DE3336397C2 - Vorrichtung zum Zuführen von Buchblocks in Blockzangen einer Klebebindemaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen von Buchblocks in Blockzangen einer Klebebindemaschine

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Buchblocks über eine schräg nach oben verlaufende Förderstrecke in Blockzangen einer Klebe­ bindemaschine, wobei der Buchblock in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Blockzangen über eine Zuführeinrichtung in die waagerechte Transportebe­ ne der Buchblocks in der Klebebindemaschine anhebbar ist und bei der Überga­ bebewegung am Buchblock keine Abwärtskomponente auftritt.
Zuführvorrichtungen dieser Bauart haben sich insofern als nicht zufrieden­ stellend erwiesen, als die aus losen Lagen oder Blättern zusammengesetzten Buchblocks beim Übergang von der schräg nach oben verlaufenden Förderstrecke in die horizontale Transportebene in der Klebebindemaschine einem Kippmoment ausgesetzt sind, was zum Verschieben der vorab ausgerichteten losen Blocktei­ le innerhalb des Buchblocks führt. Zwangsläufig müssen die Buchblocks wieder einem nachgeordneten Ausrichtvorgang in der sogenannten Rüttelstrecke der Klebebindemaschine unterworfen werden. Eine solche Rüttelstrecke verlangt be­ kanntlich einen hohen baulichen Mehraufwand, verbunden mit einer Erhöhung der Anzahl an Blockzangen im Transportsystem, und zwar mindestens zwei zusätzliche Blockzangen auf der Einfuhrseite mit einer entsprechenden Anzahl Blockzangen auf der gegenüberliegenden Seite.
Eine Vorrichtung zum Überführen von ungebundenen Buchblocks von einer schräg nach oben verlaufenden Einfuhrebene in eine horizontale Transportebene eines Zangentransportsystems einer Buchbindemaschine ist beispielsweise aus dem US- Patent 29 84 330 bekannt. Die Vorrichtung weist eine Reihe von drehangetrie­ benen exzentrischen Stützrollen zwischen der Einfuhrebene und der Transport­ ebene sowie einen Förderer mit Stabtransporteuren auf, die die Blocks hintergreifen und über Stützrollen hinweg vorschieben. Die Stützrollen sind von zwei Gruppen gebildet, die sich in einem schräg nach oben verlaufenden und in einem sich anschließenden horizontalen Streckenabschnitt befinden. Während des Überführens werden die Buchblocks von seitlichen Stützelementen in ihrer aufrecht stehenden Position gehalten.
Die exzentrischen Stützrollen weisen unregelmäßige, die Stützfläche für die Buchblocks in der Höhe progressiv veränderliche Umfangskonturen auf, die sich während ihrer Drehbewegung am Buchblockrücken abwälzen, so daß der Buch­ block während des Überführens von der schräg nach oben verlaufenden Einfuhr­ ebene in die horizontale Transportebene der Zangen des Transportsystems der Buchbindemaschine ständig auf seiner Gesamtlänge gestützt ist und gleichzei­ tig seine Vorderkante progressiv angehoben wird.
Zum Erreichen eines Synchronantriebs der exzentrischen Rollen sind die Ach­ sen der Rollen mit umlaufenden Kurbelscheiben versehen, die exzentrisch auf den Achsen sitzen und sich mit diesen drehen. An den Kurbelscheiben befinden sich exzentrisch angeordnete Kurbelzapfen, die jeweils drehbar von einer An­ triebsplatte aufgenommen werden. Durch Drehbewegung der Antriebsplatte krei­ sen die Kurbelzapfen um die Achsen der exzentrischen Rollen, die somit ge­ meinsam angetrieben werden.
Ersichtlich verlangt die Vorrichtung nach dem US-Patent 29 84 330 einen ho­ hen baulichen Aufwand, insbesondere hinsichtlich des Antriebs und der Ausbil­ dung der exzentrischen Stützrollen.
Das progressive Anheben über die exzentrischen Stützrollen läßt sich nur dann erreichen, wenn der Buchblock über seine gesamte Länge von den Stützrol­ len getragen wird. Bei kleinen Buchblockformaten ist diese Abstützung jedoch nicht gegeben, was dazu führt, daß beim Überführen der Buchblocks an der Buchblockvorderkante Abwärtskomponenten auftreten, die zum Verschieben der vorab ausgerichteten losen Buchblockteile führen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs ge­ nannten Gattung zu schaffen, die ein Zuführen der Buchblocks von der schräg nach oben verlaufenden Förderstrecke in die Blockzangen einer Klebebindema­ schine unter Beibehaltung der Ausrichtung der Lagen oder Blätter gewährlei­ stet und die einen relativ geringen baulichen Aufwand erfordert.
Ausgehend von einer Vorrichtung der gattungsgemäßen Art ist die Zuführvor­ richtung zur Lösung dieser Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß der Buchblock in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Blockzangen über einen Zuführ­ tisch in die waagerechte Transportebene der Buchblocks in der Klebebindema­ schine anhebbar ist, indem die Vorderkante und die Hinterkante des Zuführti­ sches auf getrennten Bahnen bewegbar sind.
Mit einer solchen Vorrichtung wird ein Verschieben der Lagen oder Blätter in­ nerhalb des Buchblocks bei seiner Übergabe an die Blockzangen selbst bei ex­ trem hohen Taktzahlen verhindert, was darin begründet liegt, daß bei der Übergabebewegung ein Abkippen der Buchblocks ausgeschlossen ist. Die bislang in Klebebindemaschinen stets eingesetzte Rüttelstrecke zum Wiederausrichten der Buchblockteile kann hierdurch entfallen und dadurch die Länge der Klebe­ bindemaschine wesentlich reduziert werden. Infolge einer nur flachen Bahn­ krümmung, auf der die Tischvorderkante in die waagerechte Bewegungsebene im Klebebinder einläuft, wird die Fliehbeschleunigung sehr gering gehalten und ein Abheben des Buchblocks verhindert.
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand verschiedener Ausführungs­ beispiele näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Zuführvorrichtung in der Aufnahmestellung,
Fig. 2 die Zuführvorrichtung in der Übergabestellung,
Fig. 3 eine Draufsicht der Zuführvorrichtung,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zuführeinrichtung,
Fig. 5 eine drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä­ ßen Zuführeinrichtung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den oberen Teil des dritten Ausfüh­ rungsbeispiels.
Die Vorrichtung zum Zuführen von Buchblocks in Blockzangen 2 einer Klebebindemaschine schließt sich an einen schräg nach oben führen­ den Förderer 4 an, durch den die aus losen Buchlagen zusammenge­ setzten Buchblocks in aufrechter Stellung vortransportiert werden. Dabei stützen sich die Buchblocks mit ihrem Rücken an einer Aufla­ ge 5 ab, werden von seitlichen Begrenzungen 3 in aufrechter Posi­ tion gehalten und gelangen von Stabtransporteuren 4a einer Förder­ kette 4b geschoben auf einen Tisch 6 der Zuführvorrichtung. Der Tisch ist als Hubrechen ausgestaltet, der mit seinen Gabelarmen zur Übernahme eines Buchblocks in Zwischenräume eines gabelförmi­ gen Abschnitts 5a der Auflage greift.
Erfindungsgemäß wird der Zuführtisch 6 mit seiner Hinterkante auf einer Umlaufbahn 7 in zeitlicher Abstimmung mit den kontinuierlich laufenden Blockzangen aus der nach oben führenden Transportebene und zu der Transportebene der Buchblocks in der Klebebindemaschine hin sowie wieder zurück bewegt, während die Vorderkante des Zu­ führtisches 6 in einem sich an die schräg nach oben führende Transportebene anschließenden Bogen zur Transportebene in der Kle­ bebindemaschine hin und zurück verfahren wird.
Für die Durchführung des Bewegungsablaufes des Zuführtisches 6 ist die Tischvorderkante mit einer Folgerolle 8 in einer Bogenbahn 9 geführt und die Tischhinterkante ist hierzu an einer Schwinge 10 gelagert, die mit einer Antriebsachse 11 in ein vom Hauptantrieb aus kontinuierlich angetriebenes Zahnrad 12 eingreift.
Die Schwinge 10 wird auf der einen Seite an einem Anschlag 16 un­ ter Zwischenschalten einer Druckfeder 17 und auf der gegenüberlie­ genden Seite von einem Anschlagzapfen 19 an dem Zahnrad 12 in Po­ sition gehalten.
Anstelle des hier gewählten Antriebs kann die Umlaufbahn auch durch eine kurvengesteuerte Schwinge in Verbindung mit einem Um­ laufgetriebe oder durch zwei Steuerkurven erzeugt werden.
Die Umlaufbahn 7 ist vom Zeitablauf her so gestaltet, daß sich der Zuführtisch 6 bei der Übernahme eines Buchblocks in der schräg nach oben führenden Bewegungsrichtung schneller bewegt als die Förderkette 4b des Förderers 4, wodurch ein Aufstoß- und Ausricht­ effekt der lose zu einem Buchblock zusammengesetzten Lagen an ei­ nem Anschlag 13 des Zuführtisches entsteht.
Um im Hinblick auf die Schließbewegung der Blockzange einen hori­ zontalen Übergabebereich für die Übergabe der Buchblocks zu erhal­ ten, weist die Umlaufbahn eine Abflachung 7a auf. Erreicht wird dies durch eine Steuerrolle 18 an der Schwinge 10, die an einer Steuerschiene 15 entgegen der Wirkung einer Feder 17 zur Anlage gebracht wird.
Die Geometrie beider Bahnen 7 und 9 ist derart gewählt, daß wäh­ rend der Übergabebewegung alle Punkte des Buchblocks keine Ab­ wärtskomponente haben. Verschiebungen innerhalb des Buchblocks werden infolge der seitlichen Reibungskräfte an den Begrenzungen 3 ausgeschlossen.
Nach erfolgter Übergabe eines Buchblocks an die Blockzange 2 fährt der Zuführtisch auf seiner Umlaufbahn wieder in die Ausgangsposi­ tion zwischen die gabelförmigen Ausnehmungen der Auflage 5.
In einer abgewandelten Konstruktion kann der Zuführtisch als Trag­ platte mit seitlichen, den Buchblock haltenden Stützschienen aus­ gebildet sein. Zur Übernahme des Buchblocks ist der Zuführtisch dabei derart bewegbar, daß er eine geradlinige Bewegung entgegen­ gesetzt zur schräg nach oben verlaufenden Förderstrecke ausführt.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht die Zuführeinrichtung aus einer Vielzahl von bahngesteuerten Transportwagen 20 in glei­ chen gegenseitigen Abständen zueinander, die auf einer Umlaufbahn in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Blockzangen 2 einer Klebebindemaschine bewegt werden. Zur Mitnahme der Buchblocks sind die Transportwagen mit einem hinteren Anschlag 20a versehen, wäh­ rend die Blocks seitlich von Führungsblechen 29 gestützt werden, deren Abstand zueinander der Blockdicke entsprechend einstellbar ist.
Die Umlaufbahn setzt sich aus einem waagerechten unteren, aus ei­ nem schräg nach oben verlaufenden sowie aus einem waagerechten oberen Streckenabschnitt zusammen. Sie wird aus einem um Umlenk­ kettenräder geführten Kettensystem 21 gebildet, an dem die Trans­ portwagen 20 jeweils mit ihren Vorderkanten angelenkt sind und somit vortransportiert werden. Die Hinterkante der Transportwagen 20 trägt an einem Ausleger eine Steuerrolle 22, die auf einer pa­ rallel zum Kettensystem verlaufenden innen liegenden Steuerbahn 23 geführt ist. Aufgrund der getrennten und parallelen Anordnung der beiden Bewegungsbahnen für die Vorderkante und Hinterkante des Transportwagens behält dieser seine horizontale Lage bei, wodurch die Bedingung bei der Übergabe der Buchblocks in Blockzangen einer Klebebindemaschine erfüllt wird, daß bei keinem Punkt des aus ein­ zelnen losen Lagen gebildeten Buchblocks eine Abwärtskomponente auftritt.
Die Steuerbahn 23 im unteren und oberen Umlenkbereich ist als Wei­ che ausgebildet, wobei diese aus gesteuerten Umlenkhebeln 25 und 26 besteht, über die die Steuerrollen 22 der Transportwagen durch Herunterschwenken bzw. Hochschwenken der Pfeilrichtung entspre­ chend auf das jeweilige Niveau der Steuerbahnstränge verbracht werden.
Mit 28 wird eine Rüttelstrecke im schräg nach oben verlaufenden Abschnitt der Zuführeinrichtung bezeichnet, die beispielsweise aus einer wellenförmigen Bahn gebildet sein kann, über die die Steuer­ rollen 22 laufen, wodurch ein dabei entstehender Rütteleffekt auf die Blocklagen ausgeübt wird und sich diese am hinteren Anschlag 20a des Transporttisches 20 ausrichten.
Um auch bei Buchblocks mit einem sehr kleinen Format eine optimale Seitenführung zwischen den Führungsblechen 29 im Bereich des schräg nach oben verlaufenden Streckenabschnitts sicherzustellen, können die Tragplatten 20 durch einen entsprechend gewählten Ver­ lauf der Steuerbahn 23 zur Kettenbahn 21 während ihrer Bewegung in dem schräg nach oben verlaufenden Streckenabschnitt eine Schräg­ lage einnehmen.
In dem dritten Ausführungsbeispiel besteht die Zuführeinrichtung aus einer Vielzahl von in gleichen Abständen zueinander an einem Kettensystem 35 angeordneten Auflagetischen, die je aus einzelnen Winkelhebeln 30a-c gebildet sind. Als Auflage für die Buchblocks dienen Stützstangen 31 an den Winkelhebeln, von denen der hintere je einen Kopfanschlag 32 zur Mitnahme des Buchblocks trägt, die ihre seitliche Abstützung über im Abstand zueinander einstellbare Führungsbleche 33 erhalten.
Die Winkelhebel 30a-c sind an dem Kettensystem 35 angelenkt, das schräg nach oben verläuft und in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Blockzangen 2 einer Klebebindemaschine umlaufend an­ getrieben ist, und besitzen seitlich zueinander versetzte Steuer­ rollen 36 auf ihrer den Tragstangen 31 gegenüberliegenden Seite.
Zum Halten der Winkelhebel 30a-c in einer zum Kettensystem paral­ lelen Lage für die Aufwärtsbewegung der Buchblocks 1 laufen die einzelnen Steuerrollen 36 an Steuerbahnen 37, die hierzu in einer gemeinsamen Ebene liegen.
An die Steuerbahnen 37 schließen sich den einzelnen Steuerrollen eines jeden Auflagetisches zugeordnete Kurvenstücke 38a-c an, die die Aufgabe haben, die Steuerrollen einzeln zu steuern, derart, daß die Vorderkante des Auflagetisches dem Verlauf des schräg nach oben führenden Kettensystems folgt, während die Hinterkante des Auflagetisches eine Kurvenbahn beschreibend bis zur waagerechten Transportebene in der Klebebindemaschine angehoben wird, und daß der Auflagetisch über eine definierte Wegstrecke in der waagerech­ ten Transportebene weiterläuft. Ersichtlich erfüllt auch dieses Ausführungsbeispiel die Bedingung, daß bei keinem Punkt des Buch­ blocks bei der Übergabe in die Blockzangen einer Klebebindemaschi­ ne eine Abwärtskomponente auftritt, ein Verschieben der einzelnen Lagen zueinander läßt sich hierdurch sicher vermeiden.
Nach Umlenkung der Winkelhebel 30a-c werden diese vom unteren Ket­ tentrum über in einer gemeinsamen Ebene liegende Steuerbahnen zu ihrem Ausgangspunkt verbracht, indem sie von nicht dargestellte Federelemente an der Steuerbahn gehalten sind.
Zur Übernahme der Buchblocks 1 von der Ausfuhr einer vorgeschalte­ ten Maschine können die Winkelhebel 30a-c analog zur Übergabebewe­ gung der Blocks in die Blockzangen einer Klebebindemaschine über entsprechende Kurvenstücke im Einlaufbereich, und damit den Steuerbahnen 37 vorgeordnet, wiederum einzeln derart gesteuert werden, daß der aus den Winkelhebeln gebildete Auflagetisch zu­ nächst über eine definierte Wegstrecke in einer waagerechten Transportebene verläuft, bevor er in die schräg nach oben führende Wegstrecke übergeht.

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Zuführen von Buchblocks über eine schräg nach oben ver­ laufende Förderstrecke in Blockzangen einer Klebebindemaschine, wobei der Buchblock in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Blockzangen über eine Zuführeinrichtung in die waagerechte Transportebene der Buch­ blocks in der Klebebindemaschine anhebbar ist und bei der Übergabebewe­ gung am Buchblock keine Abwärtskomponente auftritt, dadurch gekennzeich­ net, daß der Buchblock in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Blockzangen über einen Zuführtisch (6) in die waagerechte Transportebene der Buchblocks in der Klebebindemaschine anhebbar ist, indem die Vorder­ kante und Hinterkante des Zuführtisches (6) auf getrennten Bahnen (7 und 9) bewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen der schräg nach oben verlaufenden Förderstrecke (4) nachgeordneten Zuführtisch (6), der in zeitlicher Abstimmung mit der Bewegung der Blockzangen bis zur Transportebene der Buchblocks in der Klebebindemaschine und zurück verfahrbar ist, indem die Tisch­ vorderkante auf einer Bahn (9) bewegt wird, die dem Verlauf der schräg nach oben führenden Förderstrecke (4) folgt, und die Tischhinterkante auf einer Umlaufbahn (7) bewegt wird, die die Hinterkante aus der schräg nach oben führenden Ebene her­ aus bis zur Transportebene der Buchblocks in der Klebebindema­ schine hebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahn (9) für die Tischvorderkante im Bogen zur Trans­ portebene der Buchblocks in der Klebebindemaschine verläuft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Bewegung der Tischhinterkante von einer Kurbelschwinge (10) ausgeht, die an einem Antriebsrad (12) in Position gehalten wird, und daß die Umlaufbahn der Tischhin­ terkante in ihrem oberen Bereich durch Auflaufen einer an der Kurbelschwinge (10) gelagerten Steuerrolle (18) auf eine Steuerschiene (15) einen horizontalen Verlauf einnimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführtisch (6) als Hubrechen ausgestaltet ist, der zur Übernahme eines Buchblocks mit seinen Gabel armen in Zwischen­ räume eines gabelförmigen Abschnitts (5a) einer Auflage (5) der Förderstrecke (4) eingreift.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, gekennzeichnet durch eine den Buchblock an seiner Hinterkante ausrichtenden Anschlaglei­ ste (13) des Zuführtisches (6).
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführtisch als Tragplatte mit seitlichen, den Buchblock haltenden Stützschienen ausgebildet und auf seiner Umlaufbahn derart steuerbar ist, daß sich der Zuführtisch zur Übernahme des Buchblocks in einer der schräg nach oben verlaufenden För­ derstrecke entgegengesetzten Richtung bewegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein schräg nach oben verlaufendes, in zeitlicher Abstimmung mit der Bewe­ gung der Blockzangen umlaufend angetriebenes Kettensystem (35) mit in gleichen gegenseitigen Abständen angeordneten Auflage­ tischen, die je aus einzelnen, an dem Kettensystem (35) ange­ lenkten Winkelhebeln (30a-c) mit Stützstangen (31) bestehen, durch an den Winkelhebeln (30a-c) vorgesehene Steuerrollen (36), die zum Halten des Auflagetisches in einer zum Ketten­ system (35) parallelen Lage auf in einer gemeinsamen Ebene liegenden Steuerbahnen (37) laufen und die über sich an die Steuerbahn (37) anschließende Kurvenstücke (38a-c) einzeln steuerbar sind, derart, daß die Vorderkante des Auflagetisches dem Verlauf des schräg nach oben führenden Kettensystems (35) folgt und die Hinterkante des Auflagetisches auf einer Kurven­ bahn bis zur waagerechten Transportebene in der Klebebindema­ schine angehoben wird und daß der Auflagetisch über eine defi­ nierte Wegstrecke in der waagerechten Transportebene weiter­ läuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (30a-c) über den Steuerbahnen (37) vorgeordnete Kurvenstücke im Einfuhrbereich derart einzeln steuerbar sind, daß der aus den Winkelhebeln gebildete Auflagetisch über eine definierte Wegstrecke in einer waagerechten Transportebene läuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchblocks auf den Auflagetischen (20) sowie auf den Stützstangen (31) der Winkelhebel (30a-c) von hinteren Kopfan­ schlägen (20a; 32) und von seitlichen Führungsblechen (29; 33) gehalten sind.
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