DE598198C - Selbsttaetige Abstellvorrichtung an Apparaten mit Gas- oder Fluessigkeitszuleitung - Google Patents

Selbsttaetige Abstellvorrichtung an Apparaten mit Gas- oder Fluessigkeitszuleitung

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DE598198C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/48Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot
    • F16K31/485Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot and specially adapted for gas valves

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Abstellvorrichtung an Apparaten mit Gas- oder Flüssigkeitszufuhr, ζ. B. an einem Gaskochherd. Es sind Vorrichtungen solcher Art bekannt, bei denen das Abstellorgan, z. B. ein in die Zufuhrleitung eingefügtes Ventil, von einem Uhrwerk ausgelöst wird, dessen Triebfeder beim Einstellen einer bestimmten Brennzeit zugleich gespannt wird und das während der Brennzeit das Ventil offen hält.
Es ist nun beim Kochen von Speisen oft
erwünscht, nach Ablauf der erforderlichen Kochperiode die Flamme nicht vollständig zu löschen, sondern die Sparflamme weiterbrennen zu lassen, um die gekochte Speise noch für einige Zeit heiß zu halten. Bei den bekannten Vorrichtungen, in denen das Abstellorgan unmittelbar in die Speiseleitung des Brenners eingefügt ist, kann diese Wirkung aber nicht erreicht werden, weil nach Auslösung des Abstellorgans die Gaszufuhr völlig unterbrochen wird.
Das Neue an der Erfindung besteht nun darin, daß das Absperrventil in einer parallel zu einem Hahn in der Speiseleitung geführten Leitung angeordnet ist und diese Leitung einen Regulierhahn aufweist. Es wird damit die Möglichkeit geboten, entweder den in die Speiseleitung eingebauten Hahn zu schließen, so daß nach Ablauf der durch Einstellen des Uhrwerkes bestimmten Brennzeit jede Zufuhr von Brennstoff abgeschnitten wird, oder aber diesen Hahn in die der Sparflamme entsprechende Stellung zu bringen, wobei nach. Ablauf der eingestellten Brennzeit die große Flamme des Brenners ebenfalls auslöscht, die Sparflamme aber weiterbrennt. Zur Erzielung eines genügend großen Ventilhubes, um die erforderliche Gasmenge durchströmen zu lassen und dennoch eine gedrängte Anordnung der Vorrichtung in.einem kleinen, dem Gasherd leicht anzufügenden Apparat zu erhalten, ist zweckmäßig ein mit einer Nase versehener Hebel, welcher mit einer bekannterweise vom Uhrwerk angetriebenen, mit einer Kerbe versehenen Scheibe zusammenwirkt, durch eine Lasche mit einem weiteren, die Bewegung der Nase vergrößernden Hebel verbunden, welcher in einer Stellung auf das Ventil öffnend einwirkt und in der andern das Werk anhält.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist ein Grundriß der Vorrichtung, Fig. 2 ein Grundriß des Uhrwerkes bei abgenommener Werkplatte und Fig. 3 eine Seitenansicht des Uhrwerkes.
In die Leitung 3 eines nicht dargestellten Gasbrenners ist ein von einem Kanal 5 durchsetzter und mit zwei Rohransätzen 6 und 7 versehener Block 4 eingefügt. Der
Kanal 5 ist durch einen Hahn 8 verschließbar, der drei Hauptstellungen einnehmen kann, nämlich eine Verschlußstellung A, eine Stellung B für volle Flamme und eine Stellung C für die Sparflamme.
Außer dem Kanal 5 ist eine Umleitung 9 angebracht, die gewöhnlich durch ein Ventil 10 verschlossen gehalten wird. Die Stange 11 des Ventils ist von einer Schraubenfeder 11' umgeben, welche sich einerseits am Block 4, anderseits an einem durch die Stange 11 getriebenen Querstift 11" abstützt und den Ventilkegel 10 mittels der Stange 11 beständig auf seinen Sitz zu drängen versucht. In der Umleitung 9 ist ein Regulierhahn 12 angebracht.
Der Block 4 trägt das Gestell 13 eines Uhrwerkes; auf der oberen Platte 13 desselben ist die Betätigungsvorrichtung des Ventils 10 angebracht. Die Triebfeder 14 des Uhrwerkes ist mit dem äußeren Ende am Gestell, mit dem inneren Ende an einer Welle 15 befestigt, auf der ein Zahnrad 16 festsitzt, das mit einem auf einer Welle 18 festsitzenden Ritzel 17 kämmt. Die Welle 18 trägt an ihrem obern Ende eine Aufziehkrone 19. Am obern Ende der Welle 15 ist ein Zahnrad 20 befestigt, welches mit einem Zahnrad 21'kämmt. Auf letzteres ist eine Scheibe 21 aufgeschraubt. Diese ist am Umfang mit einer Kerbe 22 versehen, in welche die Nase 23 eines bei 25 auf der Platte 13 gelagerten und durch eine Lasche 26 mit einem Übersetzungshebel 27 verbundenen Hebels 24 einfallen kann. Der Hebel 27 ist bei 28 an der Platte 13 gelenkig befestigt, und sein anderes Ende zeigt einen rechtwinklig umgebogenen Lappen 29, der durch eine Öffnung der Platte 13 hindurchgreift und auf den Ventilbolzen 11 einwirken kann. Am untern Ende des Lappens 29 ist ein Stift 30 befestigt, dessen Zweck weiter unten ersichtlich wird. Über der Scheibe 21 und ihr gegenüber nicht verdrehbar ist ein Zeiger 31 befestigt, der sich vor einer nicht dargestellten, feststehenden Zeitskala bewegt, deren Teilstriche je S Minuten entsprechen und sich über einen Bereich von 3 Stunden erstrecken. In der in Fig. 1 dargestellten Lage, in der die Nase 23 in die Kerbe 22 eingedrungen ist, steht der Zeiger über dem Nullpunkt der Skala; der Lappen 29 befindet sich in einiger Entfernung von dem Ventilbolzen 11, und der Ventilkegel 10 wird infolgedessen durch die Wirkung der Feder 11' auf seinen Sitz gedrückt. Der Gasstrom in der Leitung 3 läßt sich bei diesem Zustand durch den Hahn 8 in der gewöhnlichen Weise regeln.
Das Rad 16 trägt auf seiner Unterseite eine Klinke i6a, die mit einem bezüglich der Welle 15 frei verdrehbaren Zackenrad 32 im Eingriff steht. Mit dem Zackenrad 32 ist ein nicht dargestelltes Zahnrad fest verbunden, das durch Vermittlung nicht näher bezeichneter Übersetzungsräder zwei miteinander kämmende Steigräder 33 und 33' antreibt. Diese Räder sind nahe dem Umfang mit senkrecht zur. Radebene stehenden Zapfen 42 versehen und sind miteinander in der Weise im Eingriff, daß bei ihrer Drehung abwechslungsweise ein Zapfen des einen und dann ein Zapfen des andern Rades an der Eingriffstelle vorbeigeht. Von einer Achse 36 aus, die sich in der Mittelebene zwischen den Rädern 33 und 33' befindet, ragt ein Arm 34 bis etwa zur Eingriffstelle. Auf die seitlichen Flächen 35 dieses Armes 34 wirken im Wechsel die Zapfen 42 der Räder 33 und 33' ein und erteilen dem Arm 34 eine hin und her gehende Bewegung. Der Arm 34 ist mit einem Zahnsektor 37 in fester Verbindung, der ein Ritzel 38 und ein mit diesem fest verbundenes Zahnrad 39 antreibt. Letzteres kämmt mit einem auf der Welle der Unruhe 41 festsitzenden Ritzel 40.
Da die Unruhe 41 niemals frei schwingt, sondern mit dem Sektor 37 beständig in Wirkungsverbindung bleibt, und stets einer der Zapfen der Räder 33 und 33' auf den Arm 34 treibend einwirken kann, kann das be- go schriebene Uhrwerk bei genügender Kraft der Feder 14 aus jeder Stellung selbst anlaufen.
Will man nun einen Kochvorgang von zweistündiger Dauer vor sich gehen lassen, der selbsttätig am Ende dieser Zeitdauer sich unterbricht, so schließt man den Hahn 8 vollständig, bringt ihn also in die Stellung A, dreht die Aufziehkrone 19, bis der Zeiger 31 sich über dem einer Ablaufzeit von 2 Stunden entsprechenden Teilstrich befindet, und zieht auf diese Weise die Triebfeder 14 auf. Gleichzeitig wird hierdurch die Scheibe 21 verdreht, so daß die Nase 23 auf den Umfang dieser Scheibe gehoben wird. Diese Bewegung der Nase 23 wird durch den Hebel 24 und die Lasche 26 auf den Hebel 27 übertragen, dessen Lappen 29 nunmehr den Ventilbolzen 11 entgegen der Wirkung der Feder 11' ins Innere des Blockes 4 stößt und auf diese Weise den Ventilkegel 10 von seinem Sitz abhebt. Das Gas kann nun durch die Abzweigung 9 strömen und sein Durchfluß mittels des Hahnes 12 geregelt werden.
Das Rad 16 trägt auf seiner Unterseite eine Klinke i6a, welche beim Aufziehen der Feder 17 frei über das Zackenrad 32 hinweggleitet und sodann die Spannkraft der Feder auf dieses Rad überträgt, das durch das beschriebene Getriebe die Unruhe 41 in Gang etzt und die Feder 14 sich langsam entspannen läßt, wobei die Welle 15, die Scheibe 21

Claims (3)

  1. und der Zeiger 31 sich der Ausgangslage nähern, die sie nach 2 Stunden erreichen.
    In diesem Zeitpunkt fällt die Nase 23 in die Kerbe 22 und der Lappen 29 entfernt sich von dem Ventilbolzen 11, so daß dieser nun dem Drucke der Feder 11' nachgeben und den Ventilkegel 10 auf seinen Sitz ziehen kann.
    Gleichzeitig greift der Stift 30 zwischen die
    Zapfen des Rades 33' und hält das Uhrwerk still.
    Hätte man anfänglich den Hahn 8, anstatt ihn in die Stellung A zu bringen, in die Stellung C gebracht, so würde nach Verlauf der 2 Stunden die große Flamme ausgelöscht, während die Sparflamme weiterbrennen würde, um die fertiggekochte Speise weiterhin auf der gewünschten Temperatur zu halten.
    ao Patentansprüche:
    i. Selbsttätige Abstellvorrichtung an Apparaten mit Gas- oder Flüssigkeitszuleitung, mit einem Uhrwerk, dessen Triebfeder beim Einstellen einer bestimmten Brennzeit zugleich gespannt wird und das während der Brennzeit ein in die Leitung eingefügtes Ventil offen hält, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (10) in einer parallel zu einem Hahn (8) in der Speiseleitung (2, 3, 5) geführten Leitung (9) angeordnet ist und diese Leitung (9) einen Regulierhahn (12) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vom Uhrwerk angetriebene Scheibe (21) mit einer Kerbe (22), welche mit einer Nase (23) eines durch eine Lasche (26) mit einem weiteren, die Bewegung der Nase vergrößernden Hebel (27) verbundenen Hebels (24) zusammenwirkt, wobei der zweite Hebel (24) in einer Stellung auf das Ventil (10), öffnend einwirkt und in der andern das Werk anhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmung des Werkes zwei Zapfenräder (33, 33') umfaßt, welche ineinander eingreifen, und zwischen deren Zapfen ein schwingender Arm (34) angebracht ist, auf dessen Seitenflächen die Zapfen der beiden Räder (33; 33') ün. Wechsel einwirken und dessen Achse (36) einen Zahnsektor (37) trägt, der mittels einer Zahnradübersetzung die Unruhe (41) in Gang bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ46420D 1932-02-10 1933-02-04 Selbsttaetige Abstellvorrichtung an Apparaten mit Gas- oder Fluessigkeitszuleitung Expired DE598198C (de)

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