DE334435C - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung· zum Markieren,
Sortieren und Auszählen von Karten für statistische Zwecke. Es sind Maschinen dieser
Art bekannt geworden, bei welchen die zu sortierenden Karten in einem Kartenblock
vereinigt, hierauf einzeln einer Prüfeinrichtung zugeführt und von hier aus . sortiert
werden.
Die \rorliegende Erfindung vereinfacht diesen
umständlichen Vorgang dadurch, daß die Prüfung der Karten im Kartenblock vor sich
geht, wodurch der Weg, den die Karte nimmt, sich wesentlich verkürzt und eine große Vereinfachung
der Maschine erzielt wird. Die Prüfung der Karten im Kartenblock ist durch die besondere Art der Markierung ermöglicht.
Bei den bekannten Systemen erfolgte diese durch Löcher, durch welche die Stöpsel hindurchgeführt
werden, wodurch die weiteren Vorgänge sich auslösten. Eine Prüfung der Karten im Block ist hierdurch ausgeschlossen.
Oder die Markicrungsstellen zeigen gewisse Mechanismen, welche elektrische A'orgänge
bewirken. Hierbei ist es jedoch nicht möglich, eine größere Anzahl von Karten zu
einem Block zusammenzufassen, weil die Zwischenmechanismen dies verhindern.
Gemäß vorliegender Erfindung sind die zu markierenden Stellen der Karte elektrisch leitend
gemacht. Die Stöpsel sind unterteilt und die elektrisch leitende Stelle der Karte
überbrückt diese Unterteilung und löst so die weiteren Vorgänge, wie öffnen des Sortierabteils
usw. aus. Die Karten lassen sich in großer Anzahl zu einem Block zusammenfassen,
und die Prüfung der Karten erfolgt im Block. Nach dem Verlassen des Blocks
fällt die Karte in bekannter Weise in ein geöffnetes Abteil.
Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
In der Zeichnung Fig. 1 bis 6 ist die Maschine nur schematisch dargestellt. Ferner 4S
sind in Fig. 7 und 8 zwei Karten beispielsweise zur Abbildung gebracht.
Auf einer Grundplatte r ruht ein kastenähnlicher Aufbau mit schrägen Sortierabteilen
2 und mit Ablegcfächcrn 3. Diese (3) dienen zur Aufnahme der sortierten Karten.
Wenn ein Sortierabteil 2 mit sortierten Karten ausgefüllt ist, wird Platz für den Einlaß
weiterer Karten in dem Sortierabteil geschaffen, indem die Karten nach 3 gebracht werden.
Neben jedem Ablegefach 3 befindet sich ein Sortieranzeiger 4. Derselbe zeigt an,
welches statistische Merkmal auf den Karten, die sich in dem Ablegefach und dem daneben
befindlichen Sortierabteil befinden, aussortiert ist. Da irgendeiner der bekannten Sortieranzeiger
benutzt werden kann, sind diese Anzeiger 4 in der Zeichnung nur angedeutet. Die Sortierabteile selbst sind mit Klappen 5 versehen,
welche nach einem Schacht 6 münden. Bei jedem Arbeitsvorgang steht nur eine
Klappe auf, welche die durch den Schacht fallende Karte auffängt und nach ihrem Abteil
2 weiterleitet.
Die Sucherplatte 7 (Fig. 2) ist ein wesentlicher Teil der Erfindung. Sie ist den Karten
nachgebildet und stellt eine Führung für die Prüfstöpsel dar, welche die auf den Karten
befindliche Registrier-, Sortier- und Zähleinrichtung abtasten. Wie oben schon erläutert,
jo betätigt jede Klappe auf beliebige mechanische Weise ein Einzelzählwerk 4'. Auf der
Tischplatte 8 des kastenförmigen Aufbaus sind die unsortierten Karten zu einem Kartenblock
9 zusammengefaßt. Der letztere wird auf der einen Seite, von der Sucherplatie 7 und
auf der anderen Seite von einer Druck-, platte 10 begrenzt. Die beiden Begrenzungsplatten
pressen den Kartenblock zusammen, beispielsweise in der Art, daß ein Band bei 11
befestigt ist, über die Rolle 12 läuft und von der Trommel 13 aufgewickelt wird, wobei nur
angedeutete Führungsschienen 14 den Block seitlich zusammenhalten. Der Block ist in
diesen Schienen beweglich angeordnet und steht unter der Einwirkung des Getriebes
eines nicht dargestellten Motors. Dieser führt den Block rhythmisch über die Öffnung des
Schachtes-6. In der Zeichnung ist beispielsweise angenommen, daß der Motor ein Zahnrad
und dieses eine Scheibe 16 dreht, und daß die auf der Scheibe exzentrisch befestigte
Kurbel 17 die hin und her gehende Bewegung des Kartenblockes vermittelt. Hierbei kann
eine in der Zeichnung nicht dargestellte Sperrvorrichtung vorgesehen werden, welche dafür
sorgt, daß immer nur eine Karte über dem Schlitz des Schachtes 6 sich befindet und dort
gehalten wird. Einen weiteren wesentlichen Teil der Erfindung" bilden die Stöpsel 18
(Fig. 3 und 4). Diese sind in einer aus der Fernsprechvennittkmgstechnik bekannten Art
in der Tischplatte 8 gelagert und bestehen aus einem unterteilten langgestreckten Elektromagneten
(Fig. 4), dessen eines Ende so zugespitzt ist, daß es in die kleinen Öffnungen
der Sucherplatte 7 hineingesteckt werden kann. Der eine Zuführungsdraht 19 steht
mit der Wicklung 21 und diese mit der Eisenkernhälfte 20 in Verbindung, der andere Zuführungsdraht
23 ist an die andere Hälfte 22 des Kerns angelötet. Der Stromkreis der Spule ist demnach geschlossen, wenn die beiden
Kernhälften leitend überbrückt werden. · Bevor über die Wirkungsweise dieser Stöpsel
gesprochen wird, soll die mit diesen Stöpseln zusammenarbeitende Sucherplatte 7 und das
Wesen der Karten selbst erläutert werden.
Karten für statistische Zwecke an sich sind bekannt.
Für die Auswertung des statistischen Urmaterials (d. h. der statistischen Angaben auf
den Erhebungsformularen) werden im allgemeinen besondere Zählkarten verwandt.
Die bei vorliegender Maschine nach Fig. 7 und 8 vorzugsweise zur Verwendung kornmen
de statistische Karte ermöglicht jedoch, daß die Auswertung der statistischen Erhebungen
ο h η e Verwendung einer besonderen Zählkarte erfolgt. Die hier in Frage kommende
Karte stellt nämlich eine Vereinigung des statistischen Erhebungsformulars mit der
; Zählkarte in einer Kartenform dar, indem
der Innenraum die üblichen Vordrucke eines Erhebungsformulars aufweist, worin die betreffenden
handschriftlichen statistischen Angaben gemacht werden, während sich am Rande der Karte oder an der einen Seite über
700 quadratische Felder mit vorgedruckten statistischen Bestimmungszeichen befinden,
welche zur Registrierung der auf der Karte niedergeschriebenen statistischen Angaben
dienen. Der Vorteil dieser Kartenform besteht im übrigen darin, daß jede Karte nicht
: nur eine mechanische Markierung ihres jeweiligen Inhalts darstellt, sondern dem Beschauer
gleichzeitig eine Kontrolle über diese Markierung gibt und ihm das Ablesen des Inhalts
der Karte ermöglicht.
Die Karten haben am äußersten Rande eine Zeigerskala. Die gleiche Zeigerskala befindet
sich auch auf der Sucherplatte 7, wie überhaupt letztere am Rande oder an der ►Seite dieselben Reihen quadratischer Felder
hat, wie die Karte. Während auf der Karte diese Felder mit statistischen ßestimmungszeichen
bedruckt sind, befinden sich auf der Sucherplatte 7 in diesen Feldern Löcher, in
welche die Stöpsel 18 zum Heraussuchen der auf der Karte markierten Felder gesteckt
werden und wodurch die Sortierung der auf der Karte zu erfassenden Merkmale in die
Wege geleitet wird.
Die Schaltung der elektrischen Einrichtung ist ebenfalls in der Zeichnung Fig. 5 schematisch
dargestellt. Die Elektromagneten,, L.,,
Ls usw. sind neben dem kastenartigen Aufbau
derart angeordnet, daß ihre Hebelanordnung die Klappen 5 des Sortierabteils beeinflußt.
In jedem Prüfungsstromkreis liegt ein derartiger Magnet L. Für sämtliche Prüf-Stromkreise
ist ein Hauptschalter I1 bis /ft
vorgesehen, der unter dem Einfluß des Motors steht und bei jedem Hin- und Rückgang des
Kartenblockes derart verschoben wird, daß seine Arme/ abwechselnd mit den Kontakten
Λτ bzw. K in Berührung kommen, dauernd
jedoch auf der Platte Zf schleifen.
Wie bereits oben erwähnt, ist eine Anordnung vorgesehen, welche eine Zählung irgendwelcher
statistischer Angaben ermöglicht.
'■■ Ein Hauptzähhverk beliebiger Konstruktion
steht hierbei unter der Einwirkung einer An-
zahl Magnete 31, 32, 33 usw. Die Magnete liegen in Prüfstromkreisen. Ein bestimmtes
Zahlenfeld der Sucherplatte wird gestöpselt, derart, daß sämtliche Karten in bezug auf
dieses Zahlenfeld geprüft werden. Dadurch werden bei jedem Abtasten einer Karte bestimmte
Magnete ansprechen und je ein Zählwerk beeinflussen. Der sich hierbei abspielende
Vorgang selbst wird nachstehend noch beschrieben werden.
W j r k u η g s w eise.
Als Beispiel soll die hier dargestellte Karte Fig. 8 für Fabrikbetriebstatistik dienen.
Angenommen, daß sich vor der Sucherplatte 7 ein Block von etwa 500 Stück dieser
Karten (Fig. 8) befindet, welche nach »Ausführenden Abteilungen« (Sm = Schmiede,
Ap = Apparatebau usw.) sortiert werden sollen. Die abgekürzten Bezeichnungen dieser
Abteilungen befinden sich rechts von den iNTurnmern 7 bis 29 der Zeigerskala in der
r. und 2. senkrechten Reihe. Zunächst werden
eine Anzahl Stöpsel τ 8 (Fig. 3,4) entsprechend einer Anzahl (z.B. 11) Sorticrabteilen neben
den Nummern der Zeigerskala 7 bis τ 2 in der ersten und zweiten senkrechten Reihe auf der
Sucherplatte 7 (Fig. 2) eingestellt. Hierdurch werden folgende Felder der Karten abgetastet:
Sm, Ap, Ss, Cb, Po, Df, Gv, Hm, Bo, Kl, Fu. Auf den Sortieranzeigern 4 (neben
■ den Ablege fächern 3, Fig. 1) werden nun die
Bezeichnungen eingestellt, z. B. erhält das oberste Abteil die Bezeichnung Schmiede Sm,
und so weiter. Das letzte Fach ist immer das S a m m e 1 f a c h , in das alle Karten fallen,
auf denen keine der vorstehend angeführten (11) Abteilungen markiert ist. Sofern beispielsweise
auf der ersten Karte die Stelle Sm mit einem Metallplättchen markiert ist, so
wird diese Karte von dem Sortierabteil Sm (Schmiede) aufgenommen. Hierbei spielen
sich folgende Vorgänge ab. Der Motor wird in Betrieb gesetzt. Die Scheibe 16 und die
Trommel 13 rotieren. Bei der hin und her gehenden Bewegung des Kartenblocks befindet
sich zunächst die erste Karte in Berührung mit der Spitze des gesteckten Stöpsels
18. Durch die Antriebsvorrichtung wird der elektrische Strom in einer nicht dargestellten
Weise eingeschaltet. Es war angenommen, daß die erste Karte auf die Abteilung
Sm lautet. In diesem Falle würde die erste Karte an der Stelle Sm markiert, nämlich elektrisch
leitend gemacht sein. Infolgedessen wird die Zuleitung des Stöpsels stromfürrrend,
indem an seiner Spitze Berührung mit den Metallplättchen der Markierungsstelle statt-
fio findet. Es entsteht ein Stromlauf (Fig. 5). . Positiver Pol (Fig. 5), Schiene // des Umschalters,
Kontaktarm J1, Kontakt /C1, Stöpsel,
der bei F1 steckt, und zwar (vgl. Fig. 4,1
19, Wicklung 21, Kern 20, Markierungsstelle der Karte, Kernhälfte 22, 23, von hier (s.
wieder Fig. 5) Magnet L1, Minuspol.
Unter der Einwirkung dieses Stromflusses zieht der Magnet L1 (Fig. 5) seinen Anker
an, öffnet hierdurch die Klappe M1. In der Zeichnung sei dadurch das oberste Sortier- 7«
abteil der Maschine geöffnet.
Gleichzeitig wird durch diesen Stromfluß, der über die Wicklung 21 des Stöpsels fließt,
der Eisenkern desselben magnetisch und hält die Karte, deren Markierungsstelle mit einem
Metallplättchen versehen ist, fest. Da aber, sobald diese Karte in der richtigen Stellung
oberhalb des Schachtes 6 angekommen ist, durch eine nicht dargestellte Vorrichtung der
Umschalter (J1 bis /,,) für einen Augenblick
umgelegt wird, erfolgt eine Unterbrechung des vorstehend genannten Stromflusses.
Nunmehr fließt der Strom nicht mehr über die Spule des bei F1 steckenden Stöpsels,
sondern nimmt folgenden Verlauf:
Pluspol, Schiene H, Kontakt 2V1, Klappe M1,
Arbeitskontakt Magnet L1, Minuspol.
Der Magnet L1 hält demnach die Klappe M1
offen. Da aber der Stöpsel entmagnetisiert ist, fällt die Karte durch den Schacht 6 und y<
> wird von der offenen Klappe M1 in das zugehörige
Abteil Sm geleitet. Es werden demnach alle diejenigen Karten des Kartenblocks,
welche an der Stelle Sm markiert sind, in das genannte Abteil geleitet. Der Vorgang 1J
wiederholt sich bei jedem Hin- und Rückgang des Kartenblocks. Der Hauptschalter wird rhythmisch, sobald die oberste Karte
des Kartenblocks über dem Schlitz 6 sich befindet, umgelegt und schließt die Strom- m"
kreise, welche die Klappe genügend lange offenhalten. Ist auf einer Karte die Stelle Bo
= Bohrcrci markiert, so fällt diese Karte in ein Sortierabteil, dessen nebenan befindlicher
Sortieranzeiger die Aufschrift »Bohrerei« zeigt usw.
Bei dem Durchlauf des Kartenblocks von 500 Stück Karten werden diese also nach
den oben genannten it verschiedenen Abteilungen sortiert und die sortierten Karten 11.j
zum Schluß aus den betreffenden ■■Sortierabteilen herausgenommen.
Diejenigen Karten, welche in das Sammelabteil gefallen sind, und auf welchen keine
der zuerst aussortierten Abteilungen mar- u-, kiert Avar, werden nun als zu sortierender
Kartenblock wieder vor die Sucherplatte gebracht.
Auf dieser stellt man nun die Prüfstöpsel für die nächsten (ΐ τ) Abteilungen links 1:1
neben der Zeigerskala τ 2 bis 17 in der 1. und
2: senkrechten Reihe ein, welche - Stellen fol-
gendeu Merkmalen auf der Karte entsprechen: Km; Dn, Mm; Kd, Wb; St, Hf; L.
Rp; Sp, Zm (Fig. 8).
Bezüglich dieser auszusortierenden Punkte wiederholt sich der oben geschilderte Vorgang,
und so weiter, bis alle Karten nach allen Abteilungen aussortiert sind. Eine Besonderheit
der Maschine besteht darin, daß in jedem der Sammelabteile 3 je ein Einzelzählwerk
4' vorhanden ist, welches bei jedesmaliger Betätigimg der Klappe zum Sortierabteil
anspricht. Die Art und Weise, wie das Einzelzählwerk von der Klappe in Betrieb gesetzt wird, bietet keine Schwierigkeiten und
sei hier nicht weiter erörtert. Die Einzelzählwerke können in beliebiger Weise auf ein
selbsttätiges Zählwerk einwirken, derart, daß die Gesamtsumme der zur Sortierung gelangenden
Karten nach jedesmaligem Arbeits-Vorgang abgelesen werden kann.
Eine weitere Besonderheit der Maschine besteht in einer Additionszählvorrichtung.
Die Additionszählwerke haben den Zweck, gleichzeitig mit der Sortierung, die auf der
Karte markierten Rechnungsvorgänge zu addieren. Der \'Torgang ergibt sich aus nachfolgendem
Beispiel.
Als Beispiel soll auch hier wieder die oben zugrunde gelegte Karte (Fig. 8) dienen.
Angenommen, es handelt sich darum, festzustellen, wieviel Lohn insgesamt von jeder
der oben angeführten »Ausführenden Abteilungen« gezahlt worden ist.
In diesem Falle werden auf der Sucherplatte, außer den jeweilig einzustellenden
Stöpseln, welche zur Aussortierung der Abteilungen dienen, für die von der Zeigerskala
in der unteren linken Ecke durch die Nummern 32 bis 36 und 1 bis 11 begrenzten
4<j Felder 50 weitere Stöpsel eingestellt. Diese
entsprechen den Zahlenreihen für Lohn in der unteren linken Ecke der Karten. Jedem
Feld ist dadurch ein Magnet 31 bis 40 (Fig. 6) zugeordnet, der in einem Prüfstrom-
•15 kreis liegt. Ferner sind beispielsweise fünf Zählwerke vorhanden. Ein Pfennigzähler
für die Einer 1 bis 10, einer für die Zehner 10 bis 100, je ein Markzählwerk für die
Einer, Zehner und Hunderter. Zu jedem Zählwerk gehören demnach 10 Magnete 31
bis 40. Jeder Magnet beeinflußt jedoch sein Zählwerk verschieden, und zwar schaltet er
sein Zählwerk um so viel Schritte fort, als die Ziffer des Feldes, welchem der Magnet
zugehört, lautet. Diese verschiedene Beeinflussung kann dadurch erfolgen, daß, wie die
Zeichnung Fig. 6 schematisch angibt, die Zählräder ζ unter dem Einfluß verschiedener
... Übersetzungen stehen.
Ist nun auf der ersten Karte des Kartenblocks die Abteilung Sm markiert und in
den Lohnfeldern der Betrag von 4 Mark, so ; erfolgen neben den bereits beschriebenen
Stromvorgängen, welche die Sortierung der Karte zur Folge haben, noch nachstehend
beschriebene Stromvorgänge. In der Additionsvorrichtung wird gleichzeitig mit dem
oben beschriebenen, die Spule L1 erregenden Stromkreis ein Prüfstromkreis (Fig. 6), z. B.
Pluspol, Stöpselhälfte O1 eines Stöpsels, über
das Metallplättchen an der Stelle 4 (linke untere Ecke der Karte), Stöpselhälfte Zj1 des
Stöpsels, Magnet 31, Minuspol geschlossen. Hierbei ist angenommen, daß der nicht gezeihnete
Schalter, welcher die Stromzufuhr für den Prüfstromkreis für den Sortiervorgang bewirkt, auch den Strom für den Prüfstromkreis
der Additionsschaltung schließt. Es ist ferner angenommen, daß auch die Ausschaltung
beider Ströme gleichzeitig erfolgt. Diese kann durch den gleichen nicht gezeichneten
Schalter oder durch den Hauptschalter erfolgen. Der Magnet 31 wird erregt und
betätigt sein Zählwerk um 4 Schritte. Durch Ausschalten der zwei Prüfstromkreise wird
die Karte losgelassen, fällt in ein Sortierabteil und die nächste Karte wird abgetastet.
Durch Anordnung der Zählwerke nebeneinander erscheint die Lohnsumme der abgetasteten
Karten. Das durch die Klappen der Sortierabteile betätigte Einzelzählwerk arj beitet folgendermaßen:
Hier diene die dargestellte Karte (Fig. 7) als Beispiel (Bevölkerungsstatistik).
Angenommen, es soll festgestellt werden, nach welchen Einkommensstufen die gezählten Personen zu klassifizieren sind.
Hier diene die dargestellte Karte (Fig. 7) als Beispiel (Bevölkerungsstatistik).
Angenommen, es soll festgestellt werden, nach welchen Einkommensstufen die gezählten Personen zu klassifizieren sind.
In diesem Falle sind auf der Sucherplatte rechts oben zunächst für die Felder, welche
unter den Nummern der Zeigerskala 38 und 39 liegen, 10 Stöpsel einzustellen. Dies
entspricht den auf der Karte rechts oben markierten Feldern mit der Überschrift »Einkommen« in 100 Mark (s. Fig. 7). Die
Nummern der Zeigerskala sind auf der Karte und der Platte übereinstimmend und betreffen
die Einkommensstufen 1050, 1200, 1350,
1500, 1650, 1800, 2100, 2400, 2700, 3000.
Alle Karten, auf denen die Einkommensstufe 3000 markiert ist, fallen in das dafür durch nc
den Sortieranzeiger kenntlich gemachte Abteil. Das Einzelzählwerk 4' (Fig. 1), welches sich
neben diesem Abtei! befindet, rückt beim jedesmaligen Hineinfallen einer Karte in
dieses Abteil um eine Einheit vor. Da sich jede Karte nur auf eine Person bezieht, so
gibt das Einzelzählwerk also an, wieviel Personen ein Einkommen von 3000 Mark haben.
Dasselbe Spiel wiederholt sich bei den übrigen neun Sortierabteilungen und Einzel-
: zählwerken bezüglich der betreffenden an-
Claims (7)
- deren auf den Karten markierten Einkomlnensstufen.Ρλτεν τ - A ν s ι· κ ti c h ε ;ι. Verfahren zum Markieren, Sortieren und Auszählen von Karten für statistische Zwecke, bei welchem die im Block vereinigten Karten je nach Inhalt an bestimmten Stellen Markierungen tragen,ίο die von· Stromkreisen geprüft werden, wobei die Karten je nach ihrem Inhalt' selbsttätig in bestimmte, unter Einwirkung der Prüfstromkreise geöffnete Abteile geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungsstellen elektrisch leitend gemacht werden, das Prüfen durch Abtasten jeweils der noch im Kartenblock befindlichen (obersten) Karte erfolgt und die Karten vom Kartenblock aus direkt einem Sortierabteil zugeführt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die zu markierenden Stellen Metallplättchen aufgesetzt werden.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsplatte (7) mit Löchern entsprechend den auf den Karten vorkommenden Feldern versehen ist, wobei Stöpsel (18) der Prüf Stromkreise durchgesteckt werden und die einzelnen Karten des Blocks abtasten.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Kartenblock (9) mit der Sucherplatte (7) rhythmisch über einem Schacht (6) hin und her geführt wird, an dessen beiden Seiten die Sortierfächer (2. 3)liegen, wobei jeweils eine Karte -durch den Schacht fällt und von den geöffneten Sortierabteilen aufgenommen wird.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Stöpsel (18) mit zweiteiligem Eisenkern (20, 22) und einer Spule (21), bei dessen Berührung mit einer Metallplatte der Karte die beiden Teile des Eisenkerns elektrisch überbrückt und die mit diesen in Verbindung stehenden Stromleitungen geschlossen werden.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stöpsel als Elektromagnet ausgebildet ist und eine Karte bei Berührung einer elektrisch und magnetisch leitenden Stelle zunächst festhält und dann, sobald das Abteil, in welches diese Karte gehört, geöffnet ist, losläßt, indem der Prüfstromkreis durch einen Umschalter geöffnet und stromlos wird.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerung der Klappen (5) an den Sortierabteilen Zählwerke (4') fortgeschaltet werden, welche eine Zählung der sortierten Karten ermöglichen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334435T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE334435C true DE334435C (de) |
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ID=6216328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT334435D Active DE334435C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334435C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747009C (de) * | 1937-05-27 | 1944-09-04 | Hollerith Maschinen Ges M B H | Verfahren zum Betrieb von Zaehlkartenmaschinen |
| DE1015630B (de) * | 1933-04-20 | 1957-09-12 | Ibm Deutschland | Maschine zur Herstellung von Lochungen in Zaehlkarten fuer statistische oder Buchungsmaschinen |
-
0
- DE DENDAT334435D patent/DE334435C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015630B (de) * | 1933-04-20 | 1957-09-12 | Ibm Deutschland | Maschine zur Herstellung von Lochungen in Zaehlkarten fuer statistische oder Buchungsmaschinen |
| DE747009C (de) * | 1937-05-27 | 1944-09-04 | Hollerith Maschinen Ges M B H | Verfahren zum Betrieb von Zaehlkartenmaschinen |
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