DE332659C - Sicherheitsverschluss fuer den Schliessriegel von Tuerschloessern, Geldschraenken u. dgl. mittels eines auf den Riegel wirkenden, elektromagnetisch auszuloesenden Sperrelements - Google Patents

Sicherheitsverschluss fuer den Schliessriegel von Tuerschloessern, Geldschraenken u. dgl. mittels eines auf den Riegel wirkenden, elektromagnetisch auszuloesenden Sperrelements

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DE332659C
DE332659C DE1919332659D DE332659DD DE332659C DE 332659 C DE332659 C DE 332659C DE 1919332659 D DE1919332659 D DE 1919332659D DE 332659D D DE332659D D DE 332659DD DE 332659 C DE332659 C DE 332659C
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B49/00Electric permutation locks; Circuits therefor ; Mechanical aspects of electronic locks; Mechanical keys therefor
    • E05B49/002Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks
    • E05B49/004Keys with mechanical characteristics, e.g. notches, perforations, opaque marks actuating mechanical switches

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Description

Γ EiBLlOTHEEK ν?
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RE,. J ν ί Dt. N J
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 7. FEBRUAR 1921
' REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 332659 KLASSE 68 a GRUPPE 38
Ernst Werner in Berlin-Lichtenberg.
Sicherheitsverschluß für den Schließriegel von Türschlössern, Geldschränken u. dgl.·
mittels eines auf den Riegel wirkenden, elektromagnetisch auszulösenden Sperrelements
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1919 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherh/citsverschlufi für den Schließriegel an Türschlössern, Geldschränken usw. mittels Sperrslift, Sperrhaken o. dgl., dessen Auslösung auf elektrischem Wege erfolgt. Die Erfindung besteht in der Verwendung eines Zeigerinstrumentes, welches nach Art eines Galvanometers ausgebildet und mit einer Wheatstoneschen Brücke verbunden ist und
ίο durch ein Zeigerrelais mit einem den Sperrstift lösenden Schloß-Elektromagneten nur durch vorherige Benutzung eines auf den gleichen Ohmwert der Wheatstoneschen Meßbrücke gebrachten Steckkontaktes in leitende Verbindung mit einer elektrischen Stromquelle (Batterie o. dgl.) gebracht werden kann. Zum Schließen .des Stromkreises selbst ist an der Tür oder einer Wand des zu •sichernden Raumes ein von außen nicht sichtbarer Federkontakt angebracht und dieser - mit einem Kontaktrelais stromleilend verbun-. den in der Weise, daß beim Schließen des Stromkreises durch Einführen eines auf einen. Federkontakt wirkenden Schlüssel-Stiftes u. dgl. ein durch den Relaismagneten gehaltener Ankerhebel den Stromkreis eines zweiten Relais unter gleichzeitiger Ausschaltung des Stromkreises des ersten Relais einstellt.
Das Schließen des zweiten Stromkreises erftilgt hierbei durch einen zweiten Kontaktstoß mittels des gleichen Schlüsselstiftes, wodurch das Zeigerinstrument mit dem Zeigerrelais und dem den Sperrstift lösenden Schloßelektromagneten über das zweite Kontaktrelais stromleitend verbunden wird und das Auslösen des Sperrstiftes erfolgt, wonach das Schloß geöffnet werden kann. Um nun die Anker der beiden Kontaktrelais wieder in die Gebrauchslage zu bringen, stellt der Ankerhebel des zweiten Kontaktrelais gleichzeitig j den Stromkreis eines dritten Kontaktrelai; j unter gleichzeitiger Ausschaltung des zweiter Relaisstromkreises ein, der durch einer dritten Kontaktstoß geschlossen wird. Hierbei stellt ein mit dem Anker des dritter Kontaktrelais gelenkig verbundener 'Balket die Anker der beiden erstgenannten Kontakt relais wieder unter die zugehörigen Relais magneten ein. Wird hiernach durch Schließer der Tür wieder die Sperrung des Schlosse; bewirkt, so stehen alle Teile des Sicherheits Verschlusses wieder in der Gebrauchslage fü: neue Benutzung.
Die Auslösung des Sperrstiftes kann auci in einfacherer Weise durch Verwendung einer durch ein Getriebe nach Art eines Uhr werkes bewegten Metallscheibe erreicht wer den, die für gewöhnlich durch den Anke: eines Elektromagneten in der Ruhetage gehal ten wird, während beim Schließen des Kon takt.stromkreises mittels des Schlüsselstifte; die Scheibe sich einmal herumdreht. Durcl entsprechend angebrachte Schleifkontakte, dii mit dem Galvanometer, dem Zeigerinstru ment, Zeigerrelais und dem Relais des Sperr stifles leitend verbunden sind, werden dii entsprechenden Stromkreise geschlossen, un< wird dadurch der Sperrstift für die Öffnung des Schlosses gelöst, während nach voll
zogener UmdreHung die Uhrwerksscheibe wieder von dam Kei.tisanker festgehalten wird und somit die Gebrauchslage des Sicherheitsverschlusses wieder hergestellt ist. In gleicher Weise vollzieht sich der Schaltungsvorgang in einer weiteren AusEührungsform, bei welcher an Stelle des Uhrwerks eine Spule mit aufgewickeltem Seil oder Kette "verwendet wird, und, wobei das Ende des Lo Seils oder der Kette mit einem innerhalb des durch, die Verschlußvorrichtung gesicherten Raumes beweglich angebrachten Hebels verbunden ist. Durch Druck von außen mittels des Schlüsselstiftes auf den Hebel wickelt sich die Kette ab und die -Scheibe erhält wieder die einmalige Umdrehung zur Auslösung des Sperrstiftes, wonach durch eine entsprechend angebrachte Zugfeder die Scheibe sich wieder in die Gebrauchslage zurückbewegt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in drei verschiedenen Ausführungsbeispielen veran-. schaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι das nach Art eines Galvanometers ϊ5 eingerichtete Zeigerinstrument im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Grundriß hierzu, Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie A-B von Fig. 2,
}° Fig. 4 und 5 Kontaktteile des Zeigerinstrumentes,
Fig. 6 das Schaltungsschema in Verbindung mit dem an einer Tür angebrachten Kastenschloß und der Sperrvorrichtung, beide J5 letztere von der Seite gesehen,
Fig. 7 Kastenschloß und Sperrvorrichtung von oben gesehen, ebenfalls in Verbindung mit dem' Schaltungsschema,
Fig. 8 und 9 die- Anordnung der durch die ♦° beiden ersten Kontaktstöße erregten Relais mit den zugehörigen Ankern und Hebeln in der richtigen, vom Schaltungsschema abweichenden gegenseitigen Lage im Aufriß j bzw. Grundriß,
*5 Fig. 10 den Doppelsteckkontakt zum Schließen des Stromkreises für die Wheatstonesche Meßbrücke,
Fig. Ii den Schlüsselstift zum Schließen der Kontaktstromkreise,
Fig. 12 das Schaltungsschema für die , zweite Ausführungsform zur Auslösung des j Sperrstiftes mittels einer durch Uhrwerk be- j wegten Scheibe,
Fig. 13 eine besondere Ausführung bei Verbindung der Uhrwerksscheibe mit einer Ketten- oder Seilspule. ;
Das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Zeiger- i instrument, das nach Art eines Galvano- i meters ausgebildet ist und als solches in der ι Wheatstoneschen Brücke liegt, besteht aus j dem Ringmagneten α mit dem Eisenkern b, angebracht auf den senkrechten Stützen λ
; ferner aus dem Kupferrähmchen- d, welches, durch schmale Kupferbändchen gespannt,
. oben und unten an den beiden Schrauben e befestigt ist. Die Schrauben e sind auf den Verbindungsplatten f der Stützen c isoliert
; angebracht. Das eine Ende der auf dem Rähmchcn aufgewickelten Kupferspule ist : mit dem oberen Ivupferband, das andere Ende ; mit der isolierten Messinghülse g des unteren J Kupferbändchens verbunden. Auf der Achse
; des Rähmchens ist der Zeiger Z angebracht.
der in einer Gabel endet. Oben an den Stützen ist das Zeigerrelais R befestigt, wel- ! ches auf den Ankerhebel wirkt, der aus den ί rechtwinklig zueinander stehenden Armen h, h' besteht und oberhalb des Magneten a j an dem Winkeleisen i gelagert ist, wie Fig. 3 zeigt. An dem Arm h' ist ein Bügel k aus Metall befestigt (Fig. 4). Das Ende des Armes h' ist durch einen Arm p aus Fiber mit einem doppelarmig gelagerten Hebel / verbunden, der einen Bügel in trägt, m ist aus Fiber hergestellt und in der Mitte des- 8S selben ein Streifen Silberblech η (Fig. S) angebracht. Auch die Stütze, auf welcher der Doppelhebel I lagert, ist bei 0 isolierb-befestigt. Zwischen den beiden Bügeln fe und "TH-- befindet sich das gegabelte Ende des Zeigers Z. "1S?,, Wird der Anker h, h' durch den Magneten des Zeigerrelais nach dem später beschriebeneu Schaltschema angezogen, so drückt das Ende des Bügels h von oben auf den Zeiger, das Silberblech η ties unteren Bügels in dagegen von unten gegen den Zeiger, wenn letzterer in der Mitte steht, so daß eine leitende Verbindung zwischen dem Silberblech und oberen Bütrd hergestellt ist.
Nach dem Sehaltschema ist die Wheatstonesche Brücke durch eine Leitung 1 mit der an beliebiger Stelle verborgenen Steckdose O verbunden, so daß nur die zwei Stecklöcher zum Einführen des Steckkontaktes zu sehen sind. Xadi .lern AYheatstoneschen *°5 Prinzip besieht für ·ϋι· Widerstände die Gleichung
W±-)1
»L
Wird beispielsweise für W, und Wn je zehn Ohm angenommen, für IVjn dagegen 1500. so ergibt sich aus der Gleichung, daß auch WIV 1500 Ohm haben muß. d.h. der Steckkontakt muß mit dem gleichen Ohmwert in die Steck- i*5 dose O eingeführt werden; andernfalls tritt ein Zeigerausschlag im Galvanometer auf, der sich auch auf den Zeiger des Zeigerinstrumentes überträgt; da der Kontakt zwischen dem Silberblcch des unteren Bügels und dem mit dem Ankcrhebel des Zeigerrelais verbundenen (Ji)CiXIi Bügel nur stattfindet, wenn
der Zeiger in der Mitte stehen bleibt, su kann die ganze zur Auslösung des Spcrrelementes f Stift, Sperrhaken o. dgl.') dienende Vorrichtung nur in Wirkung treten, wenn eine auf den entsprechenden Ohmwert eingestellte Steckdose verwendet wird.
Der Vorgang zum Öffnen der Tür ist nun gemäß dem Schaltungsschema folgender:
Nachdem man den Steckkontakt (Fig. io) mit dem Ohmwert Wlv in die Steckdose 0 eingeführt hat, wird der Schlüssel q (Fig. n) durch die kleine öffnung in der Tür hindurchgestcckt und dadurch die Feder r mit dem Kontakt Ä" in Verbindung gebracht; hierbei schließt sich der Stromkreis, der von dem —Pol der Batterie über Leitung 2 nach Hebel H1 über Anker A1. weiter durch Leitung 2 über Relais I, Leitung 2 über Kontakt K durch Leitung 2 nach dem + Pol der Batterie zurückführt Der Anker A1 wird hierdurch angezogen, der von einem Nasenvorsprung des Ankers A1 gehaltene Hebel //, wird frei und füllt gegen den Stift s,. Unter gleichzeitiger Aufhebung dieses Stromkreises wird nun ein zweiter Stromkreis eingestellt, •ler vom —Pol der Batterie über H1, Stift sh Leitung 3 durch das Galvanometer über Leitung 3 und 2 zurück zum + Pol der Batterie geht. Das Galvanometer steht nun unter Strom, doch bleibt der Zeiger in der Mitte stehen, wenn der richtige Widerstand bei O eingesteckt ist. Außerdem verbindet der Hebel H1 durch Stift s, das Relais II. Nun stößt man mit dem Schlüssel q das zweite Mal auf den Kontakt K und verbindet folgenden Stromkreis: -—Pol der Batterie über Leitung 2. Hi, Stift sh Windung 4, Hebel H11. Anker An, Leitung 5 über Relais II, von da über Leitung 5, 2, Ivontakt K, Leitung 2 zum -f- Pol der Batterie. Jetzt wird Anker An angezogen, Hebel Hn wird frei und fällt an Stift su, wodurch folgender Stromkreis verbunden wird: —Pol der Batterie über Leitung 2, H1, Stift st, Windung 4, Hn, Stift s//, Leitung 6 über das Zeigerrelais R. Leitung 6, 2, zum +Pol der Batterie. Dadurch wird der Anker Ii angezogen und folgender Stromkreis hergestellt: — Pol der Batterie, Leitung 2, 7 über. Silberplättchen n. Zeiger Z, Bügel k, über Hebel h'. k, Leitung 7 über Relais/?,, Leitung 7, 2 zurück zum -f- Pol der Batterie. Die Wirkung des letzteren Stromkreises besteht darin, daß der Elektromagnet Kx den Anker t anzieht und den Stift 6" aus dem Schloß heraushebt, so daß sich nunmehr die Tür öffnen läßt. Gleichzeitig verbindet der Hebel H1J durch Stift S11 das Relais III, welches die beiden Hebel H1 und H1, wieder unter die Nase der Anker A1 und A11 bringt. Dies wird durch den dritten Kontaktstoß mittels des Schlüssel-Kliffes q erreicht, wodurch folgender Stromkreis hergestellt wird: —Pol der Batterie, Leitung 2,//,. Stift .T7, Windung 4, Hu, Stift Sn, Leitung R, Stifts/;/, Anker Am, Leitung 8 über Relais IU. Leitung 8. 2 über Kontakt/C. Leitung2 zum +Pol der Batterie. Dadurch zieht das Relais III den Anker A111 an und hebt die beiden Hebel H, und Ii11 mittels des
■ an ihm angelenkten Balkens u wieder unter die Anker A1 und An (s. Fig. 8 und 9). Es ist hiermit Ruhelage für alle Teile eingetreten.
Die Wirkungsweise und Schaltung in der Ausführungsart nach Blatt III (Fig. 12) ist folgende: Die Metallscheibe S1 ist mit einem Getriebe nach Art eines Uhrwerks verbunden und hat im aufgezogenen Zustand das Bestreben, sich in -der eingezeichneten- Pfeilrichtung zu drehen. Um das Schloß öffnen zu können.' muß man wieder den Steckkontakt mit dem Ohmwert IVIV vorher in die Steckdose O einführen. Dann gibt man Kontakt auf K und schließt dadurch folgenden Stromkreis: — Pol der Batterie, Leitung 2 übei Relais R.,, Leitung 2, Kontakt K. zurück übei Leitung 2 zum + Pol der Batterie. Dadurcl· wird der Anker ν vom Relais R„ angezogen die Nase der Metallscheibe S1, mittels welcher die Metallscheibe vom Anker ν gehalter wird, ist frei, und die Metallscheibe selbsi kanu sich nun drehen. Der vorstehende An satz -w kommt hierbei zunächst mit einen Schleifkontakt K1 in Berührung, und man erhält dadurch folgenden Stromkreis: — Po der Batterie, Leitung 2, 3, Metallscheibe S1 Ansatz w, Schleifkontakt K1, Leitung 3 übe; das Galvanometer, Leitung 3, 2 zum + Po der Batterie. Der Zeiger des Galvanometer: bleibt in der Mitte, vorausgesetzt, daß de: Steckkontakt bei O den richtigen Ohmwer besitzt. Die Metallscheibe dreht sich ,nui weiter und der Ansatz w kommt nun in Be rührung mit Schleifkontakt K... (Der Schleif kontakt K schleift dabei noch weiter auf -w. Dadurch wird folgender Stromkreis ge schlossen: —Pol der Batterie, Leitung2, 3 Metallscheibe S1, Ansatz u', Schleifkontak K„, Leitung 6. Zeigerrelais R, Leitung 6,. zum + Pol der Batterie. Relais R. zieht dei Anker Λ an, verbindet dadurch das Silber plättchen η über den Zeiger Z mit dem obere Bügel k (Tig. 1) und schließt nun den Strom kreis, der von — Pol der Batterie über Lei lung 2, 7, Silberplättehen n. Zeiger Z, Bügel / Leitung 7 über den Schloßelcktromagneten /' Leitung 7. 2 zum +Pol der Batterie geh \ύ-.'.ΐ SchloJk-lektromagnet zieht den Sperrstil heraus und das Schloß kann nun geöffnet wei den. Bei der weiteren Drehung der Metal· scheibe gelangt die Nase derselben wiedc . unter den Vorsprung des Ankerhebelsr un
wird hier festgehalten. Die einzelnen Teile befinden sich somit wieder in der Ruhelage. In der Ausführung nach Fig·. 13 ist das Triebwerk fortgelassen. Um die Achse der Metallscheibe 5\> bzw. um eine mit der Metallscheibe fest verbundene Spindel ist eine Kette oder ein Seil gewickelt und das Ende der Kette mit einem Hebel χ verbunden, der drehbar innerhalb des zu sichernden Raumes an-■0 gebracht und von außen durch eine kleine Öffnung mittels des eingeführten Schlüsselstiftes bewegt werden kann. Drückt man nun von außen durch die öffnung auf den Hebel x} so zieht der Hebel die über eine Rolle ;V gets führte Kette von der Spule der Metallscheibe herunter, so daß sich die Scheibe einmal um ihre Achse drehen kann; die Zugfeder Z wickelt sich hierbei auf die Spule auf, ist also gespannt, und bringt, wenn der Druck so auf den Hebel χ aufgehoben ist, die Metallscheibe sowie den Hebel χ wieder in die Anfangslage. Damit die Metallscheibe bei einem evtl. starken Druck auf den Hebel χ sich nicht zu schnell drehen kann, ist noch ein Zahnrad '.5 auf die Achse der Metallscheibe festgesetzt, welches die dreifache Zahnradübersetzmig mit dem Windfang in Bewegung setzt. Dadurch wird die Umdrehung der Metallscheibe etwas verlangsamt. Die Schaltungen und Bewegungsvorgänge sind sonst dieselben wie sie vorher bei Verwendung· der Metallscheibe S3 beschrieben wurden.

Claims (3)

  1. Patent- Ansprüche :
    - i. SicherheitsVerschluß für den Schließriegel von Türschlössern, Geldschränken u, dgl. mittels eines auf den Riegel wirkenden, elektromagnetisch auszulösenden Sperrelementes, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des das Sperrelement (Sperrstift, Sperrhaken usw.) auslösenden Elektromagneten (.R1) mit einer nach Art eines Galvanometers wirkenden und in eine Wheatstonesche Meßbrücke (JV1, W„, W,ii, Wiv eingeschalteten Zeigervorrichtung (Z mit Zeigerrelais R) derart in Verbindung steht, daß nur durch Benutzung eines auf den Ohmwert der Meßbrücke gestimmten Steckkontaktes eine leitende Verbindung· über eine Stromquelle (Batterie o. dgl.) mit dem Schloßrelais (R1) zur Auslösung des Sperrelementes hergestellt werden kann, während an der Tür oder Wand des zu sichernden Raumes ein mit einem Relais (J) in stromleitender Verbindung· stehender Kontakt (A") angeordnet ist. derart, dall heim Schließen des Kontaktstromes mittels Schlüsselstiftes (q) der Ankerhebel (H1) des Kontaktrelais (I) bei gleichzeitigem Öffnen des ersten Relaisstromkreises den Stromkreis eines zweiten Relais (II) einstellt, der (II) beim zweiten Kontaktstoß mittels des Schlüsselstiftes geschlossen wird und der die Zeigervorrichtung (Z) und das Zeigerrelais (R) mit dem Schloßrelais (R1) leitend verbindet, wodurch das Lösen des' Sperrelementes vom Schließriegel und Freiwerden der Tür zum öffnen bewirkt wird, und wobei der Ankerhebel (Hjf) des zweiten Relais (II) den Stromkreis eines dritten Relais (III) einstellt, der sich beim dritten Kontaktstoß schließt, wodurch der Ankerhebel (III) des letzteren mittels eines Balkens («) die Ankerhebel der beiden ersten Relais (I, II) wieder in die Ruhelage bringt.
  2. 2. Sicherheitsverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslösung des Sperrelementes eine durch ein Getriebe nach Art eines Uhrwerkes bewegte Metallscheibe (S1) angeordnet ist, die durch den Anker (v) eines Elekiromagneten (R2) in der Ruhelage gehalten und durch Kontaktherstellung· mittels des Schlüssels (q) für die Drehung frei wird, wobei durch in geeigneter Weise angebrachte Schleifkontakte (K1, /v,) siromleitende Verbindung zwischen In- 9» .strument, Galvanometer und Schloßelektromagneten hergestellt wird, während eine an der Metallscheibe angebrachte ^fase dazu dient, nach vollzogener einmaliger Drehung vom Elektromagnetanker wieder festgehalten zu werden, wonach die Ruhelage der einzelnen Teile hergestellt ist.
  3. 3. Sicherheitsverschluß nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Metallscheibe (S2) unter Fortfall des Getriebes eine Spule fest verbunden und an einer Wand innerhalb des zu sichernden Raumes ein drehbarer Hebel (.v) gelagert ist, der mit dem Ende der auf die Spule i°5 aufgewickelten Kette verbunden ist, derart, daß beim Druck auf den Hebel mittel? des eingeführten Schlüssels (q) die Kette abgewickelt wird und die Metallscheibe die zur Herstellung· der schließenden Stromkreise erforderliche einmalige Umdrehung ausführen kann, wobei eine mit der Metallpcheibo verbundene Zugfeder U) sich auf der Spule autwickelt und nach vollzogener ΓηϋΙΐΐΐΗΐημ; die Metallscheibe in >lu: Ruhelage zurückdreht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1919332659D 1919-08-16 1919-08-16 Sicherheitsverschluss fuer den Schliessriegel von Tuerschloessern, Geldschraenken u. dgl. mittels eines auf den Riegel wirkenden, elektromagnetisch auszuloesenden Sperrelements Expired DE332659C (de)

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DE (1) DE332659C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3283550A (en) * 1964-05-25 1966-11-08 Bradway Joseph Electrical locking arrangement

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