DE475325C - Schleusenartige Schiffshebevorrichtung - Google Patents

Schleusenartige Schiffshebevorrichtung

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DE475325C
DE475325C DES75014D DES0075014D DE475325C DE 475325 C DE475325 C DE 475325C DE S75014 D DES75014 D DE S75014D DE S0075014 D DES0075014 D DE S0075014D DE 475325 C DE475325 C DE 475325C
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lifting device
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TECH D ETUDES ET D ENTPR S POU
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C1/00Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass
    • E02C1/04Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass with floating throughs throughs for inclined plane lifting apparatus
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A10/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE at coastal zones; at river basins
    • Y02A10/30Flood prevention; Flood or storm water management, e.g. using flood barriers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Schleusenartige Schiffshebevorrichtung Die Erfindung betrifft eine schleusenartige Schiffshebevorrichtung und besteht in einem Schiffshebewerk, bei dem in einer Schwimmkammer ein an seinen Stirnflächen gegen die Kammer abgedichteter Trog mit ständig gleichem Tiefgang schwimmt, und bei dem in den die Schwimmkammer mit den Ober- und Unterwasser verbindenden Kanälen eine Pumpeneinrichtung angeordnet ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt.
  • Die Abb. z und 2 sind Längsschnitte durch die Hebevorrichtung, und zwar zeigt die Abb. z die Verbindung der Kammer mit dem Oberwasser, die Abb. 2 ihre Verbindung mit dem Unterwasser.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt durch die Schwimmkammer mit dem Trog.
  • Der Schwimmtrog hat die Gestalt eines Schwimmdocks und ist an beiden Stirnenden gegen die ebenen Flächen b der Schwimmkammer d abgedichtet. Der Trog a, der einen Nutztiefgang c hat, welcher sich bei einer Anlage an der See um ein geringes Maß ändern kann, für eine Flußanlage unveränderlich ist, taucht in eine Wassermasse die sich zwischen den Seitenmauern e und den Stirnwänden b der Schwimmkammer d befindet. An einem oder an beiden Enden der Schwimmkammer d, und zwar beispielsweise stromabwärts, sind zwei Kanäle f kreisförmigen Querschnittes vorgesehen, welche die Schwimmkammer d mit dem Unterwasser verbinden. Sie enthalten j e eine Axialpumpe g, die durch einen in einer dichten Maschinenkammer i liegenden Elektromotor h angetrieben wird. Die Einfahrten in die Schwimmkammer d sind durch Tore k und l an sich bekannter Art verschließbar.
  • Die Abb. x zeigt die Hebevorrichtung in der oberen Wartestellung, in welcher folglich das Tor k geöffnet und das Tor l geschlossen ist. Der Wasserspiegel - in der Schwimmkammer d ,;rird mit Hilfe der Pumpe g auf einer passenden Höhe gehalten. Diese Pumpen sind für beide Drehrichtungen eingerichtet - und können mit veränderlicher Drehzahl arbeiten, damit sie bei geringer Umlaufzahl als Verschlußmittel zwischen der Wassermasse und dem Unterlauf wirken. Der Spiegel in der Schwimmkammer d kann natürlich über oder unter dem Spiegel des Unterlaufes liegen.
  • Sobald die Schiffe in den Trog a eingefahren sind, wird das Obertor k geschlossen und der Wasserspiegel in der Schwimmkammer d mit Hilfe der Pumpen g abgesenkt, die in diesem Falle mit normaler Geschwindigkeit laufen. Infolgedessen senkt sich der Trog, bis sein Wasserspiegel denjenigen des Unterlaufes erreicht hat. In diesem Zustand wird die Umlaufgeschwindigkeit der Pumpen g vermindert und, falls erforderlich, der Drehsinn geändert, damit der Trog auf gleichbleibender Höhe gehalten wird, dann wird das Tor l geöffnet, und die Schiffe können ausfahren.
  • Die Abb. a zeigt die Hebevorrichtung in der unteren Wartestellung mit geöffnetem Tor l und geschlossenem Tor k. Der Betrieb der Anlage ist in diesem Falle an sich derselbe wie bei der Talfahrt, aber mit umgekehrter Folge der Arbeitsgänge.
  • Der große Vorteil eines solchen Hebewerks besteht darin, daß die im Trog befindlichen Schiffe sehr rasch gehoben und gesenkt werden können. Das Entleeren und Füllen der Schwimmkammer d durch die Kanäle f mit Hilfe der Pumpen g kann mit sehr großer Geschwindigkeit ausgeführt werden, weil die Wassermasse der Schwimmkammer mit den im Trog befindlichen Schiffen gar nicht in Berührung kommt. Auch ist kein Verschluß der Kanäle erforderlich, da die Pumpen g bei geringer Umlaufgeschwindigkeit und entsprechendem Drehsinn den Verschluß zwischen dem Unterlauf und der Wassermasse herstellen, und zwar bei jedem beliebigen Höhenunterschied.
  • Ein weiterer Vorteil liegt in der Einfachheit und der kräftigen Bauart der wenigen Einzelteile dieser Hebevorrichtung. Von den bisher bekannten Hebevorrichtungen unterscheidet sie sich insbesondere dadurch, däß bei ihr jegliche mechanische Reibung vermieden ist.
  • Die neue Hebevorrichtung eignet sich außerdem für sehr große Abmessungen, da die Schwimmkammer nicht unbedingt vollkommen dicht zu sein braucht und infolgedessen ungleiche Setzungen verträgt. Es ist ohne Schwierigkeit möglich, die Kammer von vornherein derart auszubilden, daß sie, ohne daß besondere Beanspruchungen auftreten, diesen Setzungen folgen kann, etwa durch gedichtete Fugen, welche auf die gesamte Länge des Bauwerks verteilt werden. Dieser Vorteil macht sich insbesondere dort bemerkbar, wo es sich darum handelt; Hebevorrichtungen für ganze Schiffszüge, also von mehreren hundert Metern Länge, herzustellen. Der Ausgleich des Troggewichtes durch Auftrieb ergibt eine sehr einfache sicher wirkende Vorrichtung, deren leichte Bedienung im Betrieb wesentlichen Zeitgewinn bringt.
  • Um die Nachprüfung des Schwimmtroges zu ermöglichen und ihn zeitweise außer Betrieb stellen zu können, sind Hilfsverschlüsse an sich bekannter Art in den Kanälen f vorgesehen. Im gewöhnlichen Betrieb treten diese Hilfsverschlüsse nicht in Tätigkeit. Sie sind auf der Zeichnung nicht dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleusenartige Schiffshebevorrichtung, gekennzeichnet durch einen mit ständig gleichem Tiefgang in einer Schwimmkammer (d) schwimmenden und an den Stirnflächen (b) gegen die Kammer abgedichteten Trog (a) und eine Pumpeneinrichtung (g, h) in den die Schwimmkammer (d) mit dem Ober- und Unterwasser verbindenden Kanälen (f).
DES75014D 1925-12-21 1926-06-24 Schleusenartige Schiffshebevorrichtung Expired DE475325C (de)

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FR475325X 1925-12-21

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DES75014D Expired DE475325C (de) 1925-12-21 1926-06-24 Schleusenartige Schiffshebevorrichtung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108166458A (zh) * 2017-12-28 2018-06-15 中国长江三峡集团公司 升船机通航集成闸门

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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