DE259013C - - Google Patents

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DE259013C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F7/00Pumps displacing fluids by using inertia thereof, e.g. by generating vibrations therein
    • F04F7/02Hydraulic rams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei bekannten hydraulischen Widdern, deren Stoßventil durch ein vom Ablaufwasser angetriebenes Wasserrad gesteuert wild, ist der Betrieb unzuverlässig, weil der Steuertrieb während der Offenhaltung des Stoßventils dem Drucke der ■ in Bewegung befindlichen Treibwassersäule entgegenwirken muß, sich die auf das Stoßventil bemerkbar machenden Druckschwankungen der Treibwassersäule auf den
ίο Steuertrieb übertragen und dadurch einen hemmenden Einfluß auf die Umdrehungsgeschwindigkeit des Wasserrades ausüben.
Die den regelmäßigen Betrieb störenden Druckschwankungen treten besonders auf, wenn durch Wasserentnahme aus der Steig- oder der Treibleitung oder sonstige Umstände die auf den Förderdruck gespannte Treibwassersäule plötzlich entlastet wird.
Bei den bekannten Widdern darf deshalb aus der Treib- und der Förderleitung nicht direkt Wasser entnommen werden. Auch die Rohrleitungen müssen sorgfältig verlegt sein, damit keine Luftblasen auftreten können, die Druckschwankungen verursachen. Lange Treibrohrleitungen von einigen hundert Metern Länge zur Ausnutzung schwach geneigten Geländes müssen ebenfalls vermieden werden, weil in solchen Fällen die Pandelung der Treibwassersäule sehr langsam und ungleich vor sich geht und deshalb die Gefahr der Druckschwankungen in ihr und des Versagens des Widders sehr groß ist.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein hydraulischer Widder mit vom Ablaufwasser getriebener Steuerung des Stoßventils, bei welchem dieses und der Steuertrieb vor schädlichen Druckschwankungen der Treibwassersäule gesichert sind, indem das Stoßventil unter Vermittlung eines sperrbaren Zwischenhebels von dem Nocken einer umlaufenden Welle geöffnet und durch eine einfallende Sperrklinke offen gehalten, dagegen von einem anderen Nocken, der die Sperrklinke auslöst, zum Schließen durch das zuströmende Wasser freigegeben wird. Dabei erhält die Nockenwelle ihre Drehbewegung bei geöffnetem Stoßventil von einem Wasserrade und bei geschlossenem Stoßventil von einem auf ihr einseitig angebrachten niedersinkenden Gewichte.
Durch die Sperrung des Stoßventils soll erreicht werden, daß der Steuertrieb zur Zeit des Wasseraustritts von den Gegenwirkungen der Treibwassersäule vollständig frei ist und jetzt die vorhandene treibende Kraft des Ablaufwassers dazu benutzt werden kann, das in der unteren Stellung befindliche Gegengewicht der Nockenwelle zu heben, welches dann bei geschlossenem Stoßventil durch sein Niedersinken die Nockenwelle in Umdrehung erhält. Ebenso soll, da das Stoßventil durch die Sperrung gegen Druckschwankungen der Treibwassersäule gesichert ist, erreicht werden, während des Betriebes sowohl Wasser aus der Treib- als auch aus der Förderleitung entnehmen und auch ungewöhnlich lange Treibleitungen verwenden zu können.
Eine Ausführungsform eines Widders nach der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellt Fig. 1 die Gesamtanordnung mit der Steuerung bei geöffnetem Stoßventil, dagegen Fig. 2 die Steuerung bei geschlossenem Stoßventil dar.
In dem Widder α tritt das Wasser von der Treibleitung b durch das offene Stoßventil C1 und die durch eine Spindel d verstellbare Düsenöffnung e aus und wirkt auf das Turbinenrad f, welches durch Zahnradübersetzung g, h die Nockenwelle i in Umdrehung versetzt. Diese trägt eine Scheibe I1 mit einem einseitig, angebrachten Gegengewicht k sowie die Steuernocken I und m. Der Nocken / sitzt derart zum
ίο Gegengewicht k, daß letzteres demselben vorausgeht.
Wird angenommen, das Stoßventil C1 ist geschlossen und das Gegengewicht k und der Nocken / haben die Stellung nach Fig. 2 erreicht, so wird durch das jetzt niedersinkende Gegengewicht k die Nockenwelle i in Umdrehung versetzt. Hierbei drückt der Nocken I gegen den mit dem Stoßventil C1 in Verbindung stehenden Zwischenhebel M1 und öffnet dadurch das Stoßventil C1. Gleichzeitig bewegt sich der obere Teil n2 des Zwischenhebels M1 entgegengesetzt, gleitet unter der Nase M3 der Sperrklinke 0 hinweg und wird alsdann durch diese Nase, nachdem die Sperrklinke zurückgefallen ist, festgehalten. Das Stoßventil C1 bleibt infolgedessen geöffnet (Fig. 1). Jetzt tritt das Treibwasser aus und treibt das Turbinenrad f an. Die Nockenwelle i wild durch die Zahnradübersetzung g, k in Umdrehung versetzt und das Gegengewicht k aus seiner unteren Lage wieder in seine obere Lage gehoben. Hierbei erreicht der Nocken m die Sperrklinke 0 und löst sie aus (Fig. 1), worauf vom ausströmenden 'Treibwasser das Stoßventil C1 so lange geschlossen wird, bis dieses durch den Nocken I von neuem geöffnet wird und sich das Spiel wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ■ Hydraulischer Widder mit vom Ablaufwasser getriebener Steuerung, des Stoßventils, dadurch gekennzeichnet, daß dieses (C1J unter Vermittlung eines spefrbaren Zwischenhebels (nv n2) vondem einen Nocken (I) einer umlaufenden Welle (i) geöffnet und durch eine einfallende Sperrklinke (0, n3) offen gehalten, dagegen von dem anderen Nocken (m), der die Sperrklinke (0, M3J auslöst, zum Schließen durch die zuströmende Wassersäule freigegeben wird, indem die Nockenwelle (i) ihre Drehbewegung bei geöffnetem Stoßventil von einem Wasserrade (f) und bei geschlossenem Stoßventil von einem auf ihr einseitig angebrachten und nun niedersinkenden Gewichte (k) erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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