DE332500C - Horizontales Wasserrad - Google Patents

Horizontales Wasserrad

Info

Publication number
DE332500C
DE332500C DE1918332500D DE332500DD DE332500C DE 332500 C DE332500 C DE 332500C DE 1918332500 D DE1918332500 D DE 1918332500D DE 332500D D DE332500D D DE 332500DD DE 332500 C DE332500 C DE 332500C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
pawls
wing head
water wheel
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918332500D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PYAS N
Original Assignee
PYAS N
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PYAS N filed Critical PYAS N
Application granted granted Critical
Publication of DE332500C publication Critical patent/DE332500C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B17/00Other machines or engines
    • F03B17/06Other machines or engines using liquid flow with predominantly kinetic energy conversion, e.g. of swinging-flap type, "run-of-river", "ultra-low head"
    • F03B17/062Other machines or engines using liquid flow with predominantly kinetic energy conversion, e.g. of swinging-flap type, "run-of-river", "ultra-low head" with rotation axis substantially at right angle to flow direction
    • F03B17/063Other machines or engines using liquid flow with predominantly kinetic energy conversion, e.g. of swinging-flap type, "run-of-river", "ultra-low head" with rotation axis substantially at right angle to flow direction the flow engaging parts having no movement relative to the rotor during its rotation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

  • Horizontales Wasserrad. Die Erfindung bezieht sich auf horizontale Wasserräder, die in flach dahinfließende Wasserläufe eingesetzt werden und dadurch eine nutzbare Antriebskraft erzielen lassen, daß ihre schmalen Flügel nur auf einem Teil ihrer jedesmaligen Umdrehung in das Wasser eintauchen und danach aus dem Wasser herauigehoben werden. Bei den bekannten Wassermotoren dieser Art ergeben sich Schwierigkeiten für die Abstützung des Flügelrades, um es je nach dem Wasserstand bald höher, bald tiefer einstellen und bei Außerbetriebsetzung auch aus dem Wasser herausheben zu können. Die Verwendung von einfachen flachen Stützflächen erwies sich hierfür als untunlich, weil dadurch zu große Reibungswiderstände entstehen, die einen beträchtlichen Teil der von den ruhig dahinfließenden Wassermassen erzeugten, verhältnismäßig kleinen Kräfte verzehren.
  • Die Benutzung von Kugellagern und Schraubenspindeln, die weiterhin vorgeschlagen wurden, ist gleichfalls unbefriedigend. Denn solche hochwertigen Maschinenelemente verteuern die Anlage in einem Maße, daß ihre Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt wird, zumal es sich regelmäßig nur um die Gewinnung kleiner Energiemengen handelt. Außerdem unterliegen aber solche Maschinenteile einer überaus starken Abnutzung, da sie in Flüssen oder Strömen arbeiten müssen, die Sand mit sich führen und durch Säuren aus den Abwässern anliegender Färbereien und ähnlicher Betriebe verunreinigt sind. Die hierdurch bedingte Notwendigkeit häufiger Ausbesserungen verteuert den Betrieb und gefährdet dessen Zuverlässigkeit.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Flügel an einem muffenartigen Flügelkopf angelenkt sind, der auf der Welle verschiebbar angeordnet und mittels Sperrklinken an ihr gewissermaßen aufgehängt ist. Die Erfindung wird durch eine Vorrichtung vervollständigt, die es ermöglicht, die Sperrklinken vom Ufer aus leicht auszuheben und den Flügelkopf zu verstellen.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes . dargestellt.
  • Fig. Z zeigt einen Achsenschnitt durch-das neue Wasserrad.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt gemäß der Linie A-A in Fig. i.
  • Die senkrecht stehende Welle x des Wasserrades ist in dem Fußlager 2 abgestützt und durch ein Halslager 3 an dem Rahmen 4 in ihrer Stellung gesichert. Auf den vierkanartigen Teil 5 der Welle x ist der Flügelkopf 6 aufgeschoben, so daß er seine Drehung auf die Welle x überträgt, aber in der Achsenrichtung der Welle i verstellt werden kann.
  • In radialen Aussparungen des Flügelkopfes 6. sind mittels der Zapfen 2o die Arme 22 für die Flügel 21 ausschwenkbar angeordnet. Eine weitere Abstützung finden letztere durch die Rollen 3o, die auf der oberen kurvenförmigen Kante 29 der Führungsmuffe 23 entlang gleiten. Hierdurch erhalten die Flügel 2i eine solche Führung, daß sie auf einem Teil ihrer jedesmaligen Umdrehung, nämlich dann, wenn sie sich in Richtung der Wasserströmung bewegen, in diese eintauchen und bei ihrer entgegengesetzten Bewegung aus dem Wasser herausgehoben werden. Die Führungsmuffe 23 ist mit dem Flügelkopf 6 ::o verbunden, daß sie an dessen senkrechter Verstellung, nicht aber an dessen Drehung teilnimmt. Zu diesem Zweck greift der Flansch 25 des Flügelkopfes 6 in eine entsprechende Nut an der Führungsmuffe 23 ein. Gegen Drehung ist die Führungsmuffe 23 auf irgendeine Weise gesichert, z. B. durch Federkeile, die in entsprechenden senkrechten Nuten 27 an dem unbeweglich das Fußlager 2 umgebenden zylindrischen Teil 28 geführt sind.
  • Um die Verstellung des Flügelkopfes 6 zu ermöglichen, ist dieser mit einer die Welle = umgebenden Hülse 7 verbunden. An letzterer sind die Sperrklinken 8 angelenkt, welche mit den in der Welle i vorgesehenen Sperrlücken 9 in Eingriff gebracht werden können. Dies wird durch die Federn io selbsttätig bewirkt, die be"tändig gegen die Sperrklinken 8 drücken.
  • Will man das Wasserrad höher einstellen oder es gar aus der Wasserfläche herausheben, _o hat man lediglich die Führungsmuffe 23 mittels des gegabelten Hebels 32 anzuheben. Diese Bewegung wird dann durch den Flansch 25 auf den Flügelkopf 6 und auf die Hülse 7 mit den Klinken 8 übertragen, die sich dann infolge ihres oberen abgeschrägten Nasenteils in den Sperrlücken 9 höher schieben, bis der Hebel 32 wieder freigegeben wird und das Gewicht des Flügelkopfes 6 mit all seinen daran befestigten Teilen wieder ausschließlich durch Vermittlung der Klinken 8 von der Welle getragen wird.
  • Ein Tieferstellen der Hülse 7 und des Flügelkopfes 6 längs der Welle x kann aber Erst erfolgen, wenn die Sperrklinken 8 entgegen den Federn =o aus den Sperrlücken 9 herausgehoben sind. Dies geschieht durch den die Welle i umgebenden und auf ihr versrhiebbar gelagerten Gewichtskonus ix, weloher infolge seines Geudchtes mit seinem mischen unteren Teil gegen die Sperrklin 8 wirkt und dabei letztere aus den Spe ecken 9 aushebt. Dieser Gewichtskonus ist mit einer ringfÖrmigen Nut 12 versehen, in welche die Stifte 13 einer Gabel 1q. eingreifen.
  • Letztere kann auf irgendeine Weise vom Ufer des Flusses aus verstellt und festgelegt werden. -Wird umgekehrt der Gewichtskonus ii hochgehoben, so gibt er die Sperrklinken frei, die sich dann unter der Wirkung ihrer Federn io in die Sperrlücken 9 einlegen und so den Flügelkopf 6 an der Welle x aufhängen.
  • Beim Niederlassen des Flügelkopfes 6 ist mithin zunächst der Gewichtskonus ii so weit zu senken, daß er die Klinken 8 aus den Sperrlücken g heraushebt. Dadurch wird der Flügelkopf 6 seiner Abstützung an der Welle 6 beraubt. Er muß sich infolgedessen auf die Führungsmuffe 23 und durch diese auf den Hebel 32 abstützen. Wird nun das freie Ende des letzteren und damit auch der Flügelkopf 6 allmählich gesenkt, so muß dieser Bewegung auch der Gewichtskonus ii folgen, weil sich sonst die Klinken 8 sehr bald seiner Einwirkung entziehen und vorzeitig in die Sperrlücken 9 eingreifen würden. Wenn aber der Flügelkopf 6 die gewünschte Einstellung erfahren hat, wird. der Konus ix angehoben und so der Flügelkopf 6 wieder an der Welle i aufgehängt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Horizontales Wasserrad, bei welchem die an einer vertikglen Welle angeordneten Flügel bei jedem Umlauf einmal aus dem Wasser herausgeschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelkopf (6), an dem die Flügel (2i) angelenkt sind, an der Welle (i) mittels Sperrklinken (8) verstellbar aufgehängt ist, die in Sperrzähne (g) an der Welle (i) eingreifen und durch einen die Weile (i) umgebenden. Konus (ii)gleichmäßig aushebbar sind.
DE1918332500D 1918-02-24 1918-02-24 Horizontales Wasserrad Expired DE332500C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE332500T 1918-02-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE332500C true DE332500C (de) 1921-02-02

Family

ID=6203703

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918332500D Expired DE332500C (de) 1918-02-24 1918-02-24 Horizontales Wasserrad

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE332500C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE332500C (de) Horizontales Wasserrad
DE338111C (de) Greiferrad
DE390117C (de) Schiffshebewerk
DE932720C (de) Antriebsvorrichtung fuer in Absetzbehaeltern kreisende Kratzer
DE560791C (de) Hochwasserentlastung bei Grosswehrverschluessen
DE475325C (de) Schleusenartige Schiffshebevorrichtung
DE808819C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Verstellung eines Grundablasses oder sonstigen Auslasses an Wehren u. dgl. auf gleichbleibende Abflussmenge
DE484810C (de) Vorrichtung zum Loesen der Seemine vom Anker
AT130515B (de) Wasserkraftmaschine.
DE175195C (de)
DE490483C (de) Umlaufendes Rechenruehrwerk fuer Gaserzeuger
DE859415C (de) Vorrichtung zum UEberqueren von Fluessen durch motorisierte Fahrzeuge
DE147834C (de)
DE539643C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Setzmetall in Stabform in den Giesskessel von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen u. dgl.
DE332508C (de) Elektrisch geheizter Kessel
AT40376B (de) Wärmespeicher.
DE340995C (de) Ungleicharmige Drehscheibe
DE1053471B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Klaerung von Schwebestoffe enthaltenden Fluessigkeiten durch Absetzen
CH119299A (de) Baggerartiger Wassermotor.
DE1161860B (de) Ruehrwerk zum Aufschlaemmen von schnell absitzenden Suspensionen
DE77206C (de) Stau-Vorrichtung für Flügelrad-Wassermesser
DE253061C (de)
DE259013C (de)
DE330795C (de) Schaufelrad mit selbsttaetiger Schaufeleinstellung
DE641296C (de) Vorrichtung zur Regelung des Auslaufs von weiten Fluessigkeitsleitungen, wie Verteilungs- oder Versorgungsleitungen von Wasserwerken, durch Ringschieber