DE334028C - Pyrophor-Feuerzeug - Google Patents

Pyrophor-Feuerzeug

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DE334028C
DE334028C DE1919334028D DE334028DD DE334028C DE 334028 C DE334028 C DE 334028C DE 1919334028 D DE1919334028 D DE 1919334028D DE 334028D D DE334028D D DE 334028DD DE 334028 C DE334028 C DE 334028C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
    • F23Q2/08Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Pyrophor-Feuerzeug. Bei Pyrophor=Feuerzeugen mit Zündung beim Öffnen eines Springdeckels ist es für eine sichere Wirkung nötig, daß das Reibrädchen ruckweise und mit größtmöglichster Kraft in Drehung versetzt werde, da nur dann der zur Zündung erforderliche Funken entsteht. Ferner muß das Reibrädchen leicht ausgewechselt werden können.
  • Die bekannten Feuerzeuge, _ bei denen das Reibrädchen vom Deckel erst mitgenommen wird, nachdem dieser eine gewisse Schnelligkeit erreicht hat, z. B. durch eine am Deckel ange` lenkte Hakenzunge, welche, nachdem sich der Deckel bereits etwas geöffnet hat, hinter einen von mehreren am Reibrädchen angebrachten Mitnehmerstiften greift und dadurch das Reibrädchen während des letzten- Teiles der Öffnungsbewegung des Deckels rasch dreht, haben nun eine Feder, welche den Zungenhaken durch Federkraft gegen die Mitnehmerstifte drückt. Durch die entstehende Reibung wird wieder ein großer Teil der Bewegungsenergie des sich öffnenden Deckels vernichtet und die Entstehung der erforderlichen Schnungkraft zum ruckweisen Antrieb des Reibrädchens verhindert. Überdies ist bei diesen Feuerzeugen der leichten Auswechselbarkeit des Reibrädchens nicht Rechnung getragen.
  • Beim Feuerzeug nach der Erfindung sitzt nun der Zungenhaken lose, nur etwas gebremst, auf einem am Deckel befestigten Stifte. Der Haken wird darum auch nicht an die Mitnehmerstifte des Reibrädchens angedrückt, sondern er wird lediglich durch die Bremsung am Drehstift in seiner relativen Stellung zum Deckel so gehalten, daß er beim Öffnen des Deckels mit einem Mitnehmerstifte des Reibrädchens zum Eingriff gelangt und beim Schließen des Deckels aus demselben aushakt; am Schlusse der Schließbewegung des Deckels stößt sein Kopf gegen eine im Gehäuse des Feuerzeuges fest angebrachte Führung und dadurch wird er wieder in eine solche Lage gestellt, daß er beim folgenden Öffnen des Deckels mit einem nächsten Mitnehmerstift des Reibrädchens in Eingriff gelangt. Beim Öffnen des Deckels bewegt sich dieser vorerst völlig frei, es sammelt sich dadurch in ihm die erforderliche lebendige Kraft an, welche sich dann beim Anstoß des Zungenhakens an einen Mitnehmerstift des Reibrädchens auf dieses überträgt, so daß es durch einen starken plötzlichen Stoß eine Drehbewegung erhält, wodurch die Funkenerzeugung gewährleistet ist.
  • Zum Zweck der leichtern Auswechselbarkeit des Reibrädchens sitzt dasselbe auf einer fliegenden Achse und wird durch die Hakenzunge, wenn diese in ihrer normalen Stellung ist, am Herausgleiten von ihrer Drehachse verhindert. Da die Hakenzunge aber nur lose auf ihrer Drehachse ruht und im ersten Teil der Schließbewegung des Deckels, also bevor ihr Kopf auf die Führung aufstößt, außer Bereich der Mitnehmerstifte gelangt, so kann man sie in solcher Stellung festhalten und den Deckel sich weiter öffnen lassen, wonach das Reibrädchen abgenommen und ersetzt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Feuerzeuges nach der Erfindung dargestellt. Fig. z zeigt das Feuerzeug geöffnet mit weggenommener Vorderwand. Fig. a zeigt den Oberteil des geschlossenen Apparates. Fig. 3 zeigt in größerem Maßstab die verschiedenen relativen Stellungen der Hakenzunge und der Mitnehmerstifte am Reibrädchen.
  • Mit dem Behälter a ist der Deckel b durch Scharniere verbunden. Der größere untere Teil der Dose bildet den Behälter c, in welchen ein nicht dargestellter Docht taucht, dessen eines Ende beim Brenner d herausragt. Dieser Brenner kann abgenommen werden. Er sitzt auf einem Röhrchen, dessen unterer Teil durch Spaltung leicht federnd und auf ein an der oberen Wand des Behälters c angelötetes Rohrstützchen gesteckt ist.
  • Auf diese Art wird der Docht auf einer längeren Strecke geführt, so daß, wenn das Benzin ausgegangen ist und der Docht abnormal zurückbrennt, letzterer doch nicht in den Behälter fällt. Beim Abnehmen des Brenners wird der Docht mitgenommen, und man kann ihn alsdann um eine nutzbare Länge nachschieben.
  • Auf der in Fig. x gezeigten oberen Wand des Behälters c ist ein Träger f aufgelötet, in welchem eine Achse fliegend eingenietet ist, auf der das Reibrädchen aus Stahl sich lose dreht. Ein nach oben ragender Arm des Trägers f bildet einen Halter f, in dem ein Zündstein verschiebbar gehalten ist, der durch das eine gerade Ende einer Feder gegen das Reibrädchen gedrückt wird. Die Spiralen der Feder befinden sich auf der Scharnierachse des Deckels, das ändere Ende der Feder lehnt sich gegen letzteren an. Diese Feder hat das Bestreben, den Deckel geöffnet zu halten und trägt im Innern des Deckels den Löschdeckel lt, der beim Schließen des Deckels auf den Brenner zu liegen kommt. Um den Deckel in seiner Verschlußlage zu sichern, ist noch ein Verschlußkopf vorgesehen.
  • Eine Hakenzunge i steckt etwas schwer drehbar auf einem seitlichen Stifte eines am Deckel befestigten Stückes. Sie ist derart ausgebildet, daß ihr Haken am Ende der Öffnungsbewegung des Deckels an einem der auf der einen Seite des Reibrädchens g angebrachten Stifte angreifen und dadurch das Reibrädchen in Drehbewegung setzen kann.
  • Diese Bewegung wird auf folgende Weise bewerkstelligt: Wenn der Deckel geschlossen und die Springfeder gespannt ist, befindet sich die Hakenzunge in der Stellung I der Fig. 3. Im Augenblick des Offnens dreht sich die Zunge zufolge ihrer satten Lagerung nicht um die eigene Achse, sondern mit dem Deckel um die Achse des letzteren und kommt in die Stellung II. Ihr Haken stößt dann an einen Mitnehmerstift des Reibrädchens und kuppelt dadurch das Reibrädchen mit dem Deckel. Die Arretierstellung des letzteren ist auch die Arretierstellung des Reibrädchens, und die Organe nehmen dann die in Fig. 3 mit III bezeichnete Lage ein. Beim Zuklappen des Deckels verharrt die Hakenzunge vorerst wieder zufolge ihrer satten Lagerung in der Lage III zum Deckel und bewegt sich mit dem Deckel um die Achse des letzteren, bis ihr Hakenkopf gegen den oberen Boden des Behälters c anstößt (Position IV). Der Zungenhaken wird nun dem Boden entlanggeführt, und die Zunge gelangt dadurch in die Stellung I zurück. Aus dem Gesagten ist ersichtlich, daß, bevor das Reibrädchen in Bewegung gesetzt wird, der Deckel eine gewisse Geschwindigkeit erlangt hat. Dies hat eine plötzliche und schnelle Drehbewegung des Reibrädchens zur Folge, und obwohl sich das letztere bei jeder Betätigung nur um ein Drittel des eigenen Umfanges dreht, so erzeugt es doch einen Funken, wodurch die Entzündung des getränkten Dochtes gesicheri ist. Schließt man den offenen Deckel nur etwas, so löst sich der Zungenhaken vom Stift des Reibrädchens und man kann jetzt die Zunge nach unten drücken in die Stellung IV (Fug. 3), dann fällt der Deckel, wenn man ihn und die Zunge losläßt, nach hinten zurück, wodurch die Zunge in die Stellung V (Fug. 3) gerät. In dieser Stellung hindert die Zunge, die das Reibrädchen auf seiner fliegenden Achse sicherte, die Wegnahme des Rädchens nicht mehr, und dieses kann ausgewechselt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Pyrophor-Feuerzeug mit Springdeckel und einer Hakenzunge daran, . welche bei halb geöffnetem Deckel eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat und dann mit ihrem Haken einen von mehreren am Reibrädchen angebrachten blitnehmerstiften greift, um dieses während des letzten Teiles der Öffnungsbewegung des Deckels zu drehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenzunge lose, nur etwas gebremst am Deckel angelenkt ist.
  2. 2. Pyrophor-Feuerzeug mit Springdeckel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrädchen auf einer fliegenden Achse sitzt und am Abgleiten von dieser durch die Hakenzunge verhindert wird, welche derart am Deckel befestigt ist, daß sie zwecks Auswechslung des Reibrädchens bei halbgeschlossenem Deckel außer Bereich der Mitnehmerstifte gebracht werden kann.
DE1919334028D 1919-01-22 1919-01-22 Pyrophor-Feuerzeug Expired DE334028C (de)

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