DE453295C - Antriebsvorrichtung fuer Bogenlampenkohlen und Elektroden o. dgl. - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Bogenlampenkohlen und Elektroden o. dgl.

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Publication number
DE453295C
DE453295C DES70708D DES0070708D DE453295C DE 453295 C DE453295 C DE 453295C DE S70708 D DES70708 D DE S70708D DE S0070708 D DES0070708 D DE S0070708D DE 453295 C DE453295 C DE 453295C
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DE
Germany
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drive device
worm
worm shaft
coal
arc
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Expired
Application number
DES70708D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto Krell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

Landscapes

  • Gear Transmission (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. DEZEMBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 f GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli T925 ab.
Es ist bereits bei Scheinwerfern bekannt, die durch den Abbrand der Kohlen erforderlichen Vorschubbewegungen durch ein Schnekkengetriebe vorzunehmen. Das Schneckengetriebe ist dabei derart beschaffen, daß die Schneckenwelle beim Zünden der Kohlen tangential zum Schneckenrad bewegt wird. Das Schneckenrad überträgt dabei seine Bewegung auf ein Kettengetriebe, das seinerseits die Kohlenhalter und damit die Kohlen selbst bewegt. Die Kohlenhalter sind dabei gabelförmig ausgebildet, wobei je eine Gabelseite an der Kette befestigt ist, während die andere Gabelseite auf einer horizontalen Führung gleitet.
Diese Bogenlampen haben jedoch den Nachteil, daß beim Regeln des Kohlenabstandes verhältnismäßig große Massen bewegt werden müssen. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Einrichtung besteht darin, daß der Kettenantrieb für die Kohlenhalter einen Totgang aufweist, der bei der schwerfälligen Bauart dieser Einrichtung um so mehr ins Gewicht fällt. Diese Nachteile werden bei dem Gegenstande der Erfindung vermieden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Antriebsvorrichtung, die insbesondere für Bogenlampenkohlen und Elektroden geeignet ist.
Die erwähnten Vorteile werden gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß nur die eine der Kohlen durch ein Schneckengetriebe bewegt wird, dessen Schneckenwelle eine tangentiale oder nahezu tangentiale Bewegung zum Schneckenrad beim Zündvorgang ausführt, während der Vorschub der anderen Kohle in an sich bekannter Weise erfolgen kann. Die als Zahnstange wirkende Schnekkenwelle wird dabei gemäß der Erfindung senkrecht oder nahezu senkrecht angeordnet, so daß ihr Eigengewicht genügt, um beim Abreißen des Lichtbogens ein Drehen des Schneckenrades und damit die Annäherung der einen Kohle bis zur Berührung mit der zweiten Kohle herbeizuführen. Die durch' das Eigengewicht der Zahnstange erzeugte Kraft wird mit Vorteil durch eine Federkraft unterstützt.
Die Erfindung ist außerdem so beschaffen, daß ein Relais o. dgl. auf die Schneckenwelle. derart: einwirkt, daß sie bei geschlossenem Relaisstromkreis angehoben wird, wodurch der Lichtbogen auseinandergezogen wird, während die Schneckenwelle beim Unterbrechen des Relaisstromkreises, beispielsweise durch Abreißen des Lichtbogens, freigegeben wird. Um eine Einstellung des nach dem Zünden erwünschten Kohlenabstandes zu ermöglichen, wird die Schneckenwelle gemäß der Erfindung mit einem verstellbaren Anschlag versehen.
Eine besonders günstige Ausführungsform des Schneckenrades besteht gemäß der Erfindung darin, daß es ähnlich wie eine Seilrolle ausgebildet und mit einer Rille versehen ist. deren seitliche Flanken an der Kohle an-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Otto Krell in Berlin-Dahlem.
greifen, während der innere Rollenumfang die eigentliche Schneckenradverzahnung besitzt. Die Erfindung gestattet außerdem in einfacher Weise eine schräge Anordnung der über das Schneckenrad angetriebenen Kohle gegenüber der anderen Kohle. Durch diese Schrägstellung wird der insbesondere bei Hochleistungsscheinwerfern wichtige Vorteil erreicht, daß das erzeugte Licht möglichst ίο ungehindert auf den Scheinwerferspiegel auffallen kann.
Man könnte natürlich auch daran denken, beide Kohlen durch eine senkrecht angeordnete Schneckenwelle anzutreiben. Diese Ausführungsform hätte jedoch den bereits angedeuteten Nachteil, daß größere Massen beim Regelvorgang bewegt werden müßten.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Abb. 1 ist 1 die eine Kohle, die in an sich bekannter Weise bewegt werden kann. Der Vorschub der Kohle 2 erfolgt durch einen Motor 3, der über Zahnradgetriebe 4 und 5 und das Schneckengetriebe 15, 6 die Kohle 2 bewegt. 7 ist eine Magnetspule, die auf den Magnetkern 8 'einwirkt, wodurch die als Zahnstange wirkende Welle 9 gegen die Kraft der Feder 10 und Eigengewicht der Welle 9 gehoben wird. 10 ist erne Feder, die auf dem Feder teller 11 aufliegt. Der Federteller ist verstellbar auf der Zahnstange 9 angeordnet und mit einem Anschlagstück 12 versehen.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung während des Zündvorganges ist nun wie folgt: Sobald der Lichtbogen 13 ungewollt erloschen ist, wird die Magnetspule 7 stromlos und gibt den Magnetkern 8 frei. Die Welle 9" fällt dabei unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes und der Kraft der Feder 10 nach unten, wodurch das Schneckenrad 6 bewegt und die Kohle 2 mit der Kohle 1 zum Berühren gebracht wird. Dadurch wird der Stromkreis für die Magnetspule 7 wieder geschlossen und der Magnetkern 8 zusammen mit der Welle 9 gehoben und das Schneckenrad 6 im entgegengesetzten Sinne angetrieben. Die Kohle 2 entfernt sich sodann, und zwar so lange, bis das Anschlagstück 12 an dem Auflager 14 anstößt.
Die Abb. 2 zeigt eine besonders zweckmäßige Ausführungsform des Schneckenrades 6. Sie läßt erkennen, daß das Schneckenrad 6 ähnlich wie eine Seilrolle ausgebildet ist. Die Schnecke 15 greift dabei am inneren Rollenumfang 16 des Schneckenrades 6 an, während die im Schnitt gezeichnete Kohle 2 durch die seitlichen Flanken 17, des Schneckenrades 6 gefaßt und bewegt wird. ig ist eine der Führungsrollen für die Kohle 2, die neben der Führung auch das -Anpressen der Kohle an die seitlichen Flanken 17 und 18 bewirkt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    ι. Antriebsvorrichtung für Bogenlampenkohlen und Elektroden o. dgl., deren eine Kohle in an sich bekannter Weise und deren zweite durch ein Schneckengetriebe vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenwelle des Schnekkengetriebes beim Zündvorgange eine tangentiale oder nahezu tangentiale Bewegung zum Schneckenrad ausführt.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach dem An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckenrad (6) gleichzeitig als Vorschuborgan für die eine Kohle (2) ausgebildet ist.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach den Ansprächen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenwelle (9, 15) als Zahnstange wirkt und senkrecht oder nahezu senkrecht angeordnet ist, so daß das Eigengewicht der Schneckenwelle genügt, um beim Abreißen des Lichtbogens ein Drehen des Schneckenrades (6) und damit die Annäherung der einen Kohle (2) bis zur Berührung mit der zweiten (1) herbeizuführen.
  4. 4. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (7, 8) o. dgl. auf die Schneckenwelle (9) so einwirkt, daß sie bei geschlossenem Relaisstromkreis angehoben wird, wodurch der Lichtbogen auseinandergezogen wird, während die Schneckenwelle beim Unterbrechen des Relaisstromkreises, beispielsweise durch Abreißen des Lichtbogens, freigegeben wird.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckenwelle (9) mit einem verstellbaren Anschlag (12) versehen ist, der eine Einstellung des nach dem Zünden erwünschten Kohlenabstandes gestattet.
  6. 6. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckenrad (6) ähnlich wie eine Seilrolle ausgebildet und mit einer Rille versehen ist, deren seitliche Flanken (17, 18) an der Kohle (2) angreifen, während der innere Rollenumfang (16) die eigentliche Schneckenradverzahnung besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES70708D 1925-07-10 1925-07-10 Antriebsvorrichtung fuer Bogenlampenkohlen und Elektroden o. dgl. Expired DE453295C (de)

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