DE51618C - Regulirvorrichtung an Dochtlampen - Google Patents

Regulirvorrichtung an Dochtlampen

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Publication number
DE51618C
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DE
Germany
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wick
lever
lamps
movement
flame
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51618D
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English (en)
Original Assignee
FR. DEIMEL in Berlin S., Kommandantenstr. 50
Publication of DE51618C publication Critical patent/DE51618C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31014Wick stop devices; Wick fixing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
FRITZ DEIMEL in BERLIN. Regulirvorrichtung an Dochflampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2g. Juni 1889 ab.
Die bisher üblichen Regulirvorrichtungen an Dochtlampen zeigen den Uebelstand, dafs zur vollen Lichtentwickelung der Docht stets erst übermäfsig hoch und darauf langsam niedergeschraubt wird, bis die Flamme bei gröfster Entwickelung nicht mehr blakt. Ein weiterer lästiger Uebelstand der bekannten Regulirvorrichtungen besteht darin, dafs zum Löschen der Flamme der Regulirknopf mit der Hand gedreht werden mufs. Ist nun die Dochtführung genau gearbeitet und führt sich der Docht stramm, so ist diese Drehung des Regulirknopfes beschwerlich, ganz abgesehen davon, dafs die Drehung desselben mehrere Male wiederholt werden mufs, um ein sicheres Verlöschen der Flamme zu bewirken, und dafs dabei der Docht leicht aus seiner Führung gelangt und die Lampe zeitweilig unbrauchbar wird. Diese Uebelstä'nde und Unbequemlichkeiten sind bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Regulirvorrichtung dadurch vermieden, dafs auf der Regulirstange ein Hebel angeordnet ist, dessen Bewegung durch einen Anschlag in der Art begrenzt ist, dafs durch dieselbe einmal nur der gröfste zulässige Dochtvorschub bewirkt wird, das andere Mal die Flamme sicher ausgelöscht und ein Entschlüpfen des Dochtes aus seiner Führung verhindert wird.
Auf der anliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 und 2 die neue Regulirvorrichtung in der Seiten- und oberen Ansicht dar, während Fig. 3 die Verstellung des Hebels bei abgebranntem Docht verdeutlicht. Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei Arbeitsstellungen dieser abgeänderten Regulirvorrichtung.
Auf der Regulirstange α ist aufser den bekannten Antriebsrädchen für die Dochtführungsräder ein Zahnrädchen b befestigt, in dessen Zahnlücken die an der Nabe d des Hebels . e angeordneten Mitnehmerzähne c eingreifen. Der Hebel e sitzt lose auf der Regulirstange α und wird durch die Spiralfeder/ mit seinen Mitnehmerzähnen c stets in Eingriff mit dem Zahnrade b gehalten. Der in den Brenner eingefügte Anschlagstift g begrenzt die Drehung des Hebels e. Der Durchmesser der Dochtführungsräder bezw. der die Bewegung von der Stange α auf diese Räder übertragenden Räder ist nun so gewählt, dafs die durch den Anschlag g begrenzte Drehung des Hebels e genügt, den Docht um die höchste zulässige Gröfse vorzuschieben.
Soll'nun die Lampe benutzt werden, so wird der Hebel e im Sinne des Pfeiles (Fig. 1) gedreht und dadurch der Docht sofort auf die Höhe geschraubt, welche die gröfste Flammenentwickelung ohne Blaken zuläfst. Soll die Flamme niedriger brennen, so dreht man den, Hebel e einfach nicht bis zum Anschlag g, sondern nur so weit, dafs die gewünschte Lichtstärke erhalten wird. Ein Blaken der Flamme kann aber niemals eintreten, da der Anschlag g das zu weite Herausschrauben des Dochtes verhindert. Beim Reinigen der Lampe wird der Hebel e, dem Dochtverbrauche entsprechend, dadurch nachgestellt, dafs man ihn auf der Stange α zurückzieht und hierdurch aufser Eingriff mit dem Zahnrade b bringt. Nachdem dann der gereinigte Docht auf seine höchste zulässige Stellung hochgeschraubt ist, wird der Hebel e freigegeben und die Feder/
bewirkt sofort wieder die Kupplung mit dem Zahnrade b, so dais durch Bethäfigung des Hebels e die begrenzte Dochtbewegung veranlafst wird.
Die Bewegung des Hebels e kann nun direct durch die Hand geschehen, wobei die Bethätigung durch die angewendete Hebelübersetzung erleichtert wird, oder auch indirect durch einen Zug an einer Kette h bewirkt werden, welche von den beiden Hebelenden niederhängt.
Bei Lampen mit fern liegendem Oelbehälter und zwischengeschaltetem Speisehahn A, Fig. 4 und 5, kann die Bewegung des Hebels e gleichzeitig zum Oeffhen bezw. Schliefsen dieses Speisehahnes verwendet werden.
Auf dem Küken des Speisehahnes A ist dann ein zweiarmiger Hebel B befestigt, dessen Enden durch Kettchen ik mit den beiden Läufen der Kette h in der Art verbunden sind, dafs die das Löschen der Flamme . bewirkende Hebelst£llung auch den Schlufs des Hahnes A nach sich zieht, während das Hochschrauben des Dochtes das. Wiederöffnen des Speisehahnes im Gefolge hat.
In Fig. 5 ist die Stellung der beiden Hebel e B bei brennendem Dochte gezeigt. Das Kettchen k ist angespannt, während Kettchen i schlaff niederhängt. Wird nun die Flamme durch Drehung des Hebels e vermittelst eines Zuges an dem linken Laufe der Kette h ausgelöscht, so bleibt der Hebel B im Anfange der Bewegung des Hebels e von dieser unberührt und wird erst beim Wiederanspannen der Kettchen ik, also im letzten Theile der Bewegung des Hebels e gedreht, so dafs nunmehr Hahn A abgeschlossen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Regulirvorrichtung an Dochtlampen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mit Mitnehmern c versehenen losen Hebels e auf der mit einer festen Mitnehmerscheibe bezw. mit einem festen Zahnrade b ausgestatteten Regulirstange a, wobei die Bewegung des Hebels e durch einen Anschlagstift g begrenzt ist, zum Zwecke, sowohl den Dochtvorschub, als auch den Dochtniedergang zu begrenzen, um so beim Hochschrauben ein Blaken und beim Niederschrauben ein Entschlüpfen des Dochtes zu verhindern.
2. Bei der unter 1. beanspruchten Regulirvorrichtung die Combination des Hebels e mit einer Einrichtung zum gleichzeitigen Bethätigen des Züflufsventiles A.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51618D Regulirvorrichtung an Dochtlampen Expired - Lifetime DE51618C (de)

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