DE196160C - - Google Patents

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DE196160C
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alarm
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alarm clock
clock
ignition
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/32Time-controlled igniting mechanisms or alarm devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
HEINRICH JUNKER in ODENKIRCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Weckuhr mit Zündvorrichtung für einen Spiritusoder Gaskocher und besteht darin, daß außer dem üblichen Weckerwerk ein besonderes Zündwerk angebracht ist, welches mit dem Weckerstellrad derart in Verbindung steht, daß die Tätigkeit des Zündwerkes einige Minuten vor derjenigen des Weckerwerkes beginnt.
ίο Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht; es zeigt:
Fig. ι eine Zusammenstellung der Weckuhr mit einem Spirituskocher in der Seitenansieht,
Fig. 2 den Grundriß derselben,
Fig. 3 die Vorrichtung in Verbindung mit einem Gasbrenner,
Fig. 4 eine Zündvorrichtung mit einer Uhr ohne Wecker.
Fig. 5 bis 8 veranschaulichen das Uhrwerk einer Weckuhr mit Zündwerk.
Fig. 9 bis 11 zeigen Details.
Auf der Tischplatte 1 ist ein Spirituskocher 2 sowie eine Weckuhr 3 befestigt, beide Teile sind durch eine Zahnstange 4 verbunden. Diese Zahnstange 4 hat eine Klemme 6 zur Befestigung der Streichhölzer und greift in ein Zahnrad 5 des Zündwerkes der Weck-.30 uhr 3.
Sobald nun das Zündwerk in Tätigkeit tritt, wird die Zahnstange 4 in wagerechter Richtung geschnellt und die festgespannten Streichhölzer 7 entzünden sich zunächst an der Reibfläche 8, von der sie an den Zünder 9 der Spirituslampe gelangen und diesen entzünden. Zum Löschen der Zündflamme hat die Zahnstange an einem Ende eine Kapsel 10.
Die Anwendung der Vorrichtung in Verbindung mit einem Gaskocher bedarf stets einer kleinen Stichflamme zur Entzündung des Brenners. In Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Erfindung mit einem Gaskocher veranschaulicht. Der Gasbrenner 11 ist durch ein großes Gasrohr 12 und ein kleines Rohr 13 für die Stichflamme mit der Gasleitung 14 verbunden. Die Uhr nimmt auf einer besonderen Platte 15, die in einem anderen Räume untergebracht werden kann, Platz und wird durch das Zündwerk mit dem Gashahn 17 vermittels eines Kegelräderpaares verbunden. Tritt nun das Zündwerk in Tätigkeit, so wird der Gashähn 17 geöffnet und der Brenner kann sich an der Stichflamme entzünden.
Ist an der Uhr keine Weckvorrichtung vorhanden, so kann man mit Hilfe der bisher beschriebenen Einrichtung eine besondere Alarmglocke anbringen, die dann beim Kochen des Wassers durch den Dampf ertönt. In Fig. 4 wird diese Idee verbildlicht.
Der Wasserdampf wird aus dem Kessel 18 nach einem kleinen Schaufelrad 19 geführt, welches dann die Glocke 20 durch Hebelübertragung in Tätigkeit setzt.
Wie schon vorher erwähnt, steht das Zündwerk mit dem Weckerwerk derart in Verbindung, daß die Tätigkeit des Zündwerkes früher beginnt. Hierfür ist außer der Prellfeder des Weckerwerkes noch eine zweite Prellfeder für das Zündwerk vorgesehen. In den Fig. 5 bis 8 ist das Uhrwerk in der Weise dargestellt.
Die Platinenteile 21 und 22. schließen das Gang- und Weckerwerk einer Weckuhr vollständig ein. Wie Fig. 5 zeigt, ist noch ein Platinenteil 23 vorgesehen, welcher mit dem Platinenteil 22 das Zündwerk einschließt. Dieses Zündwerk ist nun ähnlich wie das Weckerwerk ausgeführt und besitzt ein Windrad 24, welches von der betreffenden Prellfeder 25 bis zum gewünschten Augenblicke festgehalten wird. Sowohl die Prellfeder des Weckerwerkes wie auch diejenige des Zünd-Werkes stehen mit dem Weckeinstellrad 26 in Fühlung. Bei dem Zündwerk greift die Prellfeder 25 unmittelbar am Windrädchen 24 an, und dieses ist wiederum durch die Einstellvorrichtung 28 in ihrer Achsenrichtung verschiebbar gelagert, so daß es ermöglicht wird, das Zündwerk eine größere oder kleinere Zeit vor dem Wecken ablaufen zu lassen und somit ein gewünschtes Quantum Wasser bis zum Ablaufen des Weckerwerkes zum Sieden zu bringen. Für die Einstellung des Zündwerkes ist eine Skala 30 sowie ein Zeiger 31 vorgesehen.
Die Verschiebung der Windrädchenachse erfolgt durch eine Laterne 33, die an einer kleinen Schraubenspindel 32 befestigt ist und diese durch die Einstellvorrichtung 28 gedreht werden kann.
Die Zeitdauer des Siedens des Wassers ist ferner von der Schnecke des Weckeinstellrades abhängig. In Fig. 10 ist ein solches mit großer, stufenweise abgesetzten Schnecke 29 angebracht, wodurch das Zündungswerk, 35 Minuten, in Zwischenzeiten von 5 Minuten, vor dem Weckerwerk zum Ablaufen eingestellt werden kann. In Fig. 11 ist ein Weckeinstellrad mit besonders hoher Schnecke vorgesehen, mit welchem man die Auslösung des Zünd Werkes mit je IO bis 40 Minuten vor dem Weckerwerk bewirken kann.
Für das in Fig. 11 dargestellte Weckerstellrad mit Stufenschnecke ist nur eine Prellfeder erforderlich, die jedoch zwei Prellstifte besitzt, einen für das Wecker- und einen für das Zündwerk. Die Stufen des Weckerstellrades 26 (Fig. 11) sowie die gezeichneten Stufen der Skala 30 stimmen überein. Sind .z. B. drei Stufen vorgesehen und der Wecker ist auf sechs Uhr durch den Stellgrifr 27 eingestellt, so tritt sowohl das Wecker- wie das Zündwerk um die gewünschte Zeit in Tätigkeit, wenn die Zündwerkeinstellvorrichtung auf der Nullstellung steht und die Prellstifte gleich lang sind. Soll das Zündwerk früher ablaufen als das Weckerwerk, so stellt 65 man den Zeiger 31 auf eine der drei Stufen, wodurch das Windrädchen in der Achsenrichtung verschoben wird. Nimmt man als Zeiteinteilung für jede Stufe je 10 Minuten an, so ist es möglich, das Zündwerk 10, 20 oder 30 Minuten vor Ablaufen des Weckerwerkes anzutreiben. Die Zeiteinteilung, welche durch die Stufen erreicht wird, kann für jede Abstufung von 7 bis 15 Minuten erreicht werden und hängt von der Breite der einzelnen Stufen ab. Stellt man nun den Zeiger 31 des Zündwerkes auf die dritte, also höchste Stufe, so wird das Windrädchen in der Achsenrichtung um so viel zurückgezogen, daß, wenn der Rückerzeiger des Stellgriffes 27 in die erste Stufe übersetzt, das Zündwerk in Tätigkeit tritt, also 30 Minuten vor Ablauf des Weckerwerkes. Mit dem in Fig. 10 dargestellten Weckeinstellrad 29 ist insofern eine Änderung zu treffen, daß für das Wecker- und Zündwerk je eine Prellfeder vorhanden sein muß.
Die obere kleinere Schnecke ist für den Wecker, die untere für das Zündwerk. Erstere unterscheidet sich von der letzteren dadurch, daß sie kleiner ist und keine Stufen hat. Die Prellfeder für den Wecker hat die übliche Form; diejenige des Zündwerkes besitzt einen vorstehenden Auslösungsstift, der über die Schnecke b schleift und in die vorhandenen Stufen einrückt, wodurch das Zündwerk wie oben ausgelöst wird. Beide Weckeinstellräder in Fig. 10 und Ii verfolgen denselben Zweck, nur mit dem Unterschiede, daß in Fig. 10 die Stufenschnecke einen größeren Durchmesser hat, wodurch die Zeiten der Auslösung in Abständen von 5 Minuten bestimmt werden können.
Die Drehung des Aufzugschlüssels 34 (Fig. 6 und 9) beim Ablaufen des Weckerwerkes wird dazu benutzt, um die Spirituszuführung zum Heizbrenner abzustellen. Hierfür ist das Zulaufrohr 2 mit einem Hahn 35 versehen, dessen Küken mit einem Kegelräderpaar in Verbindung steht. Ein Kegelrad 36 sowie der Aufzugschlüssel 34 sind mit Rillenscheiben versehen, die mit einer Kette 37, Riemen o. dgl. verbunden sind.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    I. Weckuhr mit Zündvorrichtung für einen Spiritus- oder Gaskocher, dadurch
    gekennzeichnet, daß außer dem üblichen Weckerwerke ein besonderes Zündwerk angebracht ist, welches mit dem Weckerstellrad derart in Verbindung steht, daß die Tätigkeit des Zündwerkes einige Minuten vor derjenigen des Weckerwerkes beginnt.
  2. 2. Weckuhr mit Zündwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das - Weckeinstellrad mit einer stufenweise abgesetzten Schnecke für die Prellfeder versehen ist und das Windrädchen, auf das die Prellfeder wirkt, in seiner Achsenrichtung einstellbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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