DE49155C - Dochtführung für Petroleum-Rundbrenner - Google Patents

Dochtführung für Petroleum-Rundbrenner

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DE49155C
DE49155C DENDAT49155D DE49155DA DE49155C DE 49155 C DE49155 C DE 49155C DE NDAT49155 D DENDAT49155 D DE NDAT49155D DE 49155D A DE49155D A DE 49155DA DE 49155 C DE49155 C DE 49155C
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Germany
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petroleum burners
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DENDAT49155D
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F. BUDWEG & SOHN in Berlin
Publication of DE49155C publication Critical patent/DE49155C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31013Wick adjusting devices engaging the tube carrying the wick

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 188g ab.
Bei allen bisherigen Rundbrennern wird der Brenndocht durch am beweglichen Dochtrohr angebrachte Klemmbacken, welche in den D.ocht eingreifen und denselben nach oben und unten hin festhalten, an das innere feststehende Dochtrohr angedrückt.
Dieses bewegliche Dochtrohr ist gewöhnlich mit einer Zahnstange versehen, in welche der Dochttrieb eingreift und die Auf- und Abbewegung des Dochtes bezw. des Dochtrohres bewirkt.
Bei allen diesen Constructionen war demnach die Festklemmung und die Dochtbewegung getrennt und die eine von der anderen vollkommen unabhängig.
Bei der vorliegenden Neuerung werden diese beiden Functionen in der Weise mit einander combinirt, dafs dieselbe Einrichtung, durch welche das Festhalten des Dochtes am Dochtrohr stattfindet, benutzt wird für den Angriff des Antriebmechanismus.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird der runde Docht A von einer quer gewellten und verschiebbaren Dochthülse α umgeben, so dafs der Docht durch die nach innen vortretenden Kanten der Nuthen eine grofse Haftfläche erhält und von denselben gehalten wird.
Der.Docht führt sich an der inneren glatten und feststehenden Dochthülse b, welche im vorliegenden Falle als centrales Luftzuführungsrohr für den Brenner dient. Durch die vorstehenden Kanten der eingedrückten Nuthen und die dadurch vermehrte Haftfläche sitzt der Docht am beweglichen Rohr α fester als am glatten festen Rohr b, so dafs bei der Bewegung des Rohres α ein Mitnehmen des Dochtes unter allen Umständen stattfinden mufs.
Die Bewegung bezw. Verschiebung des äufseren Dochtrohres α erfolgt entweder durch den directen Eingriff des bekannten Dochttriebes c in die ringsum laufenden Nuthen η η des beweglichen Dochtrohres a oder mittelbar durch ein auf das mit schraubenförmigen Nuthen n1 n1 versehene Dochtrohr a, Fig. 2 und 3, aufgesetztes und gegen dasselbe drehbares Schneckenrad r oder Kronenrad r1, in welches der bekannte Dochttrieb c eingreift.
Das bewegliche Dochtrohr α besitzt an dem unteren Ende einen angelötheten oder sonstwie befestigten Streifen g, welcher in der tiefsten Stelle des Dochtrohres α auf den Boden des Petroleumbehälters aufstöfst und somit verhindert, dafs das Dochtrohr α den Zutritt der Brennflüssigkeit nach dem Docht in der tiefsten Stellung vollkommen abschliefsen kann.
Durch die vorbeschriebene Construction ist eine vollkommen neue Art der Dochtbefestigung und Dochtbewegung erzielt.
Während bisher die Festklemmung des Dochtes durch besondere einzelne Klemmbacken erfolgte, geschieht hier die Festklemmung des Dochtes durch die quer eingedrückten Nuthen auf der ganzen Länge des Dochtrohres mittelst Friction.
Der Docht wird also hierbei durch die sonst üblichen Klemmbacken an keiner Stelle mehr in seiner Saugefähigkeit beeinflufst. Der Docht kann im Dochtrohr ohne Weiteres auf- und abgezogen werden, was bei den bisherigen
Constructionen nur dann möglich war, wenn erst die einzelnen Klemmbacken gelöst waren.
Dieses technische Mittel der Festhaltung des Dochtes mittelst der im Dochtrohr eingeprefsten Quernuthen durch einfache Friction ist bei dieser Construction gleichzeitig für den Angriff des Antriebmechanismus benutzt, eine Neuerung, die bisher noch bei keiner Dochtbewegung vorhanden ist.
Der Docht wird bei dieser Construction ganz gleichmäfsig in der ganzen Länge des beweglichen Dochtrohres α durch einfache Friction in den quer eingedrückten Nuthen des Rohres gehalten und kann durch Ziehen am Docht nach oben oder unten aus- oder eingezogen werden.
Bei dieser Construction ist ferner erreicht, dafs der Trieb zur Bewegung des Dochtes bezw. Dochtrohres in jeder Stellung desselben zum Eingriff kommt, was bei der bisherigen Benutzung der Zahnstange nicht der Fall war, da das Dochtrohr mit der Zahnstange genau an der betreffenden Stelle sich befinden mufste, an welcher sich der Trieb befindet.
Ferner ist bei dieser Construction erreicht, dafs die Bremsflüssigkeit nach dem Flüssigkeitsbehälter hin einen labyrinthartigen Kolbenabschlufs erhält, so dafs beim Umfallen der Lampe die Brennflüssigkeit eine Zeit lang vom Brenner zurückgehalten wird.
Die vorbeschriebene Einrichtung ist bei allen Lampenconstructionen mit Rundbrenner zu verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Petroleum - Rundbrennern die Anwendung eines innerlich und äufserlich quer gewellten bezw. schraubenförmig gewellten äuiseren Dochtrohres α zum Zwecke der Festhaltung des Dochtes A durch die innere Wellung und des gleichzeitigen Transportes desselben durch die äufsere Wellung des Dochtrohres.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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