Nockenscheiben Hi bis H6 in der in Fig. 10 gezeichneten Stellung, und auf der Mattscheibe ist dann das erste FeIdOO des nächsten Felderblockes sichtbar.
Betätigt man bei eingeschaltetem Programm B den Druckknopfschalter 10, so wird der Film von Zeile zu Zeile vertikal vorgeschaltet. Dann wird unmittelbar das Relais Jv erregt: Gleichrichter — (untere) Wicklung des Relais Jv — Ruhekontakt des Relais 6'1 — Arbeitskontakt des Relais Js — beide Arbeitskontakte des Schalters 10 — Erde. Dadurch wird die Bremse Ito gelüftet, der Motor Mv für vertikalen Vorschub eingeschaltet und auf die oben beschriebene Weise mittels des Kontaktes ν 3 und des Relais Hv automatisch wieder stillgesetzt, wenn der Film um ein Feld, d. h. eine Zeile, vertikal nach oben bewegt worden ist.
Beim Betätigen des Druckknopf schalters. V erfolgt ein automatischer Filmvorschub in waagerechter Richtung bis zur ersten Kolonne des nächstfolgenden Felderblockes in genau gleicher Weise, wie mit Bezug auf das Programm A beschrieben worden ist. Ebenso vollzieht sich die waagerechte Filmbewegung bis zum Anfang des nächstzurückliegenden Felderblockes durch Betätigen des Schalters R in gleicher Weise, wie mit Bezug auf das Programm A beschrieben worden ist.
Ist das Betrachtungsgerät durch Einschalten des Schalters C auf das Programm C eingestellt worden, so ist die Wirkungsweise völlig analog wie beim Programm B. Der einzige Unterschied liegt darin, daß jetzt die Nockenscheiben H4 und H5 mit den zugehörigen Kontakten A 4 und/t 5 die Funktionen der Nockenseiheiben H 2 und H 3 und der zugehörigen Kontakte ausüben. An Stelle des Relais. 5*2 ist jetzt das Relais S3 erregt.
Wenn irgendeines der vorgesehenen Programme A, B oder C eingeschaltet ist, kann durch Drücken des Schaltknopfes P der Steuerstromkreis zum, Relais / unterbrochen werden, derart, daß über die Klemmen des Steckers 107 kein Impuls auf das Relais / gelangen kann. Die Taste P wird z. B. dann betätigt, wenn man ein automatisches Auslösen dar Filmbewegung von einer Lochkartenmaschine her verhindern will.
Damit die Funktion des Gerätes nicht durch einen zu langen Impuls auf das Relais / oder durch dauernde Verbindung der Klemmen des Steckers 107 beeinträchtigt werden kann, ist das Impuls-Sicherungsrelais Js vorhanden. Dieses ist im Ruhezustand des Gerätes erregt und wird durch einen Ruhekontakt des Relais / jedesmal stromlos, wenn das letztere erregt wird. Weil das Relais Js abfallverzögert ist, fällt es aber nicht sogleich ab, sondern erst, wenn das Relais J unzulässig lange erregt bleibt, z. B. nach 0,1 Sekunde. Arbeitskontakte des Relais Js unterbrechen dann die Erregerstromkreise der Relais Jh und Jv. Auch beim Betätigen des Schalters 10 wird das Relais Is stromlos, so daß die genannten Stromkreise auch dann unterbrochen werden, wenn man den Schalter 10 zu lange drückt.
Wird durch Drücken des entsprechenden Knopfes der Schalter L eingeschaltet, so· werden die Wicklungen des Relais Jh vom Gleichrichter abgetrennt, und es wird der Entkupplungsniagnet K erregt. Der letztere bringt das Kegelrad 162 außer Eingriff mit dem Kegelrad 152, so daß der Motor Mh von den Filmtransportmitteln abgekuppelt wird. Mit Hilfe des Drehknopfes 116 können dann die Mittel zum horizontalen Filmtransport von Hand mühelos angetrieben werden, ohne daß die Rutschkupplung zwischen den Kegelrädern 152 und 153 überwunden werden muß. Der Film 114 läßt sich dadurch beliebig vorwärts oder rückwärts in waagerechter Richtung verschieben, wobei auch die Nockenscheiben Hl bis H 7 mitdrehen. Durch einen Ruhekontakt des Schalters L ist auch die Verbindung zu den Mitteln zum. automatischen Schalten des vertikalen Filmvorschubes unterbrochen. Durch Drücken der Taste 10 kann man aber auch in diesem Falle eine Vertikalbewegung des Filmes von Zeile zu Zeile hervorrufen, so daß nacheinander die zweite, dritte, vierte usw. Zeile auf der Mattscheibe
erscheint. Wenn die unterste Zeile sichtbar ist und die Taste 10 nochmals gedruckt wird, bewegt sich der Film automatisch so weit nach unten, bis die oberste Zeile auf der Mattscheibe erscheint. Dies gilt im gezeigten Ausführungsbeispiel für die eingestellten Programme B und C. Löst man den Schalter L, so· stellt sich wieder der ursprüngliche und ausführlich beschriebene Zustand des Gerätes ein.
Wenn man, während die Nockenscheibensätze Hl bis Hl und Vl bis V6 sich in irgendeiner Drehstellung befinden, einen der Programmwahlschalter A, B oder C drückt, so bewegen sich die Filmtransportmittel automatisch, derart, daß die Nockenscheibensätze in die betreffende Nullstellung laufen. Man braucht dann nur noch den eingelegten Film so zu richten, daß ein erstes Feld 20 bzw. 00 eines Felderblockes auf der Mattscheibe sichtbar wird, wonach der automatische Vorschub nach dem eingestellten Programm erfolgen kann. Der selbsttätige Lauf in die Nullstellung geschieht folgendermaßen:
Die Relais Λ und Ar sind im Ruhezustand erregt. Drückt man z. B. auf den Schalter B, so wird das Relais 52 erregt; Gleichrichter — Wicklung von 52 — Arbeitskontakt des Schalters B — Arbeitskontakt des Relais JV — Erde. Es bildet sich auch ein Selbsthaltekreis für das Relais 52: Wicklung von 52 — Arbeitskontakt des Relais S 2 — Arbeitskontakt des Schalters B.— Erde. Über einen anderen Arbeitskontakt des Relais S2 wird das Relais M erregt: Gleichrichter — Wicklung des Relais M — Arbeitskontakt des Relais S 2 — Erde. Beim Anziehen des Relais M wird durch einen Ruhekontakt desselben der Erregerstromkreis des Relais N unterbrochen, das mit einer gewissen Verzögerung abfällt. Über einen Arbeitskontakt des Relais M wird das Relais Nl erregt: Gleichrichter — Wicklung des Relais N1 — Arbeitskontakt des Relais JV — Arbeitskontakt des Relais M ■—· Arbeitskontakt des im Ruhezustand erregten Relais 5i — Erde. Sobald das Relais N. abfällt, wird auch das Relais /Vl wieder stromlos. Während der kurzzeitigen Erregung des Relais N1 werden mittels Arbeitskontakten desselben die beiden Relais Jh und Jv über die Nockenscheibenkontakte h 6 b bzw. ν 5b erregt, sofern die Nockenscheiben nicht schon die Nullstellung einnehmen. Zugleich werden mit Hilfe weiterer Arbeitskontakte des Relais N1 die Relais Uh und Umh bzw. Uv und Umv erregt. Alle diese erregten Relais bleiben auch nach dem Entregen des Relais N1 erregt. Beide Motoren Mh und Mv drehen sich rückwärts, wobei die Nockenscheiben entgegen den Pfeilen in Fig. 10 und 11 gedreht werden bis die Nockenscheibenkontakte/i 6 & und νSb in die Offenstellung gehen. Das ist gemäß Fig. 10 und 11 nur der Fall, wenn sich die beiden Nockenscheibensätze in den Nullstellungen 0 befinden. Dann fallen die Relais Jh, Uh, Umh, Jv, Uv und Umv ab.
Beim Einschalten des Programms C durch Niederdrücken des entsprechenden Schalters C spielen sich die gleichen Vorgänge ab, mit dem einzigen Unterschied, daß an Stelle des Relais S2 nun das Relais 53 zur Wirkung kommt.
Wird durch Betätigen des Schalters das Programm A eingeschaltet, während die Nockenscheiben irgendeine Drehstellung einnehmen, so erfolgt der Rücklauf des Nockenscheibensatzes H1 bis H 6 eben- 6g falls gleich wie beim Einschalten des Programms B, mit dem einzigen Unterschied, daß jetzt das Relais 51 erregt wird an Stelle des Relais 52. Die jetzt gültige Nullstellung 0' der Nockenscheiben Vl, V2 und V6 befindet sich zwischen. den Stellungen 2 und 3 der Nockenscheibe V3. Befindet sich beim Einschalten des Programms A der Nockenscheibensatz Vl bis V6 in einer Drehstellung nach der Stellung 0', z. B. in Stellung 3 der Nockenscheibe Vl, so ist der Kontakt ν 6 a der Nockenscheibe V6 geschlossen. Dieser Kontakt ν 6 α liegt beim Programm ^ an Stelle des Kontaktes ν 5 α im Selbsthaltestromkreis des Relais Uv. Der Motor Mv wird mittels des Relais Jv rückwärts laufend in Drehung versetzt, da ein Arbeitskontakt des Relais Uv auch das Umschalterelais Umv erregt hat. Sobald die Scheibe V6 den Kontakte6α in der Drehstellung 0' in die Offenlage übergehen läßt, wird der Motor Mv stillgesetzt, indem dann die Relais Uv, Umv und Jv entregt werden. Befindet sich hingegen beim Einschalten des Programms A der Nockenscheibensatz Vl bis V6 in einer Drehstellung vor der Nullstellung 0', d. h. zwischen dieser Nullstellung und der Nullstellung 0 der Programme B und C, so läßt die Nockenscheibe V6 den Kontakt ν 6 α in Offenlage. Dadurch ist der Selbsthaltestromkreis des Relais Uv unterbrochen, so daß dieses nach dem Abfallen des Relais TVl ebenfalls wieder abfällt. Das Relais Umv wird somit nicht erregt, mit dem Ergebnis, daß der Motor Mv nicht auf Rückwärtslauf umgeschaltet wird, sondern beim Erregen des Relais Jv vorwärts läuft. Die Nockenscheiben Vl bis V 6 werden dadurch gemäß den in Fig. 11 eingezeichneten Pfeilen angetrieben, bis die Nockenscheibe Vl den Kontakt via in Offenstellung gehen läßt, wenn die Nullstellung 0' dieses Nockenscheibensatzes erreicht ist.
Wird das Gerät, wenn irgendeines der Programme^, B oder C eingeschaltet ist, mit Hilfe des Netzschalters 104 abgestellt und später wieder eingeschaltet, so dürfen die Nockenscheibensätze nicht in die betreffende Nullstellung drehen, sondern sollen unverändert stehenbleiben. Zu diesem Zwecke ist das Relais 61J vorhanden, welches jeweils erst mit einer gewissen Zeitverzögerung erregt wird. Über einen Ruhekontakt dieses Relais Ss wird das Relais Sl, S2 bzw. S3 des betreffenden Programms sofort erregt, wenn man den Schalter 104 schließt. Das Relais M wird daher über einen Arbeitskontakt des Relais S1, S2 bzw. S3 ebenfalls sofort erregt, wobei ein Ruhekontakt dieses Relais M den Erregerstromkreis des Relais ZV unterbricht. Dieses wird daher nicht erregt, wenn das Relais Λ· anzieht. Infolgedessen kann auch das Relais Nl nicht arbeiten, so daß jegliche Bewegung der Filmtransportmittel unterbleibt.
Selbstverständlich könnte das beschriebene Gerät gemäß der Erfindung auch für mehr als drei verschiedene Programme ausgebildet sein. In diesem Falle müßten für die unterschiedlichen Programmschritte noch zusätzliche Nockenscheiben und zugehörige Kontakte vorhanden sein. Auch wären weitere Programmschalter und zugehörige Relais entsprechend den Schaltern A, B, C und Relais Sl, S2, S3 erforderlich.
Das erfindungsgemäße Betrachtungsgerät kann aber auch nur für ein einziges Programm eingerichtet sein, in welchem Fall die Schalter A, B, C und Relais 51, 52, 53, M, N, /Vl und 5i weggelassen sein könnten wie auch einige der Nockenscheiben.
Die Erfindung bezieht sich auch auf Geräte, bei denen an Stelle des Filmes das Objektiv der Projektionsvorrichtung entsprechend bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    . 1. Optisches Betrachtungsgerät mit einer Projektionsvorrichtung zum Abbilden jeweils eines einzelnen Feldes eines aus einer Vielzahl von in
    horizontalen Zeilen und in vertikalen Kolonnen angeordneten Feldern bestehenden Felderblockes, der zusammen mit weiteren derartigen Felderblöcken auf einem Filmband photographisch festgehalten ist, wobei das Filmband sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung je mit Hilfe eines Elektromotors verstellbar ist zum Abbilden eines beliebigen Feldes, und mit elektrischen Mitteln zum automatischen Einstellen eines gewünschten Feldes nach Vorwahl, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionsvorrichtung und ein Projektionsschirm (103) im Gerät feststehend und in Bezug aufeinander derart angeordnet sind, daß jeweils nur ein einziges Feld praktisch in der ganzen Größe des Projektionsschirmes (103) auf diesem abgebildet wird, daß eine in an sich bekannter Weise zum Vorschub des Filmbandes (114) in seiner Längsrichtung dienende gezahnte Filmtrommel (179), die durch den einen Elektromotor (MIi) drehbar ist, an einem in Richtung der Trommelachse bewegliehen Organ (128) gelagert1 ist, das zwecks Querverstellung des Filmbandes (114) mittels des zweiten Elektromotors (Mv) antreibbar ist, und daß zwei mit den Filmtransportmitteln (179, 128) zwangläufig gekuppelte Sätze von Nockenscheiben (Hl bis H 7, Vl bis V6) elektrische Kontakte betätigen zwecks automatischen Schaltens der Motoren (Mh, Mv) nach einem oder mehreren vorgegebenen Programmen und in Übereinstimmung mit den Feldern eines Felderblockes (225 bzw. 226).
    2. Betrachtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nockenscheibensatz (Hl bis Hl, Vl bis V6) verschiedene Nockenscheiben zur Steuerung der Filmbewegung nach mindestens zwei verschiedenen Programmen in Übereinstimmung mit verschiedenen Felderblöcken (225, 226) aufweist und daß von der Außenseite des Gerätes betätigbare Mittel (A, B, C) vorhanden sind, um wahlweise eines der vorgegebenen Programme zum Ablauf zu bringen.
    3. Betrachtungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslösung des automatischen Filmtransportes ein Relais (/) vorhanden ist, das durch vorübergehendes Schließen eines Steuerstromkreises z. B. mittels eines am Gerät vorhandenen Druckknopfschalters (1) oder eines externen, an einem Anschluß (107) anschließbaren Arbeitskontaktes zum Arbeiten gebracht werden kann und dann mittels weiterer Relais (Jh, Hh bzw. Jv, Hv) über Stromkreise, die durch Nockenscheiben (Hl, Vl oder H2, VZ oder ff 4, V3) gesteuert sind, jeweils den einen oder den anderen Motor (Mh, Mv) in Betrieb setzt.
    4. Betrachtungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben (Hl, H2, H4, Vl, VS) an ihrem Umfang so viele Vertiefungen aufweisen, als die zu betrachtenden Felderblöcke (225, 226) Kolonnen bzw. Zeilen von Feldern enthalten, und zwar in Abständen, die denjenigen der Felder entsprechen.
    5. Betrachtungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Relais (Jh und Hh) mit dem Motor (Mh) für horizontale Filmbewegung und mit Kontakten (hl, h2 und A4) der durch diesen Motor angetriebenen Nockenscheiben (Hl, H2, ΗΊ) derart zusammengeschaltet sind, daß nach jeder Filmbewegung um ein Feld in horizontaler Richtung der betreffende Motor (Mh) selbsttätig stillgesetzt wird.
    6. Betrachtungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Relais (Jv, Hv) mit dem Motor (Mv) für vertikale Filmbewegung und mit Kontakten (v 1, ν 3) der durch diesen Motor angetriebenen Nockenscheiben (Vl, Vb) derart zusammengeschaltet sind, daß nach jeder Filmbewegung um ein Feld in vertikaler Richtung der betreffende Motor (Mv) selbsttätig stillgesetzt wird.
    7. Betrachtungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Motor (Mh) für horizontale Filmbewegung angetriebene Nockenscheibensatz mindestens eine Nockenscheibe (H 3 bzw. H 5) aufweist, welche nach einer gewissen Anzahl Horizontal Vorschüben des Filmes um jeweils ein Feld einen Kontakt (A3 bzw. hS) betätigt, der mittels Relais (Uh, UmIi) den betreffenden Motor (Mh) auf Rückwärtslauf umschaltet, so daß der Motor beim nächsten Auslöseimpuls rückwärts zu drehen beginnt.
    8. Betrachtungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im betreffenden Nockenscheibensatz eine weitere Nockenscheibe (H 6) vorhanden ist, die über einen zugehörigen Kontakt (h 6 a) den Motor (Mh) jeweils so lange rückwärts laufen läßt, bis der Film um die erwähnte Anzahl Felder waagerecht zurückbewegt worden ist.
    9. Betrachtungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Motor (Mv) für vertikaleFilmbewegung angetriebene Nockenscheibensatz mindestens eine Nockenscheibe (V 2) aufweist, welche nach einer gewissen Anzahl Vertikalvorschüben des Filmes um jeweils ein Feld einen Kontakt (v2) betätigt, der mittels Relais (Uv, Umv) den betreffenden Motor (Mv) auf Rückwärtslauf umschaltet, so daß der Motor beim nächsten Auslöseimpuls rückwärts zu drehen beginnt.
    10. Betrachtungsgerät nach Anspruch 9, daduixh gekennzeichnet, daß im betreffenden Nockenscheibensatz mindestens eine weitere Nockenscheibe (V 6) vorhanden ist, die über einen zugehörigen Kontakt (v6a) den Motor (Mv) jeweils so lange rückwärts laufen läßt, bis der Film um die erwähnte Anzahl Felder vertikal zurückbewegt worden ist.
    11. Betrachtungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arbeitskontakt eines die Motorschaltung bewirkenden Relais (Uh) einen Stromkreis zu einem den anderen Motor (Mv) für vertikale Filmbewegung steuernden Relais (Jv) schließt, derart, daß beim nächsten Auslöseimpuls auch dieser Motor (Mv) in Drehung versetzt wird zum Filmvorschub in vertikaler Richtung auf die nächste Zeile des betreffenden Felderblockes (226).
    12. Betrachtungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arbeitskontakt eines die Motorumschaltung bewirkenden Relais (Uv) einen Stromkreis zu einem den anderen Motor (Mh) für horizontale Filmbewegung steuernden Relais (Jh) schließt, derart, daß beim nächsten Auslöseimpuls auch dieser Motor (Mh) in Drehung versetzt wird zum Filmvorschub in vertikaler Richtung auf die nächste Kolonne des betreffenden oder des folgenden Felderblockes (225).
    13. Betrachtungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Motor (Mv) für vertikale Filmbewegung angetriebene Nockenscheibensatz eine Nockenscheibe (V 4) aufweist, welche nach einer gewissen Anzahl Vertikalvorschüben des Filmes um jeweils eine Zeile des betreffenden Felderblockes (226) einen Kontakt (w4) betätigt,
    809 698/241
    der mittels eines Relais (Uv) den Motor (Mv) für Rückwärtslauf vorbereitet und den Erregerstromkreis eines die Umschaltung des anderen Motors (MIi) bewirkenden Relais (JJmK) unterbricht, damit am Ende der betreffenden Felderzeile dieser Motor auf horizontalen Vorwärtslauf des Filmes geschaltet bleibt, und daß beim Erreichen des letzten Feldes (99) dieser Zeile ein Nockenscheibenkontakt (Ji3 bzw. JiS) den Erregerstromkreis eines Relais (UJi) schließt, derart, daß beim nächsten Auslöseimpuls beide Motoren (Mh und Mv) zu drehen beginnen, um den Film horizontal vorwärts und vertikal rückwärts auf das erste Feld (00) des folgenden Felderblockes (226) zu bewegen, ferner dadurch gekennzeichnet, daß eine mit den Mitteln für die vertikale Filmbewegung gekuppelte Nockenscheibe (VS) vorhanden ist, die über einen zugehörigen Kontakt (v5a) den Motor (Mv) jeweils so lange rückwärts laufen läßt, bis der Film um die erwähnte Anzahl Felderzeilen vertikal zurückbewegt worden ist.
    14. Betrachtungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckknopfschalter (10) vorhanden ist, um den Film jeweils um eine Kolonne des Felderblockes (225) in waagerechter Richtung bzw. um eine Zeile des Felderblockes (227) in vertikaler Richtung vorschalten zu können, je nach dem eingestellten Programm.
    15. Betrachtungsgerät nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein von außen her betätigbarer Schalter (V) zum Erregen eines Relais (Vb) vorhanden ist, welches den Motor (Mh) für horizontale Filmbewegung in Betrieb setzt und den Erregerstromkreis des diesem Motor zugeordneten Relais (UmIi) zum Umschalten auf Rückwärtslauf unterbricht, so daß der Film über das Ende der Zeilen des betreffenden Felderblockes (225 bzw. 226) hinaus vorwärts läuft, bis beim Erreichen der ersten Kolonne des nächsten Felderblockes durch den Kontakt (h<äa) einer Nockenscheibe (H6) der Motor stillgesetzt wird.
    16. Betrachtungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein von außen her betätigbarer Schalter (R) und zwei zugehörige Relais (Ra und Rb) vorhanden sind, die durch Betätigen des Schalters (R) erregt werden können und deren eines (Rb) den Motor (MIi) für horizontale Filmbewegung rückwärts laufend in Betrieb setzt und deren anderes (Ra) den Motor bis über die erste Kolonne des betreffenden Felderblockes hinaus in Betrieb hält, wonach ein Kontakt (hl) einer Nockenscheibe (H 7) das Relais (Ra) entregt, so daß der Motor beim Erreichen der ersten Kolonne des nächstzurückliegenden Felderblockes durch einen Kontakt (JiSa) einer Nockenscheibe (H6) stillsetzt.
    17. Betrachtungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Relais (M, N, Nl) vorhanden sind, welche beim Einschalten irgendeines Programms (A, B oder C) bewirken, daß die beiden Motoren (MJi und Mv) die Filmtransportmittel rückwärts laufend in Betrieb setzen, bis die Nockenscheibensätze (Hl bis H7 und Vl bis V6) die dem eingeschalteten Programm zugehörige Nullstellung erreicht haben, worauf die Motoren automatisch stillstehen.
    18. Betrachtungsgerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (Ss) vorhanden ist, welches verhindert, daß nach dem Ausschalten des Gerätes und beim Wiedereinschalten desselben, wenn eines der Programme eingeschaltet ist, die Filmtransportmittel zu laufen beginnen.
    19. Betrachtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Querverstellung des Filmbandes (114) dienende Organ eine axial verschiebbare, unverdrehbare Gewindespindel (128) ist, die mit einer drehbaren Mutter (127) im Eingriff steht, welche mit dem einen Motor (Mv) und dem zugehörigen Nockenscheibensatz (Vl bis VG) wirkungsverbunden ist, und daß eine zum Antrieb der Zahntrommel (179) dienende Welle (145) die Spindel (128) koaxial durchsetzt und mit dem anderen Motor (MTi) und dem zugeordneten Nockenscheibensatz (Hl bis H 7) in Wirkungsverbindung steht.
    20. Betrachtungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch einen Elektromagneten (K) ausrückbare, federbelastete Kupplung (152, 162) gestattet, den Antriebsmotor (MJi) von der Welle (145) abzutrennen zwecks Antriebs dieser Welle von Hand durch von außen her betätigbare Mittel (116, 212) und daß ein von außen her betätigbarer Schalter (L) ermöglicht, den Magneten (K) zu erregen, wobei der Schalter (L) gleichzeitig jede motorisch angetriebene Längsbewegung des Filmbandes (114; ausschaltet.
    21. Betrachtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Projektionsvorrichtung und dem Projektionsschirm (103) ein von außen her schwenkbarer Spiegel (197) zum Umlenken des Projektionslichtes vorhanden ist, welcher Spiegel (197) gestattet, das Projektionsbild in der Vertikalen in bezug auf den Schirm (103) zu zentrieren.
    22. Betrachtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Filmbandes (114) bezüglich der Projektionsvorrichtung zwei zueinander parallele, in geringem Abstand voneinander fest angeordnete Glasplatten (180) vorhanden sind, zwischen welchen das Filmband (114; hindurchgehen kann, und daß die Glasplatten (180) so groß sind, daß das Filmband (114) in ihrem Bereich praktisch eben verläuft trotz seiner Tendenz, sich zu rollen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 602 964.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    809 698/241 12.58
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE602964C (de) * 1928-08-14 1934-09-21 Georges Sebille Leseeinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE602964C (de) * 1928-08-14 1934-09-21 Georges Sebille Leseeinrichtung

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