DE679169C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Absperren von Gasleitungen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Absperren von Gasleitungen

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Publication number
DE679169C
DE679169C DEK149334D DEK0149334D DE679169C DE 679169 C DE679169 C DE 679169C DE K149334 D DEK149334 D DE K149334D DE K0149334 D DEK0149334 D DE K0149334D DE 679169 C DE679169 C DE 679169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
locking
clockwork
pointer
gas tap
Prior art date
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Expired
Application number
DEK149334D
Other languages
English (en)
Inventor
Adreas Kraft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADREAS KRAFT
Original Assignee
ADREAS KRAFT
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Publication date
Application filed by ADREAS KRAFT filed Critical ADREAS KRAFT
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Application granted granted Critical
Publication of DE679169C publication Critical patent/DE679169C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/48Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot
    • F16K31/485Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot and specially adapted for gas valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Absperren von Gasleitungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Absperren von Gasleitungen mit einem auf eine bestimmte Zeitdauer einstellbaren Uhrwerk, dessen Feder beim Einstellen des Uhrwerkes gespannt wird.
  • Bezweckt wird mit der Erfindung, eine Gasabsperrvorrichtung möglichst einfach, billig und bequem bedienhar zu gestalten.
  • Es sind bereits. Gas:absperrvorrichtungen bekannt, bei welchen sich .der Gashahn nach zuvor eingestellter Brenndauer selbsttätig schließt Bund sperrt.
  • Diese bekannten Vorrichtungen besitzen zum Teil eine derart verwickelte Bauart, daß dieselben nur mit Hilfe mehrerer Federn, Scheiben oder Schwenkarmen und Hebeln den Gashahn, zu schließen vermögen. Außerdem haben diese bekannten Vorrichtungen den Nachteil, daß der Gashahn von. Hand nicht mehr geschlossen werden kann, wenn einer dieser vielen Teile zu Schaden kommt.
  • Die Erfindung beseitigt diese Mängel durch die eigenartige und doch sehr einfache Beschaffenheit des Uhri#erkes, indem alle wichtigen Teile, welche eine Aufgabe zu erfüllen haben, wie der Zeiger, der Sperranker, die Sperrscheibe, die Aufzugfeder und das Zahnrad, zur Schließung des. Gashahnes auf der Hauptwelle vereinigt sind und daher .auf das vorteilhafteste zusammenarbeiten. Bei der Vorrichtung ist der Gashahn nach wie vor der Gasbenutzung stets gesperrt, so daß der Gashahn paus Unachtsamkeit niemals geöffnet werden kann. Der Gashahn gibt Gas erst dann frei, wenn Gas wirklich gebraucht wird. Wird Gas benötigt, so muß demgemäß zuerst auf den Sperrauslösedruckknopf gedrücktun@d zugleich der Zeiger gedreht und auf Brenndauer eingestellt werden. Wird die Brenndauer zu hoch eingestellt und Gas nicht mehr benötigt, so kann der Zeiger auch während seines Ablaufes auf seine Nullstellung zurückgedreht werden, wodurch sich die Schließung und Sperrung des Gashahnes genau so vollzieht wie durch den Ablauf des Uhrwerkes. Bei der Vorrichtung kann die Brenndauer nur begrenzt auf 45 Minuten eingestellt werden. Wird längere Zeit Gas benötigt, so muß der Zeiger; bevor der Gashahn sich schließt, neu eingestellt werden. Der Gashahn ist bei der Vorrichtung so beschaffen, daß die Gasdureh;gangsöffnung ein Rechteck darstellt; somit kann das Gas bei der höchsten Brenndauereinstellung von 45 Minuten etwa 40 Minuten mit vollem Druck durchströmen; .das.- Gas wird also demnach - erst in den letzten 5 Minuten gedrosselt, indem sich jauch die Schließung des Gashahnes langsam, aber sicher vollzieht. Nach der vollständigen Schließung des Gashahnes wird bei weiterem Ablauf des Uhrwerkes der Gashahn in seiner Schließstellung gesperrt.
  • Diese Vorteile werden ,gemäß der Erfindung .dadurch erzielt, daß an der Hauptwelle des Uhrwerkes; die ein zum Steuern. des Gashahnes dienendes Zahnrad, ein Aufzugradund den Einstellzeiger trägt, ein Sperranker befestigt ist, der mit einer auf einer Auflauffläche aufweisende: Sperrnase zusammenarbeitet.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb: i zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung, welche das Innere derselben :erkennen läßt.
  • Abb.2 zeigt die Vorderansicht der Vorrichtung.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer Bodenplatte i mit daran befestigtem Gasrohr 2, in das ein Gashabe leingebaut ist, auf dessen Kückenbalseine Uhrfeder q. und ein Zahnrad 5 festsitzt, ferner aus einem kleinen Uhrwerk, welches mit einem Zifferblatt 6 versehen ist und die Ziffern 5 bis 45 trägt. Über das Zifferblatt 6 bewegt sich ,ein auf der Hauptwelle 17 festsitzender Zeiger 7 mit Knopf 8; der zur Brenudauereinstellung,dient. Der Antrieb des Uhrwerkes erfolgt durch Federantrieb, und zwar dadurch,. daß durch Drehen des Zeigers: 7 und Einstellung auf Brenndauer die Aufzugfedern q. und 18 saufgezogen werden. Dia diese Federn sich stets in. etwas ,aufgezogener Stellung befinden, wird das Uhrwerk bei der geringsten Drehung des Zeigers 7 - sofort in Bewegung gesetzt. Das Uhrwerk besteht aus den hierzu ,erforderlichen Zahnrädern, und zwar in diesem Falle aus einem Aufzugrad 9, einem Ausgleichrad io, einem Sekundenrad i i, ,einem Ankerrad 12, einem Anker 13, einer Unruhe 14 und einem Zahnrad 16, welches. mit dem Zahnrad 5 des Gashahnes 3 zusammenarbeitet. Mit der Hauptwelle 17 ist der Zeiger 7, der Sperranker i9; die Aufzugfeder 18 und das Zahnrad 16 fest verbunden.
  • Die Spierrvorrichtung für den Gashahn 3 besteht aus dem Sperranker 19, einer Sperrdruckfeder 2 i mit Sperrnase 22,einem Sperrbolzen 2o und einem Spei-rauslö.sedruckknopf 23.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Abb. i stellt die Vorrichtung mit abge-_laufenem Uhrwerk, ;geschlossenem und gesperrtem Gashahn dar. Soll nun die Vorrichtung in Betrieb, gesetzt werden, so muß demgemäß, @da der Zeiger 7, der Sperranker 19 -und der Gashahn 3 gesperrt sind,: zu gleicher Zeit auf den Spei-rauslösedruckknopf 23 gedrückt und der Zeiger 7 gedreht und auf Brenndauer eingestellt werden. Durch. den Druck auf dien Sperrauslösedruckknopf 23 wird die Sperrnase 22 mit der Sperrdruckfeder 21 mittels Sperrbolzen 20 nach unten gedrückt, so daß bei der geringsten Drehung des Zeigers 7 der Sperranker i9 über die Sperrnase 22 gleitet. Mit der Drehung des Zeigers 7 und Einstellung auf Brenndauer werden, zugleich die Aufzugfedern q. und 18 aufgezogen und der Gashahn 3 durch das Zusammenarbeiten der Zahnräder 16 und 5 geöffnet. Mit der Zurückdrehung des Zeigers 7 ,auf Nullstellung entspannen sich die Aufzugfedern q. und 18, und der Gashahn 3 wird durch das Zusammenarbeiten der Zahnräder 16 und 5 geschlossen und in seiner Schließstellung :,gesperrt. Bei Ablauf des Uhrwerkes vollzieht sich die Sperruins des Gashalmes 3 erst nach vollständiger Schließung, indem der Sperranker i 9 in den letzten. 5 Minuten über die schräg auflaufende Sperrnase 22 der Sperrdruckfeder 21 gleitet, dabei drückt der Sperranker i9 die Sperrnase 22 so -lange nach unten, bis der Sperranker i9 die Sperrnase 22 verlassen: hat. Nach dem Durchgleiten. des Sperrankers i 9 drückt die Sperrdruckfeder 21 die Sperrnase 222 sofort wieder nach oben, wodurch der Zeiger 7, der Sperranker 19 und der Gashahn 3 in seiner Schließstellung gesperrt wird.

Claims (1)

  1. PA'FENTAIITSPRUCIi'. Vorrichtung zum selbsttätigen Absperren von Gasleitungen mit einem auf ,eine bestiunmte Zeitdauer einstellbaren Uhrwerk, dessen Feder beim Einstellen des Uhrwerkes gespannt wird, dadurch gek-ennzeiehnet, daß an der Hauptwelle (17) des Uhrwerkes, die ein zum Steuern des Gashahnes (3) dienendes Zahnrad (16), das Aufzugrad (9) und den Einstellzeiger (7) trägt, ein Sperranker (z 9) befestigt ist, der mit einer auf einer Sperrdruckfeder (21) angeordneten, eine schräge Auflauffläche aufweisenden Sperrnase (22) T,sa",m enarbeitet.
DEK149334D 1938-01-28 1938-01-28 Vorrichtung zum selbsttaetigen Absperren von Gasleitungen Expired DE679169C (de)

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DE (1) DE679169C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1112024B (de) * 1955-08-26 1961-08-03 Fritz Welcker Mit einem Zeitschaltwerk kombiniertes Gasventil-Steuergeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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