DE196160C - - Google Patents
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- DE196160C DE196160C DENDAT196160D DE196160DA DE196160C DE 196160 C DE196160 C DE 196160C DE NDAT196160 D DENDAT196160 D DE NDAT196160D DE 196160D A DE196160D A DE 196160DA DE 196160 C DE196160 C DE 196160C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J36/00—Parts, details or accessories of cooking-vessels
- A47J36/32—Time-controlled igniting mechanisms or alarm devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34/. GRUPPE
HEINRICH JUNKER in ODENKIRCHEN.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Weckuhr mit Zündvorrichtung für einen Spiritusoder
Gaskocher und besteht darin, daß außer dem üblichen Weckerwerk ein besonderes
Zündwerk angebracht ist, welches mit dem Weckerstellrad derart in Verbindung steht,
daß die Tätigkeit des Zündwerkes einige Minuten vor derjenigen des Weckerwerkes
beginnt.
ίο Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht;
es zeigt:
Fig. ι eine Zusammenstellung der Weckuhr mit einem Spirituskocher in der Seitenansieht,
Fig. 2 den Grundriß derselben,
Fig. 3 die Vorrichtung in Verbindung mit einem Gasbrenner,
Fig. 4 eine Zündvorrichtung mit einer Uhr ohne Wecker.
Fig. 5 bis 8 veranschaulichen das Uhrwerk einer Weckuhr mit Zündwerk.
Fig. 9 bis 11 zeigen Details.
Auf der Tischplatte 1 ist ein Spirituskocher 2 sowie eine Weckuhr 3 befestigt,
beide Teile sind durch eine Zahnstange 4 verbunden. Diese Zahnstange 4 hat eine Klemme 6
zur Befestigung der Streichhölzer und greift in ein Zahnrad 5 des Zündwerkes der Weck-.30
uhr 3.
Sobald nun das Zündwerk in Tätigkeit tritt, wird die Zahnstange 4 in wagerechter Richtung
geschnellt und die festgespannten Streichhölzer 7 entzünden sich zunächst an
der Reibfläche 8, von der sie an den Zünder 9 der Spirituslampe gelangen und diesen
entzünden. Zum Löschen der Zündflamme hat die Zahnstange an einem Ende eine Kapsel 10.
Die Anwendung der Vorrichtung in Verbindung mit einem Gaskocher bedarf stets
einer kleinen Stichflamme zur Entzündung des Brenners. In Fig. 3 ist eine schematische
Darstellung der Erfindung mit einem Gaskocher veranschaulicht. Der Gasbrenner 11
ist durch ein großes Gasrohr 12 und ein kleines Rohr 13 für die Stichflamme mit der
Gasleitung 14 verbunden. Die Uhr nimmt auf einer besonderen Platte 15, die in einem
anderen Räume untergebracht werden kann, Platz und wird durch das Zündwerk mit dem
Gashahn 17 vermittels eines Kegelräderpaares verbunden. Tritt nun das Zündwerk in
Tätigkeit, so wird der Gashähn 17 geöffnet und der Brenner kann sich an der Stichflamme
entzünden.
Ist an der Uhr keine Weckvorrichtung vorhanden, so kann man mit Hilfe der bisher beschriebenen Einrichtung eine besondere
Alarmglocke anbringen, die dann beim Kochen des Wassers durch den Dampf ertönt. In
Fig. 4 wird diese Idee verbildlicht.
Der Wasserdampf wird aus dem Kessel 18 nach einem kleinen Schaufelrad 19 geführt,
welches dann die Glocke 20 durch Hebelübertragung in Tätigkeit setzt.
Wie schon vorher erwähnt, steht das Zündwerk mit dem Weckerwerk derart in Verbindung,
daß die Tätigkeit des Zündwerkes früher beginnt. Hierfür ist außer der Prellfeder
des Weckerwerkes noch eine zweite Prellfeder für das Zündwerk vorgesehen. In den Fig. 5 bis 8 ist das Uhrwerk in der
Weise dargestellt.
Die Platinenteile 21 und 22. schließen das Gang- und Weckerwerk einer Weckuhr vollständig
ein. Wie Fig. 5 zeigt, ist noch ein Platinenteil 23 vorgesehen, welcher mit dem
Platinenteil 22 das Zündwerk einschließt. Dieses Zündwerk ist nun ähnlich wie das
Weckerwerk ausgeführt und besitzt ein Windrad 24, welches von der betreffenden Prellfeder
25 bis zum gewünschten Augenblicke festgehalten wird. Sowohl die Prellfeder des Weckerwerkes wie auch diejenige des Zünd-Werkes
stehen mit dem Weckeinstellrad 26 in Fühlung. Bei dem Zündwerk greift die Prellfeder 25 unmittelbar am Windrädchen 24
an, und dieses ist wiederum durch die Einstellvorrichtung 28 in ihrer Achsenrichtung
verschiebbar gelagert, so daß es ermöglicht wird, das Zündwerk eine größere oder kleinere
Zeit vor dem Wecken ablaufen zu lassen und somit ein gewünschtes Quantum Wasser bis zum Ablaufen des Weckerwerkes zum
Sieden zu bringen. Für die Einstellung des Zündwerkes ist eine Skala 30 sowie ein Zeiger
31 vorgesehen.
Die Verschiebung der Windrädchenachse erfolgt durch eine Laterne 33, die an einer
kleinen Schraubenspindel 32 befestigt ist und diese durch die Einstellvorrichtung 28 gedreht
werden kann.
Die Zeitdauer des Siedens des Wassers ist ferner von der Schnecke des Weckeinstellrades
abhängig. In Fig. 10 ist ein solches mit großer, stufenweise abgesetzten Schnecke
29 angebracht, wodurch das Zündungswerk, 35 Minuten, in Zwischenzeiten von 5 Minuten,
vor dem Weckerwerk zum Ablaufen eingestellt werden kann. In Fig. 11 ist ein Weckeinstellrad
mit besonders hoher Schnecke vorgesehen, mit welchem man die Auslösung des Zünd Werkes mit je IO bis
40 Minuten vor dem Weckerwerk bewirken kann.
Für das in Fig. 11 dargestellte Weckerstellrad
mit Stufenschnecke ist nur eine Prellfeder erforderlich, die jedoch zwei Prellstifte
besitzt, einen für das Wecker- und einen für das Zündwerk. Die Stufen des Weckerstellrades
26 (Fig. 11) sowie die gezeichneten Stufen der Skala 30 stimmen überein. Sind
.z. B. drei Stufen vorgesehen und der Wecker ist auf sechs Uhr durch den Stellgrifr 27
eingestellt, so tritt sowohl das Wecker- wie das Zündwerk um die gewünschte Zeit in
Tätigkeit, wenn die Zündwerkeinstellvorrichtung auf der Nullstellung steht und die Prellstifte
gleich lang sind. Soll das Zündwerk früher ablaufen als das Weckerwerk, so stellt 65
man den Zeiger 31 auf eine der drei Stufen, wodurch das Windrädchen in der Achsenrichtung
verschoben wird. Nimmt man als Zeiteinteilung für jede Stufe je 10 Minuten an,
so ist es möglich, das Zündwerk 10, 20 oder 30 Minuten vor Ablaufen des Weckerwerkes
anzutreiben. Die Zeiteinteilung, welche durch die Stufen erreicht wird, kann für jede Abstufung
von 7 bis 15 Minuten erreicht werden und hängt von der Breite der einzelnen
Stufen ab. Stellt man nun den Zeiger 31 des Zündwerkes auf die dritte, also höchste
Stufe, so wird das Windrädchen in der Achsenrichtung um so viel zurückgezogen, daß, wenn der Rückerzeiger des Stellgriffes
27 in die erste Stufe übersetzt, das Zündwerk in Tätigkeit tritt, also 30 Minuten vor
Ablauf des Weckerwerkes. Mit dem in Fig. 10 dargestellten Weckeinstellrad 29 ist insofern
eine Änderung zu treffen, daß für das Wecker- und Zündwerk je eine Prellfeder vorhanden
sein muß.
Die obere kleinere Schnecke ist für den Wecker, die untere für das Zündwerk.
Erstere unterscheidet sich von der letzteren dadurch, daß sie kleiner ist und keine Stufen
hat. Die Prellfeder für den Wecker hat die übliche Form; diejenige des Zündwerkes besitzt
einen vorstehenden Auslösungsstift, der über die Schnecke b schleift und in die vorhandenen
Stufen einrückt, wodurch das Zündwerk wie oben ausgelöst wird. Beide Weckeinstellräder
in Fig. 10 und Ii verfolgen denselben Zweck, nur mit dem Unterschiede,
daß in Fig. 10 die Stufenschnecke einen größeren Durchmesser hat, wodurch die Zeiten
der Auslösung in Abständen von 5 Minuten bestimmt werden können.
Die Drehung des Aufzugschlüssels 34 (Fig. 6 und 9) beim Ablaufen des Weckerwerkes
wird dazu benutzt, um die Spirituszuführung zum Heizbrenner abzustellen. Hierfür ist das Zulaufrohr 2 mit einem
Hahn 35 versehen, dessen Küken mit einem Kegelräderpaar in Verbindung steht. Ein
Kegelrad 36 sowie der Aufzugschlüssel 34 sind mit Rillenscheiben versehen, die mit
einer Kette 37, Riemen o. dgl. verbunden sind.
Claims (2)
- Pate nt-An Sprüche:I. Weckuhr mit Zündvorrichtung für einen Spiritus- oder Gaskocher, dadurchgekennzeichnet, daß außer dem üblichen Weckerwerke ein besonderes Zündwerk angebracht ist, welches mit dem Weckerstellrad derart in Verbindung steht, daß die Tätigkeit des Zündwerkes einige Minuten vor derjenigen des Weckerwerkes beginnt.
- 2. Weckuhr mit Zündwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das - Weckeinstellrad mit einer stufenweise abgesetzten Schnecke für die Prellfeder versehen ist und das Windrädchen, auf das die Prellfeder wirkt, in seiner Achsenrichtung einstellbar ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196160C true DE196160C (de) |
Family
ID=459166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196160D Active DE196160C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196160C (de) |
-
0
- DE DENDAT196160D patent/DE196160C/de active Active
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