DE544657C - Elektrische Sicherheitsanlage - Google Patents

Elektrische Sicherheitsanlage

Info

Publication number
DE544657C
DE544657C DE1930544657D DE544657DD DE544657C DE 544657 C DE544657 C DE 544657C DE 1930544657 D DE1930544657 D DE 1930544657D DE 544657D D DE544657D D DE 544657DD DE 544657 C DE544657 C DE 544657C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
door
disc
relay
security system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930544657D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE544657C publication Critical patent/DE544657C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems; Audible personal calling systems
    • G08B3/10Audible signalling systems; Audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung 'bezieht sich auf eine elektrische Sicherheitsanlage, bei welcher der Alarm durch Ansprechen eines in einem Ruhestromkreis liegenden Relais oder durch die Kontaktwalze eines Uhrwerks angeschaltet wird. Damit bei solchen Anlagen nicht bei jeder durch Öffnen eines Geldschrankes
ο. dgl.
erfolgenden Unterbrechung des
Ruhestromkreises Alanm erfolgt, hat man auch bereits Geheimkontakte vorgesehen, bei deren Bedienung der Ruhestromkreis auch bei einem Türöffnen geschlossen bleibt, so daß kein Alarm eingeleitet wird. Gemäß der Erfindung wird nun durch Betätigen eines Geheimkontaktes mittels eines Elektromagneten derart eine Kontaktscheibe verdreht, daß ein Haltestromkreis für das den Alarmapparat anschaltende Relais gebildet wird, in welchem das letztere während des Türöffnens so lange erregt gehalten wird, bis der Haltestromkreis durch mechanisch von der Tür bei deren Schließen in Tätigkeit gesetzte Mittel unterbrochen wird und eine Zurückdrehung der Kontaktscheibe in die Ruhestellung erfolgt, so daß der ursprüngliche Ruhestromkreis für das Relais wiederhergestellt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
Die Tür 1 des Geldschrankes ist in bekannter Weise dadurch mittels Ruhestromes gesichert, daß zwei Kontaktmesser 2 und 3, von denen das erstere mit dem negativen Pol der Batterie 38 und das zweite über ein Relais 4 mit dem positiven Pol der Batterie verbunden ist, bei geschlossener Geldschranktür durch einen Bügel 5 miteinander verbunden werden. Wird der Bügel durch Öffnen der Tür aus den Kontaktmessern herausgezogen und dadurch der Ruhestromkreis für das Relais 4 unterbrochen, so fällt der Anker 6 des Relais 4 ab, wodurch seine Kontaktfedern. 7 und 8 sich berühren. Hierdurch wird folgender Stromkreis für den Alarmapparat 9 hergestellt: Negativer Pol der Batterie 38, Kontakte 7, 8, Alarmapparat 9, positiver Pol der Batterie 39. Der Alarmapparat 9, der hier nur durch einen Elektromagneten angedeutet ist, ist so eingerichtet, daß er z. B. über eine Posttelephonleitung dauernd Alarmrufe an das Überfallkommando sendet. Mit letzterem kann verabredet werden, daß der erste Alarmruf, der möglicherweise durch eine versehentliche Betätigung der Sicherungseinrichtungen verursacht werden kann, ungültig ist, und daß erst weitere Alarmrufe gelten.
An geheimer Stelle ist an der Außenseite der Tür ein Kontakt 11 angeordnet, der über das Kontaktmesser 2 mit dem negativen Pol der Batterie 38 und über ein Kontaktmesser 12 mit einem Solenoid 13 und danach mit dem positiven Pol der Batterie 39 verbunden ist. Der Anker 41 des Solenoids 13 greift erfindungsgemäß an einem Hebel 14 an, auf dessen Welle sich eine Scheibe 15 aus Isoliermaterial befindet. Auf der Scheibe 15 schleifen zwei Kontaktfedern 16 und 17, die über die Kontaktmesser 2 und 3 im Nebenschluß zu dem Bügel 5 liegen. In der Scheibe 15 befindet sich eine Vertiefung 18, die mit Metallblech ausgelegt ist. Wird nun vor dem Öffnen der Geldschranktür der Kontakt 11 geschlossen,
so schwenkt das Solenoid 13 den Arm 14 und dreht die Scheibe 15 so weit, daß die Federn 16 und 17 in die Vertiefung 18 zu liegen kommen, in der sie metallisch verbunden sind. Gleichzeitig halten die Federn 16 und 17 die Scheibe 15 in ihrer Lage fest, so daß sie sich auch nach Öffnen des Kontaktes 11 nicht wieder zurückdreht. Hierdurch wird ein Haltestromkreis für das Relais 4 gebildet, so daß dieses Relais erregt bleibt, auch wenn der Bügel 5 durch Öffnen der Tür aus den Kontaktmessern herausgezogen wird, so daß kein Alarmruf ertönt.
Die Scheibe 15 ist mechanisch mit der Tür 1 so verbunden, daß sie durch das spätere Schließen der Tür wiederum in ihre Ruhelage zurückgedreht wird. Beispielsweise dient hierzu ein um eine Achse 20 schwingbarer Hebel 21, der durch eine Feder gegen einen Anschlag 22 gezogen wird und auf den ein Nocken 23 an der Innenseite der Geldschranktür beim Schließen der letzteren so einwirkt, daß er \ron dem Anschlag 22 hinwegschwingt. An der Scheibe 15 ist beispielsweise ein Stift 23' angebracht, der sich bei der Verdrehung der Scheibe gegen den Hebel 21 anlegt. Wird letzterer durch das Schließen der Tür mit seinem rechten Ende nach oben geschwenkt, so bringt er die Scheibe 15 wieder in ihre Ruhestellung, wodurch der Kontakt zwischen den Federn 16 und 17 unterbrochen wird.
Für den Fall, daß beim Geschäftsschluß ein Schließen der Geldschranktür vergessen wird, ist eine Uhr mit einer Isolierwalze 27 angeordnet. Auf der Walze schleifen drei Kontaktfedern 28, 29 und 30. Die Walze 27, die in 24 Stunden eine Umdrehung macht, ist mit einem Metallbelag versehen, der zur Zeit des Geschäftsschlusses unter die drei Federn 28, 29 und 30 tritt und beim Beginn der Geschäftszeit wieder unter diesen fortgezogen wird. Die drei Federn 28, 29 und 30 sind also während der Geschäftszeit voneinander isoliert, außerhalb der Geschäftszeit dagegen metallisch miteinander verbunden. Die Feder 29 steht über eine Leitung 31 mit einer Kontaktfeder 32 in Verbindung, die durch Vorschieben des Schloßriegels 33 des Geldschrankes von einer Kontaktfeder 34 abgehoben wird, welche mit dem negativen Pol der Batterie 38 verbunden ist. Die Feder 28 ist dagegen über die Leitung 35 und Alarmapparat 9 mit dem positiven Pol der Batterie 39 verbunden. Wird bei Geschäftsschluß durch die Uhr 27 die metallische Verbindung zwischen den Federn 28, 29 und 30 hergestellt, so wird hierdurch über die Federn 28 und 29 der Stromkreis des Alarmapparates 9 geschlossen, falls ein Abschließen des Geldschrankes vergessen wurde und die Federn 32 und 34 sich noch in Kontakt befinden. Wird der Geldschrank ordnungsmäßig verschlossen, so wird dadurch der Stromkreis unterbrochen. Von der Feder 30 ist über eine Klingel 37 eine Leitung nach dem positiven Pol der Batterie 38 geführt, deren negativer Pol über die Kontaktteile 34, 32 und Leiter 31 zu der Kontaktfeder 29 hinführt. Ist also der Alarmapparat 9 durch ein Versehen in Tätigkeit gesetzt worden, so hat das Personal, das durch das Ertönen des Weckers 37 hierauf aufmerksam gemacht wird, noch Gelegenheit, den Strom sofort durch Abschließen des Geldschrankes an den Federn 32, 34 wieder zu unterbrechen, so daß der Alarmapparat 9 nach dem ersten wie vorher gesagt ungültigen Alarmruf keine weiteren Alarmrufe mehr aussendet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrische Sicherheitsanlage, bei welcher der Alarm durch Ansprechen eines in einem Ruhestromkreis liegenden Relais oder durch' die Kontaktwalze eines Uhrwerks angeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch Betätigen eines Geheimkontaktes (11) ein Elektromagnet (13) derart eine Kontaktscheibe (15) verdreht, daß ein Haltestromkreis für das den Alarmapparat (9) anschaltende Relais (4) go gebildet wird, in welchem das letztere während des Türöfrnens so lange erregt gehalten wird, bis der Haltestromkreis durch mechanisch von der Tür (1) bei deren Schließen in Tätigkeit gesetzte Mittel (21, 23, 23') unterbrochen wird und eine Zurückdrehung der Kontaktscheibe (15) in die Ruhestellung erfolgt, so daß der ursprüngliche Ruhestromkreis für das Relais (4) wiederhergestellt wird.
  2. 2. Elektrische Sicherheitsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anker des erregten Elektromagneten (13) die Scheibe (15) eine Drehbewegung von bestimmter Länge ausführt, bei der zwei Federkontakte (16, 17) mit einer auf der Scheibe (15) vertieft angebrachten Messingplatte (18) Kontakt erhalten.
  3. 3. Elektrische Sicherheitsanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Tür (1) mechanisch beim Schließen bewegter Hebel (21) die Scheibe (15) durch Andrücken gegen einen an ihr angebrachten Stift (23') in ihre Ruhelage zurückbewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930544657D 1930-09-05 1930-09-05 Elektrische Sicherheitsanlage Expired DE544657C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE544657T 1930-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE544657C true DE544657C (de) 1932-02-20

Family

ID=6560492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930544657D Expired DE544657C (de) 1930-09-05 1930-09-05 Elektrische Sicherheitsanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE544657C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2815325A1 (de) Schubladen-sperrklinkenvorrichtung
DE544657C (de) Elektrische Sicherheitsanlage
DE386544C (de) Elektromagnetische Tuersicherung
DE74343C (de) Elektrische Controlvorrichtung und Sicherung für Thürverschlüsse
DE346926C (de) Einrichtung an Kontrollstromkreisen fuer Alarmschaltungen o. dgl.
DE231760C (de)
DE892570C (de) Meldervorrichtung zur Abgabe verschiedener Meldungsarten
DE1901848C3 (de) Belichtungszeitsteuereinrichtung für einen elektronischen Kameraverschluß
DE291388C (de)
DE482021C (de) Vorrichtung zur Aufnahme und Wiederabgabe von elektrischen Stromstoessen, besonders fuer selbsttaetige Buchfuehrungseinrichtungen
DE614245C (de) Vereinigte Anruf- und Tueroeffnungsanlage
DE1936917C3 (de) Elektronischer KameraverschluB
DE619980C (de) UEberwachungseinrichtung an Hebeln zum elektrischen Stellen von Weichen o. dgl.
DE172366C (de)
DE60564C (de) Selbstthätiger Ein- und Ausschalter für Fernsprechanlagen
DE332659C (de) Sicherheitsverschluss fuer den Schliessriegel von Tuerschloessern, Geldschraenken u. dgl. mittels eines auf den Riegel wirkenden, elektromagnetisch auszuloesenden Sperrelements
AT153573B (de) Melder.
DE86730C (de)
DE652769C (de) Vorrichtung zur wahlweisen Durchfuehrung eines Schaltvorganges mittels eines Resonanzrelais
AT99860B (de) Einrichtung zur Erhöhung der Betriebssicherheit von Hughesapparaten.
DE391468C (de) Tabelliermaschine
DE582098C (de) Durch Tuerbewegung betaetigte Abortspuelung
DE702193C (de) Auf eine gewuenschte Zeitdauer einstellbarer Kurzzeitschalter
DE660393C (de) Verriegelung eines Steckers mit einem Schalter, dessen Griffachse mit der Schaltachse durch ein Federsprungwerk gekuppelt ist
DE238353C (de)