DE724130C - Vorrichtung zum Zufuehren der von einem Stapel vereinzelten Bogen zu einer Druckmaschine, Falzmaschine o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren der von einem Stapel vereinzelten Bogen zu einer Druckmaschine, Falzmaschine o. dgl.

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DE724130C
DE724130C DES127098D DES0127098D DE724130C DE 724130 C DE724130 C DE 724130C DE S127098 D DES127098 D DE S127098D DE S0127098 D DES0127098 D DE S0127098D DE 724130 C DE724130 C DE 724130C
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rollers
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DES127098D
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Dr-Ing E H Georg Spiess
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/06Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by rollers or balls, e.g. between rollers
    • B65H5/062Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by rollers or balls, e.g. between rollers between rollers or balls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuführen der von einem Stapel vereinzelten Bogen zu einer Druckmaschine, Falzmaschine o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen der von einem Stapel vereinzelten Bogen zu einer Druckmaschine, Falwmaschine o.dgl., wobei die Bogen., entweder gestaffelt oder einzeln über einen Fördertisch geführt werden. Es sind Bogenanleger für gestaffelte Bogenzuführung bekannt, bei welchen ein Regelgetriebe zur Änderung der Geschwindigkeit der Bogenförderung und damit -des Maßes der Überdeckung vorgesehen ist. Es ist ferner ein Bogenanleger vorgeschlagen worden, welcher es ermöglicht, wahlweise die Bogen entweder einzeln hintereinander oder als fortlaufendes Band staffelförmig übereinandergeschichtet der Verarbeitungsmaschine zuzuführen. Bei diesem Bogenanleger sind für den Antrieb der Fördermittel des Anlegtisches zwei durch Kupplungen wahlweise und wechselseitig einschaltbare Getriebe vorgesehen, von denen das eine eine hohe Übersetzung mit Bogenverlangsamung und das andere eine niedrige Übersetzung mit unveränderlicher Geschwindigkeit besitzt.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Anordnung zur Regelung der Zuführgeschwindigkeit der Bogen in Verbindung mit periodischer Verlangsamung des Bogenlaufs gegen Ende jedes Arbeitsspieles, welche den Übergang von gestaffelter Zuführung zur Einzelzuführung und umgekehrt ermöglicht, ohne daß ein bestehender Antrieb der Bogenfördermittel ausgerückt und ein neuer Antrieb eingerückt werden muß.
  • Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß auf demAnlegtisch sowohl schnell laufende Fördermittel für die Einzelzuführung als auch langsam laufende Fördermittel für ,die gestaffelte Zuführung samt den zugehörigen, an- und abschaltbaren Druckgliedern abwechselnd aufeinanderfolgend oder nebeneinanderliegend vorgesehen, wobei beide Arten von: Fördermitteln dauernd angetrieben werden und die den langsam oder schnell laufenden Fördermitteln zugeordneten Druckglieder wahlweise derart an- und abschaltbar-sind, daß je nach dem Aufsetzen dieser Druckglieder auf die schnell oder langsam laufenden Fördermittel der von diesen getragene Bogen schnell oder langsam gefördert wird. Der Trieb der Bogenfördermittel bleibt also von der Umschaltung unberührt, und es wird durch einfache Umschaltung der Druckglieder erreicht, daß die Bogen einmal von den schneller laufenden Rollen, das andere Mal von -den langsamer laufenden Rollen gefördert werden.
  • Die Erfindung besteht weiter darin, daß nur die langsam laufenden Fördermittel für gestaffelte Zuführung in an sich bekannter Weise für die Bogenanlage an den Vordermarken periodisch verlangsamt und beschleunigt werden und die Verlangsamung der mit größerer Geschwindigkeit zugeführten Einzelbogen dadurch bewirkt wird; daß die Bogen gegen Ende des Zuführvorganges durch Umschalten der entsprechenden Druckglieder auf die langsam laufenden Fördermittel angedrückt werden.
  • Die selbsttätige Umschaltung der Bogenfördermittel im Endabschnitt eines Zuführvorganges von einem mit stetiger Geschwindigkeit umlaufenden Antrieb auf ein bei jedem C.'mlauf verzögertes und wieder beschleunigtes Getriebe ist an sich bekannt. Davon unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand darin, daß jeder von beiden Antrieben mit nesonderen Fördermitteln verbunden ist und die Bogen auf Förderung durch die einen oder anderen Fördermittel durch Umstellung der Druckmittel allein umgeschaltet werden. Die langsam laufenden Fördermittel gemäß der Erfindung haben ferner nicht nur den Zweck, die größere Geschwindigkeit der einzeln zugeführten Bogen im Endabschnitt der Zuführung zu verlangsamen, sondern auch den Zweck, eine überlappte Bogenzuführung zu ermöglichen. Schließlich wird erfindungsgemäß die Laufgeschwindigkeit der einzeln zugeführten Bogen. nicht nur durch Umschaltung der Druckmittel auf langsamer laufende Fördermittel, sondern weiter dadurch vermindert, daß diese langsamer laufenden Fördermittel im Endabschnitt der Zuführung verzögert werden. Dabei kann zur noch besseren Sicherung eines sanften Bogenanschlags ein vorübergehendes Aufhalten des Bogens durch einen beim Abheben der Druckglieder von den schneller laufenden Fördermitteln in die Bogenbahn gebrachten Anschlag, der mit dem Aufsetzen der Druckglieder auf die langsamer laufenden Fördermittel wieder aus der Bogenbahn zurückgezogen wird, stattfinden.
  • Für die Staffelzuführung werden die Druckglieder in der Stellung, in welcher sie die langsamer laufenden Fördermittel berühren, festgestellt und der Einwirkung des Steuermittels entzogen. Mit dieser Handumschaltung der die Bogenanlage an den Vorderanschlägen regelnden Druckglieder ist eine Ausschaltung der für den Anfang des Zuführvorganges maßgebenden Taktrollen, deren Steuerung auf Einzelzuführung abgestellt ist, verbunden. Für die Staffelzuführung wird die Steuerung der Taktrollen abgestellt, indem sie in der Stellung, in welcher sie die Fördermittel berühren, festgestellt werden.
  • Soweit zwischen den Taktrollen, die den Bogen in Lauf setzen, und den für die Bogenanlage an den Vorderanschlägen maßgebenden Druckgliedern weitere Druckglieder zur Sicherstellung der Bogenzuführung erforderlich sind, sind solche je für die langsam und schnell laufenden Fördermittel vorgesehen und derart angeordnet, daß sie wahlweise in die Arbeitsstellung oder eine Ruhestellung gebracht werden können. Diese Umschaltung ist zweckmäßig mit der Umschaltung der vorher erwähnten Druckglieder verbunden.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen. ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes unter Fortlassung aller zum Verständnis nicht erforderlichen Einzelheiten der Bogenzuführvorrichtung.
  • Abb. i und 2 zeigen in Ansicht und Grundriß die allgemeine Anordnung des Anlegers unter Fortlassung von die Lebersicht störenden Einzelheiten.
  • Abb. 3 und 4. veranschaulichen durch eine Ansicht in vergrößertem Maßstabe den Antrieb jeder ersten Förderwalze mit langsamer und großer Geschwindigkeit und die Anordnung zur Umschaltung der Druckglieder für Einzelzuführung und zur selbsttätigen Umschaltung.der letzten Druckglieder bei dieser Zuführungsart.
  • Abb.3 zeigt die Einstellung des Anlegers für Einzelzuführung, Abb. d. die Einstellung für gestaffelte Zuführung.
  • In den Abb. 5 und 6 sind die beiden Antriebe getrennt für sich herausgezeichnet und Abb. 7 zeigt eine Draufsicht nach Abb. 2 in vergrößertem Maßstabe.
  • Vom Bogenstapel i werden die Bogen durch eine in Abb. i angedeutete, beispielsweise an der hinteren Bogenkante anreifende Trenn-t, und Vorschubvorrichtung 2 den Fördermitteln des Überführungstisches zugeschoben. Der Überführungstisch ist als Walzenfördertisch ausgebildet,,dessen Walzen, vom Stapel angefangen, in der Richtung zur Arbeitsmaschine, beispielsweise dem Zylinder 3 einer Druckmaschine, abwechselnd mit 4 und 5 bezeichnet sind. Die Walzen 4, zu welchen auch die erste Walze gehört, mit der in bekannter Weise die Taktrollen 6 zusammenarbeiten, um die Zuführung ins Werk zu setzen werden mit derjenigen Geschwindigkeit, die der gestaffelten Bogenzuführung entspricht, angetrieben. Der gemeinsame Antrieb der Walzen 4 erfolgt in der Weise, daß die auf einer Seite je mit einem Zahnrad 7 versehenen Walzen 4 paarweise mit einem Zwischenzahnrad 8 kämmen. Das Ritzel der ersten Walze 4 wird von einer Steuerwelle (Eintourenwelle) 9 mittels eines periodisch eine Verlangsamung und Beschleunigung bewirkenden Getriebes angetrieben. Dieses Getriebe besteht aus einem in bezug auf die Antriebswelle 9 exzentrisch befestigten Zahnrad io, das seinen Antrieb durch ein Umlaufrad (Planetenrad) ii auf ein Zahnrad i i a der ersten Walze 4 überträgt. Das Umlaufrad i i ist auf dem Gelenkbolzen eines Gelenkes gelagert, das aus den Armen 12, 13 gebildet wird, von welchen der eine 12 um den Bolzen des exzentrischen Rades io,. der andere Arm 13 um -die Achse des Zahnrades 7 der ersten Förderwalze 4 schwingt. Infolge .dieses Antriebs werden alle Walzen 4 im Laufe eines Zuführvorganges periodisch verlangsamt und beschleunigt, und zwar erreicht die Verlangsamung ihren höchsten Grad etwa wenn der Bogen an den Vordermarken 14 anlangt.
  • Die Walzen 5 sind in gleicher Weise auf der anderen Seite .des Tisches je mit einem Zahnrad 15 versehen. Die Zahnräder 15 kämmen paarweise mit einem Zwischenrad 16. Die erste Walze 5 wird von einem auf der Eintourenwelle 9 sitzenden Kettenrad 17 mittels Kette 18 unmittelbar angetrieben.
  • Oberhalb der Förderwalzen sind in bekannter Weise Druckglieder, z. B. Rollen oder, wie in der Zeichnung dargestellt, in Käfigen gelagerte Druckkugeln i9, vorgesehen, welche in üblicher und daher nicht gezeichneter Weise beliebig in und außer Wirkung gesetzt werden können. Die Kugelkäfige sind an einem Stabgitter angebracht, dessen Längsstäbe 2o in der Laufrichtung der Bogen in Führungen 21 verschiebbar sind, so daß durch einfache Längsverschiebung des Stabgitters die Druckkugeln i9 von einer Rolle ¢ auf eine Rolle 5 und umgekehrt verschoben werden können.
  • Die mit den letzten Förderwalzen 4, 5 zusammenwirkenden Druckglieder sind umschaltbar angeordnet derart, daß die mit der langsamer laufenden Walze 4 zusammenarbeitenden Druckglieder und die mit der schneller laufenden Walze 5 zusammenarbeitenden Druckglieder miteinander abwechselnd in die Wirkungsstellung gebracht oder außer Wirkung gesetzt werden. Zu diesem Zwecke sind je ein Kugelkäfig, der eine mit einer Walze 4 zusammenwirkende Kugel enthält, und je ein Kugelkäfig, der eine mit einer Walze 5 zusammenwirkende Kugel enthält, paarweise an Trägern 22 angebracht, die auf einer quer über die Walzentischbreite sich erstreckenden Schwingwelle 23 verstellbar sitzen. Die Schwingwelle 23 ist an einer Tischseite mit einem Arm 24 versehen, der durch eine Gelenkstange 25 mit dem einen Ende eines bei 26 schwenkbar .gelagerten zweiarmigen Rollenhebels 27 verbunden ist, dessen Rolle 28 unter der Wirkung einer Zugfeder 29 die Umfangsfläche einer auf der Eintourenwelle 9 sitzenden Hubscheibe 30 berührt.
  • Die mit der ersten Walze 4 zusammenwirkenden Druckrollen 6 bilden je mit einer von mehreren Rollen 31, die mit der ersten schnell laufenden Walze 5 zusammenwirken, ein durch einen gemeinsamen Lagerhebel 32 verbundenes Rollenpaar, von welchen durch entsprechende Einstellung .des Hebels, 32 entweder die eine Rolle 6 mit der ersten Walze 4 oder die andere Rolle 3i mit der ersten Walze 5 zum Zusammenwirken gebracht werden kann. Die Rollenträger 32 sitzen auf einer Achse 33, und ein Arm 34 der Achse 33 ist durch eine Stange 35 mit dem einen Arm eines zweiarmigen Rollenhebels 36 gelenkig verbunden, dessen Rolle 37 durch eine Feder 38 -gegen den Umfang einer Hubscheibe 39 gezogen wird. Der durch das Zusammenwirkender Taktrolle 6 mit der erstem Walze 4 in Bewegung gesetzte Bogen wird beim Abheben der Taktrolle 6 von der Walze 4 durch das gleichzeitig hergestellte Zusammenwirken der Rolle 31 mit der schnell laufenden Walze 5 mit der -.größeren Geschwindigkeit weitergefördert. Ebenso wie die selbsttätige Steuerung der Kugelkäfigträger 2o ist auch die selbsttätige Steuerung der Rollenträger32 dadurch abstellb ar, daß die Steuerrollenhebel a7, 36 entgegen der Wirkung ihrer Federn 29, 38 in der Stellung, in welcher ihre Rollen die Hubscheibe nicht berühren, festgestellt werden. Diese Abstellung der Steuerrollenhebel 27, 36 ist mit der von Hand zu bewirkenden Umstellung der Druckkugeln i9 bzw. des Stabgitters 2o in folgender Weise verbunden: Das Stabgitter 20, -das mit einem Handgriff 4o für die Umstellung versehen ist, besitzt einen Anschlag 44 der mit dem einen Arm eines bei .2 schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebels 43 zusammenwirkt. Der andere Arm des Hebels .13 ist durch eine Stange 44 mit dem einen Arm des Rollenhebels 36 verbunden, während der Griff .4o unmittelbar gegen den Arm ?.4 des Gestänges zur Urnsteuerung der Kugelkäfigträger 2o im Sinne der Abstellung wirkt. Bei abgestellten Steuergestängen liegt die Taktrolle 6 auf der ersten langsam laufenden Walze q., und ferner befinden sich die mit der letzten langsam laufenden Walze d. zusammenwirkenden Druckkugeln ig in der Wirkungsstellung. Desgleichen sind die zwischen der ersten und letzten Walze vorhandenen Druckkugeln zum Zusammenwirken mit langsam laufenden Walzen .4 eingestellt.
  • Diese Einstellung der Druckkugeln ig und der Rollen 6 entspricht der Staffelzuführung der Bogen, welche in üblicher Weise derart vor sich geht, daß der z. B. an der Hinterkante vom Stapel getrennte und vorgeschobene Bogen von der ersten Förderwalze d. und den mit ihr zusammenarbeitenden Druckrollen 6, deren Taktsteuerung abgestellt ist, erfaßt und mit Hilfe der mit der gleichen Geschwindigkeit angetriebenen weiteren Förderwalzen d., an welche die gestaffelt zugeführten Bogen durch die entsprechend eingestellten Druckkugeln ig angedrückt werden, bis an die Vordermarken 1d. gebracht wird. Bei jedem LTrnlauf der Eintourenwelle g erfolgt eine Verzögerung und Beschleunigung der Walzen q. derart, daß -die Bogen beider geringsten Fördergeschwindigkeit der Walzen an den Vordermarken 14. anlaufen.
  • Sollen die Bogen einzeln mit Abstand aufeinanderfolgend zugeführt werden, so werden die Druckglieder durch Verschieben des Stabgitters 20 mittels des Handgriffs .4o so eingestellt, daß sie mit den Walzen 5 zusammenarbeiten. Dadurch werden zugleich die selbsttätige Umschaltung der Kugelkäfigträger 2o und die Steuerung der Taktrollen 6 und die mit ihr verbundenen Rollen 31 angestellt. Der Vorgang spielt sich dann folgendermaßen ab: Sobald der von der ersten Förderwalze .:a. und den Taktrollen 6 vorwärts geförderte Bogen von der nächsten mit größerer Geschwindigkeit umlaufenden Förderwalze 5 und deren Druckrollen 31 nach ihrem -Niederdrücken auf die Walze 5 erfaßt wird, beginnt die Förderung mit der größeren Geschwindigkeit, da zur selben Zeit die Taktrollen 6 von der mit geringer Geschwindigkeit umlaufenden Walze d. abgehoben werden. Gegen Ende der Zuführung werden die Kugelkäfigträger :o umgestellt, wodurch die in ihnen gelagerten Druckkugeln ig von der letzten schnell 1@.ufenden Walze 5 abgehoben und die mit der langsamer laufenden letzten Walze 4 zusarnmenwirkenden Kugeln in die Wirkungsstellung gebracht werden. Der Bogen wird also von der schnell laufenden Förderwalze 5 auf die langsam laufende Walze q. umgeschaltet und nun von dieser Walze, deren Lauf durch Verlangsamungsgetriebe noch weiter verlangsamt wird, den Anlegemarken 1.4 zugeführt. Die vorhergehenden Druckkugeln ig sind so eingestellt, daß der Bogen zu dieser Zeit nur noch unter der Wirkung der in den Kugelkäfigträgern 2o gelagerten Kugeln steht.
  • Wie Abb. 3 und d. zeigen, sind vor den Vorderanschlägen 1.4 Voranschläge 45 in Gestalt von Hakenarmen auf einer an der Unterseite eines Anlegbleches .16 gelagerten Schwingwelle .17 befestigt. Letztere besitzt auf einer Seite des Tisches einen Arm 4.5, der durch eine Stange .4g mit dem einen Arm eines bei 26 gelagerten zweiarmigen Rollenhebels 5o verbunden ist, dessen Rolle 51 durch eine Zugfeder 52 an die Umgangsfläche einer Hubscheibe 53 angedrückt wird. Durch die Hubscheibe werden. die Voranschläge 45 so gesteuert, daß sie .beim Abheben der Druckkugeln von der letzten schnell laufenden Walze 5 in die Bogenbahn .gebracht werden und beim Aufsetzen der Druckkugeln auf die letzte langsam laufende Walze q. aus der Bogenbahn wieder herausschwingen. Die Voranschläge 45 sichern auf diese Weise die Umstellung des Bogenlaufs auf die geringere Fördergeschwindigkeit der Walze d. und die rechtzeitige Anlage des Bogens an den Vordermarken.
  • Die Umstellung des Anlegers von gestaffelter Zuführung auf Einzelzuführung und umgelehrt kann auf diese Weise, wie keiner Erklärung bedarf, während des Betriebes bewerkstelligt «-erden. Es bedarf dazu nur einer Verschiebung des Handgriffs 40.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Zuführen der von einem Stapel vereinzelten Bogen zu einer Druckmaschine, Falzmaschine o. dgl., wobei die Bogen entweder gestaffelt oder einzeln über einen Fördertisch geführt werden, da-durch gekennzeichnet, daß auf dem Anlegtisch sowohl schnell laufende Fördermittel (5) für die Einzelzuführung als auch langsam laufende Fördermittel (q.) für die gestaffelte - Zuführung samt den zugehörigen an- und abschaltbaren Druckgliedern abwechselnd aufeinanderfolgend oder nebeneinanderliegend vorgesehen sind, wobei beide Arten von Fördermitteln dauernd angetrieben werden, und daß die den langsam oder schnell laufenden Fördermitteln zugeordneten Druckglieder wahlweise derart an- und abschaltbar sind, daß je nach dein Aufsetzen dieser Druckglieder auf die schnell oder langsam laufenden Fördermittel der von diesen .getragene Bogen schnell oder langsam gefördert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch.gekennzeichnet, daß im. Antrieb der langsam laufenden Fördermittel -(q.) für gestaffelte Zuführung in bekannter Weise ein Verlangsamungsgetriebe (io, ii), das die Geschwindigkeit dieser Fördermittel (q.) vor der Bogenanlage verlangsamt und nachher wieder beschleunigt, angeordnet ist und daß die Verlangsamung der mit der größeren Geschwindigkeit zugeführten Einzelbogen dadurch bewirkt wird, daß die Bogen gegen Ende des Zuführvorganges durch Umschalten der entsprechenden Druckglieder auf die langsam laufenden Fördermittel. (q.) angedrückt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, da-.durch gekennzeichnet, daß bei Einzelzuführung die Bogen während der selbsttätigen Umschaltung von der schnellen Förderung auf die langsame Förderung vorübergehend an Voranschlägen (q.5) angehalten werden, die beim Abheben der Druckglieder (i9) von den,schnell laufenden Fördermitteln (5) in die Bogenbahn gebracht und beim Aufsetzen der Druckglieder (i 9) auf die langsam laufenden Fördermittel (q.) -aus der Bogenbahn zurückgezogen werden. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, da-,durch gekennzeichnet, daß die erste Walze welche im Zusammenwirken mit ihren Druckrollen (6) den Beginn der Bogenzuführung bestimmt, mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben wird und die mit ihr zusammenwirkenden, für die Einzelförderung gesteuerten Taktrollen (6) :durch Ablösung des Steuergestänges (34 bis 37) von dem Steuerglied (39), derart, daß sie auf der ersten Förderwalze liegenbleiben, für gestaffelte Zuführung ausgeschaltet werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis .l, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den letzten ungleich angetriebenen Walzen 5) zusammenwirkenden Druckglieder (i9) paarweise in Trägern (2o) gelagert sind, die bei Einzelzuführung von einer Hubscheibe (28) der Steuerwelle (9) des Anlegers mittels Hubgestänges (2o bis 26) in jedem Arbeitsspiel, bevor der Bogen die Vorderanschläge (1q.) erreicht, selbsttätig derart umgestellt werden daß die mit der schnell laufenden Walze; (5) zu- sammenwirkenden Druckglieder (i9) abgehoben und die anderen auf die langsam laufenden Walzen (a.) niedergedrückt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Umschaltung der Träger (2o) für die gestaffelte Zuführung von Hand abstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Kugelkäfigträger (2o) und der Rollen (6, 31) zusammen mit der Umstellung .der zwischen ihnen vorhandenen Druckkugeln von den :schnelllaufenden auf die langsam laufenden Walzen und umgekehrt an- und abgestellt wird.
DES127098D 1937-05-05 1937-05-05 Vorrichtung zum Zufuehren der von einem Stapel vereinzelten Bogen zu einer Druckmaschine, Falzmaschine o. dgl. Expired DE724130C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0363662A3 (en) * 1988-10-12 1990-07-18 Bobst S.A. Device for advancing plate-like articles in a rotary printing machine
DE102011018913A1 (de) * 2011-04-28 2012-10-31 Guk-Falzmaschinen Griesser & Kunzmann Gmbh & Co. Kg Verfahren und Vorrichtung zum Abziehen von Planobogen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0363662A3 (en) * 1988-10-12 1990-07-18 Bobst S.A. Device for advancing plate-like articles in a rotary printing machine
DE102011018913A1 (de) * 2011-04-28 2012-10-31 Guk-Falzmaschinen Griesser & Kunzmann Gmbh & Co. Kg Verfahren und Vorrichtung zum Abziehen von Planobogen

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