DE331786C - Selbsttaetige Zuend- und Loeschvorrichtung fuer Gasflammen - Google Patents

Selbsttaetige Zuend- und Loeschvorrichtung fuer Gasflammen

Info

Publication number
DE331786C
DE331786C DE1919331786D DE331786DD DE331786C DE 331786 C DE331786 C DE 331786C DE 1919331786 D DE1919331786 D DE 1919331786D DE 331786D D DE331786D D DE 331786DD DE 331786 C DE331786 C DE 331786C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
stop
extinguishing device
flame
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919331786D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE331786C publication Critical patent/DE331786C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Selbsttätige Zünd- und Löschvorrichtung für Gasflammen. Vorrichtungen :zum selbsttätigen Entzünden und Auslöschen von Gasflammen zu vorausbestimmten Zeiten mit Hilfe eines Uhrwerkes sind bereits bekannt. Es ist auch nicht mehr neu, an der Stundenscheibe drei Einstellhebel anzubringen, um verschiedene Stellungen des Hahnkükens - zu den eingestellten Zeiten herbeizuführen, so daß an Stelle der Hauptflamme nur die Zündflamme weiterbrennt und umgekehrt. Bei der bekannten Vorrichtung findet jedoch nicht eine Kleinstellung der Hauptflamme statt, um mit einer geringeren Gasmenge weiter kochen zu können. Um dies zu erreichen, sind gemäß der Erfindung die an der Stundenscheibe angreifenden Einstellhebel mit vom Stundenscheibenzentrum verschieden weit entfernten Mitnehmern versehen, die auf einen Schwinganker einwirken, der einen Anschlag trägt und durch diesen eine auf einem das Absperrküken bewegenden Zahnrad fest angeordnete Sperrklinke beeinflußt. Diese Einstellhebel wirken in der Weise auf den Anker mit seinem Anschlag, daß die Sperrklinke durch zwei der Einstellhebel zur Ausführung des vollen Weges, durch den dritten Einstellhebel jedoch nur zur Ausführung eines Teilweges veranlaßt wird, wodurch das Hahnküken im ersteren Falle entweder ganz geöffnet oder geschlossen, in letzterem Falle aber auf eine bestimmte Zwischenstellung eingestellt und damit die Flammenstärke geregelt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Fig. z in Vorderansicht, und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
  • Hierbei ist z. B, die Platte a eines Gasherdes, der mit dem Gaszuleitungsrohr b durch die zum Brenner führende Abzweigung c verbunden, von der die Zündflammenleitung d abzweigt, hinter welcher die Leitung c mit dem Absperrorgan (Küken) e 'versehen ist.
  • Gemäß der Erfindung wird das Küken e durch ein Schaltwerk gesteuert, das neben ihm ortsfest am Gasherd in geeigneter Weise angebracht ist und aus einer in einem Gehäuse f befindlichen, bei g aufziehbaren Triebfeder besteht, die eine Stundenscheibe h in Drehung versetzt, an welcher drei Einstellhebel i, k, l um das Stundenscheibenzentrum im Kreise verstellbar angebracht sind derart, daß die Hebel i, k, l für jeden gewünschten Zeitpunkt an der Stundenscheibe eingestellt werden können. An dieser kann die augenblickliche Tageszeit mittels eines geeignet angebrachten, feststehenden Zeigers B, einer Marke o. dgl. abgelesen werden. Die Stundenscheibe zeigt in der Zeichnung z. B. gerade g Uhr.
  • Die Triebfeder `wirkt ferner auf ein um die Stundenscheiben-Achse na, aber unabhängig von dieser drehbares Zahnrad ya ein, welches ein geeignet groß übersetztes Zwischenrad o bewegt, das in ein auf der Achse des Kükens e befestigtes Zahnrad P eingreift, über welchem sich die Kükenscheibe q befindet: Der Zahnradantrieb n, o, p ist für gewöhnlich gehemmt, z. B. durch eine mit dem Rade o drehbare Sperrklinke r. Gegen diese Sperrklinke legt sich die Nase s des mit einem Anschlag A versehenen Schenkels zc eines um die Achse t schwingbaren Ankers, dessen anderer Schenkel v eine Hubklinke w trägt, welche in der Bahn von Mitnehmern x, y, z liegt, die auf der Unterseite der Einstellhebel i, k, Z angebracht sind.
  • Die Mitnehmer sind so angeordnet, daß sie den Änkerschenkel v verschieden weit ausschwenken, z. B. derart, daß der Mitnehmer y den Anker weniger bewegt, wie die Mitnehmer x und z.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: In der gezeichneten Stellung ist das Küken e auf »zu« eingestellt. Soll nun die Einrichtung zur Anwendung kommen, d. h. während einer bestimmten Zeit die Flamme brennen, ohne daß sie z. B. von der abwesenden Hausfrau beaufsichtigt wird, so sind die Steuerhebel i, k, t für die bestimmten Zeitpunkte mit Hilfe der Stundenscheibe 1a einzustellen, z. B. wie dargestellt auf sechs; halb acht und ein Viertel neun. Sodann ist die Triebfeder des Uhrwerkes aufzuziehen oder durch Ausschaltung einer gegebenenfalls vorgesehenen Hemmung auszulösen, wodurch die Stundenscheibe im Uhrzeigersinne gedreht wird. Im gegebenen Zeitpunkt kommt der Stellhebel i zum Angriff, indem sein Mitnehmer x die Hubklinke w erfaßt und nach außen bewegt, die ihrerseits den Ankerschenkel v im Sinne des eingezeichneten Pfeiles anhebt, wodurch der Anker um seine Achse t gedreht wird. Dadurch gibt die Ankernase s die Sperrklinke y frei und die Triebfeder kann nun das Zahnradgetriebe zz, o, p in Bewegung versetzen, wodurch das Küken e entsprechend dem Übersetzungsverhältnis so weit im Sinne der Uhrzeigerbewegung gedreht wird, daß die Kükenscheibe q auf »auf« eingestellt und die Flamme mit voller Brennstärke entzündet wird. Die durch den Mitnehmer x bewirkte Ankerhebung ist dabei so groß, daß der Anschlag A des Ankerschenkels zc ganz aus der Bahn der Sperrklinke y herausbewegt wird, so daß sich diese frei am Anschlag A vorbeibewegen kann.
  • Der Stellhebel i gibt den Anker sofort wieder frei, so daß dieser entweder von selbst oder durch Federkraft wieder in seine Ursprungslage zurückkehrt und mit seiner Nase s die Sperrklinke r wieder hemmt. Die Flamme brennt nun so lange in ihrer vollen Stärke, bis der zweite Stellhebel k mit seinem Mitnehmer y die Hubklinke w anhebt und dadurch in gleicher Weise die Sperrklinke y auslöst. Dies erfolgt im gezeichneten Ausführungsbeispiel eineinhalb Stunden nach Entzündung der Flamme. Der Mitnehmer y ist jedoch so geformt, daß er den Anker zc, v nur so weit verdreht, daß die Sperrklinke y am Schenkelansatz A nicht vorbeikommt, sondern an diesem sein Widerlager findet und an ihm anschlägt. Dadurch wird das Zahnradgetriebe zz, o, p von der Triebfeder nur um jenen Winkelbetrag, etwa ein Viertel des Kreises, verstellt, so daß das Küken auf die nächstfolgende »Kleini<-Einstellung ein- und festgestellt wird, so daß die Flamme nunmehr mit geschwächter Kraft brennt, und zwar so lange, bis der dritte Stellhebel l durch seinen Mitnehmer z am Ankerschenkel v bzw. an der Hubklinke w angreift (beim Ausführungsbeispiel nach dreiviertel Stunden). Der Mitnehmer z hat die gleiche Lage und Form wie der erste Mitnehmer x, so daß der Anker u, v und dessen Anschlag A wieder aus der Bahn der an ihm anliegenden Sperrklinke y gezogen wird und das Zahnradgetriebe n, o, p nunmehr durch die Triebkraft wieder in seine Ausgangslage, d. h. dreiviertel, herumgedreht werden kann, wodurch das Küken e so weit verdreht wird, daß die Kükenscheibe q auf »zu« eingestellt und der Gaszutritt abgesperrt, die Flamme somit verlöscht wird.
  • Durch das Schaltwerk wird demnach die Flamme selbsttätig zu einer bestimmten, beliebig festzusetzenden Zeit entzündet, eine beliebig zu bestimmende Zeit mit voller, dann mit geringerer Stärke selbsttätig brennend erhalten und schließlich selbsttätig zum Erlöschen gebracht. Die einzelnen Zeiten sind dabei beliebig regelbar. Desgleichen kann auch durch entsprechende Einstellung der Stellhebel sofort ein Verlöschen der Flamme erreicht werden, ohne daß diese erst für eine geringere Brennstärke eingestellt wird, wozu der Stellhebel k entweder abnehmbar oder so ausgestaltet ist, daß er hinter den Stellhebel z gedreht werden kann.
  • Die Schalteinrichtung ermöglicht daher die selbsttätige Flammenregelung, so daß z. B. ein Gericht erst weich und dann gar gekocht werden kann, oder das Wasser erhitzt wird, ohne daß man dabei zu sein braucht und ohne daß zu befürchten ist, daß das Gericht verbrennt oder das Wasser verkocht und das Geschirr oder der Ofen beschädigt und dabei Gas verschwendet wird.
  • Es lassen sich auch mehr als drei. Stellhebel anbringen, um eine mehrmalige Wiederholung der geschilderten Vorgänge zu erreichen.
  • Vorhandene Gasherde, Gasöfen u. dgl. können ohne Schwierigkeit mit vorliegender Schalteinrichtung versehen werden, da hierzu nur das Küken c umgeändert und mit dem Zahnrad P versehen und dann das Schaltwerk eingebaut zu werden braucht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Selbsttätige Zünd- und Löschvorrichtung für Gasflammen zu vorher bestimmten Zeiten mittels eines den Absperrkörper steuernden Schaltwerkes und dreier an der Stundenscheibe angebrachter Einstellhebel, dadurch gekennzeichnet, daß diese (i, k, l) mit vom Stundenscheibenzentrum verschieden weit entfernten Mitnehmern (x, y, z) versehen sind, die auf einen Schwinganker (t, u, v) einwirken, der einen Anschlag (A) trägt, welcher eine auf einem den Abpserrkörper (e) - Hahnküken o. dgl. - bewegenden Zahnrad (o) fest angeordnete Sperrklinke (r) so beeinflußt, daß diese beim Anheben des Ankers durch zwei der Einstellhebelmitnehmer (x, z) unbehindert durch den Anschlag (A) den vollen Weg mit dem Zahnrad (o) ausführt, beim Anheben des Ankers durch den dritten Mitnehmer (y) jedoch durch den Anschlag (A) auf einem Teilweg festgehalten wird.
DE1919331786D 1919-04-09 1919-04-09 Selbsttaetige Zuend- und Loeschvorrichtung fuer Gasflammen Expired DE331786C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE331786T 1919-04-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE331786C true DE331786C (de) 1921-01-13

Family

ID=6199149

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919331786D Expired DE331786C (de) 1919-04-09 1919-04-09 Selbsttaetige Zuend- und Loeschvorrichtung fuer Gasflammen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE331786C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE331786C (de) Selbsttaetige Zuend- und Loeschvorrichtung fuer Gasflammen
AT85699B (de) Selbsttätige Zünd-, Regel- und Löschvorrichtung für Gasflammen.
AT18677B (de) Vorrichtung zum automatischen Zünden und Löschen von Gasflammen.
DE515104C (de) Zuendvorrichtung fuer Gasbrenner
DE1515632C3 (de)
DE260559C (de)
DE679868C (de) Gaskocher mit elektrisch gesteuertem Gaszuflussventil
DE89307C (de)
DE211058C (de)
DE705262C (de) UEberschlagzuendvorrichtung fuer gasbeheizte Geraete mit schwer zugaenglichem Brenner
DE334148C (de) Druckknopfzeitschalter
DE196160C (de)
DE598198C (de) Selbsttaetige Abstellvorrichtung an Apparaten mit Gas- oder Fluessigkeitszuleitung
DE268404C (de)
DE303578C (de)
DE596956C (de) Selbsttaetige Ein- und Abschaltvorrichtung fuer Gas- oder elektrische Leitungen
DE639560C (de) Geschwindigkeitseinstellvorrichtung fuer Spielzeugfedertriebwerke
DE140677C (de)
DE209953C (de)
DE271248C (de)
DE673424C (de) Zuendsicherung fuer gasbeheizte Brat- und Backoefen
DE474428C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Verschliessen von Gasleitungen nach Erloeschen der Flamme
DE683092C (de) Vom Gashahn gesteuerter, selbsttaetiger Gasanzuender
AT147518B (de) Reibradfeuerzeug.
DE554563C (de) Selbsttaetige Schliessvorrichtung an Haehnen